- Test - Varia
Gastronomie, Essen & Getränke / Hotel-News
-----------------------------------------------------------------------------------------------St. Galler General Manager Jörg A.
Hauri im Hotel Beach Rotana in Abu Dhabi sammelt ehrenvolle Preise
Ostschweizer gewinnt «Middle Eastern Hotelier of the Year 2013»
Der 62-jährige Uzwiler
Hotelier Jörg A. Hauri wurde am 30. Oktober 2013 zum «Middle Eastern
Hotelier of the Year 2013» gewählt und ausge-zeichnet. Er gewann diesen
ehrenvollen Titel gegen 1'500 Nominierte als General Manager im Hotel Beach
Rotana in Abu Dhabi. Zudem wurde das Hotel zum «besten Hotel in Abu Dhabi»
auserkoren.
General Manager Jörg Hauri mit seiner Auszeichnung «Middle Eastern Hotelier of the Year 2013» (c) Foto: zVg
Hauri’s langjährige internationale Erfahrung ist Gold wert. Hauri ist mit Herzblut Vorbild und Vordenker für das Kader und seine Mitarbeitenden auf allen Stufen. Tägliche harte Arbeit ist das Rezept seines Erfolges.
1’200 Mitarbeitende aus 47 Nationen
Die heimische Hotel-Gruppe Rotana,
sie hat allein 12 Hotelanlagen in Abu Dhabi und 70 in Ländern des Mittleren
Ostens, ist dabei eine beliebte Gastgeberin, sei es für Touristen oder
Kongress- und Eventveranstalter. Allein im Hotel Beach Rotana in Abu
Dhabi beschäftigt Hauri 1’200 Mitarbeitende
aus 47 Nationen. Zu seinen Gästen zählen zunehmend Schweizerinnen und
Schweizer, aber auch Könige, Staatsoberhäupter, Politiker und Diplomaten
sowie Wirtschaftskapitäne, Showstars oder auch (Schweizer) Fussball- und
Formel-1-Teams.
Vom
Kochlehrling zu einem der weltbesten Hoteliers
Jörg A. Hauri ist in Zug
geboren, wuchs in Uzwil auf, absolvierte im Hotel Schweizerhof in Andermatt
die Lehre als Koch und wurde an der Hotelfachschule zum Hotelier
ausgebildet. Seine Berufswege führten ihn unter anderem nach Asien und in
den Nahen sowie Mittleren Osten.
Vom 1. auf den 2. August
1990 wurde er Opfer einer mehrköpfigen Geiselnahme im Hotel Sheraton in
Bagdad. Für die Befreiung dieser Geiseln setzten sich da-mals die Schweizer
Politiker Edgar Oehler, Franz Jäger und Jean Ziegler erfolg-reich bei Sadam
Hussein ein.
Nach den früheren Stationen als General Manager ...
... der Mövenpick-Hotelgruppe in El Gouna/Ägypten, Djerba/Tunesien und
Bei-rut/Libanon war Jörg A. Hauri General Manager der Maris-Hotelgruppe auf
Kreta. Seit Oktober 2011 führt Hauri das berühmte Beach Rotana in Abu Dhabi,
wo u. a. Sir Elton John nach einem Konzert mit Ray Cooper oder wie vor
wenigen Tagen Rihanna übernachteten. Hauri ist mit der Australierin
Christina, eine versierte Malerin, verheiratet, sie haben zwei erwachsene
Töchter.
Links
Weitere Bildberichte über GM Jörg A. Hauri bei Kulturonline.ch (Rubrik Tourismus)
Tauchen beim Hotel Beach Rotana in Abu Dhabi (nach unten scrollen!)
- - -
Alles und rund um den Whiskey!
Der Hallwag-Whiskyatlas von Dave Broom – Ein Erlebnis!
Nicht nur für Schotten ist Whisky das «Wasser des
Lebens». Heute wird er auf der ganzen Welt getrunken - und inzwischen sogar
hergestellt! Der Whiskyatlas von Hallwag führt zu den wichtigsten
Destillerien dieser Welt. Für Kulturon-line.ch ist klar, Whiskey-Liebhaber
finden in diesem Standardwerk unzählige Informationen, die den Whiskey in
einem ganz neuen, goldenen Licht erscheinen und geniessen lassen.
Spannend und leicht verständlich erklärt der international anerkannte und preisge-krönte Whiskyexperte Dave Broom, was genau Whisky ist, welchen Entstehungsweg er vom Getreidekorn bis ins Glas nimmt und warum keiner wie der andere schmeckt. Stimmungsvolle Fotografien sowie zahlreiche Abbildungen von Etiketten und den einzelnen Phasen des Produktionsprozesses illustrieren daneben Herkunft, Land-schaften und handwerkliches Können.
«Whisky erfährt derzeit einen regelrechten Boom»
Vorbei sind die Tage, da die Erzeuger fast ausschliesslich in Schottland, Irland, den USA und in Kanada zu finden waren. Von Tasmanien bis Taiwan, von Schweden bis Colorado werden laufend neue Brennereien und kleine Manufakturen gegründet, die ohne Probleme mit den Erzeugnissen des Whisky-Establishments mithalten können. Aber auch die alteingesessenen, grossen Häuser erweitern zurzeit ihre Produktionen und errichten neue Destillerien. Denn Whisky erfährt derzeit einen regelrechten Boom. Immer mehr Menschen weltweit sehen in der Spirituose die höchste Kunst der Alko-holgewinnung, schätzen deren hochwertige Qualität und charakteristischen Ge-schmack. Und weil auch immer mehr Whisky-Freunde erfahren wollen, was in der Whisky-Welt gerade passiert, kommt Der Whiskyatlas genau zum richtigen Zeitpunkt.
- - -Alles rund um das Essen: «Food» vom Teubner-Verlag
Noch nie war das Angebot an Lebensmitteln so
vielfältig und leicht verfügbar. Viele, früher noch exotisch anmutende
Produkte wie Arganöl, Guaven oder Sushireis finden begeisterte Hobbyköche
heute bereits im gut sortierten Super-markt. Doch manchmal stutzt sogar der
Fachverkäufer auf Nachfragen: Was verbirgt sich eigentlich hinter Hutzeln?
Wie sieht eine Rosenberggarnele aus? Und wie schmeckt Bittergurke? Hier
schafft «Food» Klarheit. Mit über 6000 Stichworten und 2500 Fotos ist es das
weltweit umfassendste und in dieser Ausstattung einzigartige Kompendium zur
Warenkunde unserer Lebensmittel – und ein aussergewöhnlicher Lesegenuss
dazu.
Der Vorgänger-Titel aus dem Jahre 2001 wurde in
12 Sprachen übersetzt. In Umfang, Inhalt und Ausstattung gibt es weltweit
kein vergleichbares Werk. Der aktuelle Band wurde komplett überarbeitet,
zahlreiche Produkte neu aufgenommen und sämtliche Einträge auf den aktuellen
Wissensstand gebracht. Dabei ist das schon damals ge-wichtige Buch auf
nunmehr 368 Seiten angewachsen.
Die Neugliederung des Inhalts …
… in 11 Produktkapitel wie Gewürze & Würzmittel,
Kräuter, Gemüse, Getreide, Obst, Milch & Käse, Fisch, Meeresfrüchte,
Fleisch, Wild & Geflügel und Wurst & Schinken sowie die Einführung eines
Farbleitsystems erleichtern nun die Handhabung. Jedes Kapitel hat einen
ausführlichen, allgemein beschreibenden Textteil erhalten. Die einzelnen
Produkte werden mit jeweils einem Foto und den wichtigsten Infos zu
Geschmack und Verwendung porträtiert. Farbig unterlegte Extra-Seiten zum
Beispiel über Gewürzmischungen, essbare Blüten, gefährdete Speisefische oder
Fleisch-Exoten sind locker ins Buch eingestreut. Spezielle Infokästen zu
besonderen Themen wie Meerrettich & Wasabi, Kakaobohnen, Fleischextrakt,
Brühe & Co., Olivenöl, Kräutermischungen oder alten Gemüsesorten liefern
interessante Hintergrund-informationen.
- - -
Was wäre die Welt ohne Teigwaren?

«Das grosse Buch der Teigwaren» vom Verlag Teubner
Von Agnolotti bis Zwetschgenknödel - Teubner feiert die
Teigwaren. Ein Hoch auf die Vielfalt von Pasta, Knödel & Co.! Ob als
einfacher Imbiss oder als raffiniertes Gericht, ob als Vor-, Haupt- oder
Nachspeise, Teigwaren sind die grossen Ver-wandlungskünstler. Sie passen zu
jeder Gelegenheit und treffen jeden Ge-schmack. Mit der erfolgreichen
Kombination aus Warenkunde, Küchenpraxis und Rezeptideen, überzeugt «Das
grosse Buch der Teigwaren» nicht nur einge-fleischte Teubner-Fans.
Was bei Proust die in Lindenblütentee getunkte
Madeleine vermochte, dürfte heut-zutage ein Topf dampfender Spaghetti mit
Sauce Bolognese auslösen: glückliche Kindheitserinnerungen! Teigwaren sind
einfach aus keiner Küche mehr wegzudenken. Sie passen zu Gemüse, Fisch und
Fleisch, sind Hauptbestandteil vieler Blitzrezepte, die den Feierabend
retten und haben aber genauso ihren glamourösen Auftritt mit feinen Trüffeln
oder saftigen Ragouts.
