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Events & Anlässe / Spezielles

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Comedian Stéphanie Berger überrascht Sänger-Songwriter Patric Scott (l) mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck «Hahn im Korb».               (c) Fotos: ROPO/MuA

Musik & Comedy: Kulturonline.ch begegnet Comedian Stéphanie Berger sowie Sänger und Songwriter Patric Scott

«Man muss Vertrauen in das Leben haben»

Vorweihnachtliche Stimmung ist bei «Real Christmas – Die Weihnachts-show» zu spüren, welche Comedian Stéphanie Berger und Sänger sowie Songwriter Patric Scott hervorzaubern. Künstler wie die beiden denken aber bereits an das Morgen, an die Projekte im neuen Jahr. Kulturon-line sprach mit Stéphanie Berger und Patric Scott über die Zukunft, über die guten und schlechten Tage im Leben.

www.realchristmas.ch

www.stephanie-berger.ch/

www.patricscott.com/

Stéphanie Berger, die gerade ihr letztes Bühnenprogramm «MissErfolg» mit grossem Anklang beim Publikum beendete, sieht die Projekte mit Patric Scott als attraktive Abwechslung: «Wir sind ein eingespieltes Team, jeder kann seine Talente passend einbringen. Im Jahr 2014 ist ein neues Come-dian-Programm in Vorbereitung. Der Titel ist noch nicht fix, aber es geht um ein Comedian-Spektakel mit Gesang, Tanz und mit diversen Figuren und Charakteren.»

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Patric Scott (l), bekannt aus den Musicals «Heidi», «Tanz der Vampiere» und «Tell», mit Comedian Stéphanie Berger im Gespräch mit Kulturonline.ch.

«Hochs und Tiefs gehören zum Leben»

Auch «Ex-Miss-Schweiz 1995» Stéphanie Berger hat in ihrer vielseitigen Kar-riere unterschiedliche Erfahrungen gesammelt: «Hochs und Tiefs gehören zum Leben. Existenzängste habe ich nicht. Man muss Vertrauen in das Le-ben haben, dann kommt es schon gut. Ich habe das Glück, dass ich mehrere Talente habe, die ich mit grosser Freude ausleben kann, die das Publikum begeistern.»

Stéphanie Berger ist seit Sommer 2012 wieder Single, neben der Künstler-karriere widmet sie sich voll und ganz ihrem hübschen Sohn Giulien. Zeit für eine neue Liebe? «Gegenwärtig nicht, die Projekte beanspruchen mich zu stark. Die Liebe kommt, wenn die Situation und Begegnung stimmt. Partnerschaften über Internet kommen für mich nicht in Frage, auch darf er kein Bäuchlein haben. Beruflich sehe ich meinen Körper als Kapital, deshalb erwarte ich auch von einem neuen Partner ein gepflegtes Aussehen», er-klärt Stéphanie Berger.

Grosse Erfolge im Ausland, speziell in China

Patric Scott hat es nicht gerne, wenn man ihn als Musical-Star abstempelt. Als Sänger sowie Songwriter erleben ihn seine Fans als einen vielseitigen Künstler, der mit seinen Liedern und Show-Projekten (unter anderem jeden Samstag um 18.15 Uhr auf Sat1 «Hausnummer 15» oder Varieté in Schaff-hausen in der «Vorstadt») grosse Erfolge feiert.

Sehr erfolgreich sind seine Auftritte im Ausland, in Deutschland oder wie im Jahr 2012 während einer China-Tournée. «Wir planen bereits eine neue Tour in China; und für 2014 ist ein neues Album – endlich nach zwei Jahren – fäl-lig. Der Titel des Albums ist noch nicht definiert. Weiter stehen Castings an und ich doziere zudem an der Universität Zürich in Pop-Geschichte. Ein weiteres Standbein sind meine Aktivitäten innerhalb eines Sänger sowie Songwriter-Teams», sagt Patric Scott. Die Showszene ist ein hartes Ge-schäft, neue Aufträge müssen hart erkämpft werden. Für Patric Scott ist die Familie ein Kraftort, wo er motiviert wird.

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Vorschau

Ein zauberhafter Abend mit Musik und Comedy mit Stéphanie Berger und Patric Scott. Lassen Sie sich in den hetkischen Adventstagen mit der ebenso unterhaltsamen wie genussvollen Show "Real Christmas" für ein paar Augenblicke in die wunderbare Welt von Weihnachten entführen. Auch 2013 geht der Sänger und Schauspieler Patric Scott begleitet von der Comedian und Moderatorin Stéphanie Berger mit seiner Show "Real Christmas" auf Tour. Zum zweiten Mal besuchen die Künstler mit ihrer Show die Tonhalle Wil und präsentieren Ihren Gästen einen brillianten Mix aus Musik und Comedy.

www.realchristmas.ch

www.stephanie-berger.ch/

www.patricscott.com/

www.tonhallewil.ch

Patric Scott ist bekannt aus Musicals wie "Heidi" (05/06), "Die schwarzen Brüder" (2010) und "Tell" (2012). Zusammen mit Fabienne Louves schaffte er es 2011 in die Schweizer Finalshow des "Eurovision Song Contest". In Berlin arbeitet er aktuell an seinem dritten Musikalbum. Stéphanie Berger wurde 1995 zur Miss Schweiz gekürt. Seither hat sie sich als Comedien, Schau-spielerin und Moderatorin einen Namen gemacht. Sie ist 2013 mit ihrer ei-genen Comedy-Show "MissErfolg" unterwegs.

 

Moderne Christmas-Songs und Klassiker

Der talentierte Musiker Patric Scott, seine vier attracktiven Background-Sängerinnen und seine erfahrene Live Band werden Ihnen eine abwechslungs-reiche, ebenso besinnliche wie lebendige Palette moderner Christmas Songs, alter Klassiker und eigener Stücke bieten. Sie werden Stücke hören wie “Last Christmas”, “Jingle Bell Rock”. Aber auch alte Klassiker wie “Stille Nacht” wird natürlich nicht fehlen. Die charmante Comedian Stéphanie Berger wird während der Show mit zahlreichen humorvollen Comedy-Einlagen für beste Unterhaltung sorgen.

Geniessen Sie einen unterhaltsamen Abend mit talentierten Künstlern. Sie dürfen sich auf eine bezaubernde Kombination aus musikalischer Unterhaltung, Besinnlichkeit, und Comedy freuen.

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Die spezielle Geschenkidee zu Weihnachten:

Bestellen Sie das Jubiläumsangebot bis 31.12.13 - oder vorher!

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Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf dieser Seite etwas weiter unten unter Titel «Nur das Beste vom Besten für unsere Musik-freunde!» oder unter http://www.alpenland-sepp.ch/50-5-musikfestival.html

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Kultur und Wirtschaft – Die Wirtschaftsaussichten haben sich verbessert

Ostschweizer Arbeitsmarkt mit Aufholpotenzial

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Junge Arbeitskräfte sind wichtig für die Zukunft der Ostschweiz. Neue und attraktive Arbeitsplätze müssen geschaffen werden.                                (c) Foto: Augustin Saleem

 

Die Personenfreizügigkeit ist für die Ostschweizer Wirtschaft von vitaler Bedeutung. Eine neue Studie zeigt, dass der Ostschweizer Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Grossregionen weniger attraktiv ist. Am Konjunkturforum der IHK St.Gallen-Appenzell und der St.Galler Kantonalbank wurden die Studienresultate präsentiert und in Podiumsgesprächen mit Wirtschaftsvertretern, Politikern und jungen Ostschweizern vertieft. Der erste Teil der von rund 1’000 Persönlichkeiten besuchten Veranstaltung wurde den sich aufhellenden Konjunkturaussichten gewidmet.

www.ihk.ch

Link zu «IHK: Zukunft Ostschweiz»

Zurückhaltende Zuversicht

War noch im vergangenen Jahr von der grossen Unsicherheit der Entwicklung im EU-Raum die Rede, hat sich die Situation mittlerweile etwas entspannt. Wie Jan-Egbert Sturm, Leiter der KOF Konjunkturstelle, am Konjunkturforum Zu-kunft Ostschweiz erklärte, sind die Vertrauensindikatoren für die EU in allen Branchen im Laufe des Jahres gestiegen. Nachdem Westeuropa und Nord-amerika in den letzten beiden Jahren praktisch nichts zum Weltwirtschafts-wachstum beitragen konnten, wird für 2014 und 2015 ein leicht anziehendes Wachstum erwartet.

Die Schweizer Wirtschaft zeigte sich zuletzt relativ stabil und die Konjunktur-erwartungen steigen gesamtwirtschaftlich. In der Industrie hat sich die Lage – wenn auch auf tiefem Niveau – zuletzt aufgehellt, insbesondere die Situation der exportorientierten Unternehmen hat sich entspannt. Ein Grund dafür dürf-te die leichte Abwertung des realen Aussenwertes des Schweizer Frankens sein – ein Trend, der gemäss KOF auch in der näheren Zukunft seine Fortsetzung findet.

Während die Bauwirtschaft weiter boomt, beurteilt der Detailhandel seine Ge-schäftslage als befriedigend obwohl die Ertragslage weiter gelitten hat. Die befragten Detailhändler erwarten eine leicht höhere Nachfrage in der nächsten Zeit.

Überdurchschnittliche Ostschweizer Exporte

Auch die Ostschweizer Wirtschaft blickt optimistischer in die Zukunft als auch schon, wie Peter Eisenhut ausführte. Dies vor allem dank des Euroraumes, der im zweiten Quartal 2013 erstmals seit eineinhalb Jahren das Bruttoinlandpro-dukt (BIP) leicht steigern konnte. Da unsere Wirtschaft äusserst stark auf Europa ausgerichtet ist – 61% der Ostschweizer Exporte gehen nach West-europa – lässt diese Entwicklung die Erwartungen steigen. In den ersten drei Quartalen legten die Ostschweizer Exporte mit 3.6% denn auch deutlich stärker zu als im Schweizerischen Durchschnitt (+0.4%). Die erfreulicheren Perspek-tiven täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass die Auslastung der Pro-duktionskapazitäten nach wie vor unterdurchschnittlich und die Auftrags-reserven knapp sind.

Langfristiger betrachtet verzeichneten die Ostschweizer Exporte aufgrund der Branchenstruktur eine unterdurchschnittliche Entwicklung: Die krisenresis-tenteren Pharma- und Uhrenindustrie fehlen weitgehend, während die MEM-Branchen mit rund 60% der Exporte stark vertreten sind. Für die Ostschweizer Wirtschaft wird es die Herausforderung sein, von der stärkeren Nachfrage aus den Wachstumsmärkten der Welt profitieren zu können.

Qualität der Arbeitskräfte entscheidend

Der Zuwachs des Wohlstandes pro Kopf in den letzten Jahren ist primär dem Anstieg der Produktivität zu verdanken, wie Peter Eisenhut ausführte. Auch für das künftige Wachstum werden Produktivitätssteigerungen der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg bleiben. Dabei spielen die Qualität der Arbeits-kräfte und die Innovationskraft eine entscheidende Bedeutung. Der Konjunk-turforscher schätzt das reale Wachstumspotenzial pro Kopf in der Ostschweiz bis 2020 bei rund 1% ein.

Viele Ostschweizer pendeln weg

Mit der erwähnten Bedeutung gut qualifizierter Arbeitskräfte war das Thema des Abends richtig lanciert: Bei Zukunft Ostschweiz stand dieses Jahr denn auch der Ostschweizer Arbeitsmarkt im Zentrum. Grundlage bildete eine von ecopol erarbeitete Studie, welche unter anderem den Arbeitsmarkt, die Lohn-struktur und die Bedeutung der Personenfreizügigkeit für die Ostschweiz untersuchte.

Die Analyse der Wanderbewegungen von Arbeitskräften über die Grenzen der Ostschweiz hinweg geben ersten Aufschluss: Es verlassen viel mehr Menschen die Ostschweiz, um in einer anderen Region zu arbeiten, als umgekehrt. Mit einem negativen Pendlersaldo von mehr als 7% der Erwerbstätigen weist die Ostschweiz im nationalen Vergleich den schlechtesten Saldo aller Regionen aus. Dank der Personenfreizügigkeit kann dieser Abfluss an Arbeitskräften teilweise aufgefangen werden – trotz Grenznähe allerdings nur auf vergleichsweise tiefem Niveau.

Hochschulabsolventen verlassen Ostschweiz

Angesichts der Wichtigkeit gut ausgebildeter Arbeitskräfte analysierte die Studie auch, wie viele Hochschulabsolventen der Fächer Mathematik, Infor-matik, Naturwissenschaften und Technik fünf Jahre nach dem Abschluss noch im gleichen Kanton wohnen wie zu Studienbeginn. Während dies im Kanton Zürich für über 80% gilt, ist es im Kanton St.Gallen noch gut die Hälfte, in Appenzell Ausserrhoden sogar nur ein Viertel aller Studierenden. Eine Umfrage zu den Gründen zeigt, dass in der Ostschweiz die attraktiven Stellenangebote fehlen, multinationale Firmen vermisst und die Karrierechancen schlechter beurteilt werden. Geht es um die Vorteile der Ostschweiz werden hingegen nur selten arbeitsmarktbezogene Argumente ins Feld geführt.

Besser gebildete Zuwanderer

Unter diesen Umständen wird es für Ostschweizer Unternehmen immer schwieriger, gut qualifizierte Mitarbeitende zu finden. So erklären über 70% der Unternehmen, dass sie Probleme bei der Rekrutierung haben. Aufgrund dieses Mangels war in den vergangenen Jahren die Personenfreizügigkeit von grosser Bedeutung. Dank ihr konnten dem Ostschweizer Arbeitsmarkt jährlich etwa 2’000 Fachkräfte aus dem europäischen Ausland zugeführt werden. Es zeigte sich auch, dass sich die Art der Zuwanderung verändert hat. So stam-men heute drei Viertel der Zuwanderer aus dem EU/EFTA-Raum, der grösste Teil aus Deutschland. Die neuen Zuwanderer sind zudem sehr gut ausgebildet: 95% der Personen aus Nordeuropa verfügen über einen Hochschulabschluss oder eine Berufsbildung. Vor 1994 hatte noch jeder zweite Migrant keine Be-rufsausbildung.

Diskussionsrunden vertiefen Studienresultate

Unter der Leitung von IHK-Direktor Kurt Weigelt wurden zwei Aspekte aus der Studie in Podien vertieft. In der ersten Diskussionsrunde beurteilten junge Ostschweizerinnen und Ostschweizer die Stärken und Schwächen des Ost-schweizer Arbeitsmarktes. Stephan Bischof, Michelle Inauen, Lukas Probst, Vincenz Rentsch und Nadia Wittenwiler berichteten darüber, wieso sie in der Ostschweiz geblieben sind oder wieso sie ihr den Rücken kehren.

In einer zweiten Gesprächsrunde wurden die Personenfreizügigkeit und deren Bedeutung für die Ostschweiz diskutiert. Die Sicht der Unternehmer vertraten Jürgen Dold (CEO, Leica Geosystems AG, Heerbrugg) und Urs Marquart (Ge-schäftsführer, Marquart Elektroplanung + Beratung AG, Buchs), jene der Politik brachten Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) und Nationalrat Toni Brunner (Präsident SVP Schweiz) ein.                                            (Robert Stadler/IHK)

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Wunderbare Events auf dem Bodensee

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Auf dem Bodensee können verschiedene Schiffsfahrten gebucht werden. Foto: zVg

 

Mehr unter

www.st.gallen-bodensee.ch

www.bodenseeschiffe.ch oder über

www.thurgau-tourismus.ch

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Provokative Motivation zum Unternehmertum: Hermann Scherer sagte «Zünden Sie die Welt an. Die HSG ist der richtige Partner!».                                   (c) Fotos: ROPO/MuA

Kultur und Wirtschaft beim Schweizer KMU-Tag 2013

«KMU und ihr Potenzial – wie Kleine auch ganz Grosses erreichen können»

Grossaufmarsch der Unternehmenden in St. Gallen: Der Schweizer KMU-Tag 2013 setzte sich mit dem Thema «KMU und ihr Potenzial – wie Kleine auch ganz Grosses erreichen können» auseinander. Organisator Prof. Dr. Urs Fueglistaller freute sich: «Die Veranstaltung ist ausverkauft und seit Jahren sehr beliebt bei den Wirtschaftsträgern. Der lehrreiche Gedanken-austausch, das nützliche Netzwerken und das ungezwungene Zusammen-sein unter Gleichgesinnten werden als wertvoll empfunden.» Moderator Roman Kilchsperger fand in den nahmhaften Referenten wie Fitness-Guru Werner Kieser, Olympia-Legende Hans Leutenegger, HSG-Professor Oliver Gassmann, Unternehmer Oliver Reichenstein, die frühere Fussballerin und heutige Autorin Katja Kraus und Erfolgsautor Hermann Scherer angeregte Gesprächspartner, die wertvolle Inputs lieferten.

www.kmu-tag.ch

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Kompetent und originell. Organisator Prof. Dr. Urs Fueglistaller (l) und Moderator Ro-man Kilchsperger.

