Events & Anlässe / Spezielles
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Comedian Stéphanie Berger überrascht Sänger-Songwriter Patric Scott (l) mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck «Hahn im Korb». (c) Fotos: ROPO/MuA
Musik &
Comedy: Kulturonline.ch begegnet Comedian Stéphanie Berger sowie Sänger und
Songwriter Patric Scott
«Man muss Vertrauen in das Leben haben»
Vorweihnachtliche Stimmung ist bei «Real Christmas – Die Weihnachts-show» zu
spüren, welche Comedian Stéphanie Berger und Sänger sowie Songwriter Patric
Scott hervorzaubern. Künstler wie die beiden denken aber bereits an das
Morgen, an die Projekte im neuen Jahr. Kulturon-line sprach mit Stéphanie
Berger und Patric Scott über die Zukunft, über die guten und schlechten Tage
im Leben.
Stéphanie Berger, die gerade ihr letztes Bühnenprogramm «MissErfolg» mit grossem Anklang beim Publikum beendete, sieht die Projekte mit Patric Scott als attraktive Abwechslung: «Wir sind ein eingespieltes Team, jeder kann seine Talente passend einbringen. Im Jahr 2014 ist ein neues Come-dian-Programm in Vorbereitung. Der Titel ist noch nicht fix, aber es geht um ein Comedian-Spektakel mit Gesang, Tanz und mit diversen Figuren und Charakteren.»
Patric Scott (l), bekannt aus den Musicals «Heidi», «Tanz der Vampiere» und «Tell», mit Comedian Stéphanie Berger im Gespräch mit Kulturonline.ch.
«Hochs und Tiefs gehören zum Leben»
Auch «Ex-Miss-Schweiz 1995» Stéphanie Berger hat in ihrer vielseitigen Kar-riere unterschiedliche Erfahrungen gesammelt: «Hochs und Tiefs gehören zum Leben. Existenzängste habe ich nicht. Man muss Vertrauen in das Le-ben haben, dann kommt es schon gut. Ich habe das Glück, dass ich mehrere Talente habe, die ich mit grosser Freude ausleben kann, die das Publikum begeistern.»
Stéphanie Berger ist seit Sommer 2012 wieder Single, neben der Künstler-karriere widmet sie sich voll und ganz ihrem hübschen Sohn Giulien. Zeit für eine neue Liebe? «Gegenwärtig nicht, die Projekte beanspruchen mich zu stark. Die Liebe kommt, wenn die Situation und Begegnung stimmt. Partnerschaften über Internet kommen für mich nicht in Frage, auch darf er kein Bäuchlein haben. Beruflich sehe ich meinen Körper als Kapital, deshalb erwarte ich auch von einem neuen Partner ein gepflegtes Aussehen», er-klärt Stéphanie Berger.
Grosse Erfolge im Ausland, speziell in China
Patric Scott hat es nicht gerne, wenn man ihn als Musical-Star abstempelt. Als Sänger sowie Songwriter erleben ihn seine Fans als einen vielseitigen Künstler, der mit seinen Liedern und Show-Projekten (unter anderem jeden Samstag um 18.15 Uhr auf Sat1 «Hausnummer 15» oder Varieté in Schaff-hausen in der «Vorstadt») grosse Erfolge feiert.
Sehr erfolgreich sind seine Auftritte im Ausland, in Deutschland oder wie im Jahr 2012 während einer China-Tournée. «Wir planen bereits eine neue Tour in China; und für 2014 ist ein neues Album – endlich nach zwei Jahren – fäl-lig. Der Titel des Albums ist noch nicht definiert. Weiter stehen Castings an und ich doziere zudem an der Universität Zürich in Pop-Geschichte. Ein weiteres Standbein sind meine Aktivitäten innerhalb eines Sänger sowie Songwriter-Teams», sagt Patric Scott. Die Showszene ist ein hartes Ge-schäft, neue Aufträge müssen hart erkämpft werden. Für Patric Scott ist die Familie ein Kraftort, wo er motiviert wird.
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Vorschau
Ein zauberhafter Abend mit Musik und Comedy mit Stéphanie Berger
und Patric Scott. Lassen Sie sich in den hetkischen Adventstagen mit der
ebenso unterhaltsamen wie genussvollen Show "Real Christmas" für ein paar
Augenblicke in die wunderbare Welt von Weihnachten entführen. Auch 2013 geht
der Sänger und Schauspieler Patric Scott begleitet von der Comedian und
Moderatorin Stéphanie Berger mit seiner Show "Real Christmas" auf Tour. Zum
zweiten Mal besuchen die Künstler mit ihrer Show die Tonhalle Wil und
präsentieren Ihren Gästen einen brillianten Mix aus Musik und Comedy.
Patric Scott ist bekannt aus Musicals wie "Heidi" (05/06), "Die
schwarzen Brüder" (2010) und "Tell" (2012). Zusammen mit Fabienne Louves
schaffte er es 2011 in die Schweizer Finalshow des "Eurovision Song Contest".
In Berlin arbeitet er aktuell an seinem dritten Musikalbum. Stéphanie Berger
wurde 1995 zur Miss Schweiz gekürt. Seither hat sie sich als Comedien, Schau-spielerin
und Moderatorin einen Namen gemacht. Sie ist 2013 mit ihrer ei-genen
Comedy-Show "MissErfolg" unterwegs.
Moderne Christmas-Songs und Klassiker
Der talentierte Musiker Patric Scott, seine vier attracktiven
Background-Sängerinnen und seine erfahrene Live Band werden Ihnen eine
abwechslungs-reiche, ebenso besinnliche wie
lebendige Palette moderner Christmas Songs, alter Klassiker und eigener
Stücke bieten. Sie werden Stücke hören wie “Last Christmas”, “Jingle Bell
Rock”. Aber auch alte Klassiker wie “Stille Nacht” wird natürlich nicht
fehlen. Die charmante Comedian Stéphanie Berger wird während der Show mit
zahlreichen humorvollen Comedy-Einlagen für beste Unterhaltung sorgen.
Geniessen Sie einen unterhaltsamen Abend mit talentierten Künstlern. Sie dürfen sich auf eine bezaubernde Kombination aus musikalischer Unterhaltung, Besinnlichkeit, und Comedy freuen.
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Die
spezielle Geschenkidee zu Weihnachten:
Bestellen Sie das
Jubiläumsangebot bis 31.12.13 - oder vorher!
Weitere
Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf dieser Seite etwas
weiter unten unter Titel «Nur das Beste
vom Besten für unsere Musik-freunde!»
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Kultur und Wirtschaft – Die
Wirtschaftsaussichten haben sich verbessert
Ostschweizer
Arbeitsmarkt mit Aufholpotenzial
Junge Arbeitskräfte sind wichtig für die Zukunft der Ostschweiz. Neue und attraktive Arbeitsplätze müssen geschaffen werden. (c) Foto: Augustin Saleem
Die
Personenfreizügigkeit ist für die Ostschweizer Wirtschaft von vitaler
Bedeutung. Eine neue Studie zeigt, dass der Ostschweizer Arbeitsmarkt im
Vergleich zu anderen Grossregionen weniger attraktiv ist. Am Konjunkturforum
der IHK St.Gallen-Appenzell und der St.Galler Kantonalbank wurden die
Studienresultate präsentiert und in Podiumsgesprächen mit
Wirtschaftsvertretern, Politikern und jungen Ostschweizern vertieft. Der
erste Teil der von rund 1’000 Persönlichkeiten besuchten Veranstaltung wurde
den sich aufhellenden Konjunkturaussichten gewidmet.
Zurückhaltende Zuversicht
War noch im vergangenen Jahr
von der grossen Unsicherheit der Entwicklung im EU-Raum die Rede, hat sich
die Situation mittlerweile etwas entspannt. Wie Jan-Egbert Sturm, Leiter der
KOF Konjunkturstelle, am Konjunkturforum Zu-kunft
Ostschweiz erklärte, sind die Vertrauensindikatoren für die EU in allen
Branchen im Laufe des Jahres gestiegen. Nachdem Westeuropa und Nord-amerika
in den letzten beiden Jahren praktisch nichts zum Weltwirtschafts-wachstum
beitragen konnten, wird für 2014 und 2015 ein leicht anziehendes Wachstum
erwartet.
Die Schweizer Wirtschaft zeigte sich zuletzt
relativ stabil und die Konjunktur-erwartungen
steigen gesamtwirtschaftlich. In der Industrie hat sich die Lage – wenn auch
auf tiefem Niveau – zuletzt aufgehellt, insbesondere die Situation der
exportorientierten Unternehmen hat sich entspannt. Ein Grund dafür dürf-te
die leichte Abwertung des realen Aussenwertes des Schweizer Frankens sein –
ein Trend, der gemäss KOF auch in der näheren Zukunft seine Fortsetzung
findet.
Während die Bauwirtschaft weiter boomt, beurteilt
der Detailhandel seine Ge-schäftslage als
befriedigend obwohl die Ertragslage weiter gelitten hat. Die befragten
Detailhändler erwarten eine leicht höhere Nachfrage in der nächsten Zeit.
Überdurchschnittliche Ostschweizer Exporte
Auch die Ostschweizer Wirtschaft blickt
optimistischer in die Zukunft als auch schon, wie Peter Eisenhut ausführte.
Dies vor allem dank des Euroraumes, der im zweiten Quartal 2013 erstmals
seit eineinhalb Jahren das Bruttoinlandpro-dukt
(BIP) leicht steigern konnte. Da unsere Wirtschaft äusserst stark auf Europa
ausgerichtet ist – 61% der Ostschweizer Exporte gehen nach West-europa
– lässt diese Entwicklung die Erwartungen steigen. In den ersten drei
Quartalen legten die Ostschweizer Exporte mit 3.6% denn auch deutlich
stärker zu als im Schweizerischen Durchschnitt (+0.4%). Die erfreulicheren
Perspek-tiven täuschen jedoch nicht darüber
hinweg, dass die Auslastung der Pro-duktionskapazitäten
nach wie vor unterdurchschnittlich und die Auftrags-reserven
knapp sind.
Langfristiger betrachtet verzeichneten die
Ostschweizer Exporte aufgrund der Branchenstruktur eine
unterdurchschnittliche Entwicklung: Die krisenresis-tenteren
Pharma- und Uhrenindustrie fehlen weitgehend, während die MEM-Branchen mit
rund 60% der Exporte stark vertreten sind. Für die Ostschweizer Wirtschaft
wird es die Herausforderung sein, von der stärkeren Nachfrage aus den
Wachstumsmärkten der Welt profitieren zu können.
Qualität der Arbeitskräfte entscheidend
Der Zuwachs des Wohlstandes pro Kopf in den
letzten Jahren ist primär dem Anstieg der Produktivität zu verdanken, wie
Peter Eisenhut ausführte. Auch für das künftige Wachstum werden
Produktivitätssteigerungen der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg
bleiben. Dabei spielen die Qualität der Arbeits-kräfte
und die Innovationskraft eine entscheidende Bedeutung. Der Konjunk-turforscher
schätzt das reale Wachstumspotenzial pro Kopf in der Ostschweiz bis 2020 bei
rund 1% ein.
Viele Ostschweizer pendeln weg
Mit der erwähnten Bedeutung gut qualifizierter
Arbeitskräfte war das Thema des Abends richtig lanciert: Bei Zukunft
Ostschweiz stand dieses Jahr denn auch der Ostschweizer Arbeitsmarkt im
Zentrum. Grundlage bildete eine von ecopol erarbeitete Studie, welche unter
anderem den Arbeitsmarkt, die Lohn-struktur und
die Bedeutung der Personenfreizügigkeit für die Ostschweiz untersuchte.
Die Analyse der Wanderbewegungen von
Arbeitskräften über die Grenzen der Ostschweiz hinweg geben ersten
Aufschluss: Es verlassen viel mehr Menschen die Ostschweiz, um in einer
anderen Region zu arbeiten, als umgekehrt. Mit einem negativen Pendlersaldo
von mehr als 7% der Erwerbstätigen weist die Ostschweiz im nationalen
Vergleich den schlechtesten Saldo aller Regionen aus. Dank der
Personenfreizügigkeit kann dieser Abfluss an Arbeitskräften teilweise
aufgefangen werden – trotz Grenznähe allerdings nur auf vergleichsweise
tiefem Niveau.
Hochschulabsolventen verlassen Ostschweiz
Angesichts der Wichtigkeit gut ausgebildeter
Arbeitskräfte analysierte die Studie auch, wie viele Hochschulabsolventen
der Fächer Mathematik, Infor-matik,
Naturwissenschaften und Technik fünf Jahre nach dem Abschluss noch im
gleichen Kanton wohnen wie zu Studienbeginn. Während dies im Kanton Zürich
für über 80% gilt, ist es im Kanton St.Gallen noch gut die Hälfte, in
Appenzell Ausserrhoden sogar nur ein Viertel aller Studierenden. Eine
Umfrage zu den Gründen zeigt, dass in der Ostschweiz die attraktiven
Stellenangebote fehlen, multinationale Firmen vermisst und die
Karrierechancen schlechter beurteilt werden. Geht es um die Vorteile der
Ostschweiz werden hingegen nur selten arbeitsmarktbezogene Argumente ins
Feld geführt.