«Das grosse Buch der Teigwaren»
…
… liefert im Warenkundeteil einen umfassenden
Überblick über die wichtigsten Aus-gangsprodukte für die Zubereitung
europäischer und asiatischer Teigwaren: von den verschiedenen Mehlsorten
über Kartoffeln, Brot, Eier bis hin zu den wichtigsten färbenden und
würzenden Zutaten. In der nachfolgenden Küchenpraxis lernen sowohl
Hobbyköche als auch Profis in anschaulichen Stepfolgen, wie man Nudelteige
herstellt und aromatisiert, ant an oder Dim Sum formt, Spätzle, Schupfnudeln,
Knödel, Gnocchi und Dumplings zubereitet sowie das Kochen grundlegender
Gemüse-, Fisch-, Kalb-, Rind-, Geflügelfonds.
- - -
Wild und Wildgeflügel – ein Fest für alle Sinne
«Das grosse Buch vom Wild» vom Teubner-Verlag
ist mehr als ein Ratgeber. Dieses Werk ist Kult und Kunst zu gleich. Mit
beginnendem Herbst wird auch die Jagdsaison eröffnet und zartes,
aromatisches Wildfleisch kommt wieder direkt aus den heimischen Wäldern in
die Läden. Die Anlässe sind meist festlich, zu denen Wildbret auf die Tafel
gebracht wird. Denn weder Reh noch Hase sind jeden Tag frisch zu haben.
Gerade das Fleisch von wild lebenden Tieren gilt als äusserst hochwertiges
Lebensmittel. Es kommt auf die richtige Zubereitung an, damit es seinen
feinen Wildgeschmack voll entfalten kann.
Im neuen Titel «Das grosse Buch vom Wild» bilden 110 genussvolle Rezepte den optischen und kulinarischen Höhepunkt – von unverzichtbaren Klassikern der Wild-küche, über regionaltypische Gerichte bis zu neuen, raffinierten Interpretationen.
Neun renommierte Spitzenköche ...
... wie Markus Bischoff, Bobby Bräuer oder Nik
Gygax geben in dem neuen Standard-werk ihre besten Wildrezepte preis.
Die opulent bebilderten Rezeptseiten reichen von «Kakao-Pappardelle mit
Wildhasenragout», «Rehrücken in Heu gedämpft» bis zu «Ge-pökelter
Wildentenbrust aus dem Rauch mit karamellisiertem Chicorée». Gegliedert nach
Zubereitungsart und Menüfolge, umfassen die Rezeptideen kalte Vorspeisen,
Suppen und Eintöpfe, auch Pochiertes, Gedämpftes und Gedünstetes, Pfannen-
und Ofen-Spezialitäten, Geschmortes, Gegrilltes, Gepökeltes und
Geräuchertes, zusätzlich Innereien. Ein Extra-Kapitel stellt die besten
sahnig-cremigen, exotisch-würzigen oder fruchtig-herben Saucen passend zu
den Wildgerichten vor.
- - -

Die legendäre Geschichte des heutigen Hotels Esplanade Zagreb geht auf das Baujahr 1925 zurück. Im Jahr 2004 wurde das 5-Sterne-Haus vollständig renoviert. Seit je ist das Esplanade das beste Hotel in Zagreb. (c) Fotos: ROPO/MuA
«City Break
Eine sagenhafte Topunterkunft mit Geschichte
Zauberhaftes Zagreb. Das
eindrückliche und dominante Gebäude des Esplanade Zagreb Luxury
Hotels aus dem Jahr 1925 ist eng mit der Epoche der Orient-Express-Zugreisen
verbunden. Nahe beim Hauptbahnhof an der Mihanoviceva 1 und gleich gegenüber
der kroatischen Staatseisenbahn-Verwaltung gelegen, logieren damals wie
heute Staatspräsidenten, Minister, berühmte Persönlich-keiten aus Wirtschaft
und Kultur sowie Touristen aus aller Welt in dieser «edlen Herberge». Das
Esplanade Zagreb Luxury Hotel wurde 2004 vollständig renoviert und verfügt
über 208 Zimmer und Suiten der Extraklasse. Mit SkyWork Airline ist man ab
Bern-Belp in 90 Minuten in Zagreb.

Mehr als ein Hauch Geschichte ... Ein feudaler Eingang und kompetente Mitarbeitende
an der Reception vom Esplanade Zagreb Hotel.
Seit kurzer Zeit hat Ivica
Max Krizmanic als General Manager das Zepter von Philip Mahoney übernommen.
Er legt grossen Wert auf Qualität, Komfort und perfekte Dienstleistungen,
dabei ist er offen für neue Idee und seien sie noch so klein. Beginnen wir
in der Gastronomie.

(c) * Bild: Esplanade Pressestelle)
Wandel in der Gastronomie

Das Restaurant Zinfandel hat einen ausgezeichneten Ruf. Chefköchin Ana Grgic ist mit ihrem 15-köpfigen (mehrheitlich männlichen) Team sehr erfolgreich.
Erst kürzlich wurden nämlich die eleganten iPad
zur Präsentation der Menüs einge-führt. Zwar gibt es noch die herkömmlichen
Speisekarten, aber mit dem iPad kann man die kulinarischen Kunstwerke
originalgetreu bildlich ansehen und so seinen Appe-tit einschätzen. Zwei
hochstehende Restaurants, das elegante Zinfandel und das schicke Le Bistro,
lassen keine kulinarischen Wünsche offen. Grossen Wert wird auf die
traditionelle kroatische Küche gelegt, wobei die internationale Ausrichtung
nicht fehlt. Viele Gäste staunen, wenn sie hören, dass die
Führungspositionen in der Koch-kunst in versierten Frauenhänden liegen:
Chefin der 15-köpfigen Kochbrigade ist Ana Grgic, eine junge Spitzenköchin
in Kroatien mit internationalen Erfahrungen, während Mirjana Kozlina für die
Patisserie zuständig ist und ihre feinen Süssigkeiten kreativ ausleben kann.
Alle verwendeten Produkte sind natürlich, nur das Beste und Feinste vom
Markt kommt in die Küche und dann auf den Tisch. Eine sehr herzliche und
zuvor-kommende Person ist Ivan Sneler, der im Zinfandel’s als Sommelier die
passenden und köstlichsten Weine für die Gäste aussucht und viele
Komplimente für sein Fach-wissen erhält. Er hat eine ausgewogene Selection
von feinen kroatischen und inter-nationalen Weinen im Angebot, passend für
jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Nicht unerwähnt dürfen die gut
bestückte Bar und die Oleander Terrace bleiben. Hier lassen sich die
abwechslungsreichen Tage angenehm ausklingen.

Die tüchtige Chefköchin Ana Grgic. (zVg) Kompetenter Sommelier Ivan Sneler.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind quasi
gleich um die Ecke: Das Nationalthea-ter, welches berühmt ist für Werke in
der Dramatik, Oper und Ballett, ist zu Fuss oder mit dem Taxi schnell
erreicht und unbedingt besuchenswert. Der Eingang zum Botan-ischen Garten
ist in 5 Gehminuten erreicht; und mehrere Kunstmuseen sind ebenso schnell
besucht und laden zum Verweilen und Staunen ein. Der Weg zum Hauptbahnhof
dauert lediglich eine Minute, darunter befinden sich ein Shopping Center und
mehrere Geldwechselstuben sowie Bankautomaten.
Das attraktive Zimmerangebot …
… umfasst die Klassen Superior Room, Deluxe Room,
Deluxe Suite und die Esplanade Suite (Präsidenten-Suite mit 120 qm) mit
Bad/Dusche und zahlreichen internationalen Fernsehprogrammen. Im ganzen Haus
sind Internet-Verbindungen kostenlos verfüg-bar, ein Office-Bereich im 1.
Stock ermöglicht weitere Kommunikations- und Print-möglichkeiten. Im Health
Club kann man sich fit trimmen oder sich bei diversen Body Treatments und in
der Sauna erholen. Einzig ein Swimming Pool fehlt. Wer übrigens in Kroatien
seine Hochzeitsfeier auf hohem Niveau erleben möchte, der kommt nicht ohne
den spektakulären Ballroom vom Esplanade aus: Bei unserem Aufenthalt im
Hotel durften wir eine Hochzeit von einem Brasilianer mit einer Kroatin
bestaunen: Ein geniales Feuerwerk vom kunstvollen Menü bis zur beschwingten
Salsa-Musik!

Elegant und gepflegt. Das Deluxe-Zimmer im Esplanade Zagreb Hotel. (c) Foto: zVg.
Ein Grossteil der Gäste kommt aus Europa, aber auch jene aus Übersee und Asien ge-niessen zunehmend den angenehmen Aufenthalt nahe beim Stadtzentrum. Zudem lernen immer mehr Gäste aus der Schweiz, die mit SkyWork ab Flughafen Bern-Belp in nur 90 Minuten mit einer Dornier 328 (31 Sitzplätzen) anreisen, die Schönheiten des Hotels, der Hauptstadt Kroatiens und das Umland kennen. Der preiswerte Flug führt an den prächtigen Alpen vorbei; unterwegs werden ein Salat und ein Mineralwasser serviert.