«Wir laden die Besuchenden ein, sich einen Tag in aller Ruhe zu überlegen, wo in ihrem Unternehmen Potenzial liegen könnte, und allen Freude bereitet, und ohne dass die Stimmung darunter leidet», hielt Prof. Dr. Urs Fueglistaller fest. Neue Impulse seitens der Referenten regten die Teilnehmenden an. «Nur vier Prozent aller befragten KMU gaben in einer KMU-Umfrage an, dass sie bei gleichbleibendem Input kein zusätzliches Potenzial vermuten, mit anderen Worten: 96 Prozent sehen nützliche Aspekte!»

Aktuelle Herausforderungen und Themen für Insider

Im Zentrum des KMU-Tages stehen aktuelle Herausforderungen und Themen, die für die Klein- und Mittelunternehmen (KMU) von grosser Bedeutung sind.

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«Ohne Innovation kann man nicht erfolgreich sein», sagte  Prof. Dr. Oliver Gassmann.

Oliver Gassmann sprach zum Thema «Innovation – Die Erfolgsprinzipien für KMU», dabei konnte er auf seine Erfahrungen aus dem Innovationsmanage-ment an der Universität St.Gallen und als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Instituts für Technologiemanagement (ITEM-HSG) zurückgreifen.

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Werner Kieser ist der Schweizer Pionier im Fitness-Geschäft: «Krafttraining hilft ge-gen Rückenschmerzen.»

Werner Kieser, Jahrgang 1940, war ursprünglich Schreiner, kam vom Boxen zum Krafttraining und gründete 1967 ein erstes Kraftstudio in Zürich. Der «Fitnesspapst» verbreitete seine Idee im Franchisesystem, mit heute (wieder) 7 Betrieben in der Schweiz und 120 allein in Deutschland. Der VR-Präsident der Kieser Training AG studierte mit gut 60 noch Philosophie in englischer Spra-che, bezeichnet sich selbst als «Individualanarchisten». Er erinnerte er in sei-nem Vortrag mit eindringlichen Wort, dass «Ideen am Widerstand wachsen».

Geniale Karrieren oder «Ohne Glück hat man kein Glück!»

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Unverwechselbar. Der erfolgreiche Unternehmer, Sportler und Schauspieler Hans «Hausi» Leutenegger berichtete humorvoll über seine einzigartige Karriere.

 

Wer kennt ihn nicht? Hans «Hausi» Leutenegger sprach in seiner blumigen Art und Weise über seine Karriere «vom Bauschlosser zum Unternehmer». Seine Erkenntnisse sind gepaart mit Bauernschlauheit, Charme und Humor, man könnte ihm lange zu hören. Hans «Hausi» Leutenegger stammt aus Bichelsee (TG), wurde sportlich als Nationalturner und Viererbob-Olympiasieger in Sap-poro (1972) bekannt. Bis 1985 war er (nebenbei) auch Schauspieler in 38 Film-produktionen. Unternehmer wurde er 1965 mit einem eigenen Montagebetrieb, den er 1972 in die Hans Leutenegger AG umwandelte. Heute beschäftigt die Unternehmung als Personaldienstleister für Industrie, Chemie, Bau und Tech-nik rund 1’000 Mitarbeitende und setzt 100 Mio. CHF um.

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Von der Fussballszene zur erfolgreichen Buchautorin: Katja Kraus.

Unter dem Titel «Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern» sprach Katja Kraus. Sie war acht Jahre im Vorstand des Hamburger SV und damit die einzige Frau im Management des deutschen Profifussballs auf Vorstandsebene. Zuvor war die studierte Germanistin und Politologin Pressesprecherin bei Eintracht Frankfurt. In ihrer aktiven Karriere als Torfrau wurde sie mit dem FSV Frank-furt von 1986 bis 1998 drei Mal Deutscher Meister und vier Mal Pokalsieger. Sie bestritt sieben Länderspiele und nahm an den Olympischen Spielen 1996 teil. Die Autorin des Buches «Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern» ist selbständige Unternehmerin und lebt in Hamburg. Sie kennt das Leben mit ihren sonnigen Seiten, weiss aber auch von Momenten mit viel Schatten zu berichten, wie sie in St. Gallen erklärte.

Pendeln zwischen Zürich und Tokyo

Reisen bildet, aber darin liegen auch Gefahren vom Verzetteln. Oliver Reichen-stein, er stammt aus Basel, hat in Paris und Basel studiert und in Philosophie abgeschlossen. Nach mehreren Stationen als Informationsarchitekt bei Inter-netunternehmen hat sich Oliver Reichenstein 2005 in Japan selbständig ge-macht. Sein Unternehmen «Information Architects» wurde u. a. bekannt für den Internetauftritt der deutschen «ZEIT» oder durch die iPad- und Mac-App «iA Writer». Heute pendelt Reichenstein zwischen Zürich und Tokyo: Ein Leben zwischen zwei Welten. Sein Vortrag «Unternehmensführung in einer Zeit ohne Oben und Unten» zeigte Spannungsfelder und Chancen auf.

Hermann Scherer analysierte die Situation, dass manche Unternehmende le-benslang Chancen suchen und andere sie täglich nutzen. Hermann Scherer ist in Oberbayern aufgewachsen und hat nach einer Lehre als Einzelhandelskauf-mann Betriebswirtschaft studiert und anschliessend mehrere Unternehmen (mit-)aufgebaut. Seine unterschiedlichen Erfahrungen zeigten das grosse Feld der Chancen und Risiken, die beim gesunden Augenmass Erfolg ermöglichen.

Links

www.kmu-tag.ch

www.item.unisg.ch

www.kieser-training.ch

www.hansleutenegger.ch

www.ia.net

www.hermannscherer.de

Der nächste Schweizer KMU-Tag findet am Freitag, 24. Oktober 2014 in der OLMA-Halle 9 in St. Gallen statt.

 

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Stimmungsmacher Martin Kofler stellte Lieder aus seiner neuen CD «Warte nie» vor. Der Kärtner aus Villach lebt heute mit seiner Frau Christine im Fürstentum Liechtenstein.

7. Schlager-Gala mit Grosserfolg in Weinfelden

Ein Feuerwerk der Schlagerszene – liebevoll, charmant und mehr als sympathisch - einfach ganz persönlich!

Am Freitag, 18. Oktober 2013, war der grosse Festsaal vom Gasthaus zum Trauben in Weinfelden der Treffpunkt für eingefleischte Schlagerfans. Die berühmten TV-Lieblinge wie Alexandra Lexer, Laura Wilde, Ladyva, Pascal Silva und der Stimmungsmacher Martin Kofler sorgten bei der 7. Auflage der Schlager-Gala für einen unvergesslichen Musikabend mit einem origi-nellen Bühnenbild. Während 6 Jahren war Aadorf Austragungsort der le-gendären Schlager-Gala. Jahr für Jahr kamen über 350 Fans zu diesem Event, der lange als Geheimtipp galt, denn schon Helene Fischer trat dort auf sowie zahlreiche weitere Stars der Deutschen Schlagerszene. Nun hat-ten sich die Veranstalter (Firma Fenster-Keller mit Jgnaz und Heidi Keller sowie Otmar und Gisela Kasper von der Möbelwerkstätte-Schreinerei Kas-per AG als Eventpartner) für eine kleinere, gediegene Durchführung im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben an der Rathausstrasse 1 in Wein-felden entschieden. Mit grossem Erfolg: «So vielseitig und mit herrlicher Laune war die Schlager-Gala noch nie!», hiess es von den Besucherinnen und Besuchern.

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Einfach genial! «Ladyva» - eine extreme Könnerin im Boogie-Woogie. Es ist ein Genuss ihr zu zusehen und zu zuhören.                                                                  (c) Fotos: ROPO/MuA

Neben dem beachtlichen und vielseitigen Showprogramm bot auch das Gala-Menü mehrere Höhepunkte und kulinarische Genüsse. Ladyva und Pascal Silva, sie stammen ursprünglich aus Biel und leben inzwischen in der Dominikan-ischen Republik, eröffneten den Musikreigen und heizten mit Boogie-Woogie, Latino-Klängen, Rock’n Roll und Balladen richtig ein. In Südamerika gehören sie zu den beliebten Superstars und haben eigene TV-Shows.

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Seine Stimme und die Ausstrahlung gehen ins Herz! Der Bieler Pascal Silva, in Süd-amerika durch eigene TV-Shows sehr bekannt, erinnerte an Super-Latino-Hits.

«Umarm die Welt mit mir»

Die talentierte Deutsche Laura Wilde, sie ist immer öfter im Deutschen und Österreichischen Fernsehen zu bewundern, stellte ihr neues Album «Umarm die Welt mit mir» (Sony Music) vor. Ausdrucksstark und liebenswürdig nahm sie das Publikum in ihren Bann.

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Auf der Erfolgswelle mit dem neuen Album «Umarm die Welt mit mir»: Laura Wilde in der geschmacksvoll eingerichteten Bühnen-Plattform.

Der Villacher Martin Kofler erfreute als vollblütiger Stimmungsmacher für Party- und Unterhaltungsmusik das Publikum. Er zeichnete sich erneut als ein Garant für rassige Stimmung aus, die Besuchenden mussten nicht lange warten und schon tanzten sie und sangen mit.

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Die neue «Sissi»! Alexandra Lexer ist gereift und pfiffig auf der Bühne. Als Schlager-star ist sie nun auf dem Weg zum Musical-Star.                                      (c) Fotos: ROPO/MuA

Die Österreicherin Alexandra Lexer, sie feierte ihren grossen 15. Auftritt in der Schweiz, hat sich gesanglich enorm entwickelt. Ihre charmante Showreife war schon immer sympathisch und herzlich, jetzt hat ihre Stimme gereift, was stark in Musicalliedern rüberkommt. Ihrem Auftritt im Musical «Sissi», Ab-stecher sind auch in die Schweiz geplant, darf man mit grosser Vorfreude entgegen blicken.

Ladyva und Pascal Silva rundeten das Gala-Programm bis nach Mitternacht ab. Alles Stars standen dann noch den Gästen für Autogrammwünsche und per-sönliche Gespräche zur Verfügung. Ein unvergesslicher Schlager-Gala-Abend im kleineren Rahmen fand ein hervorragendes Echo und ruft nach Fortsetzung.

Moderiert wurde der Anlass von Nathalie Lenner, bekannt von der TV-Nach-wuchsshow Tenniecontest.

Anm. Red.: Alle Fotos sind mit den Homepages der Künstler verlinkt! Fotos anklicken ...

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Lachen um die Wette! Moderatorin SRF Mona Vetsch im angeregten und unterhaltsamen Forumgespräch mit Oswald J. Grübel.                                                       (c) Fotos: ROPO/MuA

17. Wirtschaftsforum Thurgau in Weinfelden: Fulminant und geistreich!

«Spuren statt Staub oder wie Wirtschaft Sinn macht»

Zwischen Lebensfreude und Leistungsdruck bleibt der Mensch einfach ein Mensch mit Gefühlen und Erwartungen. Das 17. Wirtschaftsforum Thurgau in Weinfelden dürfte wohl eines der besten in seiner Geschichte gewesen sein. Namhafte Referenten und Gesprächspartner wie Anja Förster und Peter Kreuz, Karin Lenzlinger, Claus Böbel, Ernst «Aschi» Wyrsch, Marco Baumann, Otmar Hofer sowie Oswald J. Grübel und Prof. Dr. Gottfried Schatz zeigten in ihren unterschiedlichen Vortragsthemen die Attraktivität und Spannungsfelder von Mensch und Unternehmertum auf.

www.wft.ch

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Aufmerksame Teilnehmer am 17. Wirtschaftsforum Thurgau in Weinfelden.

Wo ist der Funke in den Augen der Menschen morgens, wenn sie zur Arbeit fahren und es eigentlich um die Freude an der Arbeit und am Leben geht? Zufriedenheit und Motivation haben Einfluss auf Erfolg und Gesundheit. Leidenschaft, Kreativi-tät, Initiative, Intelligenz, Fleiss, Sorgfalt und Zuverlässigkeit sind die weiteren wichtigen Eckpfeiler des Erfolges.

Von «Vuja-de» zur «To Don’t Liste».

Die Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz skizzierten neue Perspek-tiven und mutige Lösungen jenseits des Mainstreams: «Wer sich ständig mit andern vergleicht, wird vor allem gleicher. Werden Sie zur erstklassigen Version Ihrer selbst, statt zur zweitklassigen eines andern. Die Spielregeln von morgen sei-tens der Wirtschaft werden bunt und kreativ». Humorvoll kam das Expertenpaar zu den Begriffen «Vuja-de», eine nachträgliche, neue und kritische Betrachtung der Ereignisse, Vorgaben und Kunden oder Partner, sowie zur «To Don’t Liste». Vermehrt sollte man sich im Loslassen und auch Nein-Sagen üben.

Über Generationen hinweg …

… erfolgreich bleiben. Karin Lenzlinger, CEO Lenzlinger Söhne AG, sprach über die spannende Familiengeschichte und über ihre 5. Generation im Unternehmen ge-meinsam mit ihrer Schwester Annette, die VR-Präsidentin und Juristin ist. Mit 17 Thesen (Pioniere stammen aus allen sozialen Schichten, Pionierunternehmen sind in den Händen von Patrons, Pioniere sind Protestanten …), Stichworte aus einer Studie (Führungsverhalten nach stereotypen Zuordnungen zwischen männlichen und weiblichen Führungspersönlichkeiten nach sozio-psychologischen Grundsätzen) sowie dem Hinweis auf die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit, langfristiges Denken und Arbeitsethik kam Karin Lenzlinger auf den Punkt: «Lenzlinger Söhne AG stehen für Lösungen, Leistung und Leidenschaft».

Im Thurgauer Unternehmer-Talk schilderten Marco Baumann, CEO und Inhaber Rausch AG, Kreuzlingen, und Otmar Hofer, CEO Bischofszell Nahrungsmittel AG, ihre Erfahrungen am nationalen und internationalen Markt, dabei ging es um un-ternehmerische Themen, Risiken und Chancen, um Produkte und ihren Umgang mit der Fehler-Kultur. «Wann haben Sie zum letzten Mal einen Mitarbeiter für sein Fehlermachen gelobt?», provozierte Mona Vetsch, Moderatorin SRF, die hervor-ragend und pointiert moderierte. Wo befindet sich bei Rausch AG der Kräuter-schatz?

«Grüner Spinner» mit einem witzigen Metzgerei-Konzept

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«Wurst-Brief»-Erfinder. Der innovative Metzgermeister Claus Böbel hielt auch an der WEGA Ausschau nach neuen Produkten ... - und fand diese Form der Süssigkeit.