Besser gebildete Zuwanderer
Unter diesen Umständen wird es für Ostschweizer
Unternehmen immer schwieriger, gut qualifizierte Mitarbeitende zu finden. So
erklären über 70% der Unternehmen, dass sie Probleme bei der Rekrutierung
haben. Aufgrund dieses Mangels war in den vergangenen Jahren die
Personenfreizügigkeit von grosser Bedeutung. Dank ihr konnten dem
Ostschweizer Arbeitsmarkt jährlich etwa 2’000 Fachkräfte aus dem
europäischen Ausland zugeführt werden. Es zeigte sich auch, dass sich die
Art der Zuwanderung verändert hat. So stam-men
heute drei Viertel der Zuwanderer aus dem EU/EFTA-Raum, der grösste Teil aus
Deutschland. Die neuen Zuwanderer sind zudem sehr gut ausgebildet: 95% der
Personen aus Nordeuropa verfügen über einen Hochschulabschluss oder eine
Berufsbildung. Vor 1994 hatte noch jeder zweite Migrant keine Be-rufsausbildung.
Diskussionsrunden vertiefen Studienresultate
Unter der Leitung von IHK-Direktor Kurt Weigelt
wurden zwei Aspekte aus der Studie in Podien vertieft. In der ersten
Diskussionsrunde beurteilten junge Ostschweizerinnen und Ostschweizer die
Stärken und Schwächen des Ost-schweizer
Arbeitsmarktes. Stephan Bischof, Michelle Inauen, Lukas Probst, Vincenz
Rentsch und Nadia Wittenwiler berichteten darüber, wieso sie in der
Ostschweiz geblieben sind oder wieso sie ihr den Rücken kehren.
In einer zweiten Gesprächsrunde wurden die Personenfreizügigkeit und deren Bedeutung für die Ostschweiz diskutiert. Die Sicht der Unternehmer vertraten Jürgen Dold (CEO, Leica Geosystems AG, Heerbrugg) und Urs Marquart (Ge-schäftsführer, Marquart Elektroplanung + Beratung AG, Buchs), jene der Politik brachten Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) und Nationalrat Toni Brunner (Präsident SVP Schweiz) ein. (Robert Stadler/IHK)
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Wunderbare Events auf dem Bodensee
Auf
dem Bodensee können verschiedene Schiffsfahrten gebucht werden.
Foto: zVg
Mehr unter
www.bodenseeschiffe.ch oder über
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Provokative Motivation zum Unternehmertum: Hermann Scherer sagte «Zünden Sie die Welt an. Die HSG ist der richtige Partner!». (c) Fotos: ROPO/MuA
Kultur und Wirtschaft beim
Schweizer KMU-Tag 2013
«KMU und ihr
Potenzial – wie Kleine auch ganz Grosses erreichen können»
Grossaufmarsch der Unternehmenden in St. Gallen: Der
Schweizer KMU-Tag 2013 setzte sich mit dem Thema «KMU und ihr Potenzial –
wie Kleine auch ganz Grosses erreichen können» auseinander. Organisator
Prof. Dr.
Kompetent und originell. Organisator Prof. Dr. Urs Fueglistaller (l) und Moderator Ro-man Kilchsperger.
«Wir laden die Besuchenden ein, sich einen Tag in
aller Ruhe zu überlegen, wo in ihrem Unternehmen Potenzial liegen könnte,
und allen Freude bereitet, und ohne dass die Stimmung darunter leidet»,
hielt Prof. Dr.
Aktuelle Herausforderungen und Themen für
Insider
Im Zentrum des KMU-Tages stehen aktuelle
Herausforderungen und Themen, die für die Klein- und Mittelunternehmen (KMU)
von grosser Bedeutung sind.
«Ohne Innovation kann man nicht erfolgreich sein», sagte Prof. Dr. Oliver Gassmann.
Oliver Gassmann sprach zum Thema «Innovation –
Die Erfolgsprinzipien für KMU», dabei konnte er auf seine Erfahrungen aus
dem Innovationsmanage-ment an der Universität
St.Gallen und als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Instituts für
Technologiemanagement (ITEM-HSG) zurückgreifen.
Werner Kieser ist der Schweizer Pionier im Fitness-Geschäft: «Krafttraining hilft ge-gen Rückenschmerzen.»
Werner Kieser, Jahrgang 1940, war ursprünglich
Schreiner, kam vom Boxen zum Krafttraining und gründete 1967 ein erstes
Kraftstudio in Zürich. Der «Fitnesspapst» verbreitete seine Idee im
Franchisesystem, mit heute (wieder) 7 Betrieben in der Schweiz und 120
allein in Deutschland. Der VR-Präsident der Kieser Training AG studierte mit
gut 60 noch Philosophie in englischer Spra-che,
bezeichnet sich selbst als «Individualanarchisten». Er erinnerte er in sei-nem
Vortrag mit eindringlichen Wort, dass «Ideen am Widerstand wachsen».
Geniale Karrieren
Unverwechselbar. Der erfolgreiche Unternehmer, Sportler und Schauspieler Hans «Hausi» Leutenegger berichtete humorvoll über seine einzigartige Karriere.
Wer kennt ihn nicht? Hans «Hausi» Leutenegger
sprach in seiner blumigen Art und Weise über seine Karriere «vom
Bauschlosser zum Unternehmer». Seine Erkenntnisse sind gepaart mit
Bauernschlauheit, Charme und Humor, man könnte ihm lange zu hören. Hans «Hausi»
Leutenegger stammt aus Bichelsee (TG), wurde sportlich als Nationalturner
und Viererbob-Olympiasieger in Sap-poro (1972)
bekannt. Bis 1985 war er (nebenbei) auch Schauspieler in 38 Film-produktionen.
Unternehmer wurde er 1965 mit einem eigenen Montagebetrieb, den er 1972 in
die Hans Leutenegger AG umwandelte. Heute beschäftigt die Unternehmung als
Personaldienstleister für Industrie, Chemie, Bau und Tech-nik
rund 1’000 Mitarbeitende und setzt 100 Mio. CHF um.
Von der Fussballszene zur erfolgreichen Buchautorin: Katja Kraus.
Unter dem Titel «Macht – Geschichten von Erfolg
und Scheitern» sprach Katja Kraus. Sie war acht Jahre im Vorstand des
Hamburger SV und damit die einzige Frau im Management des deutschen
Profifussballs auf Vorstandsebene. Zuvor war die studierte Germanistin und
Politologin Pressesprecherin bei Eintracht Frankfurt. In ihrer aktiven
Karriere als Torfrau wurde sie mit dem FSV Frank-furt
von 1986 bis 1998 drei Mal Deutscher Meister und vier Mal Pokalsieger. Sie
bestritt sieben Länderspiele und nahm an den Olympischen Spielen 1996 teil.
Die Autorin des Buches «Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern» ist
selbständige Unternehmerin und lebt in Hamburg. Sie kennt das Leben mit
ihren sonnigen Seiten, weiss aber auch von Momenten mit viel Schatten zu
berichten, wie sie in St. Gallen erklärte.
Pendeln zwischen Zürich und Tokyo
Reisen bildet, aber darin liegen auch Gefahren
vom Verzetteln. Oliver Reichen-stein, er stammt
aus Basel, hat in Paris und Basel studiert und in Philosophie abgeschlossen.
Nach mehreren Stationen als Informationsarchitekt bei Inter-netunternehmen
hat sich Oliver Reichenstein 2005 in Japan selbständig ge-macht.
Sein Unternehmen «Information Architects» wurde u. a. bekannt für den
Internetauftritt der deutschen «ZEIT» oder durch die iPad- und Mac-App «iA
Writer». Heute pendelt Reichenstein zwischen Zürich und Tokyo: Ein Leben
zwischen zwei Welten. Sein Vortrag «Unternehmensführung in einer Zeit ohne
Oben und Unten» zeigte Spannungsfelder und Chancen auf.
Hermann Scherer analysierte die Situation, dass
manche Unternehmende le-benslang Chancen suchen
und andere sie täglich nutzen. Hermann Scherer ist in Oberbayern
aufgewachsen und hat nach einer Lehre als Einzelhandelskauf-mann
Betriebswirtschaft studiert und anschliessend mehrere Unternehmen
(mit-)aufgebaut. Seine unterschiedlichen Erfahrungen zeigten das grosse Feld
der Chancen und Risiken, die beim gesunden Augenmass Erfolg ermöglichen.
Links
Der nächste Schweizer KMU-Tag findet am Freitag, 24. Oktober 2014 in der OLMA-Halle 9 in St. Gallen statt.
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Stimmungsmacher Martin Kofler stellte Lieder aus seiner neuen CD «Warte nie» vor. Der Kärtner aus Villach lebt heute mit seiner Frau Christine im Fürstentum Liechtenstein.
7. Schlager-Gala mit Grosserfolg
in Weinfelden
Ein Feuerwerk der
Schlagerszene – liebevoll, charmant und mehr als sympathisch - einfach ganz
persönlich!
Am Freitag, 18. Oktober 2013, war
der grosse Festsaal vom Gasthaus zum Trauben in Weinfelden der Treffpunkt
für eingefleischte Schlagerfans. Die berühmten TV-Lieblinge wie Alexandra
Lexer, Laura Wilde, Ladyva, Pascal Silva und der Stimmungsmacher Martin
Kofler sorgten bei der 7. Auflage der Schlager-Gala für einen
unvergesslichen Musikabend mit einem origi-nellen Bühnenbild. Während 6
Jahren war Aadorf Austragungsort der le-gendären Schlager-Gala. Jahr für
Jahr kamen über 350 Fans zu diesem Event, der lange als Geheimtipp galt,
denn schon Helene Fischer trat dort auf sowie zahlreiche weitere Stars der
Deutschen Schlagerszene. Nun hat-ten sich die Veranstalter (Firma
Fenster-Keller mit Jgnaz und Heidi Keller sowie Otmar und Gisela Kasper von
der Möbelwerkstätte-Schreinerei Kas-per AG als Eventpartner) für eine
kleinere, gediegene Durchführung im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben an der
Rathausstrasse 1 in Wein-felden entschieden. Mit grossem Erfolg: «So
vielseitig und mit herrlicher Laune war die Schlager-Gala noch nie!», hiess
es von den Besucherinnen und Besuchern.
Einfach genial! «Ladyva» - eine extreme Könnerin im Boogie-Woogie. Es ist ein Genuss ihr zu zusehen und zu zuhören. (c) Fotos: ROPO/MuA
Neben dem beachtlichen und
vielseitigen Showprogramm bot auch das Gala-Menü mehrere Höhepunkte und
kulinarische Genüsse. Ladyva und Pascal Silva, sie stammen ursprünglich aus
Biel und leben inzwischen in der Dominikan-ischen Republik, eröffneten den
Musikreigen und heizten mit Boogie-Woogie, Latino-Klängen, Rock’n Roll und
Balladen richtig ein. In Südamerika gehören sie zu den beliebten Superstars
und haben eigene TV-Shows.
Seine Stimme und die Ausstrahlung gehen ins Herz! Der Bieler Pascal Silva, in Süd-amerika durch eigene TV-Shows sehr bekannt, erinnerte an Super-Latino-Hits.
«Umarm die Welt mit mir»
Die talentierte Deutsche Laura
Wilde, sie ist immer öfter im Deutschen und Österreichischen Fernsehen zu
bewundern, stellte ihr neues Album «Umarm die Welt mit mir» (Sony Music)
vor. Ausdrucksstark und liebenswürdig nahm sie das Publikum in ihren Bann.
Auf der Erfolgswelle mit dem neuen Album «Umarm die Welt mit mir»: Laura Wilde in der geschmacksvoll eingerichteten Bühnen-Plattform.
Der Villacher
Martin Kofler erfreute als vollblütiger Stimmungsmacher für Party- und
Unterhaltungsmusik das Publikum. Er zeichnete sich erneut als ein Garant für
rassige Stimmung aus, die Besuchenden mussten nicht lange warten und schon
tanzten sie und sangen mit.
Die neue «Sissi»! Alexandra Lexer ist gereift und pfiffig auf der Bühne. Als Schlager-star ist sie nun auf dem Weg zum Musical-Star. (c) Fotos: ROPO/MuA
Die
Österreicherin Alexandra Lexer, sie feierte ihren grossen 15. Auftritt in
der Schweiz, hat sich gesanglich enorm entwickelt. Ihre charmante Showreife
war schon immer sympathisch und herzlich, jetzt hat ihre Stimme gereift, was
stark in Musicalliedern rüberkommt. Ihrem Auftritt im Musical «Sissi»,
Ab-stecher sind auch in die Schweiz geplant, darf man mit grosser Vorfreude
entgegen blicken.
Ladyva und Pascal Silva rundeten das
Gala-Programm bis nach Mitternacht ab. Alles Stars standen dann noch den
Gästen für Autogrammwünsche und per-sönliche Gespräche zur Verfügung. Ein
unvergesslicher Schlager-Gala-Abend im kleineren Rahmen fand ein
hervorragendes Echo und ruft nach Fortsetzung.
Anm. Red.: Alle Fotos sind mit den Homepages der Künstler verlinkt! Fotos anklicken ...
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Lachen um die Wette! Moderatorin SRF Mona Vetsch im angeregten und unterhaltsamen Forumgespräch mit Oswald J. Grübel. (c) Fotos: ROPO/MuA
17. Wirtschaftsforum Thurgau in
Weinfelden: Fulminant und geistreich!