Das Fazit von Kulturonline.ch
«City Break Zagreb» mit dem Esplanade Zagreb
Luxury Hotel und mit SkyWork Airline ab Flughafen Bern-Belp ist eine
empfehlenswerte Reise. Die vielseitigen und attrak-tiven Angebote, vom Flug
bis zum Hotel, stehen in einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis
für die Reisenden. Kroatien und Zagreb haben sich nach dem Jugoslawien-Krieg
sehr gut entwickelt. Land und Leute sind liebenswert, hilfsbereit und
gastfreundlich. Von Zagreb aus ist es mit dem Bus oder Zug eine kurze Reise
zum Mittelmeer. Ideal auch für Tagesausflüge. Ein längerer Aufenthalt ist
für Segler und Taucher empfehlenswert.
Das Kroatischen Zentrale für
Tourismus in der Schweiz …
… befindet sich für weitere Informationen und Unterlagen an der Seestrasse 160, 8002 Zürich, Tel. 043 336 20 30, Fax. 043 336 20 39.
E-mail: info@visitkroatien.ch, www.visitkroatien.chNeuerscheinungen bei Delius Klasing
Köstliche Trüffelvarianten!«Trüffel -
Gaumentraum für Geniesser» von Jean-Christophe Rizet (Delius Klasing)
Geheimnisvolle Knolle –
Genuss der Könige. Dieser aufwendig gestaltete Re-zept- und Bildband ist im
Inhalt wie in der Aufmachung ein absoluter Ge-nuss! Jean-Christophe Rizet,
der junge Chef des Pariser Restaurants «La Truffière», hat eine
ausgesprochene Vorliebe für edle Produkte – besonders für Trüffeln. Nicht
nur erklärt er in diesem Kochbuch die Besonderheiten der unterschiedlichen
Trüffelarten, er verbindet sie leichter Hand mit köstlichen Rezepten, von
denen die meisten (gegebenenfalls sogar ohne Trüffeln) auch vom Normalkoch
zu meistern sind. Die von Nathalie Nannini in Szene gesetzten und von Iris
L. Sullivan fotografierten 46 Trüffel-Gerichte lassen die Herzen von
Feinschmeckern, Ess-Neugierigen, Kochaffinen und Ästheten höherschlagen.
Trüffeln – seit
Jahrtausenden für ihren Wohlgeschmack gerühmt, gedeihen sie nur an seltenen
Fundstellen im Dunkel der Erde. Geheimnisvoll ist nicht nur ihr
symbiotisches Wachstum an den Wurzeln bestimmter Bäume. Man sagt Trüffeln
sogar nach, dass sie eine aphrodisierende Wirkung haben, nannte man sie doch
in der Antike eine Frucht der Venus und erhob sie in den Rang des
Göttlichen.
Früher ein Genuss der Könige ...
... und des Adels, haben
Trüffeln es inzwischen auch auf die Teller von uns Nor-malsterblichen
geschafft, sei es als Trüffelöl, in Form von Trüffelnudeln, Trüf-felwurst
oder Trüffelkäse. Ihr höchstes Vollendungsniveau jedoch findet die edle
Knolle in besonderen Kochrezepten.

Gastfreundschaft in aussergewöhnlicher Umgebung. Im Bild präsentiert sich Möven-
pick Hotels & Resorts in Petra/Jordanien. (c) Foto: zVg
Mövenpick Hotels & Resorts baut Eventorganisation von A -
Z, von Accra bis Zürich
Ein intensives Training für das neue globale Meetings & Events
Programm ist sehr nützlich, dies dokumentiert eine aussagekräftige Studie.
Mövenpick Hotels & Resorts erreichte dritten Platz bei der unabhängigen
europäischen MICE-Studie.
www.moevenpick-hotels.com/tagungen
Kreative Gastronomie, inspirierende Veranstaltungsideen und
qualifizierter Bankett-service – vom ersten Kundenkontakt bis zum Ende des
Events – sind die Herzstücke des neuen globalen Meetings & Events Programms
von Mövenpick Hotels & Resorts, welches soeben auf der IMEX vorgestellt
wurde. Die IMEX ist die weltweit grösste Mes-se der Meetings-, Incentive-
und Veranstaltungsbranche und findet dieses Jahr in Frankfurt statt.
Das intensive Training …
… aller Mitarbeitenden, um alle Elemente des MICE-Prozesses zu
optimieren, wurde vor wenigen Tagen bereits belohnt: Das internationale
Hotelunternehmen mit Schwei-zer Wurzeln und im gehobenen Segment
positioniert, erzielte den dritten Platz der europäischen MICE-Studie des
deutschen Instituts IFH (Institut für Hospitality Management).
Mövenpick Hotels & Resorts zeichnete sich im Test vor allem durch
eine 100-pro-zentige Durchführung aller Bearbeitungsschritte einer komplexen
Angebotsanfrage aus. Ebenso wurde am gleichen Tag der Anfrage dem Kunden
geantwortet, dies taten lediglich 30 Prozent aller anderen getesteten
Hotels. Insgesamt wurden 80 Häuser in Europa geprüft.
«Im letzten Jahr lag Mövenpick Hotels & Resorts bei dieser Studie
noch auf dem 30. Platz. Diese gewaltige Verbesserung bestätigt schon jetzt
den Erfolg unseres neuen, verbesserten Programms, auf das sich unsere Kunden
freuen können», erläuterte John Griffin, Senior Vice President Brand and
Marketing, von Mövenpick Hotels & Resorts.
Das Meetings & Events Programm wird bis Ende 2012 in allen MICE-relevanten Möven-pick Hotels & Resorts verfügbar sein – und zwar von Accra in Ghana bis Zürich. Einige der in diesem Segment besonders aktiven Hotels bieten das Programm ab sofort an. Kernstück von Meetings & Events ist vor allem das Training aller Mitarbeitenden, die mit dem Veranstaltungskunden Kontakt haben, angefangen bei den Mitarbeitenden der Rezeption bis hin zum Rechnungswesen. Sie durchlaufen ein spezielles MICE-Training, das einen persönlichen, intuitiven und effizienten Service im Fokus hat. Drei Aspekte bilden dabei die Erfolgsbasis des neuen Programms.
Drei wertvolle Schwerpunkte, die im Interesse der
Mövenpick-Kunden sind
1. Ein geistvoller Genuss
Kulinarische Erlebnisse basieren auf frischen, saisonalen und
regionalen Produkten. Dabei werden möglichst biologische oder
Fairtrade-Produkte eingesetzt. „Live Cook-ing“-Stationen, gesunde und auf
Wunsch spezielle diätetische Menüs wie Gluten-frei, kohlehydratarm oder
fettarm sind ebenso Bestandteil wie im Trend liegende Mini-Fondues oder
verlockende Mövenpick Glacé-Stationen.
2. Ein durchdachter Service
Ein durchdachter Service garantiert bei Mövenpick Hotels & Resorts
einen reibungs-losen und unkomplizierten Ablauf. Qualitativ hochwertige
Events sind massge-schneidert und werden individuellen Anforderungen
gerecht. Der Meetings & Events Consultant ist vom ersten Kontakt bis zum
Ende der Veranstaltung ansprechbar, direkt vor Ort löst der Meeting
Concierge alle Herausforderungen eines anspruchsvollen Events.
3. Inspirierende Umgebungen
Auch inspirierende Umgebungen werden durch die kreative Ausstattung
von Meeting-räumen oder Bereitstellung von aussergewöhnlichen Lokalitäten
geschaffen, die auf besondere und individuelle Wünsche und Anforderungen
zugeschnitten sind. Ob es das geschichtsträchtige Amphitheater in
Petra/Jordanien oder die denkmalgeschützten Deckengewölbe im restaurierten
Wasserturm von Hamburg sind, das Meetings & Events Programm wandelt
Veranstaltungsräume in unvergessener Weise.
Zusätzliche nutzerfreundliche Angebote
Darüber hinaus erhalten Kunden einen schnellen und leichten Zugang
zu Informationen durch die Einführung von neuen Online-Tools. Die
nutzerfreundliche RFP-Sektion (Re-quest For Proposal) in Zusammenarbeit mit
Active Network | StarCite erstellt, ge-währleistet, dass Anfragen zur
Verfügbarkeit von Veranstaltungsräumen, Preisen und kreativen Ideen mit
einem Mausklick möglich sind. Interaktive 2D-Raumpläne er-lauben
Veranstaltungsplanern das Zusammenstellen von Event-Varianten. Der eigene
Bereich «Tipps & Tricks» gibt Veranstaltern zudem wertvolle Ratschläge.
Das Meetings & Events Programm basiert auf einer Marktuntersuchung
unter MICE-Kunden, die von Mövenpick Hotels & Resorts durchgeführt wurde.
Diese unterstreicht die Wichtigkeit von «one-click»-Lösungen, Beständigkeit,
schneller Rückmeldung und einer herzlichen und persönlichen Herangehensweise
für massgeschneiderte Events.
«Was auch immer der Anlass der Veranstaltung ist, wir sind da, um
zuzuhören und in-dividuelle Lösungen zu schaffen, die den
Kundenanforderungen gerecht werden», sagte John Griffin und ergänzte: «Das
Meetings & Events Programm markiert unser stetiges Engagement für
Produktoptimierung und Kundenzufriedenheit.»
Weitere Informationen unter
www.moevenpick-hotels.com/tagungen.