Claus Böbel, der grüne Metzgermeister und «Spinner» («meine Ehefrau spinnt mit!»), der durch die Produktidee «Wir versenden Wurst-Briefe und bieten Wurst-Kurse an!» zu medialer Berühmtheit wurde, zeigte wie man mit seiner Persönlich-keit, seinem Laden und seinen Produkten auffallen kann. Die Lacher hatte er oft auf seiner Seite: «Wir werben bei der Kirche; und nachts ist unser Laden auffällig grün beleuchtet. Überhaupt ist bei uns alles grün.» Böbel stand tatsächlich in grü-nen Hosen und grüner Krawatte auf der Rednerbühne, demnächst soll seine Frau eine grüne Brille und grüne Schuhe tragen. Unverblümt gab Böbel zu: «Ich bin nicht reich, aber berühmt, darauf habe ich meine unternehmerische Strategie aufge-baut.» Er rief die Forum-Teilnehmenden auf sich zu hinterfragen: «Wofür sind Sie berühmt? Und wie fallen Sie auf, wie nimmt man Sie am Markt wirklich wahr?».

Kurz vor der Mittagspause sauste Sissi Perlinger über die Bühne. Kabarettistisch, spitzzüngig, gesellschaft-politisch-kritisch. Eine zwerchfellerschütternde und herz-erwärmende Anleitung gab es für den Weg ins Glück.

Menschen arbeiten für Anerkennung und mit Herzblut

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Hotelier mit Herzblut. Ernst «Aschi» Wyrsch erlaubte einen Blick hinter die Hotel-Kulis-sen. Neben den VIPs sind auch die Mitarbeitenden sehr wichtig.     (c) Fotos: ROPO/MuA

Sinnerfüllung und Motivation für ausserordentliche Leistungen. Als WEF-Gastgeber hat Hotelier Ernst «Aschi» Wyrsch Menschen im Steigenberger Grandhotel Belvé-dère in Davos betreut, die die Welt bewegen. Und mit dem Buch «Mit Herzblut», erschienen im Wörterseh-Verlag, widerspiegelte er die Ansprüche, Erwartungen und Spannungsfelder von prominenten Gästen und seinen Mitarbeitenden. Ihm ist die wertorientierte Führung wichtig, die Menschen vor und hinter den Hotel-Kulis-sen sowie die Werte in der Hierarchie: Spass an der Arbeit ist wichtig, der Gast ist König, Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigen, ein positives Menschenbild schaffen, wo alle miteinander durch das Arbeitsfeuer gehen und die Herausforderungen von einem 18-Stunden-Tag annehmen und bewältigen können. Effektiv versus Effizienz entscheiden über das richtige Tun. Er betrachtete die Tageszeiten in Arbeitszeit, Ruhezeit, soziale Zeit und die Ich-Zeit («alles was mir gut tut, einfach machen»).

Während Wyrsch sprach kam der nächste Gesprächspartner, Oswald J. Grübel, in den Saal. Als er im Talk mit Mona Vetsch war, meinte er mit einem Lächeln: «Wyrsch hat recht, tatsächlich ist Anerkennung auch wichtiger als Geld!». Die Spuren die Grübel in der Schweizer Bankenszene und Wirtschaft hinterlassen hat, sind unübersehbar: Persönliche Geschichten, das Bankgeheimnis als Heuchlerei, die Fehler und das Fehlverhalten von Banken und Politik, die «Weissgeld-Strategie im Vergleich zu «Schwarzgeld», Steuer-Episoden, die zunehmende Abhängigkeit vom Ausland und die Prophezeiung, dass eine noch gewaltige Geldentwertung auf uns zu kommen wird, alle diese Themen liessen die Teilnehmenden leise werden. Moderatorin Mona Vetsch wollte von Oswald J. Grübel wissen, was er machen würde, wenn sie ihm fünf Franken geben würde. Seine Aussage war verblüffend und erntete grossen Applaus: «Ich würde mit diesem Geld eine Bratwurst kaufen!»

«Jeder ist für seine eigenen Gene verantwortlich»

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Das Leben ist ein Wunder ... - oder Sternenstaub! Prof. em. Dr. Gottfried Schatz, er lehrte einst an der Uni Basel, beleuchtete unser 4,6 Milliarden grosses Genmaterial.

Zum Schluss sprach der berühmte Biochemiker, Prof. em. Dr. Gottfried Schatz über die Gene, die unsere Risikobereitschaft und Innovationskraft ausmachen. Zurückblickend auf die Entstehung der Erde und Menschen, so betrachtet haben wir alle in uns Sternenstaub und erstrahlen individuell durch Wunder und Schön-heit. Er erläuterte die Begriffe von Synapse, Rezeptoren, Botenstoffe wie Dopa-min und Serotonin, dabei verwies er auf die 25'000 Genen in uns. Auf die Be-deutung von Risikobereitschaft und Innovationskraft in der Urzeit, ohne sie wären die Urmenschen aus Afrika nicht nach Norden gezogen. Ohne sie gäbe es uns nicht. Auf die heutige Zeit bezogen, erinnerte er an die Energien von Kriminellen oder von Personen mit ADHD, Attention Deficit Hyperactivity Disorder auf Deutsch Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und das nicht unproblematische Ritalin, welches zur medizinischen Behandlung eingesetzt wird. Kritisch meinte Gottfried Schatz zur Familiengründung: «Jeder ist – als gesunder Mensch, Raucher oder Alkoholiker – für seine eigenen Gene verantwortlich!»

Hansjörg Brunner, Präsident Thurgauer Gewerbeverband, und Christian Neuwei-ler, Präsident Industrie- und Handelskammer Thurgau, waren als Mitorganisatoren von den positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden begeistert. Das nächste Wirtschaftsforum Thurgau findet am 26. September 2014 zum Thema «Zukunft» statt.

www.wft.ch

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Schlager-Gala: 18. Oktober 2013 mit Stars in Weinfelden

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Bald in Weinfelden und vorab ein Spass für den Fotografen … Latino-Star Pascal Silva, seine Schwester Vanessa alias «Ladyva» (rechts), und die österreichische Sängerin Alexandra Lexer tauschen mit Genuss das Mikrofon mit St. Galler Wurstspezialitäten.

                                                                                                                           (c) Foto: ROPO/MuA

Latino- und Schlagerzauber im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben Weinfelden

Ein Feuerwerk der Schlagerszene erwartet Weinfelden am Freitag, 18. Okto-ber 2013 mit Apéro ab 19.00 Uhr, im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben. Die berühmten TV-Lieblinge wie Alexandra Lexer, Laura Wilde, Ladyva, Pascal Silva und der Stimmungsmacher Martin Kofler sorgen bei der 7. Auflage der Schlager-Gala für einen wundervollen Musikabend.

Während 6 Jahren war Aadorf Austragungsort der legendären Schlager-Gala. Jahr für Jahr kamen über 350 Fans zu diesem Event, der lange als Geheimtipp galt, denn schon Helene Fischer trat dort auf sowie zahlreiche weitere Stars der feinen Deutschen Schlagerszene.

Klein und fein für Schlagerfans

Nun haben sich die Veranstalter für eine kleinere, gediegene Durchführung im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben an der Rathausstrasse 1 in Weinfelden ent-schieden. «Wir laden die Schlager-Freunde zu einem zauberhaften und vielseiti-gen Showact ein. In einem fast schon privaten Rahmen besteht – neben dem Ge-nuss eines feinen 3-Gang-Menüs – die Gelegenheit die TV-Stars näher kennenzu-lernen. Diese musikalischen Begegnungen und die persönlichen Gespräche zwi-schen der Fangemeinde und den Künstlern wird gegenseitig sehr geschätzt», sa-gen Heidi und Jgnaz Keller, die mit der Firma Fenster-Keller sowie Otmar und Gisela Kasper von der Möbelwerkstätte-Schreinerei Kasper AG als Eventpartner auftreten. «Der Vorverkauf lief sehr gut, es sind nur noch wenige Plätze frei. Eine schnelle Anmeldung ist deshalb empfehlenswert».

Gala mit Topkünstlern und 3-Gang-Menü

Die Österreicherin Alexandra Lexer und die Deutsche Laura Wilde, beide haben gerade ihre neuen Alben lanciert, sind durch die Fernsehsendungen von ZDF und ORF berühmt geworden. Auch ihre Auftritte bei der Schlager-Gala in Aadorf sind für viele Gäste unvergesslich. Ihre Stimmen überzeugen immer wieder aufs Neue.

Ladyva und ihr Bruder Pascal Silva dürfen auf eine beachtliche internationale Karriere verweisen. Eigentlich stammen sie aus Biel, aber die grosse Karriere gelang ihnen in der Dominikanischen Republik, wohin sie auswanderten. Dort eroberten sie mit Latino-Klängen, Rock’n Roll, Balladen und Boogie-Woogie ein Millionenpublikum in südamerikanischen Fernsehshows. In Europa arbeiten sie inzwischen erfolgreich mit dem Musikmanager Jack White und Sony Music zu-sammen und haben zahlreiche Alben produziert.

Der Villacher Martin Kofler ist ein vollblütiger Stimmungsmacher für Party- und Unterhaltungsmusik. Er ist ein Garant, dass die Besuchenden begeistert mit-tanzen und mitsingen. Moderiert wird der Anlass von Nathalie Lenner, bekannt von der TV-Nachwuchsshow Tenniecontest. Ein unvergesslicher Gala-Event ist in Weinfelden vorprogrammiert. Ticket-Reservation (inkl. Apéro und 3-Gang-Me-nü) unter Telefon 071 966 28 03. (pd)

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10. Alpenland Musikfestival Bürglen TG: Jubiläum mit Spitzenstars aus der Volksmusik- und Schlagerszene am 3./4. Mai 2014

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Das Organisationskomitée vom 10. Alpenland Musikfestival Bürglen wird von Sepp und Jasmin Silberberger, Francine Jordi und Stefan Roos im Vorfeld und an der Pressekon-ferenz unterstützt.                                                                                          (c) Fotos: ROPO/MuA

«Nur das Beste vom Besten für unsere Musikfreunde!»

Schon jetzt steigt die Vorfreude auf einen Grossanlass im thurgauischen Bürg-len: Soeben hat der Vorverkauf für die Jubiläumsveranstaltung 10. Alpenland Musikfestival vom 3. und 4. Mai 2014 begonnen. Rund 6’000 Fans aus Deut-schland, Österreich und der Schweiz werden an diesen beiden Tagen er-wartet, wenn die Kastelruther Spatzen, Francine Jordi, Laura Wilde, Combox, Marcel Schweizer, Saso Avsenik, Stefan Roos, die fidelen Mölltaler, die jungen Zillertaler, Michelle-Ryser sowie die flotten Gastgeber Alpenland Sepp & Co. in bester Laune auftreten. Durch das zweitägige attraktive Programm führt Sepp Silberberger, der sein 45-jähriges Bühnenjubiläum feiern kann.

www.alpenland-sepp.ch

«Nur das Beste vom Besten ist gut genug für unsere Musikfreunde bei diesem Jubiläum! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und viele Verträge wurden «per Handschlag» quittiert, betonte Festival-Urgestein Alpenland-Sepp Silberberger nicht ohne Stolz an der Pressekonferenz, an der die Schweizer Schlagerstars Francine Jordi und Stefan Roos die versierten Veranstalter Jasmine und Sepp Silberberger speziell für ihr grossartiges Engagement würdigten.

Starke Auftritte der Stars von heute und morgen

«Eine Jubiläumsveranstaltung wie das 10. Alpenland Musikfestival muss top sein. Aus diesem Grund haben wir traditionsgemäss Spitzenmusiker und talentierte Nachwuchskünstler eingeladen. Wir hätten allein mit den Kastelruther Spatzen das Festzelt füllen können, doch die Nachwuchsförderung in unserem Land verdient es, dass wir auch diesen Künstlerinnen und Künstlern zu Auftritterfahrungen ver-helfen», erklärte Sepp Silberberger und fügte an: «Mit meiner Tochter Jasmin, die das Silberberger-Management leitet, habe ich eine wunderbare und engagierte Person an meiner Seite. Gemeinsam sind wir stark und freuen uns schon jetzt auf starke Auftritte der Stars von heute und morgen!»

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Auf der Festwiese in Bürglen schon an der Pressekonferenz in fröhlicher Stimmung: Stefan Roos, Sepp und Jasmine Silberberger sowie Francine Jordi (v.l.).

«Freue mich auf Sepp und Co.!»

Francine Jordi, die extra aus Bern sowie mit ihrem Zürcher Office-Manager Rolf Schlup anreiste und zum zweiten Mal in Bürglen auftritt, freut sich auf einen weiteren Showblock nach jenen in Bischofszell an der Rosen- und Kulturwoche und ob Ermatingen am 1. August 2013 im Thurgau: «Ich komme immer wieder gerne nach Mostindien, speziell freue ich mich auf Sepp und Co. sowie auf die vielen geschätzten internationalen Kolleginnen und Kollegen aus der Showszene, die sicher die Fans musikalisch begeistern und mitreissen werden. Ich habe immer coole Auftritte in der Ostschweiz. Jetzt müssen wir einfach noch Geduld haben und bis zum Mai 2014 warten!».

Das Alpenland Musikfestival ist ein legendärer Schweizer Top-Act

Bereits dreimal in Bürglen mit von der Partie ist der Bündner Stefan Roos, der in Bad Ragaz SG lebt. Auch er liess es sich nicht nehmen an der Pressekonferenz das Engagement der Veranstalter, die mit dem ganzen OK anwesend waren, zu würdi-gen: «Das Alpenland Musikfestival in Bürglen gehört zu den Top-Festivals der Schweiz. Viele Künstler stehen Schlange, um hier auftreten zu dürfen. Ob vor oder hinter der Bühne, alles ist in Top-Qualität, vom Sound bis zum HD-Videobühnen-bild und von der hervorragenden Stimmung bis zur köstlichen Verpflegung!»

Die Vorverkaufsstellen bis 31. Dezember 2013 mit Jubiläumsangebot (Samstag CHF 69.--, statt CHF 74.-- / Sonntag CHF 39.--, statt CHF 44.--) sind bei Volg Bürglen, Raiffeisenbank Weinfelden und Bürglen.

Oder über das Silberberger-Management:

Telefon 071 622 82 64, silberberger.management@bluewin.ch und weitere Informationen gibt es unter www.alpenland-sepp.ch!

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«Radikal führen». Führungsexperte und Buchautor Dr. Reinhard K. Sprenger sprach beim 9. Personaltag Klartext.                                                                       (c) Fotos: ROPO/MuA

 

Wirtschaft und Kultur

9. Ostschweizer Personaltag im Zeichen von Arbeits- und Führungswelt - HRM trägt grosse Verantwortung

Über 300 Teilnehmende (+ 25% gegenüber dem Vorjahr!) verfolgten mit Interesse die Ansichten der Referenten Dr. David Bosshart, Dr. Günter Pfeiffer, Matthias Mölleney und Dr. Reinhard K. Sprenger zum Tagungs-motto «Neue Arbeitswelt – neue Führungswelt?». Unterschiedliche An-sichten und Erfahrungen flossen in die kritischen Überlegungen ein. Die Personalverantwortlichen hatten beim Networking viel zu diskutieren. Das Jubiläum, der 10. Ostschweizer Personaltag, wird am Donnerstag, 26. Juni 2014 zelebriert, wie René Frei, Leiter FEP, Freie Erfa-Gruppe Per-sonal Ostschweiz, ankündigte.

www.personaltag.ch

www.fep-ostschweiz.ch

Junge Beschäftigte verlangen nach einer neuen Arbeitswelt - sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job. Was bedeutet das für die Arbeitswelt? Wie muss Führung heute gestaltet werden? Führung gilt als Schlüsselaufgabe in jedem Unternehmen und als Basiskompetenz für wirtschaftlichen Erfolg. Aber was ist das eigentlich, Führung? Was macht eine Führungskraft oder was sollte sie machen? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die kompetenten Referenten und die Teilnehmenden beim «9. Ostschweizer Personaltag» in Gossau auseinander.

 

Das Feld der Referenten …

… war auch in diesem Jahr prominent und versiert besetzt. Dr. David Bosshart, ist seit 1999 CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts für Wirtschaft und Gesell-schaft. Der promovierte Philosoph ist Autor zahlreicher internationaler Publi-kationen und weltweit tätiger Referent. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zukunft des Konsums und gesellschaftlicher Wandel, Management und Kultur, Globalisierung und politische Philosophie. Früher war er in Handelsunter-nehmen, in der Beratung und in der wissenschaftlichen Forschung tätig.