«Spuren statt Staub
oder wie Wirtschaft Sinn macht»
Zwischen
Lebensfreude und Leistungsdruck bleibt der Mensch einfach ein Mensch mit
Gefühlen und Erwartungen. Das 17. Wirtschaftsforum Thurgau in Weinfelden
dürfte wohl eines der besten in seiner Geschichte gewesen sein. Namhafte
Referenten und Gesprächspartner wie Anja Förster und Peter Kreuz, Karin
Lenzlinger, Claus Böbel, Ernst «Aschi» Wyrsch, Marco Baumann, Otmar Hofer
sowie Oswald J. Grübel und Prof. Dr. Gottfried Schatz zeigten in ihren
unterschiedlichen Vortragsthemen die Attraktivität und Spannungsfelder von
Mensch und Unternehmertum auf.
Aufmerksame Teilnehmer am 17. Wirtschaftsforum Thurgau in Weinfelden.
Wo ist der Funke in den Augen der Menschen morgens, wenn sie zur Arbeit fahren und es eigentlich um die Freude an der Arbeit und am Leben geht? Zufriedenheit und Motivation haben Einfluss auf Erfolg und Gesundheit. Leidenschaft, Kreativi-tät, Initiative, Intelligenz, Fleiss, Sorgfalt und Zuverlässigkeit sind die weiteren wichtigen Eckpfeiler des Erfolges.
Von «Vuja-de» zur «To Don’t
Liste».
Die Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz skizzierten neue Perspek-tiven und mutige Lösungen jenseits des Mainstreams: «Wer sich ständig mit andern vergleicht, wird vor allem gleicher. Werden Sie zur erstklassigen Version Ihrer selbst, statt zur zweitklassigen eines andern. Die Spielregeln von morgen sei-tens der Wirtschaft werden bunt und kreativ». Humorvoll kam das Expertenpaar zu den Begriffen «Vuja-de», eine nachträgliche, neue und kritische Betrachtung der Ereignisse, Vorgaben und Kunden oder Partner, sowie zur «To Don’t Liste». Vermehrt sollte man sich im Loslassen und auch Nein-Sagen üben.
Über Generationen hinweg …
… erfolgreich bleiben. Karin Lenzlinger, CEO Lenzlinger Söhne AG, sprach über die spannende Familiengeschichte und über ihre 5. Generation im Unternehmen ge-meinsam mit ihrer Schwester Annette, die VR-Präsidentin und Juristin ist. Mit 17 Thesen (Pioniere stammen aus allen sozialen Schichten, Pionierunternehmen sind in den Händen von Patrons, Pioniere sind Protestanten …), Stichworte aus einer Studie (Führungsverhalten nach stereotypen Zuordnungen zwischen männlichen und weiblichen Führungspersönlichkeiten nach sozio-psychologischen Grundsätzen) sowie dem Hinweis auf die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit, langfristiges Denken und Arbeitsethik kam Karin Lenzlinger auf den Punkt: «Lenzlinger Söhne AG stehen für Lösungen, Leistung und Leidenschaft».
Im Thurgauer Unternehmer-Talk schilderten Marco Baumann, CEO und Inhaber Rausch AG, Kreuzlingen, und Otmar Hofer, CEO Bischofszell Nahrungsmittel AG, ihre Erfahrungen am nationalen und internationalen Markt, dabei ging es um un-ternehmerische Themen, Risiken und Chancen, um Produkte und ihren Umgang mit der Fehler-Kultur. «Wann haben Sie zum letzten Mal einen Mitarbeiter für sein Fehlermachen gelobt?», provozierte Mona Vetsch, Moderatorin SRF, die hervor-ragend und pointiert moderierte. Wo befindet sich bei Rausch AG der Kräuter-schatz?
«Grüner Spinner» mit einem
witzigen Metzgerei-Konzept
«Wurst-Brief»-Erfinder. Der innovative Metzgermeister Claus Böbel hielt auch an der WEGA Ausschau nach neuen Produkten ... - und fand diese Form der Süssigkeit.
Claus Böbel, der grüne Metzgermeister und «Spinner» («meine Ehefrau spinnt mit!»), der durch die Produktidee «Wir versenden Wurst-Briefe und bieten Wurst-Kurse an!» zu medialer Berühmtheit wurde, zeigte wie man mit seiner Persönlich-keit, seinem Laden und seinen Produkten auffallen kann. Die Lacher hatte er oft auf seiner Seite: «Wir werben bei der Kirche; und nachts ist unser Laden auffällig grün beleuchtet. Überhaupt ist bei uns alles grün.» Böbel stand tatsächlich in grü-nen Hosen und grüner Krawatte auf der Rednerbühne, demnächst soll seine Frau eine grüne Brille und grüne Schuhe tragen. Unverblümt gab Böbel zu: «Ich bin nicht reich, aber berühmt, darauf habe ich meine unternehmerische Strategie aufge-baut.» Er rief die Forum-Teilnehmenden auf sich zu hinterfragen: «Wofür sind Sie berühmt? Und wie fallen Sie auf, wie nimmt man Sie am Markt wirklich wahr?».
Kurz vor der Mittagspause sauste Sissi Perlinger über die Bühne. Kabarettistisch, spitzzüngig, gesellschaft-politisch-kritisch. Eine zwerchfellerschütternde und herz-erwärmende Anleitung gab es für den Weg ins Glück.
Menschen arbeiten für Anerkennung
und mit Herzblut
Hotelier mit Herzblut. Ernst «Aschi» Wyrsch erlaubte einen Blick hinter die Hotel-Kulis-sen. Neben den VIPs sind auch die Mitarbeitenden sehr wichtig. (c) Fotos: ROPO/MuA
Sinnerfüllung und Motivation für ausserordentliche Leistungen. Als WEF-Gastgeber hat Hotelier Ernst «Aschi» Wyrsch Menschen im Steigenberger Grandhotel Belvé-dère in Davos betreut, die die Welt bewegen. Und mit dem Buch «Mit Herzblut», erschienen im Wörterseh-Verlag, widerspiegelte er die Ansprüche, Erwartungen und Spannungsfelder von prominenten Gästen und seinen Mitarbeitenden. Ihm ist die wertorientierte Führung wichtig, die Menschen vor und hinter den Hotel-Kulis-sen sowie die Werte in der Hierarchie: Spass an der Arbeit ist wichtig, der Gast ist König, Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigen, ein positives Menschenbild schaffen, wo alle miteinander durch das Arbeitsfeuer gehen und die Herausforderungen von einem 18-Stunden-Tag annehmen und bewältigen können. Effektiv versus Effizienz entscheiden über das richtige Tun. Er betrachtete die Tageszeiten in Arbeitszeit, Ruhezeit, soziale Zeit und die Ich-Zeit («alles was mir gut tut, einfach machen»).
Während Wyrsch sprach kam der nächste Gesprächspartner, Oswald J. Grübel, in den Saal. Als er im Talk mit Mona Vetsch war, meinte er mit einem Lächeln: «Wyrsch hat recht, tatsächlich ist Anerkennung auch wichtiger als Geld!». Die Spuren die Grübel in der Schweizer Bankenszene und Wirtschaft hinterlassen hat, sind unübersehbar: Persönliche Geschichten, das Bankgeheimnis als Heuchlerei, die Fehler und das Fehlverhalten von Banken und Politik, die «Weissgeld-Strategie im Vergleich zu «Schwarzgeld», Steuer-Episoden, die zunehmende Abhängigkeit vom Ausland und die Prophezeiung, dass eine noch gewaltige Geldentwertung auf uns zu kommen wird, alle diese Themen liessen die Teilnehmenden leise werden. Moderatorin Mona Vetsch wollte von Oswald J. Grübel wissen, was er machen würde, wenn sie ihm fünf Franken geben würde. Seine Aussage war verblüffend und erntete grossen Applaus: «Ich würde mit diesem Geld eine Bratwurst kaufen!»
«Jeder ist für seine eigenen Gene
verantwortlich»
Das Leben ist ein Wunder ... - oder Sternenstaub! Prof. em. Dr. Gottfried Schatz, er lehrte einst an der Uni Basel, beleuchtete unser 4,6 Milliarden grosses Genmaterial.
Zum Schluss sprach der berühmte Biochemiker, Prof. em. Dr. Gottfried Schatz über die Gene, die unsere Risikobereitschaft und Innovationskraft ausmachen. Zurückblickend auf die Entstehung der Erde und Menschen, so betrachtet haben wir alle in uns Sternenstaub und erstrahlen individuell durch Wunder und Schön-heit. Er erläuterte die Begriffe von Synapse, Rezeptoren, Botenstoffe wie Dopa-min und Serotonin, dabei verwies er auf die 25'000 Genen in uns. Auf die Be-deutung von Risikobereitschaft und Innovationskraft in der Urzeit, ohne sie wären die Urmenschen aus Afrika nicht nach Norden gezogen. Ohne sie gäbe es uns nicht. Auf die heutige Zeit bezogen, erinnerte er an die Energien von Kriminellen oder von Personen mit ADHD, Attention Deficit Hyperactivity Disorder auf Deutsch Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und das nicht unproblematische Ritalin, welches zur medizinischen Behandlung eingesetzt wird. Kritisch meinte Gottfried Schatz zur Familiengründung: «Jeder ist – als gesunder Mensch, Raucher oder Alkoholiker – für seine eigenen Gene verantwortlich!»
Hansjörg Brunner, Präsident Thurgauer Gewerbeverband, und Christian Neuwei-ler, Präsident Industrie- und Handelskammer Thurgau, waren als Mitorganisatoren von den positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden begeistert. Das nächste Wirtschaftsforum Thurgau findet am 26. September 2014 zum Thema «Zukunft» statt.
www.wft.ch- - -
Schlager-Gala: 18. Oktober 2013 mit Stars in Weinfelden
Bald in Weinfelden und vorab ein Spass für den Fotografen … Latino-Star Pascal Silva, seine Schwester Vanessa alias «Ladyva» (rechts), und die österreichische Sängerin Alexandra Lexer tauschen mit Genuss das Mikrofon mit St. Galler Wurstspezialitäten.
(c) Foto: ROPO/MuA
Latino- und Schlagerzauber im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben
Ein
Feuerwerk der Schlagerszene erwartet Weinfelden am Freitag, 18. Okto-ber
2013 mit Apéro ab 19.00 Uhr, im Festsaal vom Gasthaus zum Trauben. Die
berühmten TV-Lieblinge wie Alexandra Lexer, Laura Wilde, Ladyva, Pascal
Silva und der Stimmungsmacher Martin Kofler sorgen bei der 7. Auflage der
Schlager-Gala für einen wundervollen Musikabend.
Während 6
Jahren war Aadorf Austragungsort der legendären Schlager-Gala. Jahr für Jahr
kamen über 350 Fans zu diesem Event, der lange als Geheimtipp galt, denn
schon Helene Fischer trat dort auf sowie zahlreiche weitere Stars der feinen
Deutschen Schlagerszene.
Klein und fein für Schlagerfans
Nun haben sich
die Veranstalter für eine kleinere, gediegene Durchführung im Festsaal vom
Gasthaus zum Trauben an der Rathausstrasse 1 in Weinfelden ent-schieden.
«Wir laden die Schlager-Freunde zu einem zauberhaften und vielseiti-gen
Showact ein. In einem fast schon privaten Rahmen besteht – neben dem Ge-nuss
eines feinen 3-Gang-Menüs – die Gelegenheit die TV-Stars näher
kennenzu-lernen. Diese musikalischen Begegnungen und die persönlichen
Gespräche zwi-schen der Fangemeinde und den Künstlern wird gegenseitig sehr
geschätzt», sa-gen Heidi und Jgnaz Keller, die mit der Firma Fenster-Keller
sowie Otmar und Gisela Kasper von der Möbelwerkstätte-Schreinerei Kasper AG
als Eventpartner auftreten. «Der Vorverkauf lief sehr gut, es sind nur noch
wenige Plätze frei. Eine schnelle Anmeldung ist deshalb empfehlenswert».
Gala mit Topkünstlern und
3-Gang-Menü
Die
Österreicherin Alexandra Lexer und die Deutsche Laura Wilde, beide haben
gerade ihre neuen Alben lanciert, sind durch die Fernsehsendungen von ZDF
und ORF berühmt geworden. Auch ihre Auftritte bei der Schlager-Gala in
Aadorf sind für viele Gäste unvergesslich. Ihre Stimmen überzeugen immer
wieder aufs Neue.
Ladyva und ihr
Bruder Pascal Silva dürfen auf eine beachtliche internationale Karriere
verweisen. Eigentlich stammen sie aus Biel, aber die grosse Karriere gelang
ihnen in der Dominikanischen Republik, wohin sie auswanderten. Dort
eroberten sie mit Latino-Klängen, Rock’n Roll, Balladen und Boogie-Woogie
ein Millionenpublikum in südamerikanischen Fernsehshows. In Europa arbeiten
sie inzwischen erfolgreich mit dem Musikmanager Jack White und Sony Music
zu-sammen und haben zahlreiche Alben produziert.