Das Unternehmen «Mövenpick Hotels & Resorts»
Mövenpick Hotels & Resorts ist eine internationale Hotelgruppe im
gehobenen Seg-ment mit über 16’000 Mitarbeitenden und betreibt 71 Hotels und
Resorts in 24 Ländern. Über 30 weitere Projekte befinden sich in der Planung
oder Eröffnung, darunter die diesjährigen Eröffnungen in Hurghada, Sharm El
Sheikh und Soma Bay(Ägypten), Ankara (Türkei), Chiang Mai (Thailand),
Palawan (Philippinen) und Dubai (VAE) und Paris (Frankreich).
Die Unternehmensstrategie sieht die Expansion in den Kernmärkten Europa, Afrika, im Nahen Osten und Asien vor. Mit Sitz in Glattbrugg ZH, ist Mövenpick Hotels & Resorts auf Geschäfts- und Konferenzhotels sowie auf Resorts mit individuellem Charakter spezialisiert. «Global denken - lokal handeln», heisst das Leitmotiv für je-des Haus im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Geprägt durch ihre Schweizer Wurzeln, steht die Hotelgruppe für entgegenkommenden Service, kuli-narische Genüsse und Respekt für die Umwelt – verbunden mit einer persönlichen Note. Die Hotelgruppe ist im Besitz der Mövenpick Holding (66,7%) und der Kingdom Gruppe (33,3%). Weitere Informationen finden Sie unter
- - -
Das Schweizer Hotelmanagement Mövenpick hat auch in China einen ausgezeichneten Namen.
Mövenpick Hotels & Resorts bestens für Expansion in China aufgestellt
Die internationale Hotelgruppe mit Schweizer Wurzeln ist bereit
für eine Expan-sion in China. Ein chinesischer Name und ein Logo, ein neues
Führungsteam in Shanghai, eine Website in Mandarin, drei neue Hotels in
Entwicklung und eine Rekordzahl an chinesischen Verbrauchern, die Schweizer
Produkte schätzen, ebnen den Weg für eine erfolgreiche Expansion der
Mövenpick Hotels & Resorts in China.
Im Reich der Mitte wird Mövenpick unter dem Namen Rui Xiang bekannt
sein, was soviel bedeutet wie: «bringt dir Freude und Glück mit Schweizer
Qualität». Der Name und das Logo wurden unter Berücksichtigung der
Unternehmenswerte und in Zusam-menarbeit mit Interbrand, einer der weltweit
führenden Unternehmensberatungen für Marken, kreiert. Im Rahmen von
Kundenumfragen wurde der Name in Hongkong, Shanghai, Peking und Guangzhou
getestet und auf die Feng Shui Prinzipien abgestimmt.
Der Name ist nur ein Element …
… in den Vorbereitungen auf die Expansion der internationalen
Schweizer Hotelgruppe im gehobenen Segment in China. Eine Website in der
Sprache Mandarin wurde lanciert, um Chinesisch sprechenden Gästen einen
leichteren Zugang zu Mövenpick Hotels & Resorts zu gewährleisten. Darüber
hinaus wurde Sunny Lee als neuer Vice President Development eingestellt, um
die Expansion von Mövenpick Hotels & Resorts voranzutreiben. Ein neuer
Director of Global Sales sowie ein Director of Technical Systems Services
unterstützen das Team im neuen Büro in Shanghai.
Zurzeit entstehen drei Hotelprojekte in China: das Mövenpick Hotel
Jiading, Shanghai mit 300 Zimmern, das Mövenpick Resort & Spa, Phoenix
Island, Sanya, Insel Hainan, mit 380 Zimmern (Eröffnung beider Häuser 2014)
und das Mövenpick Hotel & State Guest House Chifeng, Innere Mongolei, das im
Jahr 2015 an den Start gehen soll.
Unternehmensexpansion in China
Die Unternehmensexpansion in China wird von einem zunehmenden
Interesse der chinesischen Bevölkerung in Schweizer Qualitätsprodukte
unterstützt. So berichtet die Non-Profit Organisation Swiss Center Shanghai
(SCS), dass Exporte nach China und Hongkong aus der Schweiz im vergangenen
Jahr um 19 Prozent gestiegen sind.
Dieser Trend geht mit der wachsenden Zahl von chinesischen
Investoren einher, die an zukünftigen Projekten mit Mövenpick Hotels &
Resorts Interesse bekunden.
Jean Gabriel Pérès, President und CEO of Mövenpick Hotels & Resorts,
erläutert: „Der Hotelmarkt in chinesischen Grossstädten ist teilweise
gesättigt und viele chinesische Investoren entdecken, dass wir eine gewisse
Frische in diesen Markt mitbringen. Unsere Marke unterstreicht Schweizer
Werte wie Zuverlässigkeit und Qualität, aber wir bieten ebenso einen
herzlichen und individuellen Zugang, der für Investoren attraktiv ist und
eine persönliche Alternative zu den anonymen, grossen multinationa-len
Unternehmen darstellt“, so Pérès weiter.
Nicolas Musy, Managing Director von SCS, betont, dass die hohe
Schweizer Lebens-qualität und die Qualitätsprodukte sowie Services den
Lebensstil vieler aufstrebender Chinesen prägen. «Mit dem Fokus auf Qualität
und einer rasanten Entwicklung sowie mit dem exzellenten Schweizer Image
bietet sich Mövenpick Hotels & Resorts die Chance, sehr erfolgreich in China
zu sein», sagte er abschliessend.
Kulturonline-Hinweis für alle Fälle
Achtung auf die Gefahren beim Grillen!

Ungetrübtes Grillvergnügen mit den BfB-Sicherheitstipps. (c) Foto: ROPO/MuA
Mit den warmen Tagen steigt
wieder von überall her der verlockende Duft von grillierten Köstlichkeiten
auf. Grillieren, das beliebte Freizeitvergnügen, ist je-doch nicht ganz
gefahrlos. Die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung infor-miert, was es
für ein sicheres Grillvergnügen braucht.
Die meisten Unfälle mit
Grillgeräten ereignen sich aus Unachtsamkeit und fahrlässigem Verhalten.
Nach wie vor werden vielerorts Benzin und Brennsprit als Anzündehilfen
eingesetzt. Dabei entsteht bei der Verdunstung dieser Brennstoffe ein
gefährliches Gas-Luft-Gemisch, das sich explosionsartig entzünden und
schwere Verletzungen verur-sachen kann. Bei Gasgrills sind undichte
Leitungen und Anschlüsse häufige Auslöser für explosionsartige Brände. Für
ein sicheres Grillvergnügen sorgen die folgenden Empfehlungen:
Vorsichtsmassnahmen für den
Holzkohlegrill
- Den Grill so stellen, dass er
einen festen Stand hat. Nur im Freien grillieren.
- Als Anzündehilfe einen
Anzündekamin verwenden (Fachhandel). Niemals Benzin oder Brennsprit
einsetzen: Es besteht Explosionsgefahr.
- Kinder in der Nähe des Grills
beaufsichtigen.
- Asche mindestens 48 Stunden
ausglühen lassen oder gut wässern und in einem feuersicheren Behälter
entsorgen.
Vorsichtsmassnahmen für den
Gasgrill
- Den Grill so stellen, dass er
einen festen Stand hat. Nur im Freien grillieren.
- Prüfen Sie regelmässig, ob die
Gasleitungen noch dicht sind: Leitungen mit Seifenwasser bestreichen. Blasen
weisen auf undichte Stellen hin.
- Bei Gasgeruch das Ventil sofort
schliessen.
- In der Nähe eines Gasgrills
besteht ein striktes Rauchverbot.
- Kinder in der Nähe des Grills
beaufsichtigen.
Rund 20'000 Brände ereignen
sich in Schweizer Privathaushalten jährlich. Die Schadenkosten belaufen sich
auf mehrere Hundert Millionen Franken. Die meisten dieser Brände wären mit
einem vorsichtigeren Verhalten vermeidbar. Auf der Website der BfB sind
weitere wertvolle Tipps zur Brandverhütung zu finden: www.bfb-cipi.ch.
Kulturonline.ch Archiv
Weinregion
Ascoli Piceno erwartet eine grossartige Ernte
Marken beeindruckt
durch köstliche Weine und stellt sich der Konkurrenz
Im Reich von
Montepulciano, Passerina und Sangiovese: In dem Consorzio Vini Picenos haben
sich zahlreiche Weinproduzenten zusammen geschlossen, um ihre
ausgezeichneten Produkte gezielter auf dem nationalen und internationalen
Markt zu positionieren. Sie haben allen Grund dazu, denn ihre Weiss- und
Rotweine sowie die Spumante-Linien munden hervorragend, zumal auch der
Jahrgang 2011 feine, ausgereifte Flaschen garantiert. Seit Tagen läuft die
Ernte auf Hochtouren. In den Weinbewertungen, so unter anderem bei Gambero
Rosso oder Parker gewinnen die Köstlichkeiten rund um Ascoli Piceno an
Boden, davon konnte sich Kulturonline zusammen mit fünf weiteren
Medienvertretern und Händlern aus den USA, Ungarn, Schweden, Polen, Litauen
und der Schweiz überzeugen. Unsere exklusiven Reisetipps: Aus der Schweiz
fliegt SWISS regelmässig nach Rom (in nur 65 Minuten!). In Rom testeten wir
von Holidaycheck.ch das Hotel Taormina (171 Euro für 3 Tage), eine
Metrostation vom Hauptbahnhof Termini entfernt (und gleich neben der
ältesten Gelateria Italiens! Als sehenswert beurteilen wir das im Jahr 2010
eröffnete und von einer Irakerin gebaute MAXXI-Museum für zeitgenössische
Kunst.