Bosshart beleuchtete die Entwicklungen über Generationen, Nationen und Technologien, dabei fügte er provokativ die Frage an: Wieviel Mensch braucht es noch? Die demografischen, technischen Voraussetzungen werden unsere Gesellschaft zunehmend prägen und herausfordern, aber entscheidend für die HR-Branche sei die richtigen Menschen für den Job zu finden, fachlich enga-giert und mit Sozialkompetenz.

Wie entwickelt sich positive Energie? 

«Werte, Führung und Erfolg» skizzierte Dr. Günter Pfeiffer, Gesamtprojekt-leiter HR beim Schweizer Energiekonzern Alpiq AG. Was für eine Energie können wir erleben, wenn wir verliebt sind; und sind wir fähig eine gute Kritikkultur in Beruf und Privatleben umzusetzen? Schlussendlich ist es eine Frage der jeweiligen Persönlichkeit, hiess das Fazit.

Pfeiffer studierte in Bonn Volkswirtschaft und promovierte auch dort. Nach seinem Studium war er in leitenden Stellungen bei mehrere deutschen Unter-nehmen wie Detecon, T-Mobile und VEBA Telecom tätig. 2000 wechselte Gün-ter Pfeiffer zu Swisscom, wo er zuerst im Bereich Strategie & Internationales tätig war und später Leiter der Group Human Resources wurde.

«Tal der Verzweiflung»

moelleney1270.jpg Matthias Mölleney.

Grosse Aufmerksamkeit erzielte Matthias Mölleney, der als letzter Personal-chef der Swissair in die Geschichte einging, als er unter dem Titel «Zwischen-ruf – quer gedacht» die Frage aufwarf, was wäre wenn? Für was wären wir be-reit wirklich was zu zahlen. Provokativ führte er die Teilnehmenden kurz ins «Tal der Verzweiflung» und forderte vermehrt CHO’s, sogenannte Chief Happi-ness Officer. Starker Applaus war ihm damit sicher.

Matthias Mölleney, gründete 2005 die Firma peopleXpert und berät Unter-nehmen und Führungskräfte in Personalmanagement und Veränderungs-prozessen. Nach 20 Jahren in Diensten der Lufthansa (seit 1990 auf der obersten Managementebene) wechselte er 1998 als Personalchef un Mitglied der Konzernleitung zur Swissair und später zu Centerpulse und Unaxis. Möl-leney ist Buchautor und nimmt Lehraufträge wahr (u.a. Leiter Center for HR Management der HWZ Zürich).

Die positive Kraft des negativen Denkens

Vier Schwerpunkte prägten den Vortrag von Dr. Reinhard K. Sprenger, deut-scher Führungsexperte und Bestsellerautor: Erfolg, Führung, Individuum und Institutionen. Entscheidend in der Arbeit sei die Kraft aus den zwei Worten: «Ich will!». Ich will etwas tun, etwas erreichen. «Lernen ist Vorfreude auf mich selbst». Die Personalverantwortlichen hätten nach Sprenger aber nicht die Aufgabe Erzieher zu sein. Sie hätten mit der Geschäftsleitung jedoch Vorbild zu sein: «Was man tut ist entscheidend.» In einer früheren Umfrage unter Mitarbeitenden kamen eigenartige Aussagen vor (Frage: Gibt der Vorgesetzte genügend Lob?) … - und als man diesen Antworten nach ging, klärte sich alles auf. Es geht nicht allein um Topverdienst, Karriere … - vielmehr legen eigent-lich die Mitarbeitenden Wert auf abwechslungsreiche Arbeiten, soziale Kontakte, Wärme und Aufmerksamkeit sowie Anerkennung. Das Menschenbild sei hoffnungsvollen, denn der Mensch sei im Grunde ein Freiheitswesen.

In seinem neusten Werk «Radikal führen» beschreibt Sprenger die erstmals universelle Essenz für erfolgreiche Führung. Sprenger studierte Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft, Geschichte und Sport. 1985 promovierte er zum Doktor der Philosophie und erhielt den Carl-Diem-Preis für seine Dis-sertation «Nationale Identität und Modernisierung.» Bei 3M Deutschland war er als Leiter der Personalentwicklung tätig, bevor er sich 1990 als Unternehmens-berater selbständig machte.

Als Moderatorin engagierten die Veranstalter vom 9. Ostschweizer Personaltag Eva Nietlispach.

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Kulturonline im Gespräch mit Pascal Silva und Vanessa Ladyva

Bieler Latinostars auf Erfolgskurs zwischen der Domini-kanischen Republik, Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Zwei Superfrauen im musikalischen und tänzerischen Einklang. Vanessa alias «Ladyva» mit dem Berner Nachwuchstalent Silva (rechts).                                     (c) Fotos: ROPO/MuA 

Pascal Silva und Vanessa Ladyva sind singende und musizierende Weltbürger. Im legendären Dancing «Pasadena» in Volketswil ZH traten sie Ende März 2013 zum ersten Mal auf. Einer von rund 80 Auftritten in der Schweiz. Sonst sind sie beliebte Stars auf Tourneen und in Fernsehshows mit einem Millionen-Publikum. Kulturonline.ch traf das Geschwisterpaar zum Exklusiv-Interview. Als Überraschungsgast trat die lebensfreudige Berner Sängerin Silva auf. Ge-meinsam sorgten sie für eine wunderbare Latino- und Schlagerstimmung. Das zahlreich erschienene Publikum war begeistert.

Links:

www.pascal-silva.com

www.boogiewoogielady.com

www.facebook.com/silvamusicofficial

www.jgnazkeller-fensterbau.ch

www.pasadena.ch

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Pascal Silva freut sich: «Der Jubel und Applaus vom Publikum ist das schönste Ge-schenk für einen Gesangskünstler.»

Zum Gespräch in der Gardarobe kommen Pascal Silva und Vanessa Ladyva ruhig und konzentriert. Nichts von Starallüren, sie wirken bescheiden und zuvorkom-mend.

Bis zum jugendlichen Alter von 15 Jahren von Pascal habt ihr im französisch-deutschen Sprachgrenzgebiet gelebt, dann seid Ihr mit den Eltern in die Do-minikanische Republik ausgewandert. Ihr habt Euch ganz der Musik verschrie-ben. Was gibt es Neues zu berichten?

Vanessa Ladyva: «In den letzten Monaten haben wir uns ins Musikstudio zurück gezogen und produzierten jeder für sich ein neues Album. Unter dem Titel «Se-cond Cut» kommen meine Fähigkeiten am Klavier optimal zur Geltung. Boogie-Woogie, Blues und weitere Hits werden die Fans verzaubern. Nach meinem ersten Album «First Cut», erschienen bei Universal Music, war dieser CD-Titel die log-ische Folge.»

Pascal Silva: «Seit 2011 bin ich beim berühmten Produzenten und Sänger Jack White unter Vertrag. Unter dem Label Gloriella Music produzierten wir das letzte Album «Träumen mit Pascal Silva». Das neue Album ist bis zur Hälfte fertigge-stellt, ein Albumtitel steht noch nicht fest. In den letzten Monaten durfte ich in verschiedenen Fernsehshows wie «Winterfest mit Florian Silbereisen», «Wenn die Musi spielt» und «Immer wieder Sonntags» im ORF1 und in der ARD auf-treten. Solche tragen massgeblich zu meiner Popularität bei und bringen weitere Auftritte und Verpflichtungen im kleineren Rahmen für Firmen und Dancing. Das ist genau das Umfeld, welches ich liebe. Hier kann man zeigen, was man musi-kalisch und als Entertainer kann und so ist man nah beim Publikum, nah am Herzschlag der Fans.»

eisst das, ein Veranstalter in Deutschland, Österreich und in der Schweiz kann sich Euch auch für kleinere Auftritte buchen? Und Ihr seid somit – trotz dem internationalen Erfolg – als Showact noch zahlbar?

Pascal Silva und Vanessa Ladyva: «Absolut. Mit uns kann man immer über Auf-wand und Gage reden. Jgnaz und Heidi Keller, Fensterbau Keller aus Münchwilen, haben uns im letzten Jahr für die beliebte Schlager-Gala in Aadorf gebucht, heute fördern sie uns intensiv und helfen uns neue Engagements in der Schweiz zu finden.»

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Wehe, wenn sie los lässt ... Vanessa alias «Ladyva» bringt ihr Keyboard zum Kochen.

Wie kam es zum Überraschungsauftritt von Silva aus Ostermundigen BE?

Pascal Silva und Vanessa Ladyva: «Bei einem Anlass haben wir Silva kennenge-lernt und erkannten sofort ihr Latino-Talent. Mit ihrem Können und ihrem Charme vermochte sie die Gäste schnell zu faszinieren. Sie kam dann für einige Tage zu uns in die Karibik. Wir hatten grossen Spass zusammen und sangen gemeinsam im Studio. So entstand eine spontane, schöne Freundschaft. Wenn wir es einrichten können, fördern wir Schweizer Talente. Silva ist hauptberuflich Treuhänderin und macht bei einer Werbefirma in Bern die Buchhaltung. Sie ist mit beiden Beinen am Boden, dennoch drängt es sie mit ihrem musikalischen Talent auf die Bühne. Bei «Deutschland such den Superstar» hat sie die Schweiz ehrenvoll vertreten, aber als Schweizerin hatte sie diesmal keine Chance zu gewinnen. Das Publikum spürt ihre Begeisterung für die Musik … – und sie gibt alles. Wenn sie singt, fiebriert der Körper. Wer kann da schon widerstehen?»

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www.facebook.com/silvamusicofficial

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Kontakt:

Ignaz und Heidi Keller, Fensterbau Keller, Murgtalstrasse 12, 9542 Münchwilen TG, Tel. 71 966 28 44, jgnaz_keller@bluewin.ch
www.jgnazkeller-fensterbau.ch.

 

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Archiv

Wirtschaft und Kultur: 10. Schweizer KMU-Tag in St. Gallen mit Grosserfolg

«KMU in einer paradoxen Welt – vom Umgang mit Widersprüchen»

urs4675.jpg Rot oder Blau?

Prof. Dr. Urs Fueglistaller bei der Begrüssung der KMU-Tag-Besuchenden.

                                                                                                  (c) Fotos: ROPO/MuA

Die Schweizer Wirtschaft und die unterschiedlichen Betriebskulturen schauen etwas besorgt in die Zukunft: Eine paradoxe Welt fordert heraus und die Unternehmenden wie auch die Arbeitnehmenden müssen lernen mit Widersprüchen neu umzugehen. Zum 10-jährigen Jubiläum des Schweizer KMU-Tages, der von der Universität St. Gallen veranstaltet wurde, traten sechs kompetente Referenten auf, welche von ihren Er-fahrungen, ihrer Firmenkultur und den künftigen (mentalen) Chancen berichteten.

www.kmu-tag.ch

Prof. Dr. Thomas Zellweger schilderte Aspekte von familiärbetriebenen Unternehmen, sein Referat hinterfragte im Titel «Wie geht Familie und Unternehmen zusammen?». Er beleuchtete dabei das Spannungsfeld zwischen Innovation und Tradition und stellte sein Modell im Umgang mit Paradoxien vor: «Zuversicht – Strategie – Performance» lauteten seine Eckwerte. Dominant und wichtig seien jedoch die aufrichtige Kommunikation und der gegenseitige Respekt zwischen den Generationen innerhalb der Familienunternehmen.

«… aber ein Leben war das sicher keines!».

Über die persönlichen Auseinandersetzungen in der «Durchschnittsfalle» (so auch sein Buchtitel) orientierte Prof. Dr. Markus Hengstschlager, dabei begann er seine Schilderungen mit einer Situation zwischen ihm und seiner Tochter. Als er nach einer längeren Reise nach Hause kam, war die Tochter gerade am Handy und sprach mit einer Freundin. Vater Hengstschlager hatte eigentlich eine überschäumende Begrüssung erwartet. Als er ihr nachrief, dass es mal eine Zeit ohne Handy gab, erwidertert sie «… aber ein Leben war das sicher keines!». Damit hatte er in der ausverkaufte OLMA-Halle «die Lacher» auf seiner Seite.

Seine Ausführungen über Durchschnitt und (Turnhallen-)Mitte gipfelte in der Feststellung: «Mit der Mehrheit zu irren ist wohl besser als alleine recht zu haben.» Für die Zukunft forderte er die KMU-Tagungsteilnehmenden auf, dass sie mehr Eigenverantwortung und Mut haben sollten. Auch sah er viel Potenzial in der Förderung der manchmal eigenwilligen Talente, während Prof. Dr. Roman Boutellier die Abläufe «wie Entscheide zustande kommen» in seinem Vortrag skizzierte.

tanja4704.jpg «Plämpu»

Tanja Frieden durchlebte als Profi-Snowboarderin viele Hochs und Tiefs.

Auf grosse Beachtung stiess die Olympiasiegerin …

… Tanja Frieden, die mit «historischen Fotos» an ihre Karriere als Spitzen-sportlerin und Profi-Snowboarderin sowie an den Gewinn der olympischen Goldmedaille in Turin 2006 erinnerte. Ihre gezielt aufgebaute mentale Stärke bildete massgeblich die Basis ihrer Erfolge: «Selbst bei vielen Verletzungen gab ich nie auf und kämpfte weiter», sagte sie vor dem aufmerksamen Publikum.

Von der Nachlassstundung bis zum Neustart, der die Firma Flyer zum Markt-führer in der Schweiz machte. Unternehmer Kurt Schär, Inhaber der Elektro-velos Flyer, erinnerte sich an seine «Widersprüche und Chancen – wenn vieles nicht zusammenpasst und dennoch funktioniert.» An originellen Sprüchen fehlte es auch bei ihm nicht, wenn er mit seinem Elektrovelo «seinen tret-starken Freunden» beim sonntäglichen Ausflug locker davon fuhr und auf sie warten musste. Was für ein Verkaufsargument!

Textilunternehmer Wolfgang Grupp – Ein Patron der alten Schule

Zum Finale trat Wolfgang Grupp, Besitzer der Firma Trigema aus dem schwäbischen Burladingen auf. Er ist ein Patron der alten Schule, an seinen familiären, firmenspezifischen und arbeitgebenden Werten wollte er nicht rütteln, dafür sei er bereit auch höchst persönlich die Verantwortung zu über-nehmen. In seinen Ausführungen ging er kritisch mit dem deutschen und europäischen Staatswesen sowie mit dem Unternehmertum um.

Täglich werden bei ihm 25'000 bis 30'000 Textilteile von 1200 Mitarbeitenden umgesetzt, dabei liege die Wertschöpfung bei 78 Prozent. Frühere Schulden von 10 Millionen DM seines Vorgängers wurden von ihm innert 6 Jahren zurück bezahlt. Grupp wollte die absolute Unabhängigkeit. Der Umgang mit seinen langjährigen Mitarbeitenden sei legendär. Allein aus einer Arbeiterfamilie kam so eine dritte Generation mit insgesamt 187 treuen Betriebsjahren zusammen.

Die frühere TV-Sportmoderatorin und heutige dreifache Mutter, Regula Späni, führte mit Sachverstand und Charme durch den KMU-Anlass, welcher von den Besuchenden als positive und würdige Jubiläumsveranstaltung beurteilt wurde.

www.kmu-tag.ch

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Der geniale Horror-Klassiker. «Nosferatu» - eine besondere Film-Live-Musik-Premiere mit Professor Goran Kovacevic als Akkordeonist und Komponist.        (c) Fotos: ROPO/MuA

Goran Kovacevic interpretiert die Musik zum Hor-rorfilm-Vorläufer «Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens» in der Tonhalle Wil (St. Gallen)

In der Tonhalle Wil kam es zur Premiere bei Kerzenlicht: Zum ersten Mal spielte Goran Kovacevic auf seinem Akkordeon zum deutschen Stummfilm «Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens» », der 1921/22 entstand und in fünf Akten aufgeführt wurde. Eigentlich hätte man diesen Film aus rechtlichen Gründen zerstören sollen, aber er «über-lebte» in zerstückelten Versionen.