Der Villacher Martin Kofler ist ein vollblütiger Stimmungsmacher für Party- und Unterhaltungsmusik. Er ist ein Garant, dass die Besuchenden begeistert mit-tanzen und mitsingen. Moderiert wird der Anlass von Nathalie Lenner, bekannt von der TV-Nachwuchsshow Tenniecontest. Ein unvergesslicher Gala-Event ist in Weinfelden vorprogrammiert. Ticket-Reservation (inkl. Apéro und 3-Gang-Me-nü) unter Telefon 071 966 28 03. (pd)
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10. Alpenland Musikfestival Bürglen
TG: Jubiläum mit Spitzenstars aus der Volksmusik- und Schlagerszene am 3./4.
Mai 2014
Das Organisationskomitée vom 10. Alpenland Musikfestival Bürglen wird von Sepp und Jasmin Silberberger, Francine Jordi und Stefan Roos im Vorfeld und an der Pressekon-ferenz unterstützt. (c) Fotos: ROPO/MuA
«Nur das Beste
vom Besten für unsere Musikfreunde!»
Schon jetzt steigt die
Vorfreude auf einen Grossanlass im thurgauischen Bürg-len:
Soeben hat der Vorverkauf für die Jubiläumsveranstaltung 10. Alpenland
Musikfestival vom 3. und 4. Mai 2014 begonnen. Rund 6’000 Fans aus Deut-schland,
Österreich und der Schweiz werden an diesen beiden Tagen er-wartet,
wenn die Kastelruther Spatzen, Francine Jordi, Laura Wilde, Combox, Marcel
Schweizer, Saso Avsenik, Stefan Roos, die fidelen Mölltaler, die jungen
Zillertaler, Michelle-Ryser sowie die flotten Gastgeber Alpenland Sepp & Co.
in bester Laune auftreten. Durch das zweitägige attraktive Programm führt
Sepp Silberberger, der sein 45-jähriges Bühnenjubiläum feiern kann.
«Nur das Beste vom Besten
ist gut genug für unsere Musikfreunde bei diesem Jubiläum! Die
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und viele Verträge wurden «per
Handschlag» quittiert, betonte Festival-Urgestein Alpenland-Sepp
Silberberger nicht ohne Stolz an der Pressekonferenz, an der die Schweizer
Schlagerstars Francine Jordi und Stefan Roos die versierten Veranstalter
Jasmine und Sepp Silberberger speziell für ihr grossartiges Engagement
würdigten.
Starke Auftritte der Stars von heute und
morgen
«Eine Jubiläumsveranstaltung
wie das 10. Alpenland Musikfestival muss top sein. Aus diesem Grund haben
wir traditionsgemäss Spitzenmusiker und talentierte Nachwuchskünstler
eingeladen. Wir hätten allein mit den Kastelruther Spatzen das Festzelt
füllen können, doch die Nachwuchsförderung in unserem Land verdient es, dass
wir auch diesen Künstlerinnen und Künstlern zu Auftritterfahrungen ver-helfen»,
erklärte Sepp Silberberger und fügte an: «Mit meiner Tochter Jasmin, die das
Silberberger-Management leitet, habe ich eine wunderbare und engagierte
Person an meiner Seite. Gemeinsam sind wir stark und freuen uns schon jetzt
auf starke Auftritte der Stars von heute und morgen!»
Auf der Festwiese in Bürglen schon an der Pressekonferenz in fröhlicher Stimmung: Stefan Roos, Sepp und Jasmine Silberberger sowie Francine Jordi (v.l.).
«Freue mich auf Sepp und Co.!»
Francine Jordi, die extra
aus Bern sowie mit ihrem Zürcher Office-Manager Rolf Schlup anreiste und zum
zweiten Mal in Bürglen auftritt, freut sich auf einen weiteren Showblock
nach jenen in Bischofszell an der Rosen- und Kulturwoche und ob Ermatingen
am 1. August 2013 im Thurgau: «Ich komme immer wieder gerne nach Mostindien,
speziell freue ich mich auf Sepp und Co. sowie auf die vielen geschätzten
internationalen Kolleginnen und Kollegen aus der Showszene, die sicher die
Fans musikalisch begeistern und mitreissen werden. Ich habe immer coole
Auftritte in der Ostschweiz. Jetzt müssen wir einfach noch Geduld haben und
bis zum Mai 2014 warten!».
Das Alpenland Musikfestival ist ein legendärer
Schweizer Top-Act
Bereits dreimal in Bürglen
mit von der Partie ist der Bündner Stefan Roos, der in Bad Ragaz SG lebt.
Auch er liess es sich nicht nehmen an der Pressekonferenz das Engagement der
Veranstalter, die mit dem ganzen OK anwesend waren, zu würdi-gen:
«Das Alpenland Musikfestival in Bürglen gehört zu den Top-Festivals der
Schweiz. Viele Künstler stehen Schlange, um hier auftreten zu dürfen. Ob vor
oder hinter der Bühne, alles ist in Top-Qualität, vom Sound bis zum
HD-Videobühnen-bild und von der hervorragenden
Stimmung bis zur köstlichen Verpflegung!»
Die Vorverkaufsstellen bis 31. Dezember 2013 mit Jubiläumsangebot (Samstag CHF 69.--, statt CHF 74.-- / Sonntag CHF 39.--, statt CHF 44.--) sind bei Volg Bürglen, Raiffeisenbank Weinfelden und Bürglen.
Oder über das Silberberger-Management:
Telefon 071 622 82 64,
silberberger.management@bluewin.ch und weitere Informationen gibt es
unter www.alpenland-sepp.ch!
«Radikal führen». Führungsexperte und Buchautor Dr. Reinhard K. Sprenger sprach beim 9. Personaltag Klartext. (c) Fotos: ROPO/MuA
Wirtschaft und Kultur
9. Ostschweizer
Personaltag im Zeichen von Arbeits- und Führungswelt
Über 300 Teilnehmende (+ 25%
gegenüber dem Vorjahr!) verfolgten mit Interesse die Ansichten der
Referenten Dr. David Bosshart, Dr. Günter
Pfeiffer, Matthias Mölleney und Dr. Reinhard K. Sprenger zum Tagungs-motto
«Neue Arbeitswelt – neue Führungswelt?». Unterschiedliche An-sichten und
Erfahrungen flossen in die kritischen Überlegungen ein. Die
Personalverantwortlichen hatten beim Networking viel zu diskutieren. Das
Jubiläum, der 10. Ostschweizer Personaltag, wird am Donnerstag, 26. Juni
2014 zelebriert, wie René Frei, Leiter FEP, Freie Erfa-Gruppe Per-sonal
Ostschweiz, ankündigte.
Junge Beschäftigte verlangen nach einer neuen
Arbeitswelt - sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job. Was bedeutet das für
die Arbeitswelt? Wie muss Führung heute gestaltet werden? Führung gilt als
Schlüsselaufgabe in jedem Unternehmen und als Basiskompetenz für
wirtschaftlichen Erfolg. Aber was ist das eigentlich, Führung? Was macht
eine Führungskraft oder was sollte sie machen? Mit diesen und weiteren
Fragen setzten sich die kompetenten Referenten und die Teilnehmenden beim
«9. Ostschweizer Personaltag» in Gossau auseinander.
Das Feld der Referenten …
… war auch in diesem Jahr prominent und versiert besetzt. Dr. David Bosshart, ist seit 1999 CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts für Wirtschaft und Gesell-schaft. Der promovierte Philosoph ist Autor zahlreicher internationaler Publi-kationen und weltweit tätiger Referent. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zukunft des Konsums und gesellschaftlicher Wandel, Management und Kultur, Globalisierung und politische Philosophie. Früher war er in Handelsunter-nehmen, in der Beratung und in der wissenschaftlichen Forschung tätig.
Bosshart beleuchtete die Entwicklungen über Generationen, Nationen und Technologien, dabei fügte er provokativ die Frage an: Wieviel Mensch braucht es noch? Die demografischen, technischen Voraussetzungen werden unsere Gesellschaft zunehmend prägen und herausfordern, aber entscheidend für die HR-Branche sei die richtigen Menschen für den Job zu finden, fachlich enga-giert und mit Sozialkompetenz.
Wie entwickelt sich positive
Energie?
«Werte, Führung und Erfolg»
skizzierte Dr. Günter Pfeiffer, Gesamtprojekt-leiter HR beim Schweizer
Energiekonzern Alpiq AG. Was für eine Energie können wir erleben, wenn wir
verliebt sind; und sind wir fähig eine gute Kritikkultur in Beruf und
Privatleben umzusetzen? Schlussendlich ist es eine Frage der jeweiligen
Persönlichkeit, hiess das Fazit.
Pfeiffer studierte in Bonn Volkswirtschaft und promovierte auch dort. Nach seinem Studium war er in leitenden Stellungen bei mehrere deutschen Unter-nehmen wie Detecon, T-Mobile und VEBA Telecom tätig. 2000 wechselte Gün-ter Pfeiffer zu Swisscom, wo er zuerst im Bereich Strategie & Internationales tätig war und später Leiter der Group Human Resources wurde.
«Tal der Verzweiflung»
Grosse Aufmerksamkeit erzielte
Matthias Mölleney, der als letzter Personal-chef der Swissair in die
Geschichte einging, als er unter dem Titel «Zwischen-ruf – quer gedacht» die
Frage aufwarf, was wäre wenn? Für was wären wir be-reit wirklich was zu
zahlen. Provokativ führte er die Teilnehmenden kurz ins «Tal der
Verzweiflung» und forderte vermehrt CHO’s, sogenannte Chief Happi-ness
Officer.
Matthias Mölleney, gründete 2005 die Firma peopleXpert und berät Unter-nehmen und Führungskräfte in Personalmanagement und Veränderungs-prozessen. Nach 20 Jahren in Diensten der Lufthansa (seit 1990 auf der obersten Managementebene) wechselte er 1998 als Personalchef un Mitglied der Konzernleitung zur Swissair und später zu Centerpulse und Unaxis. Möl-leney ist Buchautor und nimmt Lehraufträge wahr (u.a. Leiter Center for HR Management der HWZ Zürich).
Die positive Kraft des
negativen Denkens
Vier Schwerpunkte prägten den
Vortrag von Dr. Reinhard K. Sprenger, deut-scher Führungsexperte und
Bestsellerautor: Erfolg, Führung, Individuum und Institutionen. Entscheidend
in der Arbeit sei die Kraft aus den zwei Worten: «Ich will!». Ich will etwas
tun, etwas erreichen. «Lernen ist Vorfreude auf mich selbst». Die
Personalverantwortlichen hätten nach Sprenger aber nicht die Aufgabe
Erzieher zu sein. Sie hätten mit der Geschäftsleitung jedoch Vorbild zu
sein: «Was man tut ist entscheidend.» In einer früheren Umfrage unter
Mitarbeitenden kamen eigenartige Aussagen vor (Frage: Gibt der Vorgesetzte
genügend Lob?) … - und als man diesen Antworten nach ging, klärte sich alles
auf. Es geht nicht allein um Topverdienst, Karriere … - vielmehr legen
eigent-lich die Mitarbeitenden Wert auf abwechslungsreiche Arbeiten, soziale
Kontakte, Wärme und Aufmerksamkeit sowie Anerkennung. Das Menschenbild
sei hoffnungsvollen, denn der Mensch sei im Grunde ein Freiheitswesen.
In seinem neusten Werk «Radikal führen» beschreibt Sprenger die erstmals universelle Essenz für erfolgreiche Führung. Sprenger studierte Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft, Geschichte und Sport. 1985 promovierte er zum Doktor der Philosophie und erhielt den Carl-Diem-Preis für seine Dis-sertation «Nationale Identität und Modernisierung.» Bei 3M Deutschland war er als Leiter der Personalentwicklung tätig, bevor er sich 1990 als Unternehmens-berater selbständig machte.
Als Moderatorin engagierten die Veranstalter vom 9. Ostschweizer Personaltag Eva Nietlispach.
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Kulturonline im Gespräch mit Pascal Silva und
Vanessa Ladyva
Bieler Latinostars auf Erfolgskurs
zwischen der Domini-kanischen Republik,
Deutschland, Österreich und der Schweiz
Pascal Silva und Vanessa
Ladyva sind singende und musizierende Weltbürger. Im legendären Dancing
«Pasadena» in Volketswil ZH traten sie Ende März 2013 zum ersten Mal auf.
Einer von rund 80 Auftritten in der Schweiz. Sonst sind sie beliebte Stars
auf Tourneen und in Fernsehshows mit einem Millionen-Publikum.
Kulturonline.ch traf das Geschwisterpaar zum Exklusiv-Interview. Als
Überraschungsgast trat die lebensfreudige Berner Sängerin Silva auf. Ge-meinsam
sorgten sie für eine wunderbare Latino- und Schlagerstimmung. Das zahlreich
erschienene Publikum war begeistert.
Links:
www.facebook.com/silvamusicofficial
Pascal Silva freut sich: «Der Jubel und Applaus vom Publikum ist das schönste Ge-schenk für einen Gesangskünstler.»
Zum Gespräch in der Gardarobe kommen Pascal Silva und Vanessa Ladyva ruhig und konzentriert. Nichts von Starallüren, sie wirken bescheiden und zuvorkom-mend.
Bis zum jugendlichen
Alter von 15 Jahren von Pascal habt ihr im französisch-deutschen
Sprachgrenzgebiet gelebt, dann seid Ihr mit den Eltern in die Do-minikanische
Republik ausgewandert. Ihr habt Euch ganz der Musik verschrie-ben.