Reisetipps von
Kulturonline.ch
Holidaycheck.ch das Hotel Taormina in Rom (unweit von Hauptbahnhof Termini!)
Insgesamt
organisierte das Consorzio Vini Picenos Besuche bei sechzehn Weinproduzenten,
dabei wurden über 100 Flaschen Weiss-, Rotweine und Spumante verkostet. Jede
Degustation unterlag einer differenzierten Bewertung und Analyse seitens der
Medienvertreter, die sich nicht mit kritischen Bemerkungen zurückhielten.
Weine stehen zunehmend im «Konkurrenzkampf»
An Themen rund um
die Weine der letzten Jahre, am neuen Jahrgang, an der Qualität und im
Verhalten am Markt fehlte es nicht. Die Weinregion Ascoli Piceno will sich
bekannter machen, die Qualität ist da, darüber waren sich die
Medienvertreter, Händler und Weinproduzenten schnell einig. Auch will man
sich vermehrt der nationalen Konkurrenz – vor allem in der Toscana – stellen,
obwohl einige Produzenten in den Marken ihre Weine in die Toscana
transportieren und dort weiter verarbeiten lassen. Manch ein Produzent
machte indirekt die Faust unter dem Tisch, wenn nur schon der Name von der «übermächtigen»
Toscana oder vom Amarone fiel: «Die gleiche Qualität kann man bei uns zum
niedrigeren Preis bekommen», lautete der Tenor.
Die Mitglieder im
Consorzio Vini Picenos finden unter erschwerten Bedingungen ein wertvolles
Einvernehmen, obwohl dies nicht immer ganz einfach ist. Dennoch hat man sich
seit einiger Zeit zusammengerauft, um sich auf nationaler und
internationaler Ebene Gehör bei Kunden, Händlern und anderen Weinregionen zu
verschaffen, dies hat sich eindeutig gelohnt.
«Wo
Licht ist, da ist auch Schatten»
Gambero Rosso
sieht Morgenröte im Angebot aus der Weinregion Ascoli Piceno: «Mit gleich
zwei Superlativen können wir diesmal unseren Exkurs in die Marken einleiten.
Da sind zum einen 17 Gläserdreier – noch nie zuvor hat die Region in einem
einzigen Jahr so viele Höchstprämien eingefahren. Zudem geht die
Auszeichnung für den «Preisknüller des Jahres» in die Marken, genauer gesagt,
an einen Verdicchio, eine Typologie, bei der günstigste Angebote nicht die
Ausnahme, sondern die Regel sind», heisst es in der Hallwag-Ausgabe «Vini d’Italia
2011».
«Klar müssen wir
uns noch weiter optimieren, aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg»,
sagte Giovanni Carminucci aus dem Hause Carminucci, welches seit 1928
existiert und mit seinem modernen Weingut imponiert.
Geschickt
motivierte Giovanni Vagnoni von Le Caniette bei seiner Rede die Journalisten,
sich mit einem national-üblichen Trinkspruch an einer weis-sen Wand im
Verkaufs-laden zu verewigen. Alle besuchten Weingüter würden es verdienen
detailliert in dieser Reportage erwähnt zu werden, aber dies würde den Platz
sprengen. Also beschränken wir uns auf eine kleine Auswahl, die den
Medienvertretern aus den USA, Ungarn, Schweden, Polen, Litauen und der
Schweiz besonders auffielen.
Köstliche Weine zu attraktiven Preisen
Gestartet wurde
die Reise bei Tenuta De Angelis in Castel di Lama. Der legendäre Rotwein «Anghelos»,
wir tranken 2008 mit 14% Vol., fiel sofort auf (die aufgeführten Preise
verstehen sich in diesem Bericht immer ab Keller, 10 Euro). Bei San Filippo
erfreuten wir uns am Lupo del Ciafone (2007). Bei La Canosa erhielt der
«Rosso Piceno Signator 2008» (13,5% Vol., 3.20 Euro) hohe Noten.
«Klein, aber fein!».
Eine ungeahnte Einigkeit über Qualität, Ausgewogenheit der Duftnoten und der
Reife kam dem Rosato Piccolo Principe 2010 zu. Zudem überzeugte der «Picens»,
«Il Messia» sowie der «Solo per te» (alle 2007). Was wir an dieser Stelle
nicht verheimlichen wollen: Das kleine angegliederte Hotel – mit glänzender
Küche – imponierte durch seinen heimeligen und herausragenden Stil!
Wunderbar dann der
Castellano Superiore 2007 von La Cantina dei Colli Ripani (ein Blickfang die
eleganten Etiketten mit einem schönen nackten Oberkörper einer hübschen Frau).
Tenuta Cocci Grifoni präsentierte sich mit «Le Torri Superiore» (2007), «Vigna
Messieri» (2006) und «Il Grifone» (2004) in bestem Licht. Bei einigen Weinen
und Jahrgängen schwanken die Preise zwischen 6 und 8 Euro.
Einen sehr
freundschaftlichen Empfang erlebte die Gruppe bei Santa Liberata, die ihre
Weine in den Rebhügeln darbot (www.vinisantaliberata.it).
Gerne wären wir hier an diesem idyllischen Ort länger geblieben, aber die
Wespen verlangten Respekt in ihrem Tun. Immer wieder ein Erlebnis auch die
Weine von der Società Agricola Ciù Ciù. Vor allem der 100%ige Sangiovese «Saggio»
(2008) faszinierte. Das Weingut Velenosi bot ein prächtiges Finale mit «Passerina
2010», «Brecciarolo 2008», «Roggio Del Filare 2007» (!!) und «Ludi 2007»
(!).
Adressen und Links der Weinproduzenten Consorzio Vini Picenos
Tenuta De Angelis
Via San
Francesco, 10
63030 Castel di Lama (AP)
Tel. +39 0736
87429
San Filippo
C.da Ciafone, 17/a
63035 Offida (AP)
Tel. +39
0736 889828
Übernactungen:
Hotel Parco dei Principi
Lungomare De Gasperi, 90
63013 Grottammare (AP)
Tel. +39 0735 735066
(Tasting of Ciù Ciù and Costadoro
wines)
Via Macelli
63035 Offida
Tel. +39 0736 880254
La Canosa
C.da San Pietro, 6
Fraz. Castel di Croce – 63030
Rotella (AP)
Tel. + 39 0736372556
Carassanese
Via Menocchia, 67
63030
Carassai (AP)
Tel +39 0734
930068
Domodimonti
Contrada Menocchia, 212/A
63010 Montefiore dell'Aso (AP)
Tel. +39 0734 930 010
La Cantina dei Colli Ripani
C.da Tosciano, 28
63038 Ripatransone
(AP)
Tel. +39 0735 9505
Tenuta Cocci Grifoni
C.da Messieri, 12
63038 Ripatransone
(AP)
Tel. +39 0735 90143
Le Caniette
C.da Canali, 23
63038 Ripatransone
(AP)
Tel. +39 0735 9200
Carminucci - Vinicola del Tesino
Via San Leonardo, 39
63013 Grottammare (AP)
Tel. +39 0735 735869
Santa Liberata
via Nazionale, 194
63900 Lido di Fermo
(FM)
Tel. +39 0734 640100
Collevite
Via Valle Cecchina, 9 - 63077
Monsampolo del Tronto (AP)
Tel. +39 0735 767050
Dinner mit allen Produzenten:
Villa Picena
Via Salaria, 66
63030 Colli del Tronto (AP)
Tel. +39 0736 892460
Velenosi
Via dei Biancospini 11
63061
Tel. + 39 0736 341218

Rebenkunde mit Marconi Giannantonio (r) bei Bolla. (c) Fotos: ROPO/MuA
Venetien
Norditalien-Weintour 2011: Kulturonline.ch vertritt exklusiv die Schweiz
Lob
für Weine von Bolla, Guido Berlucchi, Provenza Desenzano del Garda,
Bellavista und Masi mit Serego Alighieri
Kulturonline.ch
nahm exklusiv als Schweizer Gourmet-Vertretung mit einer achtköpfigen
Weinjournalisten-Gruppe aus Irland, Rumänien, Australien, Tschechei, Polen,
Spanien und den USA an der Norditalien-Weintour teil. Die sechs Weingüter
Bolla, Guido Berlucchi, Provenza in Desenzano del Garda, Bellavista und Masi
mit Serego Alighieri präsentierten ihre Köstlichkeiten und ernteten dabei
grosse Anerkennung für Lagerung, Qualität und Präsentation.
Übernachtungstipps von Kulturonline:
www.seregoalighieri.it (Foresteria)
Die Anreise von
Zürich via Mailand nach Verona ist geschafft. Nur der Zug aus der Schweiz
hatte Verspätung, und so verpassen wir den Schnellzug nach Verona. Wir
geniessen die Fahrt mit dem Regionalzug (2 Std. mit Halt an fast allen
Stationen!) durch die eindrückliche und frühlingshafte Landschaft.