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Jede Filmszene verlangte nach unglaublich passenden Tönen. Umringt von Kerzen spielte Goran Kovacevic ein stimmiges und situatives Klangspektrum. 

Ein aussergewöhnliches Klangspektrum schuf Goran Kovacevic als Ak-kordeonist und Komponist für diesen Film von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Live-Musik begeisterte, holte doch Kovacevic unglaubliche Klänge aus seinem Instrument hervor, selbst ein Trommelauftritt fehlte nicht.

Pulsierende Filmmusik als Gestaltungselement

An weiteren guten Beispielen aus der Filmgeschichte fehlt es bekanntlich nicht. Wie wir es schon von Charlie Chaplin’s legendären Filmen kennen, so spielt auch bei «Nosferatu» die Musik ein einfühlsames Gestaltungs-element, welches direkt unter die Haut geht. Auch Sir Alfred Hitchcock erinnerte sich immer wieder an dieses musikalische Element: Besonders deutlich wird es durch die grässlich hohen Geigenstriche in der Duschszene in «Psycho» (1960) mit der damals noch eher unbekannten US-Schau-spielerin Janet Leigh, übrigens die Mutter von Jamie Lee Curtis und Kelly Curtis.

Auch Kovacevic-Musik steigerte bei diesem «schwarz-weissen Filmabend» die Aufmerksamkeit, führte zu unterschwellig Angstvollem und lenkte zum momentanen Höhepunkt im Geschehen an der Leinwand. Als Inter-pret klassischer und zeitgenössischer Literatur sowie mit seinem be-achtlichen Repertoire nahm er die Zuschauenden mit den ausgefeilten Eigenkompositionen in seinen musikalischen Bann und … ja, er machte Gänsehaut. Das Publikum mochte es, nur Tomatensaft wurde wohl in der Folge kaum mehr bestellt.

Der Vorläufer des Horrorfilms

Der in der Tonhalle Wil gezeigte deutsche Stummfilm «Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens» von Friedrich Wilhelm Murnau wurde in fünf Akten durch die Prana-Film von Enrico Dieckmann und Albin Grau in den Jahren 1921/22 produziert und gilt heute als Vorläufer der Horrorfilme.

Grau’s Idee zu einem Vampirfilm ging auf ein Kriegserlebnis im Winter 1916 zurück, als ihm ein serbischer Bauer schilderte, dass sein Vater ein Vampir, ein Untoter, gewesen sei. Henrick Galeen wurde – in heimlicher Anlehnung an Bram Stoker’s Roman «Dracula» (1897) – als Drehbuchautor engagiert.

Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau war erst seit 1919 in der jungen europäischen Filmbranche tätig, konnte jedoch bereits auf sieben Pro-duktionen verweisen, die ihn als talentierten Filmemacher auszeichne-ten. Um dem Film «Nosferatur» eine starke rhythmische Gestalt zu ge-ben, setzte er bei den Aufnahmen sogar ein Metronom für ein gleichmäs-siges Tempo ein.

Aufwendige Filmproduktion nur mit einer Kamera

Albin Grau, er absolvierte die Kunstakademie in Dresden, zeichnete als Künstlerischer Leiter. Für die Titelrolle konnte Max Schreck, ein noch unbekannter Theaterschauspieler aus München, engagiert werden. Auf Kameramann Fritz Arno Wagner, ein «lichtsensibler Experte» seines Faches, nahm die Herausforderung an und filmte lediglich mit einer Kamera. In der Urversion schrieb Hans Erdmann die Filmmusik.

Die meisten Szenen wurden in Wismar, Lübeck, Lauenburg, Rostock und auf Sylt. Mit grossem Aufwand konnten weitere Aufnahmen in den Karpaten gedreht werden. Das Panorama der Hohen Tatra diente der Gebirgsaufnahmen. Von Oktober bis Dezember 1921 realisierte das Filmteam die Innenaufnahmen im JOFA-Atelier in Berlin-Johannisthal, letzte Aussenaufnahmen stammten aus dem Tegeler Forst bei Berlin.

Berühmt wurde «Nosferatu» in einer neuen Verfilmung – quasi eine Hom-mage an Muraus «Nosferatu» – durch Regisseur Werner Herzog und mit den Schauspielenden Klaus Kinski, Isabelle Adjani und Bruno Ganz.

Musikprofessor Goran Kovacevic

Im Jahr 1971 wurde Goran Kovacevic in Schaffhausen geboren. Seinen ersten Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren durch seine Mutter Mara. Seine Studien absolvierte er am Konservatorium Winterthur und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen (D) bei Professor Hugo Noth. Kovacevic besuchte Meisterkurse in Salzburg, Florenz, Moskau, Weimar und Toronto. Für sein vielseitiges Können als Ak-kordeonist erhielt er mehrere internationale Preise. Bis heute sind 33 Alben mit Werken aus der Klassik, Moderne, Virtuosen U-Musik, Folk-lore, Jazz und Tango-Nuevo erschienen. Seine Konzerttournéen führten ihn durch Europa, Amerika und Asien. Seit 1999 ist er Professor für Akkordeon und Kammermusik am Landeskonservatorium in Feldkirch (A). Goran Kovacevic lebt heute in Engelburg.

 

Diverse Links zu «Nosferatu»

Alles über Goran Kovacevic über Google

Filme über Google von Charles Chaplin

Links zum Film «Psycho» von Sir Alfred Hitchcock

www.tonhallewil.ch

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«Keiser Twins and Band» sowie «Misty Blue» sind feste Bestandteile der musikalischen Schweiz

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Sind aus der Schweizer Musikbranche nicht weg zu denken: Walter Keiser (Drums) und Peter Keiser (Bass).                                                                                                         Fotos: zVg

Peter und Walter Keiser (the Keiser Twins and Band) sind die genialen Urkräfte in der Schweizer Musikszene, speziell für Mundartsänger «Gölä»

Peter Keiser am Bass und Walter Keiser am Schlagzeug gehören zu den musikalischen Urkräften der Schweizer Musikszene. Bereits in den frühen Siebzigerjahren waren die Zwillingsbrüder «die Rhythmusgruppe» schlechthin. Die beiden hatten sich mit ihrem ausserordentlich perfekten und lebendigen Zusammenspiel schon bald über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Es gibt kaum einen namhaften Schweizer Popkünstler, auf deren Produktionen die Keiser Twins, ob im Doppelpack oder auch einzeln, nicht anzutreffen sind. «Misty Blue» und Kinderlied-Produktionen sind weitere Aktivitäten von Arlette und Peter Keiser-Singy. Beide Musikgruppen können für private Events gebucht werden.

www.keisertwins.com

www.the-deed.com

www.golamusic.com

www.mistyblue.ch

www.klaus-hoffmann.com/

www.iquattromusic.com

Ihre musikalischen Künste werden von zahlreichen namhaften Stars geschätzt und bewundert, so unter anderem von Andreas Vollenweider, Sina, Michael von der Heide, Gianna Nannini, Che&Ray, Dodo Hug, Max Lässer, Polo Hofer, den deutschen Sängern Klaus Hoffmann (CD «Berliner Sonntag»), Reinhard Mey, Hubert Khaa, Nena sowie vom italienischen Megastar Ivano Fossati. Seit 2003 gehören die Keiser Twins zur festen Besetzung der Gölä Band. Die Studioarbeiten und CD- bzw. Schallplatten-Produktionen (ca. 150 LP's & CD's) sprechen für sich und dokumentierten in eindrücklicher Art und Weise das Können.

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Hervorragende Musiker! Für glanzvolle Events kann man die Keiser Top-Band buchen.

Keiser’s Top-Band …

… besteht aus der Créme de la Créme der Schweizer Musikszene! Die Keiser Twins und Band treten mit diversen hochkarätigen Künstlern wie Polo Hofer, Sina, Nubya, Sandra Studer, Lilly Martin, Jane & Lesley Bogaert Marc Sway, Gee K., Bligg auf. Diese Besetzung war fast vollzählig vertreten als «MusicStar Live Band» für die 4. Staffel der Sendung «MusicStar» vom Schweizer Fernsehen, welche im Winter 2009 ausgestrahlt wurde und eine enorme Einschaltquote erzielte.

Die Basis legte die musikalische Familie

Die Zwillinge, Walter Keiser kam gut 20 Minuten nach Peter zur Welt, sind die Kinder vom Aroser Skilehrer Walter Keiser und von der legendären Schweizer Sängerin und Jodlerin (bekannt mit Vrenely Pfyl) Martheli Mumenthaler («S’Landidörfli» «Nach em Räge schint Sunne»). «Wir sind mit Sport und Musik aufgewachsen. Diese Talente lagen sozusagen bereits in unserer Wiege. Beim Skifahren und Skispringen haben wir uns mehrfach die Knochen gebrochen; derweil wir in der Musikszene unsere ungefährlicheren Höhenflüge hatten», erinnerte sich Peter Keiser lachend bei einem Besuch bei Kulturonline.ch.

«Misty Blue»-Gruppe als weiteres musikalisches Standbein

misty.jpg Misty Blue's feine Musik !

Mit seiner charmanten Ehefrau Arlette Keiser-Singy, ehemalige Swissair-Hostess, spielt Peter Keiser – neben Hansj Looser und Sarah Fischer Ryter – in der berühmten Musikgruppe «Misty Blue». Wunderbare, eindrückliche, harmonische und somit spezielle amerikanische Klänge prägen hier ihren faszinierenden Musikstil: Gefühlvolle, feine Musik in hervorragenden Klängen! Ihre letzte CD «Misty Blue Companions» fand unter der Zuhörerschaft grosse Beachtung und konnte bisher zahlreich verkauft werden. Arlette und Peter Keiser-Singy zu Kulturonline.ch: «Vor wenigen Tagen haben die Vorbereitungen und Aufnahmen für das nächste Album, welches noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, im Musikstudio in der Balik-Farm im Toggenburg begonnen. Das Ergebnis der aufgenommenen Lieder ist hervorragend, gegenwärtig laufen die tontechnischen Feinschliffe.»

Bald kommt neues Album! mistyb.jpg

Arlette und Peter Keiser-Singy sind auch bekannt für ihre Produktionen von Kinderliedern. Gemeinsam mit den Kindern vom Schulhaus «Am Wasser» in Zürich-Höngg entstand im Jahr 2011 das Album « Chinderliedli - Singed alli mit!», worin die kleinen Schulgängerinnen und Schulgänger mit Gastkindern über 50 Lieder und Texte liebevoll und einfühlsam vortrugen.

singed.jpg Kinder vom Höngger-Schulhaus singen

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www.keisertwins.com

www.the-deed.com

www.golamusic.com

www.mistyblue.ch

www.klaus-hoffmann.com/

www.iquattromusic.com

Link zu Keiser-Twins Mutter Marthely Mumenthaler und Vrenely Pfyl

Link zu Wikipedia

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Kulturonline-Archiv

Zauberhafte 6. grosse Schlager-Gala 2012 in Aadorf (Thurgau)

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Keine Berührungsängste mit dem Publikum. Stefanie Hertel erinnerte an ihren Volk-

smusik-Sieg in Zürich. Unter den Besuchenden war auch die Präsidentin vom Schweizer

Fanclub.

(c) Fotos: ROPO/MuA

Topkünstler sorgten schnell für ein ausverkauftes Gemeindezentrum und zogen eine Supershow ab

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Ab ins Bett ... Heidi Keller (rechts), Co-Veranstalterin von Fensterbau Keller in Münchwilen, be-schenkt das jugendliche Boogie-Woogie-Paar Jan & Yannyna. Links freut sich Vanessa Silva (alias LaDyVa/Boogielady).

Schlager zum Tanzen, Träumen und Geniessen! Einen wundervollen Abend durften mehrere Hundert Gäste beim Schlager-Gala 2012 in Aadorf erleben: Der Schlager-Volksmusik-Star Stefanie Hertel, Deutschlands beste Neuent-deckung Laura Wilde, der Latino-Star Pascal Silva mit seiner Schwester Vanessa (LaDyVa/Universal Music), das Stimmungsduo Fantasy, Jan & Yannyna, bekannt aus vielen Fernsehsendungen als jugendlich-lustiges Boogie-Woogie-Tanzpaar, sowie Sänger und Moderator Marcel Schweizer, Ex-Mister Schweiz, gefielen durch ihre beschwingten und mitreissenden Darbietungen. Es gab viel Applaus und mehrere Rufe nach Zugaben. Einmal mehr, ein unvergesslicher Abend im Kreis von Schlagerfans – diesmal sogar mit Salsa- und Boogie-Woogie-Einschlag als grosse Überraschung! Kulturonline.ch mit Bilderimpressionen!

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Erfolg als Referenz! Eigentlich waren Fantasy für nur eine Schlager-Gala vorgesehen, doch der Erfolg überwog. Am 7. Juli 2012 traten sie zum dritten Mal in Aadorf auf.

Veranstalter Fensterbau Keller in Münchwilen  

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Das junge Boogie-Woogie-Tanzpaar Jan & Yannyna hat sich im Schweizer Fernsehen einen Namen gemacht und gehört zu den grössten Schweizer Talenten.

Was einst mit einem idyllischen Schlager-Abend in Aadorf TG begann, ist heute nun in der sechsten Auflage eine imposante Schlager-Gala u. a. mit den besten Volksmusik-Stars der Szene. Selbst Helene Fischer, heute ein europäischer Superstar, gastierte schon hier. Erneut haben es Heidi und Jgnaz Keller von Fensterbau Keller in Münchwilen verstanden ein eindrückliches Programm mit Schlager, Salsa-Rhythmen und Boogie-Woogie-Elementen zusammen zu stellen.

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Die Integration des Publikums bei der 6. Schlager-Gala in Aadorf war für Laura Wilde enorm wichtig im Showblock: «Ich liebe meine Fans und suche die Nähe!»

Auch die Schlagerstars waren begeistert …

… von der ausgezeichneten Stimmung im Gemeindezentrum Aadorf, wo eine festliche Ambiance herrschte. Stefanie Hertel hat schon vor der Verpflichtung von der aussergewöhnlichen Begeisterungsfähigkeit der Aadorfer-Schlagerfans gehört: «Das Publikum hat mich fasziniert und mich in meinen Gesangsein-lagen voll unterstützt, davon leben wir Künstler. Der Applaus motivierte und fördert. Es freut mich, dass mich Heidi und Jgnaz Keller zu dieser Schlager-Gala engagiert haben. Bedauerlicherweise bin ich nicht sehr oft in der Schweiz, aber ich komme mindestens ein- bis zweimal zu meinem Fanclub nach Brienz.»

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Der «junge Julio Jglesias» in Aadorf ... - ein Berner als Latino-Star! Pascal Silva kommt aus Biel und lebt oft in der Karibik.

Latino-Star Pascal Silva, der mit Jack White einen neuen Musikmanager hat und bei Sony Music engagiert ist, war mit seiner Schwester Vanessa, die Boogie-lady, auch bekannt als LaDyVa, die grosse Überraschung. Das Berner Duo aus Biel hat in der Dominikanische Republik ihre zweite Heimat und feiert dort grossartige Erfolge bei Fernsehauftritten und Shows. Pascal Silva wird bereits als «junger Julio Jglesias» gefeiert. Zur 6. Schlager-Gala meint er: «Mit meiner Schwester Vanessa gemeinsam aufzutreten, ist immer ein Erlebnis der be-sonderen Art. Wir ergänzen uns ideal und ich denke, dies spürt auch das Publi-kum, wenn wir unsere Show abziehen. Die Gäste bei der Schlager-Gala liessen sich sofort begeistern, super! Besonders freut es mich, wenn der musikalische Funke bis zu den Tanzenden hinüberspringt, was wir mit grosser Freude in Aa-dorf einmal mehr sehen durften.»

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Schlager-Gala-Chef Jgnaz Keller ist von Vanessa und Pascal Silva fasziniert: «Als ich sie zum ersten Mal sah, da wusste ich, diese jungen Künstler müssen wir nach Aadorf holen. Obwohl sie einen Berner Dialekt haben, fliesst in ihrem Blut "Salsa"!»