Was gibt es Neues zu berichten?
Vanessa Ladyva:
«In den letzten Monaten haben wir uns ins Musikstudio zurück gezogen und
produzierten jeder für sich ein neues Album. Unter dem Titel «Se-cond
Cut» kommen meine Fähigkeiten am Klavier optimal zur Geltung. Boogie-Woogie,
Blues und weitere Hits werden die Fans verzaubern. Nach meinem ersten Album
«First Cut», erschienen bei Universal Music, war dieser CD-Titel die log-ische
Folge.»
Pascal Silva:
«Seit 2011 bin ich beim berühmten Produzenten und Sänger Jack White unter
Vertrag. Unter dem Label Gloriella Music produzierten wir das letzte Album
«Träumen mit Pascal Silva». Das neue Album ist bis zur Hälfte fertigge-stellt,
ein Albumtitel steht noch nicht fest. In den letzten Monaten durfte ich in
verschiedenen Fernsehshows wie «Winterfest mit Florian Silbereisen», «Wenn
die Musi spielt» und «Immer wieder Sonntags» im ORF1 und in der ARD auf-treten.
Solche tragen massgeblich zu meiner Popularität bei und bringen weitere
Auftritte und Verpflichtungen im kleineren Rahmen für Firmen und Dancing.
Das ist genau das Umfeld, welches ich liebe. Hier kann man zeigen, was man
musi-kalisch und als Entertainer kann und so ist
man nah beim Publikum, nah am Herzschlag der Fans.»
eisst das, ein
Veranstalter in Deutschland, Österreich und in der Schweiz kann sich Euch
auch für kleinere Auftritte buchen? Und Ihr seid somit – trotz dem
internationalen Erfolg – als Showact noch zahlbar?
Pascal Silva
und Vanessa Ladyva: «Absolut. Mit
uns kann man immer über Auf-wand und Gage reden.
Jgnaz und Heidi Keller, Fensterbau Keller aus Münchwilen, haben uns im
letzten Jahr für die beliebte Schlager-Gala in Aadorf gebucht, heute fördern
sie uns intensiv und helfen uns neue Engagements in der Schweiz zu finden.»
Wehe, wenn sie los lässt ... Vanessa alias «Ladyva» bringt ihr Keyboard zum Kochen.
Wie kam es zum Überraschungsauftritt von Silva
aus Ostermundigen BE?
Pascal Silva und Vanessa
Ladyva: «Bei einem Anlass haben wir Silva kennenge-lernt
und erkannten sofort ihr Latino-Talent. Mit ihrem Können und ihrem Charme
vermochte sie die Gäste schnell zu faszinieren. Sie kam dann für einige Tage
zu uns in die Karibik. Wir hatten grossen Spass zusammen und sangen
gemeinsam im Studio. So entstand eine spontane, schöne Freundschaft. Wenn
wir es einrichten können, fördern wir Schweizer Talente. Silva ist
hauptberuflich Treuhänderin und macht bei einer Werbefirma in Bern die
Buchhaltung. Sie ist mit beiden Beinen am Boden, dennoch drängt es sie mit
ihrem musikalischen Talent auf die Bühne. Bei «Deutschland such den
Superstar» hat sie die Schweiz ehrenvoll vertreten, aber als Schweizerin
hatte sie diesmal keine Chance zu gewinnen. Das Publikum spürt ihre
Begeisterung für die Musik … – und sie gibt alles. Wenn sie singt, fiebriert
der Körper. Wer kann da schon widerstehen?»
www.facebook.com/silvamusicofficial
Kontakt:
www.jgnazkeller-fensterbau.ch.
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Archiv
Wirtschaft und Kultur:
10. Schweizer KMU-Tag in St. Gallen mit Grosserfolg
«KMU in einer paradoxen Welt – vom Umgang mit
Widersprüchen»
Prof. Dr. Urs Fueglistaller bei der Begrüssung der KMU-Tag-Besuchenden.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Die Schweizer Wirtschaft und die
unterschiedlichen Betriebskulturen schauen etwas besorgt in die Zukunft:
Eine paradoxe Welt fordert heraus und die Unternehmenden wie auch die
Arbeitnehmenden müssen lernen mit Widersprüchen neu umzugehen. Zum
10-jährigen Jubiläum des Schweizer KMU-Tages, der von der Universität St.
Gallen veranstaltet wurde, traten sechs kompetente Referenten auf, welche
von ihren Er-fahrungen, ihrer Firmenkultur und den
künftigen (mentalen) Chancen berichteten.
Prof. Dr. Thomas Zellweger schilderte Aspekte von
familiärbetriebenen Unternehmen, sein Referat hinterfragte im Titel «Wie
geht Familie und Unternehmen zusammen?». Er beleuchtete dabei das
Spannungsfeld zwischen Innovation und Tradition und stellte sein Modell im
Umgang mit Paradoxien vor: «Zuversicht – Strategie – Performance» lauteten
seine Eckwerte. Dominant und wichtig seien jedoch die aufrichtige
Kommunikation und der gegenseitige Respekt zwischen den Generationen
innerhalb der Familienunternehmen.
«… aber ein Leben war das sicher keines!».
Über die persönlichen Auseinandersetzungen in der
«Durchschnittsfalle» (so auch sein Buchtitel) orientierte Prof. Dr. Markus
Hengstschlager, dabei begann er seine Schilderungen mit einer Situation
zwischen ihm und seiner Tochter. Als er nach einer längeren Reise nach Hause
kam, war die Tochter gerade am Handy und sprach mit einer Freundin. Vater
Hengstschlager hatte eigentlich eine überschäumende Begrüssung erwartet. Als
er ihr nachrief, dass es mal eine Zeit ohne Handy gab, erwidertert sie «…
aber ein Leben war das sicher keines!». Damit hatte er in der ausverkaufte
OLMA-Halle «die Lacher» auf seiner Seite.
Seine Ausführungen über Durchschnitt und
(Turnhallen-)Mitte gipfelte in der Feststellung: «Mit der Mehrheit zu irren
ist wohl besser als alleine recht zu haben.» Für die Zukunft forderte er die
KMU-Tagungsteilnehmenden auf, dass sie mehr Eigenverantwortung und Mut haben
sollten. Auch sah er viel Potenzial in der Förderung der manchmal
eigenwilligen Talente, während Prof. Dr. Roman Boutellier die Abläufe «wie
Entscheide zustande kommen» in seinem Vortrag skizzierte.
Tanja Frieden durchlebte als Profi-Snowboarderin viele Hochs und Tiefs.
Auf grosse Beachtung stiess die
Olympiasiegerin …
… Tanja Frieden, die mit «historischen Fotos» an
ihre Karriere als Spitzen-sportlerin und
Profi-Snowboarderin sowie an den Gewinn der olympischen Goldmedaille in
Turin 2006 erinnerte. Ihre gezielt aufgebaute mentale Stärke bildete
massgeblich die Basis ihrer Erfolge: «Selbst bei vielen Verletzungen gab ich
nie auf und kämpfte weiter», sagte sie vor dem aufmerksamen Publikum.
Von der Nachlassstundung bis zum Neustart, der
die Firma Flyer zum Markt-führer in der Schweiz
machte. Unternehmer Kurt Schär, Inhaber der Elektro-velos
Flyer, erinnerte sich an seine «Widersprüche und Chancen – wenn vieles nicht
zusammenpasst und dennoch funktioniert.» An originellen Sprüchen fehlte es
auch bei ihm nicht, wenn er mit seinem Elektrovelo «seinen tret-starken
Freunden» beim sonntäglichen Ausflug locker davon fuhr und auf sie warten
musste. Was für ein Verkaufsargument!
Textilunternehmer Wolfgang Grupp – Ein Patron
der alten Schule
Zum Finale trat Wolfgang Grupp, Besitzer der
Firma Trigema aus dem schwäbischen Burladingen auf. Er ist ein Patron der
alten Schule, an seinen familiären, firmenspezifischen und arbeitgebenden
Werten wollte er nicht rütteln, dafür sei er bereit auch höchst persönlich
die Verantwortung zu über-nehmen. In seinen
Ausführungen ging er kritisch mit dem deutschen und europäischen Staatswesen
sowie mit dem Unternehmertum um.
Täglich werden bei ihm 25'000 bis 30'000
Textilteile von 1200 Mitarbeitenden umgesetzt, dabei liege die Wertschöpfung
bei 78 Prozent. Frühere Schulden von 10 Millionen DM seines Vorgängers
wurden von ihm innert 6 Jahren zurück bezahlt. Grupp wollte die absolute
Unabhängigkeit. Der Umgang mit seinen langjährigen Mitarbeitenden sei
legendär. Allein aus einer Arbeiterfamilie kam so eine dritte Generation mit
insgesamt 187 treuen Betriebsjahren zusammen.
Die frühere TV-Sportmoderatorin und heutige
dreifache Mutter, Regula Späni, führte mit Sachverstand und Charme durch den
KMU-Anlass, welcher von den Besuchenden als positive und würdige
Jubiläumsveranstaltung beurteilt wurde.
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Der geniale Horror-Klassiker. «Nosferatu» - eine besondere Film-Live-Musik-Premiere mit Professor Goran Kovacevic als Akkordeonist und Komponist. (c) Fotos: ROPO/MuA
Goran Kovacevic
interpretiert die Musik zum Hor-rorfilm-Vorläufer «Nosferatu - Eine
Symphonie des Grauens»
In der
Tonhalle Wil kam es zur Premiere bei Kerzenlicht: Zum ersten Mal spielte
Goran Kovacevic auf seinem Akkordeon zum deutschen Stummfilm «Nosferatu –
Eine Symphonie des Grauens» », der 1921/22 entstand und in fünf Akten
aufgeführt wurde. Eigentlich hätte man diesen Film aus rechtlichen Gründen
zerstören sollen, aber er «über-lebte» in zerstückelten Versionen.
Ein aussergewöhnliches Klangspektrum schuf Goran Kovacevic als Ak-kordeonist und Komponist für diesen Film von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Live-Musik begeisterte, holte doch Kovacevic unglaubliche Klänge aus seinem Instrument hervor, selbst ein Trommelauftritt fehlte nicht.
Pulsierende Filmmusik als Gestaltungselement
An weiteren
guten Beispielen aus der Filmgeschichte fehlt es bekanntlich nicht. Wie wir
es schon von Charlie Chaplin’s legendären Filmen kennen, so spielt auch bei
«Nosferatu» die Musik ein einfühlsames Gestaltungs-element, welches direkt
unter die Haut geht. Auch Sir Alfred Hitchcock erinnerte sich
immer wieder an dieses musikalische Element: Besonders deutlich wird es
durch die grässlich hohen Geigenstriche in der Duschszene in «Psycho» (1960)
mit der damals noch eher unbekannten US-Schau-spielerin
Janet Leigh, übrigens die Mutter von Jamie Lee Curtis und Kelly Curtis.
Auch
Kovacevic-Musik steigerte bei diesem «schwarz-weissen
Filmabend» die Aufmerksamkeit, führte zu unterschwellig Angstvollem und
lenkte zum momentanen Höhepunkt im Geschehen an der Leinwand. Als Inter-pret
klassischer und zeitgenössischer Literatur sowie mit seinem be-achtlichen
Repertoire nahm er die Zuschauenden mit den ausgefeilten Eigenkompositionen
in seinen musikalischen Bann und … ja, er machte Gänsehaut. Das Publikum
mochte es, nur Tomatensaft wurde wohl in der Folge kaum mehr bestellt.
Der Vorläufer des Horrorfilms
Der in der Tonhalle Wil gezeigte deutsche Stummfilm «Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens» von Friedrich Wilhelm Murnau wurde in fünf Akten durch die Prana-Film von Enrico Dieckmann und Albin Grau in den Jahren 1921/22 produziert und gilt heute als Vorläufer der Horrorfilme.
Grau’s Idee zu einem Vampirfilm ging auf ein Kriegserlebnis im Winter 1916 zurück, als ihm ein serbischer Bauer schilderte, dass sein Vater ein Vampir, ein Untoter, gewesen sei. Henrick Galeen wurde – in heimlicher Anlehnung an Bram Stoker’s Roman «Dracula» (1897) – als Drehbuchautor engagiert.
Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau war erst seit 1919 in der jungen europäischen Filmbranche tätig, konnte jedoch bereits auf sieben Pro-duktionen verweisen, die ihn als talentierten Filmemacher auszeichne-ten. Um dem Film «Nosferatur» eine starke rhythmische Gestalt zu ge-ben, setzte er bei den Aufnahmen sogar ein Metronom für ein gleichmäs-siges Tempo ein.
Aufwendige Filmproduktion nur mit einer Kamera
Albin Grau, er absolvierte die Kunstakademie in Dresden, zeichnete als Künstlerischer Leiter. Für die Titelrolle konnte Max Schreck, ein noch unbekannter Theaterschauspieler aus München, engagiert werden. Auf Kameramann Fritz Arno Wagner, ein «lichtsensibler Experte» seines Faches, nahm die Herausforderung an und filmte lediglich mit einer Kamera. In der Urversion schrieb Hans Erdmann die Filmmusik.