Allerdings werden wir uns bewusst, dass die Platzreservationen in Italien
(Fr. 66.--!) in dieser Jahreszeit überflüssig sind. Wir finden genügend
Platz: Unsere reservierten Plätze sind in einem Wagen gar nicht zu finden
und bei der Rückfahrt haben sich die reservierten Plätze im Reisewagen
konzentriert. Alle Fahrgäste, die reserviert haben, sitzen auf einem Haufen,
derweil der übrige Wagonabteil leer ist. Wir verteilen uns … - so findet
jeder Fahrgast genügend Platz für sich und seine Handtasche oder Rucksack.
Eine Fahrt durch die Hügel, hin zum
Weingut Bolla
Bolla als Werbeblickfang bei der Arena Verona. (c) Fotos: ROPO/MuA
Das Weingut Bolla
(Villa Belvedere), welches auf die Gründung durch Abele Bolla im Jahr
1883 zurückgeht und sich in Calmasino (VR) befindet, ist die erste
Station der Norditalien-Testtour 2011 der internationalen Journalistinnen
und Journalisten. In der Schweiz ist dieses Weingut unter Kennern bekannt,
auch ist Bolla bei den Aufführungen in der Arena von Verona an prominenter
Stelle präsent. Eine Fläche von 120 ha bilden die Voraussetzungen für ein
grosszügiges Angebot. Natürlich stehen hier der Bolla Amarone sowie
Valpolicella im Mittelpunkt: Valpolicella mit Amarone versetzt, diese beiden
Weinsorten verheiraten sich zum reichhaltigen Ripasso. Kaum sind wir in
Calmasino angekommen, werden wir von der Geschäftsleitung ins
Weingebiet gefahren. Marconi Giannantonio, der Verantwortliche von Bolla,
begrüsst uns und schwärmt von seinen Reben und Produkten. Zahlreiche
Produzenten liefern Trauben an Bolla, der Lebensstandard und die Weingüter
dürfen sich sehen lassen: Modern, gepflegt und grosszügig im Ausbau! Der
gute Anklang am Markt bringt Geld in die Kassen. Doch das Geld wird nicht in
erster Linie gehortet, wir staunen über die vielschichtigen Innovationen.
Jahr für Jahr kommen weitere Farmer hinzu, die weitere Traubenmengen
anliefern und gut honoriert werden. Mutig wollen die Bolla-Experten
Neues kreiieren. Sie sind alle gespannt auf die Reaktionen am Markt.
Beim Weintasting beginnen wir mit dem Weisswein Soave Classico DOC aus 100%
Garganega. 12,7 % Vol. sind anständig. Leicht würzig und geschmeidig im
Abgang. Ideal für Pasta, Risotto, Kalbfleisch und Fisch vom Grill.
Bereits folgt der erste Rotwein: Die zweite Weinflasche, welche geöffnet
wird, geht auf das Ursprüngliche der Trauben Corvina und Corvinone mit 75%
sowie 25% Rondinella zurück: Bolla Valpolicella Classico DOC 2010. Jung,
angenehm im typischen Geschmack und mit 12,4% Vol.unbeschwert, so zeigt sich
dieser edel Tropfen nach kurzer Zeit. Die Trauben wurden im September 2010
geerntet und unter optimalen Bedingungen, dann in Barrique-Fässern gelagert.
Weiter geht es mit Bolla Le Poiane Valpolicella Ripasso Classico Superiore
DOC 2009 und 2008: 14,2 % Vol. mit 70% Corvina und Corvinone sowie 30%
Rondinella und weiteren Trauben. Die nächsten Weine gibt es zum Abendessen,
welches im Weinkeller in gemütlicher Atmosphäre gegeben wird: Bolla
Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore (11% Vol.), Tufaie Soave
Classico DOC 2010 (12,9% Vol.), Bolla Bardolino Classico DOC 2010 (12,2%
Vol.), Le Origini Amarone della Valpolicella Classico DOC 2007 (16,2% Vol.).
Höhepunkt ist der Recioto della Valpolicella Classico DOC 2006 (70% Corvina
und Corvinone, 30 % Rondinella und weiter Traubensorten, 13,6% Vol). In der
Bewertung der Journalisten-Gruppe schneiden die beiden letzten Flaschen gut
ab.
Erfolgreicher
Nachwuchs von
Franco Ziliani bei Guido
Berlucchi & Co.
Önologe Arturo Ziliani freut sich an jeder Flasche Berlucchi 61 Franciacorta Satèn.
Feiern ist
angesagt: 1961 bis 2011 – ein verdientes Jubiläum bei Guido Berlucchi & Co.!
Guido Berlucchi, er starb vor zehn Jahren, hat sich in den 60er Jahren mit
seinem Freund Franco Ziliani zusammen getan und den “Bollicine”, ein
sprudelnder Franciacorta, kreiiert. Unter den italienischen Produzenten hat
sich das Unternehmen in den 50 Jahren einen bekannten Namen für “Creating a
classic-method Sparkling” gemacht, wie sich Mitbesitzer und Önologe Arturo
Ziliani pointiert äusserte. Inzwischen haben die Kinder von Franco Ziliani
das Ruder übernommen: Arturo, ein Önologe, Paolo, als kaufmännischer
Direktor, und Cristina, die Public Relationsfrau, halten das wertvolle Erbe
sympathisch im Einklang. Es ist ein gesundes Weingut mit vielen Ambitionen
und starken Visionen für die Zukunft. Heute werden rund 4,5 Millionen
Flaschen Wein hergestellt, in erster Linie Spumante der Linie Cuvée
Imperiale. Die Trauben stammen aus Oltrepo Pavese, aus Franciacorta und aus
Trentino Südtirol. Ein Erlebnis ist der überdimensionale Weinkeller, der in
einer Tiefe von 8 m liegt und über 16 Mio. Flaschen “sein zu Hause nennt”.
Bedient wird das Weingut durch eine Fläche von 520 ha, davon ist das
Unternehmen Guido Berlucchi im Besitz von 85 ha. In erster Linie werden
Chardonnay zu 80 Prozent und Pinot Nero zu 20 Prozent von Zulieferen
gepflegt. Der Betrieb ist sehr modern eingerichtet, nichts wird dem Zufall
überlassen, das Labor hat alles unter Kontrolle. Auch verfügt das
Unternehmen über die grösste Weinpresse in Italien. Ab dem 10. August
herrscht hier jeweils Hochbetrieb. Wir testen Guido Berlucchi Cuvée
Imperiale Brut, dann Berlucchi 61 Franciacorta Satèn. Wunderbar, es
sprickelt und riecht erfrischend gut. Ideal im Preis-/Leistungsverhältnis
bei 18 Euro. Der Gastrotrend gibt den Produzenten ein feines Gefühl, die
Auslieferung erfolgt nur an ausgewählte Bars und Restraurant. In der Schweiz
sind zwei Importeure im Einsatz, einer für das Tessin und der andere für
Zürich und die weitere Region. Dann lernen wir den seriösen Berlucchi
Cellarius 2006 (Chardonnay 80%, Pinot Nero 20%) kennen, der Preis liegt bei
25 Euro im Handel mit 30 000 Flaschen. “Ein frischer, fruchtiger, lange und
prickelnder Abgang, ich mag das sehr”, sagt Arturo Ziliani selbstkritisch.
Die nächste Flasche trägt den Namen Franciacorta Pallazzo Lana Extrême 2005.
Der Preis schwankt zwischen 35 bis 40 Euro. Uns erscheint diese Flasche
blumig, beschwingt und zart im Geschmack. “Nicht immer kann diese Qualität
gewährleistet werden, manchmal gibt es viele Flaschen, dann muss man ganz
auf die Auslieferung verzichten”, erklärt Önologe Arturo Ziliani. Zum
Mittagessen wird der erfrischende und fruchtige Berlucchi 61 Rosé serviert.
Köstlicher Ausflug zu Provenza in
Desenzano del Garda
Gepflegt. Eine Auswahl von köstlichen Weinen von Azienda Agricola Provenza.
Zwei
Weinflaschen-Kataloge widerspiegeln die attraktiven zwei Marktschienen von
Azienda Agricola Provenza: Einmal ist es die Exclusive Line, als zweite
Version die Top Linie. Azienda Agricola Provenza in Desenzano del Garda
konnte sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickeln. Die beteiligten
Weinbauern haben investiert und auch Innovationen zu gelassen. Seither ist
das Weingute mit einer Gesamtfläche von 120 ha gewachsen; und im Handel und
Verbrauch sind zudem die jüngeren Leute auf diese Weine aufmerksam geworden.
1,2 bis 1,3 Mio. Flaschen decken die Nachfrage ab. Dominiert wird das
Weinangebot durch den Weisswein Lugana. Interessant ist die Lage, durch
Verschiebungen liegt diese Gegend unter dem Seespiegel; manche Felder sind
in natürlicher Art wellenförmig angelegt. Die Bearbeitung der Rebenfelder
wirkt denn auch für die Mitarbeitenden im Feld echt dynamisch. Die
mineralisierte Erde, im mediteranen Klima, ist widerstandsfähig und
kraftvoll, nicht zu letzt gedeihen die Trauben mit einer härteren Haut
optimal. Gegründet wurde das Unternehmen Azienda Agricola Provenza im Jahr
1967 von Walter Contato. Mit Engagement gehen die Kinder Fabio und Patrizia
Contato seit dem Tod ihres Vaters (1967) ans Werk. Wir werden von
Constantino Gabardi, seines Zeichens Brand Manager, willkommen geheissen.