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Marcel Schweizer, Sänger, Polizist und Ex-Mister Schweiz, moderierte auch die 6. Schlager-Gala. Mit seinen Liedern eroberte er die Herzen.       (c) Fotos: ROPO/MuA

 

Links ...

Veranstalter Fensterbau Keller in Münchwilen 

Star Productions 

Die Künstler und ihre Links ... 

Stefanie Hertel

Laura Wilde

Duo Fantasy

Pascal Silva

Tanz-Duo Jan und Yannyna 

Jan & Yannyna alles über Google

Moderation und Sänger Marcel Schweizer 

 

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Archiv-Kulturonline.ch 

Die Museum-Empfehlung von der Kulturonline-Redaktion ...

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Lehrreich und vielseitig. Das Schweizerische Nationalmuseum und das Landes-museum in Zürich sowie ihre Ausstellungen begeistern im 2012.

                                                                                                                (c) Fotos: ROPO/MuA

«Seegfrörni» im Landesmuseum … - «C’est la vie. Pressebilder seit 1940» und ein spezieller Mantel!

Grosser Publikumsansturm bei der Ausstellung «C’est la vie. Presse-bilder seit 1940» Das Interesse der Besuchenden an der im Januar 2012 eröffneten Ausstellung «C’est la vie. Pressebilder seit 1940» ist ausser-ordentlich gross. Bereits über 20‘000 Besucherinnen und Besucher wurden in den ersten vier Wochen gezählt. Ein besonderes Highlight gibt es für Besucher zu entdecken, die sich nicht mehr länger bis zur grossen Seegfrörni gedulden mögen: die stimmungsvolle Fotografie des gefrorenen Bielersees aus dem Jahr 1941.

www.cestlavie.landesmuseum.ch

www.landesmuseum.ch

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Fotos zur Schweizer Geschichte ab 1940. Nachdenkende Bildaussagen.

Bereits die Besucherreaktionen anlässlich der Eröffnung liessen erahnen, dass das Thema der Ausstellung – Schweizer Pressebilder von 1940 bis heute – auf reges Interesse stossen dürfte. Dieser Eindruck bestätigt sich nun be-reits in den ersten Wochen. Sie alle tauchten in die jüngste Vergangenheit und Geschichte der Schweiz ein. Es sind individuelle und kollektive Erin-nerungsbilder, die durch das Betrachten der Bilder aus dem Fotoarchiv «Actualité Suisse Lausanne» hervorgerufen werden. Informationen zum Begleitprogramm und zur Ausstellung findet die geneigte Leserschaft unter www.cestlavie.landesmuseum.ch

Hinterlassenschaften von General Guisan im Landesmuseum Zürich

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Ein wirklich teurer Stoff ... - der Mantel von General Henri Guisan wurde für nicht weniger als 155'000 Franken ersteigert.

Der feldgraue Offiziersmantel, den General Henri Guisan (1874–1960) während des Zweiten Weltkriegs trug, hat Kultstatus erlangt. Bei einem Schätzpreis von 7‘000 Franken an der Frühjahrsauktion 2011 beim Auktions-haus Stuker in Bern wurde er für überraschende 155‘000 Franken ersteigert. Grosszügig stellt die neue Besitzerin – die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) – den Mantel nun dem Schweizerischen Nationalmuseum als langfristige Leihgabe zur Verfügung.

Jetzt ist der geschichtsträchtige Mantel ...

... im Waffenturm des Landesmuseums Zürich zu sehen. Er wird zusammen mit weiteren einschlägigen Hinterlassenschaften Guisans, die diesen Früh-ling in den Besitz der SKKG übergegangen sind, präsentiert. Zudem erinnert eine der sieben Offiziersmützen des Generals bereits seit 2009 in der Dauer-ausstellung «Geschichte Schweiz» an den Zweiten Weltkrieg. Die Bundesver-sammlung wählte Henri Guisan am 30. August 1939 zum General. Drei Tage später wurde die Schweizer Armee mobilisiert. Umgeben von den sieg-reichen Achsenmächten leisteten im Sommer 1940 in der Schweiz 450‘000 Wehrmänner und 200‘000 Hilfskräfte Dienst. Spätestens sein vielbeachteter Rütli-Rapport machte Henri Guisan zur nationalen Identifikationsfigur. Für viele ist er dieses bis heute geblieben.

«Damals im Militär» - ein Buch mit lustigen, besinnlichen Geschichten

damals180.jpg Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere erinnern sich an die Zeit im «grünen Gewand».

Buchautor, Medien- und Ausbildungsspezialist Roland P. Poschung aus Bron-schhofen SG (www.mua.ch), er ist Herausgeber des bekannten Werkes «Damals im Militär» (Vorwort von Bundespräsident 2000, Adolf Ogi) er-innert sich u. a. mit der legendären Schweizer Film- und Theaterschau-spielerin Anne-Marie Blanc selig (Film «Gilberte de Courgenay») an die Zeit im Zweiten Weltkrieg in der Schweiz und an General Henri Guisan. Buchbe-stellungen unter poschung@mua.ch.

www.landesmuseum.ch

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Kulturonline-Archiv:

«Swiss Award 2011» feierte das 10-jährige Jubiläum – Moderatorin Sandra Studer nahm Abschied

Skirennfahrer Didier Cuche und Schauspielerin Lilo Pulver erhielten die wichtigsten «Swiss Award»

Auszeichnung an Auszeichnung. Der Skirennfahrer Didier Cuche wurde vom Schweizer Fernsehpublikum zum «Schweizer des Jahres 2011» gekrönt. Rund 22 Prozent der Stimmen im Telefonvoting gingen an den 37-jährigen Neuenburger Spitzensportler. Cuche wurde bereits im Dezember 2011 zum «Sportler des Jahres» gekürt. «Ich bin überwältigt und danke allen für die Unterstützung», sagte Didier Cuche während seiner Liveschaltung aus Wengen, wo er noch immer seiner schlechten Abfahrtsleistung vom Lauberhornrennen nachtrauerte. Der «LifeTimeAward» ging an die Berner Schauspielerin Lilo Pulver, deren Lachen man unter Schutz stellen sollte, meinte Kurt Aeschbacher in seiner Laudatio. Lilo Pulver hielt sich kurz: «Diese Auszeichnung tut mir einfach gut!».

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«Wunderbar! Herrlich!» Die legendäre Schweizer Schauspielerin im Gespräch mit TV-Moderatorin Sandra Studer.

Link zu «Swiss Award 2011» im Schweizer Fernsehen

Schauspielerin Lilo Pulver wurde von Moderatorin Sandra Studer auf die Liebe und eine allfällige neue Bekanntschaft angesprochen. Scherzend meinte Pulver schlagfertig: «Bei einem neuen Mann müsste mich einfach ein Blitz treffen, dann ist alles möglich.» Eine Standing Ovation blieb ihr hingegen verwehrt.

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Top-Leistung. Ein verdienter Preis und viele Tränen. Seilartist Freddy Nock zeigte neben Nerven auch viel Gefühl.

Die weiteren Gewinner waren Freddy Nock (Show), Karl Elsener (Wirtschaft), Karin Keller-Sutter, St. Galler Regierungspräsidentin/FDP-Ständerätin, Floriana Frassetto und Bernie Schürch von Mummenschanz (Kultur) sowie Andre Borschberg und Bertrand Piccard.

Fast wäre es zu einer Sensation gekommen …

… denn knapp ging der blinde und handicapierte Unigelehrte Dr. Nils Jent an der Auszeichnung «Schweizer des Jahres» vorbei. «Schritt für Schritt kämpfte sich der damals 18-Jährige nach einem schweren Motorradunfall ins Leben zurück» wie TV-Star Röbi Koller betonte.

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Fast hätte es für die grosse Ehre gereicht: Der nominierte und handicapierte Dr. Nils Jent, Universität St. Gallen, im Kreis von Sandra Studer, Röbi Koller, Sven Epiney und Christa Rigozzi.

Koller schrieb das eindrückliche Buch «Dr. Nils Jent – Ein Leben am Limit» (erschienen im Verlag Wörterseh). Bei der Notfalloperation blieb Jent’s Herz zweimal stehen. Die Ärzte gaben ihm keine Chance, jemals ein auch nur annährend normales Leben zu führen. Jent lernte, weitgehend selbständig zu leben, holte die Matura nach und studierte an der Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft.

«In seiner Doktorarbeit zeigte er erstmals auf, wie sich durch die Zusammenarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten nicht nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Heute, dreissig Jahre nach seinem schweren Motorradunfall, gehört er dem Team des Center for Disability and Integration (CDI) der Universität St. Gallen an», berichtet Röbi Koller. Jents grösster Erfolg sieht er selber darin, dass er nie aufgegeben hat.

Feuertaufe für Gotthard

Das Showprogramm empfanden viele Zuschauer eher als schwach, zumal das weibliche Geschlecht nur im Orchester präsent war. Internationale Stars fehlten wie letztes Jahr u. a. mit Laura Pausini.

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Respektvoller Einstand! Der neue Frontmann von Gotthard, Nic Maeder, hat sei-nen Einstand genial bewältigt.

Eindrücklich dafür der souveräne erste grosse Auftritt der neuen Gotthard-Formation mit dem neuen Leadsänger Nic Maeder: «Ich war schon nervös!», meinte er nach dem Auftritt. Er ersetzte mit einer ähnlichen Stimme den tragisch verstorbenen Bandleader und legendäre Sänger Steve Lee.

Weitere Musikeinlagen boten Plüsch, die mit einem neuen Album aufkreuzten und tüchtig die Werbetrommel rührten. Für Bligg, er musste wegen einem plötzlichen Todesfall in seinem Umfeld absagen, trat Stress auf. Bastian Baker und ESC-Vertreter Sinplus und das Christoph Walter Orchestra kamen gut an und begeisterten die Zuschauenden.

Letzmals mit TV-Moderatorin Sandra Studer

Moderatorin Sandra Studer führte gekonnt charmant durch den Abend, danach nahm sie Abschied: «Man soll gehen, wenn es am schönsten ist», war ihr Kommentar, als Sven Epiney einen Blumenstrauss überreichte. Epiney selber feiert an diesem Festtag seinen 40. Geburtstag: «Was kann schöner sein, im Hallenstadion mit all diesen Stars …!». Worauf Christa Rigozzi prompte beifügte: «Und das alles noch gratis!». Noch auf dem roten Teppich sangen Plüsch «Happy birthday» und die umstehenden Zaungäste, welche die vorfahrenden VIP’s beklatschten und bejubelten, stimmten freudig mit ein.

Bereits wird über die Nachfolge von Sandra Studer spekuliert. Im engen Kreis könnte Christa Rigozzi sein, die mit Sven Epiney die Millionen-Los-Glückspilze betreute und dazu eine witzige Moderation beitrug. Eine ältere Freiburgerin erhielt schliesslich den Koffer mit der Million Schweizer Franken überreicht: «Das Geld können wir gut gebrauchen, für die Kinder und Grosskinder. Etwas brauchen wir zudem für die Hausrenovation. Und mit dem Rest möchte ich einfach gesund bleiben und alt werden.»

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Mit TUI Suisse zauberhafte griechische Inselwelten entdecken

Kultur, Tradition und Familienspass auf und ab Kos

4bluestrand133.jpg Strand vom Blue Lagoon Resort.

Blick in Richtung der türkischen Stadt Bodrum. (c) Fotos: ROPO/MuA

Mit dem starken Schweizer Franken lassen sich bei TUI Suisse preiswerte Reisen insbesondere im EU-Raum auswählen und buchen. Konzentriert auf Griechenland spüren die Gäste auf den Inseln nichts von der Wirtschafts- und Finanzkrise oder von Streikaktionen, davon konnte sich Kulturonline.ch vergewissern. Auf der Insel Kos, die von Edelweiss Air/Swiss regelmässig angeflogen wird, lassen sich die Ferien im familienfreundlichen «all inclusive»-Blue Lagoon Resort, unweit von Kos-Stadt am Meer gelegen, vielseitig gestalten: Täglich sind Ausflüge buchbar, so u. a. zur eindrücklichen Vulkan-Insel Nissyros, zum «altertümlichen» Wrack-Tauchen mit Liamis Dive Centre, zum griechischen Abend im Bergdorf Zia sowie nach Rhodos, wo man sich auf die Spuren der Johanniterritter und dem «Koloss von Rhodos» begeben kann. Geschichten und Impressionen von Kulturonline.ch.

Links

www.tui.ch

www.edelweissair.ch

www.swiss.com

www.bluelagoonresort.gr

http://liamisdivecentre.com/index.htm

Tauchen vor Kos

Die Vorfreude auf die Reise nach Kos ist gross. Pünktlich haben sich die TUI-Fluggäste am Gate in Zürich-Flughafen eingefunden. Im Airbus A-320 werden die Gäste von Edelweiss Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg mit einem freundlichen Lächeln begrüsst; wenig später werden sie zudem von Kapitän Franz Riner und Co-Pilotin Sandra Petersen willkommen geheissen und mit weiteren Fluginformationen bedient.

 

Verwöhneffekt mit TUI Suisse und Edelweiss Air

Die Strecke nach Kos Airport beträgt 2’045 km, die Flugzeit 2 Stunden 25 Minuten. Co-Pilotin Sandra Petersen ist für Flug und Landung zuständig. Herrlicher Sonnenschein begleitet uns auf dieser ruhigen Flugreise, vorbei an Wil, Rorschach, Bregenz, Bayern, Süditalien, entlang der kroatischen Adriaküste, an Athen vorbei über die ägäischen Inselgruppen Patmos, Lesbos, Kalymnos nach Kos. Die Landung von Co-Pilotin Sandra Petersen ist perfekt, nur beim starken Abbremsen, um auf der kurzen Piste nach rechts abzubiegen, wird der Applaus kurz unterbrochen. Die Leute halten sich an den Armlehnen, sodann schwellt das Klatschen aber wieder an und Edelweiss Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg lächelt und wird dieses «akustische Feedback», welches man auf übrigen Geschäftsflügen kaum mehr wahrnimmt, sicher an das Cockpit weiterleiten. Die Fluggäste anerkennen diese Leistung. Weil der Edelweiss Air-Airbus A-320 sofort die Landeerlaubnis bekam, dauerte der Flug, der mit einem sanften Rückenwind uns noch schneller ans Reiseziel brachte, schliesslich nur 125 Minuten!

edwbug096.jpg Alle wollen nun zum Förderband ...

Kaum hat man das Gepäck vom Förderband genommen und die Zollbereiche durchschritten, wird man von TUI-Mitarbeiterinnen herzlich begrüsst. Kurze, wichtige Informationen machen die Orientierung leicht und mit dem passenden Bus sind die Gäste innert 20 bis 30 Minuten in ihren jeweiligen TUI-Hotels. Wir haben uns für das Blue Lagoon Resort entschieden: Check-In läuft reibungslos ab und im schönen Zimmer – mit Blick zum grossen Pool – ist der Koffer schnell ausgepackt: Die Ferien können beginnen!

 

Das Blue Lagoon Resort ein Traum für Familien

Alle Gäste können sich schnell im Bluelagoon Resort, welches an der Küste von Lambi, zwei Km von der Stadt Kos und nur 22 Km vom Flughafen entfernt liegt, über das Freizeit-/Wellnessangebote, die Restaurants und die vielseitigen Unterhaltungsmöglichkeiten orientieren. Der Hotelkomplex verfügt über 662 Zimmer/Suiten. Alles was das Herz begehrt ist anzutreffen: Innen- und Aussen-Pools mit unterschiedlichen Animationen und an zentraler Lage, Jacuzzi, Fitness-Center mit Beauty Treatment- und Massageräumen, beaufsichtigte Kinderspielplätze, verschiedene Restaurants und Konferenzhallen. Abends werden attraktive Shows im modernen Zelt präsentiert. Langeweile ist hier ein Fremdwort. Hotel-Verkaufsdirektor Michalis Hadjiandreou und Guest Relation Manager Franziska Günzel sind für die Zufriedenheit der Gäste bemüht. Es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren …

Poolanlage mit Showzelt. zelt382.jpg 

Schnell hat man die Verbindungsstrasse vor dem Hotel überquert, Meervergnügen pur! Selbst hier kann man sich diskret in einem idyllischen Zeltaufbau massieren lassen. Der Blick über das Meer führt rechts in Richtung zur türkischen Stadt Bodrum, die man bequem mit dem Schiff besuchen kann. Einfach Pass oder ID-Ausweis nicht vergessen! Vor dem Hotel verkehrt ein Linienbus, der die Fahrgäste in wenigen Minuten in die Stadt Kos und an den Hafen bringt.