Die meisten Szenen wurden in Wismar, Lübeck, Lauenburg, Rostock und auf Sylt. Mit grossem Aufwand konnten weitere Aufnahmen in den Karpaten gedreht werden. Das Panorama der Hohen Tatra diente der Gebirgsaufnahmen. Von Oktober bis Dezember 1921 realisierte das Filmteam die Innenaufnahmen im JOFA-Atelier in Berlin-Johannisthal, letzte Aussenaufnahmen stammten aus dem Tegeler Forst bei Berlin.
Berühmt wurde «Nosferatu» in einer neuen Verfilmung – quasi eine Hom-mage an Muraus «Nosferatu» – durch Regisseur Werner Herzog und mit den Schauspielenden Klaus Kinski, Isabelle Adjani und Bruno Ganz.
Musikprofessor Goran Kovacevic
Im Jahr 1971 wurde Goran Kovacevic in Schaffhausen geboren. Seinen ersten Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren durch seine Mutter Mara. Seine Studien absolvierte er am Konservatorium Winterthur und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen (D) bei Professor Hugo Noth. Kovacevic besuchte Meisterkurse in Salzburg, Florenz, Moskau, Weimar und Toronto. Für sein vielseitiges Können als Ak-kordeonist erhielt er mehrere internationale Preise. Bis heute sind 33 Alben mit Werken aus der Klassik, Moderne, Virtuosen U-Musik, Folk-lore, Jazz und Tango-Nuevo erschienen. Seine Konzerttournéen führten ihn durch Europa, Amerika und Asien. Seit 1999 ist er Professor für Akkordeon und Kammermusik am Landeskonservatorium in Feldkirch (A). Goran Kovacevic lebt heute in Engelburg.
Alles über Goran Kovacevic über Google
Filme über Google von Charles Chaplin
Links zum Film «Psycho» von Sir Alfred Hitchcock
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«Keiser Twins and Band»
sowie «Misty Blue» sind feste Bestandteile der musikalischen Schweiz
Peter und Walter
Keiser (the Keiser Twins and Band) sind die genialen Urkräfte in der
Schweizer Musikszene, speziell für Mundartsänger «Gölä»
Peter Keiser am Bass und Walter Keiser am Schlagzeug gehören zu
den musikalischen Urkräften der Schweizer Musikszene. Bereits in den frühen
Siebzigerjahren waren die Zwillingsbrüder «die Rhythmusgruppe» schlechthin.
Die beiden hatten sich mit ihrem ausserordentlich perfekten und lebendigen
Zusammenspiel schon bald über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Es gibt kaum einen namhaften Schweizer Popkünstler, auf deren Produktionen
die Keiser Twins, ob im Doppelpack oder auch einzeln, nicht anzutreffen
sind. «Misty Blue» und Kinderlied-Produktionen sind weitere Aktivitäten von
Arlette und Peter Keiser-Singy. Beide Musikgruppen können für private Events
gebucht werden.
Ihre musikalischen Künste werden von zahlreichen namhaften Stars
geschätzt und bewundert, so unter anderem von Andreas Vollenweider, Sina,
Hervorragende Musiker! Für glanzvolle Events kann man die Keiser Top-Band buchen.
Keiser’s Top-Band …
… besteht aus der Créme de la Créme der Schweizer Musikszene! Die
Keiser Twins und Band treten mit diversen hochkarätigen Künstlern wie Polo
Hofer, Sina, Nubya, Sandra Studer,
Die Basis legte die musikalische Familie
Die Zwillinge, Walter Keiser kam gut 20 Minuten nach Peter zur
Welt, sind die Kinder vom Aroser Skilehrer Walter Keiser und von der
legendären Schweizer Sängerin und Jodlerin (bekannt mit Vrenely Pfyl)
Martheli Mumenthaler («S’Landidörfli» «Nach em Räge schint Sunne»). «Wir
sind mit Sport und Musik aufgewachsen. Diese Talente lagen sozusagen bereits
in unserer Wiege. Beim Skifahren und Skispringen haben wir uns mehrfach die
Knochen gebrochen; derweil wir in der Musikszene unsere ungefährlicheren
Höhenflüge hatten», erinnerte sich Peter Keiser lachend bei einem Besuch bei
Kulturonline.ch.
«Misty Blue»-Gruppe als weiteres musikalisches Standbein
Mit seiner charmanten Ehefrau Arlette Keiser-Singy, ehemalige
Swissair-Hostess, spielt Peter Keiser – neben Hansj Looser und Sarah Fischer
Ryter – in der berühmten Musikgruppe «Misty Blue». Wunderbare,
eindrückliche, harmonische und somit spezielle amerikanische Klänge prägen
hier ihren faszinierenden Musikstil: Gefühlvolle, feine Musik in
hervorragenden Klängen! Ihre letzte CD «Misty Blue Companions» fand unter
der Zuhörerschaft grosse Beachtung und konnte bisher zahlreich verkauft
werden. Arlette und Peter Keiser-Singy zu Kulturonline.ch: «Vor wenigen
Tagen haben die Vorbereitungen und Aufnahmen für das nächste Album, welches
noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, im Musikstudio in der
Balik-Farm im Toggenburg begonnen. Das Ergebnis der aufgenommenen Lieder ist
hervorragend, gegenwärtig laufen die tontechnischen Feinschliffe.»
Arlette und Peter Keiser-Singy sind auch bekannt für ihre
Produktionen von Kinderliedern. Gemeinsam mit den Kindern vom Schulhaus «Am
Wasser» in Zürich-Höngg entstand im Jahr 2011 das Album « Chinderliedli -
Singed alli mit!», worin die kleinen Schulgängerinnen und Schulgänger mit
Gastkindern über 50 Lieder und Texte liebevoll und einfühlsam vortrugen.
Kinder
vom Höngger-Schulhaus
singen
Links
Link zu Keiser-Twins Mutter Marthely Mumenthaler und Vrenely Pfyl
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Kulturonline-Archiv
Zauberhafte 6. grosse Schlager-Gala 2012 in Aadorf
Keine Berührungsängste mit dem Publikum. Stefanie Hertel erinnerte an ihren Volk-
smusik-Sieg in Zürich. Unter den Besuchenden war auch die Präsidentin vom Schweizer
Fanclub.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Topkünstler sorgten schnell für ein ausverkauftes
Gemeindezentrum und zogen eine Supershow ab
Ab ins Bett ... Heidi Keller (rechts), Co-Veranstalterin von Fensterbau Keller in Münchwilen, be-schenkt das jugendliche Boogie-Woogie-Paar Jan & Yannyna. Links freut sich Vanessa Silva (alias LaDyVa/Boogielady).
Schlager zum Tanzen, Träumen und Geniessen!
Einen wundervollen Abend durften mehrere Hundert Gäste beim Schlager-Gala 2012
in Aadorf erleben: Der Schlager-Volksmusik-Star Stefanie Hertel, Deutschlands
beste Neuent-deckung
Laura Wilde, der Latino-Star Pascal Silva mit seiner Schwester Vanessa
(LaDyVa/Universal Music),
das Stimmungsduo Fantasy, Jan & Yannyna, bekannt aus vielen Fernsehsendungen
als jugendlich-lustiges Boogie-Woogie-Tanzpaar, sowie Sänger und Moderator
Marcel Schweizer, Ex-Mister Schweiz, gefielen durch ihre beschwingten und
mitreissenden Darbietungen. Es
gab viel Applaus und mehrere Rufe nach Zugaben. Einmal mehr, ein
unvergesslicher Abend im Kreis von Schlagerfans – diesmal
sogar mit Salsa- und Boogie-Woogie-Einschlag als grosse Überraschung! Kulturonline.ch mit
Bilderimpressionen!
Erfolg als Referenz! Eigentlich waren Fantasy für nur eine Schlager-Gala vorgesehen, doch der Erfolg überwog. Am 7. Juli 2012 traten sie zum dritten Mal in Aadorf auf.
Das junge Boogie-Woogie-Tanzpaar Jan & Yannyna hat sich im Schweizer Fernsehen einen Namen gemacht und gehört zu den grössten Schweizer Talenten.
Was einst mit einem
idyllischen Schlager-Abend in Aadorf TG begann, ist heute nun in der
sechsten Auflage eine imposante Schlager-Gala u. a. mit den besten
Volksmusik-Stars der Szene. Selbst Helene Fischer, heute ein europäischer
Superstar, gastierte schon hier. Erneut haben es Heidi und Jgnaz Keller von
Fensterbau Keller in Münchwilen verstanden ein eindrückliches Programm mit
Schlager, Salsa-Rhythmen und Boogie-Woogie-Elementen zusammen zu stellen.
Die Integration des Publikums bei der 6. Schlager-Gala in Aadorf war für Laura Wilde enorm wichtig im Showblock: «Ich liebe meine Fans und suche die Nähe!»
Auch die Schlagerstars waren begeistert …
… von der ausgezeichneten Stimmung im
Gemeindezentrum Aadorf, wo eine festliche Ambiance herrschte. Stefanie
Hertel hat schon vor der Verpflichtung von der aussergewöhnlichen
Begeisterungsfähigkeit der Aadorfer-Schlagerfans gehört: «Das Publikum hat
mich fasziniert und mich in meinen Gesangsein-lagen
voll unterstützt, davon leben wir Künstler. Der Applaus motivierte und
fördert. Es freut mich, dass mich Heidi und Jgnaz Keller zu dieser
Schlager-Gala engagiert haben. Bedauerlicherweise bin ich nicht sehr oft in
der Schweiz, aber ich komme mindestens ein- bis zweimal zu meinem Fanclub
nach Brienz.»
Der «junge Julio Jglesias» in Aadorf ... - ein Berner als Latino-Star! Pascal Silva kommt aus Biel und lebt oft in der Karibik.
Latino-Star Pascal Silva,
der mit Jack White einen neuen Musikmanager hat und bei Sony Music engagiert
ist, war mit seiner Schwester Vanessa, die Boogie-lady,
auch bekannt als LaDyVa, die grosse Überraschung. Das Berner Duo aus Biel
hat in der Dominikanische Republik ihre zweite Heimat und feiert dort
grossartige Erfolge bei Fernsehauftritten und Shows. Pascal Silva wird
bereits als «junger Julio Jglesias» gefeiert. Zur 6. Schlager-Gala meint er:
«Mit meiner Schwester Vanessa gemeinsam aufzutreten, ist immer ein Erlebnis
der be-sonderen Art. Wir ergänzen uns ideal und
ich denke, dies spürt auch das Publi-kum, wenn wir
unsere Show abziehen. Die Gäste bei der Schlager-Gala liessen sich sofort
begeistern, super! Besonders freut es mich, wenn der musikalische Funke bis
zu den Tanzenden hinüberspringt, was wir mit grosser Freude in Aa-dorf
einmal mehr sehen durften.»
Schlager-Gala-Chef Jgnaz Keller ist von Vanessa und Pascal Silva fasziniert: «Als ich sie zum ersten Mal sah, da wusste ich, diese jungen Künstler müssen wir nach Aadorf holen. Obwohl sie einen Berner Dialekt haben, fliesst in ihrem Blut "Salsa"!»
Marcel Schweizer, Sänger, Polizist und Ex-Mister Schweiz, moderierte auch die 6. Schlager-Gala. Mit seinen Liedern eroberte er die Herzen. (c) Fotos: ROPO/MuA
Links ...
Veranstalter
Fensterbau Keller in Münchwilen
Die Künstler und ihre Links
...
J
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Archiv-Kulturonline.ch
Die Museum-Empfehlung von der Kulturonline-Redaktion ...
Lehrreich und vielseitig. Das Schweizerische Nationalmuseum und das Landes-museum in Zürich sowie ihre Ausstellungen begeistern im 2012.
(c) Fotos: ROPO/MuA
«Seegfrörni» im Landesmuseum …
Grosser Publikumsansturm
bei der Ausstellung «C’est la vie. Presse-bilder
seit 1940» Das Interesse der Besuchenden an der im Januar 2012
eröffneten Ausstellung «C’est la vie. Pressebilder seit 1940» ist ausser-ordentlich
gross. Bereits über 20‘000 Besucherinnen und Besucher wurden in den ersten
vier Wochen gezählt. Ein besonderes Highlight gibt es für Besucher zu
entdecken, die sich nicht mehr länger bis zur grossen Seegfrörni gedulden
mögen: die stimmungsvolle Fotografie des gefrorenen Bielersees aus dem Jahr
1941.
Fotos zur Schweizer Geschichte ab 1940. Nachdenkende Bildaussagen.
Bereits die
Besucherreaktionen anlässlich der Eröffnung liessen erahnen, dass das Thema
der Ausstellung – Schweizer Pressebilder von 1940 bis heute – auf reges
Interesse stossen dürfte. Dieser Eindruck bestätigt sich nun be-reits
in den ersten Wochen. Sie alle tauchten in die jüngste Vergangenheit und
Geschichte der Schweiz ein. Es sind individuelle und kollektive Erin-nerungsbilder,
die durch das Betrachten der Bilder aus dem Fotoarchiv «Actualité Suisse
Lausanne» hervorgerufen werden. Informationen zum Begleitprogramm und zur
Ausstellung findet die geneigte Leserschaft unter
www.cestlavie.landesmuseum.ch
Hinterlassenschaften von General Guisan im Landesmuseum Zürich
Ein wirklich teurer Stoff ... - der Mantel von General Henri Guisan wurde für nicht weniger als 155'000 Franken ersteigert.