Gemeinsam besuchen wir die Reben hinter dem Gebäude. Weiter gehts in den
Weinkeller und zur Abfüllanlage. Als erste Flasche öffnen wir Lugana DOC
Spumante Brut Ca’ Maiöl Methodo Classico (12,5% Vol.), von dem 14 000
Flaschen auf den Markt gehen. “Fruchtig, beschwingt, leicht im Abgang”, so
wird dieser Tropfen gerne von Constantino Gabardi umschrieben. Die zweite
Linie, hier gehen die Flaschen mit der Traube Trebbiano di Lugana auch in
den Supermarkt, werden von Lugana DOC Prestige (12,5% Vol.) angeführt. Im
Duft wirkt dieser Wein noch fruchtiger als die vorherige Flasche. Ein
süffiger Wein mit Mandel- und Apfelgeschmack. Der Rotwein Garda DOC Classico
Rosso Negresco Vigneti Storici (13,5% Vol.) - mit 100 000 Flaschen - wird
von den Traubensorgten Groppello, Sangiovese Barbera und Marzemino
feinfühlig getragen. Garda DOC Classico Rosso Selezione Fabio Contato (14%)
hat würzige Tiefe, ist streng-elegant und gefällig. Die zweijährige Lagerung
in französischen Barriquefässern gibt die entsprechende Note. Überrascht
werden wir von der Flasche Lugana DOC Molin Vigneti Storici (13% Vol.),
zuerst süsslich, dann “grapefrutig” und somit leicht säuerlich, mundet
dieser Tropfen köstlich. In seiner Gestalt erinnert er an Chardonnay, das
Aroma bleibt gemütlich im Mund. Irgendwie werden die Geniessenden Schluck um
Schluck verführt. Der Jahrgang 2006 von Lugana DOC Selezione Fabio Contato
(13,5% Vol.) brachte sogar die Auszeichnung “Drei Gläser” von Gambero Rosso,
da muss sich der Jahrgang 2008 noch etwas gedulden. Das weitere
Produktangebot umfasst zudem einzigartig-feine Dessertweine Sol Doré, Grappa
di Lugana und Olio Extravergine die Oliva Garda DOP. Wir sind vom Angebot
begeistert. Ein Abendessen mit weiteren Weinen aus dem breiten Sortiment
rundet diesen eindrücklichen Tag ab.
Im Weinkeller von Bellavista lagern ausgezeichnete Weine. (c) Fotos: ROPO/MuA
Bellavista - mehr als nur schöne Aussichten …
… verspricht
dieses Weingut. Bellavista an der Via Bellavista, 5 in Erbusco gelegen,
besticht durch seine grosse und gepflegte Anlage. “Creating a
classic-method Sparkling” ist angekündigt – oder der Zauber von Chardonnay
und Pinot Nero; wir werden nicht enttäuscht. Schon allein die geografische
Lage, 300 m über Meer, ist wunderbar für die Chardonnay- und Pinot
Nero-Trauben, der angenehme Wind streichelt die Trauben zu besten Werten.
Auf diesem renommierten Gut produziert Kellermeister Mattia Vezzola
Franciacorta als Brut, Satèn, Pas Operé und Rosé in Topqualität. Ein junges
Team im Altersdurchschnitt von 30 Jahren steht ihm zur Seite. Diese Crew
bietet Gewähr für eine längerfristige positive Entwicklung. Auf 180 ha
werden rund 1,3 Mio. Flaschen hergestellt. Die charmante Public Manager
Valentina Farolfi führt uns durch die Anlage, allein der grosse Weinkeller,
wo die Flaschen von Hand gedreht werden, beeindruckt durch seine Wege und
Seitengänge. 5 Mio. Flaschen lagern hier im Wert von 7,5 Mio. Euro!
Plötzlich kommt Bewegung in die Gruppe: Mattia Vezzola beehrt uns. Wir
geniessen zum Anfang einen “frauenfreundlichen” und cremig-feinen
Franciacorta Satèn, 100% Chardonnay. Die “frauenfreundlichen” Bezeichnung
stammt von Mattia Vezzola, er meint damit, dass Bellavista auf die
Bedürfnisse aller Kunden eingeht. “Die Zeit und die Trauben sind unsere
Freunde. Wir sind beglückt mit dieser wunderschönen Natur. Die Trauben sagen
uns so viel, sie verlangen einfach Respekt, danach geben sie uns ihr süsses
Geschenk”, meint Vezzola in leisen Worten. Bellavista Gran Cuvée Pas Operé
2005 – aus 20-jährigen Reben, so heisst die nächste Flasche, die
traditionell fruchtig und spritzig ist, 62% stammen von Chardonnay und 38%
von Pinot Nero. Weiter geht es mit Bellavista Franciacorta Gran Cuvée Brut
2006, der während sieben Monaten in kleinen Eichenfässern gelagert wurde und
über 72% Chardonnay und 28% Pinot Nero verfügen. Köstlich und erfrischend.
Ideale Temperatur zum Servieren liegt bei 6 Grad Celsius. Die Preise
finden sich zwischen 30 und 100 Euro. Das Finale vor dem Mittagessen
zelebriert Mattia Vezzola mit einem Bellavista Franciacorta Gran Cuvée Rosé
Brut 2006 mit 52% Chardonnay und 48% Pinot Nero sowie mit Bellavista
Franciacorta Vittorio Moretti 2004. Die “Nobel Bubbles” tragen hier den
Namen des energiegeladenen Besitzers. Vittorio Moretti setzt sich seit
Jahrzehnten für Qualität und Tradition ein. Die Region Franciacorta liegt
ihm am Herzen.
Masi – Serego Alighieri, Weine mit “danteschen
Poesie”
Für viele Weintrinker heisst Masi Amarone und wenn Amarone, dann Masi.
Der Name
verpflichtet: Spitzenweine bis zu Weinen für den täglichen Genuss. Masi -
Serego Alighieri, eine sich bewährte “Hochzeit” von 1973, hält die Qualität
– in zukunftsträchtiger Kooperation mit den Universitäten Mailand und Verona
– auf allen Ebenen. Wohl kein anderes Weingut in Italien geniesst so einen
grossartigen Ruf: Die Familie Boscaini ist für die bedeutendsten Güter in
Venetien besorgt. Masi – Serego Alighieri hat mit dieser Produktionsreihe
eine neue Klasse geschaffen, die sich sehen beziehungsweise in bester
Ambiance trinken lassen darf. Eindeutig ist Masi mit dem legendären Amarone
Mazzano, Amarone Campolongo die Torbe und Recioto Mezzanella verbunden.
Neben den Raritäten wie Osar von der seltenen Oseleta-Traube – aus dem
Weingut in Argentinien! – und Weine vom historischen Weingut Pieralvise
Serègo Alighieris lassen Valpolicella, Amarone und Recioto Classico von sich
hören. Speziell und köstlich. Die eher hohen Preise sind durch die Qualität
und Aufwendungen berechtigt.
Mit einer
kultur-historischen Führung auf Dantes Spuren durch Verona landen wir bei
der Trattoria Pescheria I Masenini S.R.L., wo wir vom
Masi-Präsidenten Dr. Sandro Boscaini begrüsst werden. Genüsslich stimmen wir
uns auf die folgenden zwei Tage bei Masi und Serego Alighieri ein. Tochter
Massimilla Di Serego Alighieri, sie bestimmt die 21. Generation aus der
Linie nach Dante Alighieri, und Vater Pieralvise Di Serego Alighieri
begleiten uns durch das Familiengelände Casal dei Ronchi von Serego
Alighieri, Via Monteleone, 26, in Gargagnago di Valpolicella (VR). Unser
Tasting mit Raffaele Boscaini, Technischer Koordinator der Masi-Gruppe, wird durch Serego Alighieri Possessioni Bianco 2010 (Garganega
75%, Sauvignon Blanc 25%, 12,5%) erfrischend lanciert. Weitere Weine, die
wir testen waren Serego Alighieri Possessioni Rosso 2009 (Corvina, Serego
Alighieri Molinara 84%, Sangiovese 16%, lagerten in 600 Liter Tanks,
hauptsächlich in Kirschbaumholz, 13% Vol., dementsprechend ist auch der
Geschmack kirschig), Serego Alighieri Poderi del Bello Ovile 2008 (Toscana
Rotwein; Sangiovese 80%, Canaiolo 15%, Ciliegiolo 5%; 13% Vol.). Auch der
Serego Alighieri Valpolicella dell’Anniversario Classico Superiore DOC 2007
(1353 – 2003 = 650 Jahre Familie Serego Alighieri in Valpolicella; 14%)
faszinierte durch seinen Stil, sein elegantes Aroma und die dunkelrote Tiefe.
Für diesen Wein wurden die besten Trauben Corvina, Rondinella und Molinara
verwendet, dies hat sich in der herrlichen Qualität ausgezeichnen. Eine
weitere Geschmacksteigerung erfahren wir in den folgenden Tropfen: Serego
Alighieri Vaio Armaron 2005 (die Familie nennt sie “Big sexy Boys”, 3 Jahre
Fasslagerung und vier Monate in Kirschholzfässern lassen einen
traditionellen Armarone Classico mit einem Hauch von Süssigkeit entstehen;
verführerisch mit 15% Vol.). Der Serego Alighieri Vaio Armaron 1995! (15%
Vol.).