Das Blue Lagoon Ressort gehört zur gleichnamigen Gruppe der Hotelierfamilie Zacharias, die mit grossem Einsatz und persönlicher Bescheidenheit auch unter den Angestellten sehr beliebt ist. Individuelle Bedürfnisse werden dem Geschäftsinteresse jederzeit hinten angestellt, berichtet uns ein Kenner. Über Jahre hinweg hat man Land dazu gekauft. «Nicht alle Besitzer in der Nachbarschaft wollten anfänglich das eigene Grundstück verkaufen. Geduld liess schliesslich das Blue Lagoon Resort aus der trockenen Erde steigen», hiess es weiter.

 

Kulinarische Köstlichkeiten und imposante Ausflüge

3bluerest384.jpg Restaurant Nisos im Blue Lagoon.

Das Essen ist reichlich und international, natürlich fehlen die griechischen Spezialitäten nicht. Für die kleineren Spezialitäten-Restaurants in der Hotelanlage muss man sich morgens an der Reception eintragen. Gleich links davon befinden sich die Schalter der TUI-Reiseberater, die tagsüber oder auch abends wertvolle Tipps geben, wo und wie man am besten die Insel Kos – in Gruppen oder mit dem Mietwagen auf eigene Faust – gemütlich und komfortabel entdecken kann.

Die engagierte Niederländerin Meike Schulz von TUI hat uns ein attraktives Programm für unseren Aufenthalt zusammengestellt. Unseren ersten Tag verbringen wir zur Entspannung bei gut 30 Grad Celsius am Pool; der Wind, die schnellen Abstecher ins kühle Nass und die coolen Drinks machen die «Einstimmungsphase» mehr als erträglich. Einfach herrlich! Der zweite Tag ist für die Vulkan-Insel Nissyros vorgesehen. Tauchen mit Liamis Dive Center ist für den folgenden Tag geplant und der griechische Abend im Bergdorf Zia lässt uns nach Mitternacht glücklich und zufrieden ins Bett fallen. Als Highlight dann noch die Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun Cruises nach Rhodos mit Führung in der Altstadt.

5nissyros254.jpg Herzstück vom Vulkan-Krater.

Ab zur aktiven Vulkan-Insel Nissyros – fast ein Abenteuer

Der versierte TUI-Reiseführer Janni empfängt uns am Hafen von Kardamena an der südlichen Küste von Kos. Schon vor dem Einstieg ins Schiff «Iro» merken wir, dass Janni ein enormes Wissen über die Geschichte und Wirtschaft Griechenlands hat, dennoch ist auffällig, Janni hat rechts einen künstlichen Arm, dies hindert ihn aber nicht mit dem anderen Arm und mit seinen Beinen immer in Bewegung zu sein. «Zuerst denken die Gäste an einen Unfall mit dem Motorrad oder Auto, nein», berichtet Janni offen und fügt bei: «Als ich 13 Jahre alt war hatte ich eine Knochenkrankheit und so musste der rechte Arm entfernt werden». Wir hören ihm auf dieser Reise nach Nissyros immer wieder gespannt zu. Er ist eine interessante Persönlichkeit mit Kompetenz und Liebenswürdigkeit. Und er kennt sich aus bei den immensen griechischen Bodenschätzen, die aber wegen dem unbeschreiblichen kulturellen Wert und «weltlichen» Schutz nicht verwertet werden dürfen. «So hat, wer doch nichts hat», scherzt ein Tourist aus Deutschland.

Iro-Captain Mike Lambros.         captm307.jpg  

Auf dem Schiff «Iro» lernen wir Captain Mike Lambros (65-jährig) kennen. Seit 35 Jahren lenkt er grössere und kleinere Schiffe. Auch internationale Hochseeschiffe, doch mit dem Älterwerden zog es ihn wieder in die Heimat. Zwei Schiffunglücke haben ihn gelernt und geprägt. Heute vermag er darüber zu reden: «ich hatte einfach Glück in meinem Leben.» Diskrete Sicherheit ist ihm oberstes Gebot.

Captain Mike Lambros und seine Crew sind fürsorglich, wie wir beobachten können, denn kurz vor dem Ablegen kommt eine ältere Dame am Gehstock vom Einkauf auf das Schiff. Man kennt sich seit Jahren – oder sind es gar Jahrzehnte? Mitglieder der Crew gehen ihr schnell helfend zur Hand, stützen sie und bringen ihr einen Stuhl. Maria Nikolitsis heisst sie, ist 75 Jahre alt, dies erfahren wir wenig später, als wir zufällig mit ihr ins Gespräch kommen.

«Unsere Familie mit drei Söhnen führen am Hafen auf Mandraki ein kleines idyllisches Hotel, „Three Brothers“ nennt es sich», schildert Maria mit aufgeweckten und interessierten Augen. Spontan schauen wir im Dumont-Reise-Tagebuch auf Seite 169 nach, hier erfahren wir allerlei über die Familie. Als wir wieder zu Mutter Maria treten und ihr von unserem Wissen erzählen, staunt sie nur noch: «Geführt wird das Hotel heute von Marias Sohn Andonis Nikolitsis, der mit der Berlinerin Sabine verheiratet ist und die einen gemeinsamen Sohn namens Stavros haben. Meistens im Haus sind Antonis Brüder Vassili und Polychronis. Mutter Maria lebte lange mit ihrem Mann und den beiden ersten Söhnen in Sidney, Australien.»

Liebenswürdig und herzlich. maria179.jpg

Mutter Maria Nikolitsis vom Hotel «Three Brothers» lebte lange in Sydney/Australien.

Maria kann den Mund kaum mehr schliessen: «Woher wisst ihr dies alles?». Dann erzählt sie uns, dass sie in den 60er Jahren aus Armut Griechenland verlassen mussten, in der Hoffnung in Australien Arbeit und Einkommen für die junge Familie zu erzielen. Als dann Jahre später ein Verwandter starb und Marias Ehemann zur Beerdigung nach Kos und Nissyros reiste, schöpfte er Hoffnung zurück in der geliebten Heimat eine neue Existenz aufbauen zu können. Sodann kehrten sie nach Griechenland zurück. Tatsächlich, mit dem aufkommenden Tourismus in den 70er und 80er Jahren, kam ein Aufschwung. «Nein, reich sind wir nicht geworden. Aber was braucht es um glücklich zu sein?», fragt uns Maria und gibt so gleich die Antwort: «Ein Dach über dem Kopf, zu essen und Familienglück. Hier ist es fast wie im Paradies», bringt sie es auf den Punkt. Sie lädt uns ins Hotel ein, aber der Zeitplan mit den Führungen lässt diesen Abstecher leider nicht zu. Wir versprechen aber, wenn es am Schluss zeitlich geht, kommen wir für einen Kaffee vorbei. «Aber sicher. Ihr seid meine Gäste» ruft uns Maria nach, als wir von Bord gehen.

 

Auf Nissyros leben zirka 1'000 Menschen, verteilt auf vier Dörfer

TUI-Reiseleiter Janni und seine Kolleginnen leiten uns nach weiteren geschichtlichen Ausführungen durch den Dorfkern mit Blick zum kleinen berühmten Kloster und zur Johanniterburg. Auch erinnert er uns an die Bimsstein-Insel vor Nissyros, die wir passiert haben, wo noch heute diese Steine abgebaut werden. In der Antike war diese Insel durch ihre Thermalbäder bekannt. Zum Mittagessen in einem der lauschigen Restaurants sind die Urlauber frei. Janni lädt uns ein, ihn zu begleiten.

nissyrest240.jpg In-Lokal «Rantevou Cafe».

Maria und Panagiotis Sfakianos sind wunderbare Gastgeber.

Unter Bäumen führt er uns zum In-Lokal «Rantevou Cafe» von Maria und Panagiotis Sfakianos (Tel. 0030 2242 031 589), wo wir köstlich bewirtet werden.

Später versammelt sich die Gruppe bei den bereitstehenden Bussen, die uns nach zum kleinen Bergdorf Nikea hoch fahren, wo wir einen faszinierenden Blick über den Vulkan-Krater Caldera haben. Unterwegs hatte ein Bus eine technische Panne. Die Fahrgäste werden unkompliziert in die übrigen Busse verteilt.

Zurück zum Krater: Seine 5 Mio. Jahre alte Entstehungsgeschichte basiert auf Mythos und Erdgeschichte. Die Caldera ist 3,5 km lang und 1,5 km breit, die südliche Hälfte ist grünes Weideland, die andere Hälfte vulkanische Wüste. Wir begeben uns zum Kratergrund, die aufsteigende Wärme ist beeindruckend. An gewissen Stellen könnte man Spiegeleier braten. An zahlreichen Plätzen steigen Schwefeldämpfe auf, an den Wänden sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu bestaunen. Vier weitere Sekundärkrater sind unweit entfernt, aber schwieriger zugänglich. Wir befinden uns in einer eigenartigen Umgebung, eine Art Mondlandschaft, eine direkte, sensationelle Teilansicht unserer pulsierenden, blubbernden Erde.

Der Vulkan-Krater ist begehbar.  kraterk278.jpg 

Mit unserem Reisefreund Kurt aus Deutschland verlassen wir den Kratergrund als letzte Besuchende an diesem Tag: «Zum Glück hatte der Krater keine Lust vor unseren Augen und Füssen explosiv zu werden, sonst wären wir jetzt ganz dumm da gestanden», scherzen wir und gewinnen rasch beim Aufstieg an Höhe. Mit dem Bus geht’s zurück zum Hafen von Mandraki. Wer winkt uns da? Maria, unsere jugendlich-aufgestellte Mutter vom Hotel «Three Brothers»! Sie liess es sich nicht nehmen, einen ihrer Söhne uns vorzustellen und uns persönlich zu verabschieden. Ihre Abschiedsworte erinnerten uns an Freddy Quinn’s Hit «Junge komm bald wieder …». «Αντίο, Maria!», auf Wiedersehen, Maria! Ein Weilchen blieb sie stehen, wir legten mit dem Schiff ab, dann war sie weg. Diese liebenswürdige Person und offenherzige Begegnung werden wir nicht so schnell vergessen.

 

Tauchen mit der Liamis Dive Center-Crew, «Griechischer Abend» und Rhodos

12Liamis34.jpg Crew vom Liamis Dive Center.

Der zweite Tag auf Kos ist dem Tauchsport mit der Liamis Dive Centre-Crew gewidmet. Mehr dazu unter der Rubrik Sport auf dem Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch. Zusatzinfos unter http://liamisdivecentre.com/index.htm

Griechischer Abend in Zia.         6griechab397.jpg 

Eine unvergessliche Atmosphäre. Am Abend geniessen wir – in der Begleitung der TUI-Reiseführerinnen Jolanda Peters und Kia («Ja, Kia wie „Kia Motors“!») aus Grossbritannien – unbeschwerte Stunden im Bergdorf Zia beim griechischen Abend. Die Köstlichkeiten aus der schmackhaften griechischen Küche in der Taverna Fantasia wird umrahmt von Bouzouki-Klängen. Tänzerinnen und Tänzer führen Volkstänze aus den verschiedenen Regionen Griechenlands vor. Bald füllt sich die Tanzfläche mit den Urlaubern … - wenn Musik, Tanz und Kultur verbinden, dann werden die Abende im Kreis der gut gelaunten Gäste aus vielen Erdteilen lang. Als musikalischer Höhepunkt erklingen die bekannten Lieder aus «Alexis Sorbas» und «Ein Schiff wird kommen».

Die Nacht war kurz, dennoch fühlen wir uns fit für die nächste Tour, die uns nach Rhodos führen soll. Die ruhige und «wenig schaukelnde» Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun Cruises nach Rhodos dauert zweieinhalb Stunden ab Kos-Stadthafen. In Rhodos angelegt erwartet uns der TUI-Historiker Fanis, ein älterer Herr, der uns mit seinem Fachwissen beeindruckt. Auf alle Fragen hat er passende Antworten, er ist sehr gebildet und sprachgewandt. «30'000 Besuchende kommen in der Saison täglich nach Rhodos, wo 60'000 Einwohner leben. Die Besucherliste führt Deutschland vor Grossbritannien und Russland an. Hier leben 90 Prozent der Menschen vom Tourismus», sagt Fanis.

 

TUI-Historiker Fanis machte es spannend …

7katam162.jpg Katamaran von Laumzis Sun Cruises

Rhodos befindet sich am südöstlichen Rand Griechenlands und ist die grösste Insel des Dodekanes-Komplexes. Die überaus reiche Geschichte in Kombination mit der einmalig schönen Landschaft ziehen jedes Jahre die Besuchenden an. Die Stadt Rhodos verbindet auf einmalige Weise das typische Inselleben mit dem kosmopolitischen Charakter der modernen Zeit. Die mittelalterliche Stadt Rhodos mit der Festung und dem Grossmeisterpalast lassen die Bedeutung dieser Insel erahnen. Reizende, mit Stein kunstvoll verzierte Gassen («Griechenland ist ja doch steinreich!», entlockt es einer Mitreisenden), das antike Stadion und der Hügel Monte Smith geben einen guten Eindruck vom einstigen und heutigen Leben.

Beliebte Altstadt von Rhodos.     8rhodos431.jpg

Ein Stichwort darf nicht fehlen, hier machte es TUI-Historiker Fanis besonders spannend … - natürlich, der «Koloss von Rhodos» musste in seinen Schilderungen vorkommen. «Aber die Geschichte lehrt uns, dass wir nicht allwissend sind.» Viele Tatsachen um den «Koloss» bleiben im Dunkeln. Nur soviel, der «Koloss von Rhodos» soll über 30 m hoch gewesen sein, es handelte sich um eine monumentale Bronzestatue des Sonnengottes Helios (griechisch für Sonne), die 292 v. Chr. nach zwölfjähriger Bauzeit vollendet und in Rhodos nördlich des Palastes aufgestellt wurde. 226 v. Chr. stürzte die Statue wegen einem Erdbeben um. In der Antike gehörte der «Koloss von Rhodos» zu den sieben Weltwundern. Überreste von der Statue sollen nach unserem Experten Fanis nach Syrien transportiert worden sein. Das präzise Aussehen der Statue ist nicht überliefert.

rhodosk446.jpg Karte vom «Koloss von Rhodos».

Das Mittagessen nehmen Besuchende gerne im Restaurant Nireas von Theodoros Tsikis im Altstadtkern von Rhodos ein. Sein Lokal bietet Qualität und bezaubernde Ambiance im schattigen Garten unweit der Moschee (Sofokleous 22, Tel. 0030 22410 21703). Theodoros Tsikis ist ein ausgezeichneter, ruhiger und höflicher Gastgeber.

Wir stellen fest, wir können nicht alles wissen, nicht alles sehen. Weitere Reise, um Griechenland immer wieder neu zu entdecken, drängen sich auf. TUI Suisse und Edelweiss Air/Swiss waren uns dabei verlässliche Reise-Partner, die wir gerne weiterempfehlen.

Links

www.tui.ch

www.edelweissair.ch

www.swiss.com

www.bluelagoonresort.gr

http://liamisdivecentre.com/index.htm

 

Mehr zum «Koloss von Rhodos»

Alles über «Alexis Sorbas»

Nikos Kazantzakis – der Autor von «Alexis Sorbas»

 

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Archiv

«Heinz Riva, ein Walliseller erobert die Modewelt»

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Heinz Riva mit seinen Models in Rom. Ein Bild aus der Ausstellung im Ortsmuseum Wallisellen.