Der feldgraue
Offiziersmantel, den General Henri Guisan (1874–1960) während des Zweiten
Weltkriegs trug, hat Kultstatus erlangt. Bei einem Schätzpreis von 7‘000
Franken an der Frühjahrsauktion 2011 beim Auktions-haus
Stuker in Bern wurde er für überraschende 155‘000 Franken ersteigert.
Grosszügig stellt die neue Besitzerin – die Stiftung für Kunst, Kultur und
Geschichte (SKKG) – den Mantel nun dem Schweizerischen Nationalmuseum als
langfristige Leihgabe zur Verfügung.
Jetzt ist der geschichtsträchtige Mantel ...
...
im Waffenturm des Landesmuseums Zürich zu sehen. Er wird zusammen mit
weiteren einschlägigen Hinterlassenschaften Guisans, die diesen Früh-ling
in den Besitz der SKKG übergegangen sind, präsentiert. Zudem erinnert eine
der sieben Offiziersmützen des Generals bereits seit 2009 in der Dauer-ausstellung
«Geschichte Schweiz» an den Zweiten Weltkrieg. Die Bundesver-sammlung
wählte Henri Guisan am 30. August 1939 zum General. Drei Tage später wurde
die Schweizer Armee mobilisiert. Umgeben von den sieg-reichen
Achsenmächten leisteten im Sommer 1940 in der Schweiz 450‘000 Wehrmänner und
200‘000 Hilfskräfte Dienst. Spätestens sein vielbeachteter Rütli-Rapport
machte Henri Guisan zur nationalen Identifikationsfigur. Für viele ist er
dieses bis heute geblieben.
«Damals im Militär» - ein Buch mit lustigen, besinnlichen Geschichten
Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere erinnern sich
an die Zeit im «grünen Gewand».
Buchautor, Medien- und
Ausbildungsspezialist Roland P. Poschung aus
Bron-schhofen SG (www.mua.ch), er ist
Herausgeber des bekannten Werkes «Damals im Militär» (Vorwort von
Bundespräsident 2000, Adolf Ogi) er-innert sich u.
a. mit der legendären Schweizer Film- und Theaterschau-spielerin
Anne-Marie Blanc selig (Film «Gilberte de
Courgenay») an die Zeit im Zweiten Weltkrieg in
der Schweiz und an General Henri Guisan. Buchbe-stellungen
unter poschung@mua.ch.
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Kulturonline-Archiv:
«Swiss Award 2011» feierte das 10-jährige
Jubiläum – Moderatorin Sandra Studer nahm Abschied
Skirennfahrer Didier Cuche und Schauspielerin Lilo Pulver
erhielten die wichtigsten «Swiss Award»
Auszeichnung an Auszeichnung. Der
Skirennfahrer Didier Cuche wurde vom Schweizer Fernsehpublikum zum
«Schweizer des Jahres 2011» gekrönt. Rund 22 Prozent der Stimmen im
Telefonvoting gingen an den 37-jährigen Neuenburger Spitzensportler. Cuche
wurde bereits im Dezember 2011 zum «Sportler des Jahres» gekürt. «Ich bin
überwältigt und danke allen für die Unterstützung», sagte Didier Cuche
während seiner Liveschaltung aus Wengen, wo er noch immer seiner schlechten
Abfahrtsleistung vom Lauberhornrennen nachtrauerte. Der «LifeTimeAward» ging
an die Berner Schauspielerin Lilo Pulver, deren Lachen man unter Schutz
stellen sollte, meinte Kurt Aeschbacher in seiner Laudatio. Lilo Pulver
hielt sich kurz: «Diese Auszeichnung tut mir einfach gut!».
«Wunderbar! Herrlich!» Die legendäre Schweizer Schauspielerin im Gespräch mit TV-Moderatorin Sandra Studer.
Link zu «Swiss Award 2011» im Schweizer Fernsehen
Schauspielerin Lilo Pulver wurde von Moderatorin
Sandra Studer auf die Liebe und eine allfällige neue Bekanntschaft
angesprochen. Scherzend meinte Pulver schlagfertig: «Bei einem neuen Mann
müsste mich einfach ein Blitz treffen, dann ist alles möglich.» Eine
Standing Ovation blieb ihr hingegen verwehrt.
Top-Leistung. Ein verdienter Preis und viele Tränen. Seilartist Freddy Nock zeigte neben Nerven auch viel Gefühl.
Die weiteren Gewinner waren Freddy Nock (Show),
Karl Elsener (Wirtschaft), Karin Keller-Sutter, St. Galler
Regierungspräsidentin/FDP-Ständerätin, Floriana Frassetto und Bernie Schürch
von Mummenschanz (Kultur) sowie Andre Borschberg und Bertrand Piccard.
Fast wäre es zu einer Sensation gekommen …
… denn knapp ging der blinde und handicapierte
Unigelehrte Dr. Nils Jent an der Auszeichnung «Schweizer des Jahres» vorbei.
«Schritt für Schritt kämpfte sich der damals 18-Jährige nach einem schweren
Motorradunfall ins Leben zurück» wie TV-Star Röbi Koller betonte.
Fast hätte es für die grosse Ehre gereicht: Der nominierte und handicapierte Dr. Nils Jent, Universität St. Gallen, im Kreis von Sandra Studer, Röbi Koller, Sven Epiney und Christa Rigozzi.
Koller schrieb das eindrückliche Buch «Dr. Nils
Jent – Ein Leben am Limit» (erschienen im
Verlag
Wörterseh). Bei der Notfalloperation blieb Jent’s Herz zweimal stehen.
Die Ärzte gaben ihm keine Chance, jemals ein auch nur annährend normales
Leben zu führen. Jent lernte, weitgehend selbständig zu leben, holte die
Matura nach und studierte an der Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft.
«In seiner Doktorarbeit zeigte er erstmals auf,
wie sich durch die Zusammenarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten nicht
nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Heute, dreissig
Jahre nach seinem schweren Motorradunfall, gehört er dem Team des Center for
Disability and Integration (CDI) der Universität St. Gallen an», berichtet
Röbi Koller. Jents grösster Erfolg sieht er selber darin, dass er nie
aufgegeben hat.
Feuertaufe für Gotthard
Das Showprogramm empfanden viele Zuschauer eher
als schwach, zumal das weibliche Geschlecht nur im Orchester präsent war.
Internationale Stars fehlten wie letztes Jahr u. a. mit Laura Pausini.
Respektvoller Einstand! Der neue Frontmann von Gotthard, Nic Maeder, hat sei-nen Einstand genial bewältigt.
Eindrücklich dafür der souveräne erste grosse
Auftritt der neuen Gotthard-Formation mit dem neuen Leadsänger Nic Maeder:
«Ich war schon nervös!», meinte er nach dem Auftritt. Er ersetzte mit einer
ähnlichen Stimme den tragisch verstorbenen Bandleader und legendäre Sänger
Steve Lee.
Weitere Musikeinlagen boten Plüsch, die mit einem
neuen Album aufkreuzten und tüchtig die Werbetrommel rührten. Für Bligg, er
musste wegen einem plötzlichen Todesfall in seinem Umfeld absagen, trat
Stress auf. Bastian Baker und ESC-Vertreter
Sinplus und das Christoph Walter Orchestra kamen gut an und begeisterten die
Zuschauenden.
Letzmals mit TV-Moderatorin Sandra Studer
Moderatorin Sandra Studer führte gekonnt charmant
durch den Abend, danach nahm sie Abschied: «Man soll gehen, wenn es am
schönsten ist», war ihr Kommentar, als Sven Epiney einen Blumenstrauss
überreichte. Epiney selber feiert an diesem Festtag seinen 40. Geburtstag:
«Was kann schöner sein, im Hallenstadion mit all diesen Stars …!». Worauf
Christa Rigozzi prompte beifügte: «Und das alles noch gratis!». Noch auf dem
roten Teppich sangen Plüsch «Happy birthday» und die umstehenden Zaungäste,
welche die vorfahrenden VIP’s beklatschten und bejubelten, stimmten freudig
mit ein.
Bereits wird über die Nachfolge von Sandra Studer
spekuliert. Im engen Kreis könnte Christa Rigozzi sein, die mit Sven Epiney
die Millionen-Los-Glückspilze betreute und dazu eine witzige Moderation
beitrug. Eine ältere Freiburgerin erhielt schliesslich den Koffer mit der
Million Schweizer Franken überreicht: «Das Geld können wir gut gebrauchen,
für die Kinder und Grosskinder. Etwas brauchen wir zudem für die
Hausrenovation. Und mit dem Rest möchte ich einfach gesund bleiben und alt
werden.»
- - -
Mit TUI Suisse zauberhafte
griechische Inselwelten entdecken
Kultur, Tradition und
Familienspass auf und ab Kos
Strand
vom Blue Lagoon Resort.
Mit dem starken Schweizer Franken
lassen sich bei TUI Suisse preiswerte Reisen insbesondere im EU-Raum
auswählen und buchen. Konzentriert auf Griechenland spüren die Gäste auf den
Inseln nichts von der Wirtschafts- und Finanzkrise oder von Streikaktionen,
davon konnte sich Kulturonline.ch vergewissern. Auf der Insel Kos, die von
Edelweiss Air/Swiss regelmässig angeflogen wird, lassen sich die Ferien im
familienfreundlichen «all inclusive»-Blue Lagoon Resort, unweit von
Kos-Stadt am Meer gelegen, vielseitig gestalten: Täglich sind Ausflüge
buchbar, so u. a. zur eindrücklichen Vulkan-Insel Nissyros, zum
«altertümlichen» Wrack-Tauchen mit Liamis Dive Centre, zum griechischen
Abend im Bergdorf Zia sowie nach Rhodos, wo man sich auf die Spuren der
Johanniterritter und dem «Koloss von Rhodos» begeben kann. Geschichten und
Impressionen von Kulturonline.ch.
Links
http://liamisdivecentre.com/index.htm
Die Vorfreude auf die Reise nach
Kos ist gross. Pünktlich haben sich die TUI-Fluggäste am Gate in
Zürich-Flughafen eingefunden. Im Airbus A-320 werden die Gäste von Edelweiss
Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg mit einem freundlichen
Lächeln begrüsst; wenig später werden sie zudem von Kapitän Franz Riner und
Co-Pilotin Sandra Petersen willkommen geheissen und mit weiteren
Fluginformationen bedient.
Verwöhneffekt mit TUI Suisse und
Edelweiss Air
Die Strecke nach Kos Airport
beträgt 2’045 km, die Flugzeit 2 Stunden 25 Minuten. Co-Pilotin Sandra
Petersen ist für Flug und Landung zuständig. Herrlicher Sonnenschein
begleitet uns auf dieser ruhigen Flugreise, vorbei an Wil, Rorschach,
Bregenz, Bayern, Süditalien, entlang der kroatischen Adriaküste, an Athen
vorbei über die ägäischen Inselgruppen Patmos, Lesbos, Kalymnos nach Kos.
Die Landung von Co-Pilotin Sandra Petersen ist perfekt, nur beim starken
Abbremsen, um auf der kurzen Piste nach rechts abzubiegen, wird der Applaus
kurz unterbrochen. Die Leute halten sich an den Armlehnen, sodann schwellt
das Klatschen aber wieder an und Edelweiss
Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg lächelt und wird dieses
«akustische Feedback», welches man auf übrigen Geschäftsflügen kaum mehr
wahrnimmt, sicher an das Cockpit weiterleiten. Die Fluggäste anerkennen
diese Leistung. Weil der Edelweiss Air-Airbus A-320 sofort die
Landeerlaubnis bekam, dauerte der Flug, der mit einem sanften Rückenwind uns
noch schneller ans Reiseziel brachte, schliesslich nur 125 Minuten!
Alle wollen nun zum Förderband ...
Kaum hat man das Gepäck vom
Förderband genommen und die Zollbereiche durchschritten, wird man von
TUI-Mitarbeiterinnen herzlich begrüsst. Kurze, wichtige Informationen machen
die Orientierung leicht und mit dem passenden Bus sind die Gäste innert 20
bis 30 Minuten in ihren jeweiligen TUI-Hotels. Wir haben uns für das Blue
Lagoon Resort entschieden: Check-In läuft reibungslos ab und im schönen
Zimmer – mit Blick zum grossen Pool – ist der Koffer schnell ausgepackt: Die
Ferien können beginnen!
Das Blue Lagoon Resort ein Traum
für Familien
Alle Gäste können sich schnell im
Bluelagoon Resort, welches an der Küste von
Lambi, zwei Km von der Stadt Kos und nur 22 Km vom Flughafen entfernt liegt,
über das Freizeit-/Wellnessangebote, die Restaurants und die vielseitigen
Unterhaltungsmöglichkeiten orientieren. Der Hotelkomplex verfügt über 662
Zimmer/Suiten. Alles was das Herz begehrt ist anzutreffen: Innen- und
Aussen-Pools mit unterschiedlichen Animationen und an zentraler Lage,
Jacuzzi, Fitness-Center mit Beauty Treatment- und Massageräumen,
beaufsichtigte Kinderspielplätze, verschiedene Restaurants und
Konferenzhallen. Abends werden attraktive Shows im modernen Zelt
präsentiert. Langeweile ist hier ein Fremdwort. Hotel-Verkaufsdirektor
Michalis Hadjiandreou und Guest Relation Manager Franziska Günzel sind für
die Zufriedenheit der Gäste bemüht. Es gibt viel zu entdecken und
auszuprobieren …
Schnell hat man die Verbindungsstrasse
vor dem Hotel überquert, Meervergnügen pur! Selbst hier kann man sich
diskret in einem idyllischen Zeltaufbau massieren lassen. Der Blick über das
Meer führt rechts in Richtung zur türkischen Stadt Bodrum, die man bequem
mit dem Schiff besuchen kann. Einfach Pass oder ID-Ausweis nicht vergessen!