Dessertwein Serego Alighieri und
Geschichte
Massimilla Di Serego Alighieri führt die 21. Generation nach Dante Alighieri an.
Als Dessertwein
kann Serego Alighieri Casal dei Ronchi Recioto Della Valpolicella Classico
DOC 2007 empfohlen werden (geschmacklich erinnert er an die Kombination von
Erdbeeren und bitterer Schokolade; 14% Vol.). Frucht, Geschmack, Abgang und
Qualität sind einwandfrei und werden allseits gelobt. Die spannende
Familiengeschichte trägt ihren Teil zum Genuss und zur Freude beim
Weintrinken bei. Übrigens, die älteste vorgefundene Weinflasche aus dem
Familienbesitz trägt Jahrgang 1762. Dante Alighieri (lesen Sie einmal das
mehrseitige Standardwerk “Göttliche
Komödie”!) verbrachte in Verona einige Jahre seines Exils. Sein Sohn
Pietro der bezaubert war von der Schönheit der Stadt Verona und ihrer
ländlichen Umgebung, beschloss zu bleiben und erwar im Jahr 1353 den Besitz
Casal dei Ronchi in Gargagnago, im Herzen des historischen
Valpolicella-Gebietes. Haus und Ländereien sind auch heute, nach 21
Generationen, noch im Besitz der Grafen Serego Alighieri, der direkten
Nachfahren des Dichters. Heute besteht die Villa inmitten der Weinberge des
Valpolicella fort – zusammen mit der traditionellen Aktivität eines grossen
und florierenden Weinbaubetriebs und der angeschlossenen Foresteria, einem
renovierten Gasthof. Wer hier übernachten will, dem ist eine frühzeitige
Reservation empfohlen.
Mit dem Serego
Alighieri Weingut ist eine “amaronelastige” und friedliche
Geschichte mit Datum 25. April 1945 im Zweiten Weltkrieg verbunden. Damals
war diese Gegend von der deutschen Armee besetzt, die hatte zum Kriegsende
den Auftrag alles zu zerstören. Der Grossvater lud, nach dem er davon hörte,
sofort die Führungskräfte unter Vorwand zum Festessen mit Amarone ein.
Während die Offiziere angetrunken waren, warfen die herbeigeeilten Farmer
aus der Umgebung sofort Waffen und Munition in den kleinen Fluss, der hinter
dem Casal dei Ronchi-Gut vorbeiführt. So konnte geschickt der finalen
Zerstörung Einhalt geboten werden. Noch heute wird mit einer Messe, einem
Freudenfest und Amarone-Genuss an diese Episode gedacht.
I
Wein-Buchempfehlungen
Link zu Spitzenkoch Andrea Messini (und Lara), Atelier del Gusto, Torri del Benaco (VR).
Link zu Geschichte, Kultur und Personen
................................................................................................
Ferien und
Wochenendfreuden in der Schweiz
Kulturonline besucht ausgewählte und aussergewöhnliche Schweizer Hotels
Lebensfreude und
Genuss im Strandhotel Belvédère in Spiez
Historisch und ein Erlebnis: Das traumhaft gelegene Strandhotel Belvédère in Spiez.
(c) Fotos: Pressebüro ROPO/MuA
ine Insel im Alltag! Das
historische Strandhotel Belvédère in
Spiez hat Geschichte geschrieben … - und schreibt weiterhin an neuen
Episoden. 1954 logierte hier im 3. Stock die deutschen Fussball-Weltmeister
von Trainer Sepp Herberger (Zimmer 301!). Dank einem genialen Konzept,
welches im Hotel bei Spaziergängen im Garten entstand und mit den Spielenden
laufend abgesprochen wurde, gelang ihnen der 3:2-Sieg gegen Ungarn im
Wankdorf-Stadion in Bern und somit «Das Wunder von Bern»! Heute ist das
Strandhotel Belvédère nicht nur ein Treffpunkt für
Fussballmannschaften und –fans, auch das exquisite Essen, die aufmerksame
Gastronomie und die erholsamen «Bel-Well»-Ferien haben sich bei Insidern
herumgesprochen. Für die Zukunft sind weitere Investitionen und Renovationen
geplant.
Im Zeichen der Tradition und
Gastfreundschaft – und dies seit 1908! Eigentümer Peter Hauenstein sowie
Gastgeber und Direktor Markus Schneider stehen mit ihren Mitarbeitenden für
einen prompten und liebenswürdigen Service und hohe Qualität im
4-Stern-Hotelsegment.
«Das Wunder von Bern». Die deutschen Fussball-Weltmeister 1954 logierten im Strandhotel Bel-
védère in Spiez im Berner Oberland.
Eine wechselvolle und schöne
Geschichte
«Es ist eine wechselvolle
Geschichte, die eng mit Spiez, dem Berner Oberland und seiner Entdeckung als
Ferienregion verbunden ist. Und natürlich finden auch die grossen Ereignisse
des vergangenen Jahrhunderts in der Historie des Hauses einen Widerhall,
denn kaum eine Branche ist ein besserer Seismograph für die Wechselfälle der
„Grossen Geschichte“ als die Hotellerie», berichten Peter Hauenstein
und Markus Schneider im Jubiläums-Werk «Belvédère – 100 Jahre,
das Haus mit der persönlichen Note» und fügen bei «Das Strandhotel Belvédère
hat wie nur wenige Hotels in der Schweiz die Zeitläufe glücklich
überstanden. Was wir aus der Geschichte des Hauses lernen können, ist dies:
Dass es zusammen mit der Traditionspflege wichtig ist, Komfort und Lebensart
zeitgemäss zu interpretieren, um den Gästen ein echtes „zweites Zuhause“ am
Thunersee bieten zu können. Auf diese Weise ist der „Blick zurück“ für uns
mit der Vision verbunden, im Strandhotel Belvédère
Tradition und Innovation gekonnt miteinander zu verbinden. Für uns ist es
eine Ehre, die Gäste in einem Haus wie dem Belvédère
begrüssen zu dürfen – im Zeichen von Geschichte und Tradition echter
Gastfreundschaft».
Kulturonline testete
Strandhotel Belvédère
Umsichtig, freundlich und hilfsbereit werden
wir im Strandhotel Belvédère in Spiez
empfangen. Das Auto haben wir auf dem hoteleigenen Parkplatz bequem
abgestellt. Nach einem Begrüssungskaffee und einem feinen Mittagessen
durften wir die Suite mit Türnummer 106 beziehen. Wohnzimmer mit Terrasse,
ein fantastischer Blick zum Spiezer Hafen und Schloss, ein grosses und
helles Badzimmer sowie das Schlafzimmer begeisterten auf Anhieb. Auch die
Matrazen waren super, dies können wir bei unseren Berichterstattungen leider
nicht immer schreiben, aber hier stimmt es wirklich. Wir haben wunderbar in
ruhiger Umgebung friedlich geschlafen und gut geträumt.
Die Suite mit Türnummer 106: Ein Blick ins Wohnzimmer. Links an der Wand befindet sich das
TV-Gerät.
Die Hotel-Empfehlung von Kulturonline:
Strandhotel
Belvédère
Schachenstrasse 39
3700 Spiez BE
Telefon +41 (0) 33 655 66 66
In diesem wunderschön gelegenen Hotel
logierte während der legendären Fussball Weltmeisterschaft 1954 die deutsche
Fussball-Nationalmannschaft von Trainer Sepp Herberger.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1954
.................................................................
Schweizer Gastgewerbe: «Gut für alle!»
Die sechs Sozialpartner im Schweizer
Gastgewerbe haben nach zwei Jahre dauernden Verhandlungen einen Durchbruch
erzielt: Sämtliche Organisationen haben dem neuen Gesamtarbeitsvertrag
zugestimmt. Er setzt einen Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung und er
schafft klare Regeln und damit Sicherheit für Personal sowie Arbeitgeber.
Der neue Gesamtarbeitsvertrag setzt ein positives Zeichen in einem
wirtschaftlich schwierigen Umfeld und bedeutet einen wichtigen Schritt zur
Steigerung der Qualität im Schweizer Gastgewerbe dank erhöhter
Professionalität.
Links der
beteiligten Sozialpartner:
Kulturonline-Archiv
Teamwork. Unter Küchenchef Gerd Reber werden die Teller stilvoll dekoriert. Wenn die Bilder ange-
klickt werden, landen Sie auf der Homepage vom Waldhotel National Arosa. (c) Fotos: ROPO/MuA
Ferien- und Gourmetspass im Waldhotel National in Arosa
Lernen mit Erholung
verbinden - die köstlichen Gourmet-Events im legendären Waldhotel National
in Arosa lassen die herrlichen Ferientage auf einem speziellen und
lehrreichen Level geniessen. Beim jüngsten Anlass stand das
Motto «Harmonie von Käse und Wein» mit Maître Fromager Rolf Beeler
aus Nesselnbach im Mittelpunkt der vielseitigen
Koch- und Fachkunde. Unter der Regie von Küchenchef Gerd Reber wurden die
zahlreichen nationalen und internationalen Gäste
mit einem wunderbaren Sechs-Gang-Menü sowie dazu
passend fünf ausgewählten Weinen aus
dem Bündnerland und aus Österreich verwöhnt. Das Konzept der exklusiven
Gourmet-Events von Direktor Steffen Volk hat auch
diesmal alle Erwartungen erfüllt.
____________________________________________


