Eine eindrückliche Ausstellung im Ortsmuseum Wallisellen würdigt bis zum 6. Februar 2011 das herausragende Schaffen des Modedesigners Heinz Riva. In der Ausstellungsbroschüre schreibt Albert Grimm: «Kaum zu glauben, aber Elisabeth Taylor, Carol Baker, Rose Kennedy, Prinzessin Soraya von Persien und viele andere waren Kundinnen in Heinz Rivas Haute-Couture-Atelier in Rom in der zweiten Hälfte des letzten Jahr-hunderts. Inmitten von bekannten Grössen der Haute-Couture wie Dior, Balenciaga, Coco Chanel, Givenchy, Capuzzi hatte er sich einen Namen als führender Modedesigner der italienischen Mode gemacht. 1967 lancierte er in Italien die Mini-Mode, damals ein absoluter Schock. Seine Mode-schauen, auch in Amerika, waren legendär, traf sich doch dort die internationale Modewelt. Und mitten drin ein gebürtiger Walliseller, ehe-mals Heinz Weber von der Oberen Kirchstrasse, der sich dank seiner Be-gabung und Kreativität über renommierte Modeschulen in Zürich und Paris, sowie Arbeitsstellen in London und Rom bis zu dieser Position hinaufgearbeitet und später den Künstlernahme „Riva“ angenommen hatte. Im Atelier seiner Mutter, einer bekannten Waliseller Schneiderin, erlebte er eine Kindheit inmitten von Stoffen und Schnitmustern, zeichnete später Kostümentwürfe für das Stadttheater Zürich und liess sich vom Modestil Balenciagas inspirieren.»

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Letzte Vorbereitungen für die perfekte Anpassung auf dem Dach von Heinz Riva's Atelier in Rom.

 

Links zu Leben und Schaffen von Heinz Riva:

Ausstellung bis zum 6. Februar 2011 im Ortsmuseum Wallisellen

Tages-Anzeiger

Zürcher Unterländer

Fotointern

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Archiv

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Ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft von Edelweiss Air. Karl Kistler, CEO und Captain, nach der Landung in Sharm El-Sheikh.                                                                               (c) Fotos: ROPO/MuA

Edelweiss Air bietet Sicherheit und heimatliche Gefühle

Das Fluggeschäft ist auch heute noch aus unternehmerischer, technischer und finanzieller Sicht eine anspruchsvolle internationale Aufgabe sowie tägliche Herausforderung für Management und Besatzung. Seit 2008 gehört die führende und mehrfach ausgezeichnete Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air zur Lufthansa-Gruppe und befördert pro Jahr über 700'000 Gäste. Bei einer Veranstaltung wurde das «schöner Fliegen» auch von einer menschlich-sympathischen Seite gezeigt.

 

Die Gründung der Edelweiss Air durch die Kuoni Reisen AG geht auf das Jahr 1995 zurück. Hauptsächlich wurden die Flieger für die eigenen Charterflüge eingesetzt. Heute versteht sich die Edelweiss Air als international tätiges Flugunternehmen, das die Passagiere (Anm. der Redaktion: Lieber spricht das Management von «Gästen») an die populärsten Ferienziele in der ganzen Welt fliegt.

 

Optimale Angebote, Auslastungen und Synergieeffekte

Unter dem Dach der Lufthansa-Gruppe kooperiert die Edelweiss Air mit 220 Mitarbeitenden seit 2008 stark mit der Swiss, denn dadurch entstehen optimale Angebote, Auslastungen und Synergieeffekte. Im 2009 konnten dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Swiss fast ein Viertel mehr Gäste transportiert werden.

«Der Umsatz liegt heute bei 220 Mio. Franken pro Jahr und zählt eine Auslastung von 85 bis 92 %. Die Flugzeug-Flotte umfasst drei Airbus A320 und einen Airbus A330-200. 55 Piloten, 145 Flight Attendants und 20 Mitarbeitende im Bodenpersonal arbeiten in unterschiedlichen Arbeitsmodellen. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, Freundlichkeit und bestes Preis-/Leistungsverhältnis sind die wichtigsten Unternehmensziele, die von motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue umgesetzt werden», sagte Karl Kistler, CEO und Captain der Edelweiss Air AG. Karl

Kistler ist bei Edelweiss Air ein Mann der ersten Stunden. Am 30. Januar 1996 durfte er das erste Flugzeug in Manchester abholen. Seine langjährige und vielseitige Erfahrung im Cockpit und als Spitzenmanager ist heute fachlich wie menschlich Gold wert. «Er kennt die Firma, die Bedürfnisse seiner Gäste, er kennt den Markt, er kennt das Mögliche und Unmögliche als Pilot und als Führungspersönlichkeit im Umgang mit seinen bewährten und neuen Mitarbeitenden», heisst es aus dem Kreis von Insidern.

 

«Was will der Kunde?»

CEO Karl Kistler nimmt gerne die Kundenwünsche auf und stellte bei seinen Ausführungen zentral die Frage in den Raum: «Was will der Kunde?». Er erinnert dabei an die Maslowsche Pyramide. Grund- oder Existenzbedürfnisse, Sicherheit, Sozialbedürfnis, Wertschätzung, Respekt und Selbstverwirklichung sind ihm wichtig im unternehmerischen Fühlen, Denken, Handeln und Kommunizieren, egal ob nach aussen oder innen. Für Karl Kistler steht die Zuverlässigkeit seiner Firma eng in Verbindung mit dem Thema Sicherheit, mit einer ausgefeilten «Safety Culture».

Für ihn heisst «Safety» auch «Sacurity first»: «Alles Notwendige tun oder unterlassen». Zudem ist ein überdurchschnittlicher Aufwand für Ausbildung und Training zu leisten, die tägliche Aufmerksamkeit seiner Mitarbeitenden ist Bedingung und hat direkte, umgehende und ungeschminkte Interventionen zur Folge. Bei der Fehlerkultur gibt es kein Pardon: Alle haben eine 2. Chance aber es gibt keine 3. Chance, wenn dem Mitarbeitenden gravierende Fehler unterlaufen!»

Bei der Personalsuche und Anstellung werden die Mitarbeitenden genau geprüft, vor allem das «Herzblut» für Firma und Aufgaben darf nicht fehlen. Karl Kistler: «Wir wollen nur Mitarbeitende mit Sinn für nachhaltige Gastfreundschaft, mit Sinn für Aufmerksamkeit in allen Formen und ein persönliches Einverständnis für eine „little extra“-Strategie. Freundlichkeit und Pünktlichkeit sind ein Muss in unserer Branche, dafür wird die Orientierung nach Leistung und der Umgang mit Gästen belohnt.»

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Mit Freude und «Herzblut» bei der Arbeit in der Flugzeugküche. Die Flight Attendants haben auch unter-einander ein freundschaftliches Verhältnis.

«Schöner Fliegen» hat Qualität und einen vernünftigen Preis

Qualität wird von den Kunden geschätzt, aber diese Qualität muss noch zahlbar sein. Das Preis-/Leistungsverhältnis richtet sich nach der marktüblichen Realität und Machbarkeit: Ist der Gast bereit die Zusatzleistungen auch zu bezahlen? Aus diesen Überlegungen heraus ist es manchmal schwierig die Balance zwischen Kundenservice und wirtschaftlichem Erfolg zu erzielen.

«Walking the talk und Safety first!» Für Karl Kistler ist es eine Frage der Kultur: «Wir wollen auch die Mitarbeitenden wie Kunden behandeln, denn der Mensch ist in übertragener Art und Weise eine „Kopiermaschine“. In Führungsfragen haben die Mitarbeitenden Anrecht auf klar kommunizierte Vorgaben und Richtlinien, die gelten. Zudem geben auch wir vom Unternehmen Wertschätzung, eben „little extras“ weiter. So wie jüngst, als Edelweiss Air beim „Travel Star Award 2009“ in der Kategorie „Airlines Kurz- und Mittelstrecken“ vor Swiss und Lufthansa Platz 1 (mit max. möglichen 300 Punkten) und in der Kategorie „Airlines Langstrecken (Nonstop)“ hinter Emirates (296 Punkte), Singapore Airlines (285) mit Edelweiss Air (259) Platz 3 (!) belegte. Noch am gleichen Abend - nach der Preisübergabe – sandte ich allen Mitarbeitenden ein Gratulations-SMS und jeder bekam Fr. 300.-- Bonus.»

 

Gründe für die Kundenbindung von Edelweiss Air

Nach Peter Spring, Chief Commercial Officer, liegen die Gründe für die Kundenbindung in Qualität, Image, Angebot, Verlässlichkeit und Preis-/Leistung, dabei will er auch die kommerziellen Erfolgsfaktoren wie Auslastung, Produktivität und Sensitivität nicht vernachlässigen.

Spannend ist die Belegung der Sitzplätze nach Nationen (exkl. Schweiz): 1. Polen, 2. Deutschland, 3. Italien, 4. Frankreich und 5. Österreich. Je nach Nation fliegen Edelweiss Air-Gäste unterschiedliche Destinationen an. Zum Beispiel fliegen die Deutschen gerne mit Edelweiss Air nach Marrakesch, Malediven und Cancun. Die französischen Gäste nach Phuket, Malediven und Teneriffa, während die Italiener neben diesen gleichen Destinationen auch Mombasa anfliegen.

In der Flugbranche kann es schnell ins Geld gehen. Eine Auslastung plus oder minus von nur einem Prozent kann die Summe von 2,8 Mio. Franken ausmachen. Auch die Währung muss in der Kostenrechnung berücksichtigt werden: Schon ein Rappen kann mit dem US-Dollar plus oder minus sofort eine Million Franken ergeben.

Nach Lorenz Thöni, Head of Engineering and Maintenance, sind die Schlüsselfaktoren im Bereich der Sicherheit: Auswahl der Wartungsbetriebe, klar vereinbarte Prozesse und Abläufe, konstante Überprüfung von Prozessen und Abläufen mittels Qualitätssystem (Inspektionen und Audits) und die Sicherheit muss jeden Tag neu erarbeitet und gelebt werden.

Die Schlüsselfaktoren bei der Pünktlichkeit: Zuverlässige Erfassung der Daten mittels leistungsfähigen Datenbanksystemen, genaue und fehlerfreie Rückführung der Daten, Einsatz von hochqualifizierten Fachkräften in allen Bereichen sowie konstante Überprüfung von Prozessen und Abläufen mittels Qualitätssystem.

Zur «little extra»-Strategie hält Markus Gander, Head of Inflight Services, fest: «Qualität kennt keine Grenzen». Menschen leben mit und durch ihre Emotionen: «Ich fühle mich verantwortlich und zuständig. Ich schenke meine volle Aufmerksamkeit. Ich freue mich, wenn ich meinen Gast glücklich machen kann. Ich vermeide wenn immer ein Nein. Es gibt immer eine Lösung und ich behandle die Passagiere wie meine eigenen Gäste.»

 

Links

www.swiss-practice.ch

www.edelweissair.ch

www.swiss.ch

www.wer-zu-wem.de/firma/lufthansa.html

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Erfolgreiche (Welt-)Theaterpremiere «Zug um Zug» der 2. OS in Leukerbad

 

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Wenn die Bäuerin mit dem Bauern … - oder Kuh Rosa im Gemüseparadies. Ein Szenenbild in der Episode «Kuh auf Abwegen» der 2. OS erfreute die über 300 Theaterbesuchenden. Fotos: ROPO/MuA

 

Die 2. Orientierungsschule von Leukerbad führte am 25. Juni 2009 unter der Regie von Lehrer André Marty das Theaterstück «Zug um Zug – Fiktive und wahre Bahnhof-Geschichten rund um die Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB)» von Roland P. Poschung zum Abschluss des Schuljahres durch. In zwei Aufführungen erhielten über 300 Mitschüler, Eltern und Feriengäste einen faszinierenden Einblick in humorvolle und besinnliche Szenen, welche die LBB wieder zum Auferstehen brachten.


Das Stück, welches rund 70 Minuten dauerte, wurde von den kreative Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate einstudiert. Mit grossem Engagement gestalteten sie die Kulisse eines Bahnabteils; und dank der Kooperation mit dem örtlichen Theaterverein konnten sogar originelle Kostüme verwendet werden. Alle Darstellerinnen und Darsteller ernteten bei ihren Auftritten grossen Applaus; ihre Leistungen wurden von Rektor Ronald Schmid speziell gewürdigt. Autor Roland P. Poschung, der persönlich anwesend war, lobte die Theatergruppe für ihre ausgezeichnete Schauspielkunst. Danach durfte er als willkommene Zugabe eine wahre Geschichte über eine Bombenbedrohung vorlesen, die sich am 12. Juli 1999 beim Bahnhof Wil SG ereignete. Er war der Warner, dabei musste er feststellen, dass es gar nicht einfach ist die Menschen vor einem allfälligen Unglück zu warnen.

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Archiv

Urvertrauen als Erfolgsfaktor im Personalmanagement

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Der 5. Ostschweizer Personaltag vom 4. Juni in Gossau war nicht zuletzt wegen Prof. Dr. Thierry Car- rel ein grosser Erfolg.                                                                                              (c) Fotos: ROPO/MuA

Die Balance zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit fordert Personal-verantwortliche heraus. Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten mehr zu dieser Thematik erfahren und haben am 5. Ostschweizer Personaltag teil-genommen. Mitarbeitende, die ein Urvertrauen ins Unter-nehmen ent-wickeln, seien wichtige Erfolgsfaktoren für ein Unter-nehmen, so Antoinette Hunziker, Gründungs-partnerin der Forma Futura Invest AG und eine der Referentinnen am Personaltag.

www.personaltag.ch

„Für Personalverantwortliche gilt es, Mitarbeitenden genügend Stabilität sowie auch genügend Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Zudem müssen sie ge-genüber Entscheidungen des Managements selbstbewusst und reflektiert re-agieren. Nur dann können Mitarbeitende ein Urvertrauen in das Unternehmen entwickeln“, erklärte Antoninette Hunziker, CEO und Gründungspartnerin der Forma Futura Invest AG. Dieses Urvertrauen sei ein wichtiger Grundstein, damit ein Mitarbeitender seine volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen könne. Die Referentin wies in ihrem Referat auch darauf hin, dass die Leistungs-bewertung ein sehr wichtiges Glied in der Mitarbeiterförderung sei. Sie empfiehlt, Mitarbeitende immer nach dem zu bewerten, was sie getan und erreicht haben und nicht aufgrund persönlicher Eigenschaften, Fähigkeiten oder Ausbildung.

Fordern und fördern
Ob in der Medizin, an der Börse, in der Forschung oder bei der Rega: Fordern und fördern müssen klar aufeinander abgestimmt sein. Die Referentinnen und Referenten beleuchteten das Thema eindrücklich aus unterschiedlichen Per-spektiven. So zeigte Prof. Dr. med. Thierry Carrel (Universitätsklinik Bern) einerseits auf, zu welchen Höchstleistungen der Mensch fähig ist. Andererseits schilderte er seine Erfahrungen aus dem Alltag eines Herzchirurgen. Christoph Küffer (peopleWORKS) präsentierte vier Erfolgsfaktoren, die für Veränderungs-prozesse unabdingbar sind, nämlich die Beweggründe, das Lernen, die Führung und die Kosten. Fachkarrieren werden im Paul Scherrer Institut systematisch geplant, wie Ursula Schmid, Leiterin Personal des PSI, am Personaltag aus-führte. Den Abschluss der Referate bildeten Thilla Häberli und Andrea Walser der Rega. Sie brachten eine Brise Flugluft in den Fürstenlandsaal und be-richteten über ihre Einsätze, bei denen jede Sekunde zählt.

Mit Humor geht es leichter
Ins Dickicht des Absurden entführten die beiden Überraschungsgäste „Stahl-bergerheuss“ die Besucherinnen und Besucher des 5. Ostschweizer Personal-tags. Sie wateten mit ihnen kurz vor der Pause in die Untiefen des Lebens, zogen einen Schuh voll Nonsens heraus und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Die beiden Komiker boten damit eine willkommene Auflockerung, um gestärkt in den zweiten Teil der Referate zu starten. Moderiert wurde der gesamte Per-sonaltag von Mascha Santschi. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit der Veranstaltung. Vor allem die 125 Teilnehmenden, die die Workshops am Mor-gen besuchten, übertrafen die Erwartungen der Veranstalter.

www.personaltag.ch

 

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