Vor dem Hotel verkehrt ein Linienbus, der die Fahrgäste in wenigen Minuten
in die Stadt Kos und an den Hafen bringt.
Das Blue Lagoon Ressort gehört zur
gleichnamigen Gruppe der Hotelierfamilie Zacharias, die mit grossem Einsatz
und persönlicher Bescheidenheit auch unter den Angestellten sehr beliebt
ist. Individuelle Bedürfnisse werden dem Geschäftsinteresse jederzeit hinten
angestellt, berichtet uns ein Kenner. Über Jahre hinweg hat man Land dazu
gekauft. «Nicht alle Besitzer in der Nachbarschaft wollten anfänglich das
eigene Grundstück verkaufen. Geduld liess schliesslich das Blue Lagoon
Resort aus der trockenen Erde steigen», hiess es weiter.
Kulinarische Köstlichkeiten und
imposante Ausflüge
Die engagierte
Niederländerin Meike Schulz von TUI hat uns ein attraktives Programm für
unseren Aufenthalt zusammengestellt. Unseren ersten Tag verbringen wir zur
Entspannung bei gut 30 Grad Celsius am Pool; der Wind, die schnellen
Abstecher ins kühle Nass und die coolen Drinks machen die
«Einstimmungsphase» mehr als erträglich. Einfach herrlich! Der zweite Tag
ist für die Vulkan-Insel Nissyros vorgesehen. Tauchen mit Liamis Dive Center
ist für den folgenden Tag geplant und der griechische Abend im Bergdorf Zia
lässt uns nach Mitternacht glücklich und zufrieden ins Bett fallen. Als
Highlight dann noch die Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun Cruises nach
Rhodos mit Führung in der Altstadt.
Ab zur aktiven Vulkan-Insel
Nissyros – fast ein Abenteuer
Der versierte
TUI-Reiseführer Janni empfängt uns am Hafen von Kardamena an der südlichen
Küste von Kos. Schon vor dem Einstieg ins Schiff «Iro» merken wir, dass
Janni ein enormes Wissen über die Geschichte und Wirtschaft Griechenlands
hat, dennoch ist auffällig, Janni hat rechts einen künstlichen Arm, dies
hindert ihn aber nicht mit dem anderen Arm und mit seinen Beinen immer in
Bewegung zu sein. «Zuerst denken die Gäste an einen Unfall mit dem Motorrad
oder Auto, nein», berichtet Janni offen und fügt bei: «Als ich 13 Jahre alt
war hatte ich eine Knochenkrankheit und so musste der rechte Arm entfernt
werden». Wir hören ihm auf dieser Reise nach Nissyros immer wieder gespannt
zu. Er ist eine interessante Persönlichkeit mit Kompetenz und
Liebenswürdigkeit. Und er kennt sich aus bei den immensen griechischen
Bodenschätzen, die aber wegen dem unbeschreiblichen kulturellen Wert und
«weltlichen» Schutz nicht verwertet werden dürfen. «So hat, wer doch nichts
hat», scherzt ein Tourist aus Deutschland.
Auf dem Schiff «Iro» lernen
wir Captain Mike Lambros (65-jährig) kennen. Seit 35 Jahren lenkt er
grössere und kleinere Schiffe. Auch internationale Hochseeschiffe, doch mit
dem Älterwerden zog es ihn wieder in die Heimat. Zwei Schiffunglücke haben
ihn gelernt und geprägt. Heute vermag er darüber zu reden: «ich hatte
einfach Glück in meinem Leben.» Diskrete Sicherheit ist ihm oberstes Gebot.
Captain Mike Lambros und
seine Crew sind fürsorglich, wie wir beobachten können, denn kurz vor dem
Ablegen kommt eine ältere Dame am Gehstock vom Einkauf auf das Schiff. Man
kennt sich seit Jahren – oder sind es gar Jahrzehnte? Mitglieder der Crew
gehen ihr schnell helfend zur Hand, stützen sie und bringen ihr einen Stuhl.
Maria Nikolitsis heisst sie, ist 75 Jahre alt, dies erfahren wir wenig
später, als wir zufällig mit ihr ins Gespräch kommen.
«Unsere Familie mit drei
Söhnen führen am Hafen auf Mandraki ein kleines idyllisches Hotel, „Three
Brothers“ nennt es sich», schildert Maria mit aufgeweckten und
interessierten Augen. Spontan schauen wir im Dumont-Reise-Tagebuch auf Seite
169 nach, hier erfahren wir allerlei über die Familie. Als wir wieder zu
Mutter Maria treten und ihr von unserem Wissen erzählen, staunt sie nur
noch: «Geführt wird das Hotel heute von Marias Sohn Andonis Nikolitsis, der
mit der Berlinerin Sabine verheiratet ist und die einen gemeinsamen Sohn
namens Stavros haben. Meistens im Haus sind Antonis Brüder Vassili und
Polychronis. Mutter Maria lebte lange mit ihrem Mann und den beiden ersten
Söhnen in Sidney, Australien.»
Mutter Maria Nikolitsis vom Hotel «Three Brothers» lebte lange in Sydney/Australien.
Maria kann den Mund kaum
mehr schliessen: «Woher wisst ihr dies alles?». Dann erzählt sie uns, dass
sie in den 60er Jahren aus Armut Griechenland verlassen mussten, in der
Hoffnung in Australien Arbeit und Einkommen für die junge Familie zu
erzielen. Als dann Jahre später ein Verwandter starb und Marias Ehemann zur
Beerdigung nach Kos und Nissyros reiste, schöpfte er Hoffnung zurück in der
geliebten Heimat eine neue Existenz aufbauen zu können. Sodann kehrten sie
nach Griechenland zurück. Tatsächlich, mit dem aufkommenden Tourismus in den
70er und 80er Jahren, kam ein Aufschwung. «Nein, reich sind wir nicht
geworden. Aber was braucht es um glücklich zu sein?», fragt uns Maria und
gibt so gleich die Antwort: «Ein Dach über dem Kopf, zu essen und
Familienglück. Hier ist es fast wie im Paradies», bringt sie es auf den
Punkt. Sie lädt uns ins Hotel ein, aber der Zeitplan mit den Führungen lässt
diesen Abstecher leider nicht zu. Wir versprechen aber, wenn es am Schluss
zeitlich geht, kommen wir für einen Kaffee vorbei. «Aber sicher. Ihr seid
meine Gäste» ruft uns Maria nach, als wir von Bord gehen.
Auf Nissyros leben zirka 1'000
Menschen, verteilt auf vier Dörfer
TUI-Reiseleiter Janni und seine Kolleginnen leiten uns nach weiteren geschichtlichen Ausführungen durch den Dorfkern mit Blick zum kleinen berühmten Kloster und zur Johanniterburg. Auch erinnert er uns an die Bimsstein-Insel vor Nissyros, die wir passiert haben, wo noch heute diese Steine abgebaut werden. In der Antike war diese Insel durch ihre Thermalbäder bekannt. Zum Mittagessen in einem der lauschigen Restaurants sind die Urlauber frei. Janni lädt uns ein, ihn zu begleiten.
Maria und Panagiotis Sfakianos sind wunderbare Gastgeber.
Unter Bäumen führt er uns
zum In-Lokal «Rantevou Cafe» von Maria und Panagiotis Sfakianos (Tel. 0030
2242 031 589), wo wir köstlich bewirtet werden.
Später versammelt sich die
Gruppe bei den bereitstehenden Bussen, die uns nach zum kleinen Bergdorf
Nikea hoch fahren, wo wir einen faszinierenden Blick über den Vulkan-Krater
Caldera haben. Unterwegs hatte ein Bus eine technische Panne. Die Fahrgäste
werden unkompliziert in die übrigen Busse verteilt.
Zurück zum Krater: Seine 5
Mio. Jahre alte Entstehungsgeschichte basiert auf Mythos und Erdgeschichte.
Die Caldera ist 3,5 km lang und 1,5 km breit, die südliche Hälfte ist grünes
Weideland, die andere Hälfte vulkanische Wüste. Wir begeben uns zum
Kratergrund, die aufsteigende Wärme ist beeindruckend. An gewissen Stellen
könnte man Spiegeleier braten. An zahlreichen Plätzen steigen Schwefeldämpfe
auf, an den Wänden sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu bestaunen. Vier
weitere Sekundärkrater sind unweit entfernt, aber schwieriger zugänglich.
Wir befinden uns in einer eigenartigen Umgebung, eine Art Mondlandschaft,
eine direkte, sensationelle Teilansicht unserer pulsierenden, blubbernden
Erde.
Der
Vulkan-Krater ist begehbar.
Mit unserem Reisefreund Kurt
aus Deutschland verlassen wir den Kratergrund als letzte Besuchende an
diesem Tag: «Zum Glück hatte der Krater keine Lust vor unseren Augen und
Füssen explosiv zu werden, sonst wären wir jetzt ganz dumm da gestanden»,
scherzen wir und gewinnen rasch beim Aufstieg an Höhe. Mit dem Bus geht’s
zurück zum Hafen von Mandraki. Wer winkt uns da? Maria, unsere
jugendlich-aufgestellte Mutter vom Hotel «Three Brothers»! Sie liess es sich
nicht nehmen, einen ihrer Söhne uns vorzustellen und uns persönlich zu
verabschieden. Ihre Abschiedsworte erinnerten uns an Freddy Quinn’s Hit
«Junge komm bald wieder …». «Αντίο,
Maria!», auf Wiedersehen, Maria! Ein Weilchen blieb sie stehen, wir legten
mit dem Schiff ab, dann war sie weg. Diese liebenswürdige Person und
offenherzige Begegnung werden wir nicht so schnell vergessen.
Tauchen mit der Liamis Dive
Center-Crew, «Griechischer Abend» und Rhodos
Der zweite Tag auf Kos ist dem Tauchsport mit der Liamis Dive Centre-Crew gewidmet. Mehr dazu unter der Rubrik Sport auf dem Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch. Zusatzinfos unter http://liamisdivecentre.com/index.htm
Eine unvergessliche
Atmosphäre. Am Abend geniessen wir – in der Begleitung der
TUI-Reiseführerinnen Jolanda Peters und Kia («Ja, Kia wie „Kia Motors“!»)
aus Grossbritannien – unbeschwerte Stunden im Bergdorf Zia beim griechischen
Abend. Die Köstlichkeiten aus der schmackhaften griechischen Küche in der
Taverna Fantasia wird umrahmt von Bouzouki-Klängen. Tänzerinnen und Tänzer
führen Volkstänze aus den verschiedenen Regionen Griechenlands vor. Bald
füllt sich die Tanzfläche mit den Urlaubern … - wenn Musik, Tanz und Kultur
verbinden, dann werden die Abende im Kreis der gut gelaunten Gäste aus
vielen Erdteilen lang. Als musikalischer Höhepunkt erklingen die bekannten
Lieder aus «Alexis Sorbas» und «Ein Schiff wird kommen».
Die Nacht war kurz, dennoch
fühlen wir uns fit für die nächste Tour, die uns nach Rhodos führen soll.
Die ruhige und «wenig schaukelnde» Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun
Cruises nach Rhodos dauert zweieinhalb Stunden ab Kos-Stadthafen. In Rhodos
angelegt erwartet uns der TUI-Historiker Fanis, ein älterer Herr, der uns
mit seinem Fachwissen beeindruckt. Auf alle Fragen hat er passende
Antworten, er ist sehr gebildet und sprachgewandt. «30'000 Besuchende kommen
in der Saison täglich nach Rhodos, wo 60'000 Einwohner leben. Die
Besucherliste führt Deutschland vor Grossbritannien und Russland an. Hier
leben 90 Prozent der Menschen vom Tourismus», sagt Fanis.
TUI-Historiker Fanis machte es
spannend …
Katamaran
von Laumzis Sun Cruises
Rhodos befindet sich am südöstlichen Rand Griechenlands und ist die grösste Insel des Dodekanes-Komplexes. Die überaus reiche Geschichte in Kombination mit der einmalig schönen Landschaft ziehen jedes Jahre die Besuchenden an. Die Stadt Rhodos verbindet auf einmalige Weise das typische Inselleben mit dem kosmopolitischen Charakter der modernen Zeit. Die mittelalterliche Stadt Rhodos mit der Festung und dem Grossmeisterpalast lassen die Bedeutung dieser Insel erahnen. Reizende, mit Stein kunstvoll verzierte Gassen («Griechenland ist ja doch steinreich!», entlockt es einer Mitreisenden), das antike Stadion und der Hügel Monte Smith geben einen guten Eindruck vom einstigen und heutigen Leben.
Ein Stichwort darf nicht fehlen,
hier machte es TUI-Historiker Fanis besonders spannend … - natürlich, der
«Koloss von Rhodos» musste in seinen Schilderungen vorkommen. «Aber die
Geschichte lehrt uns, dass wir nicht allwissend sind.» Viele Tatsachen um
den «Koloss» bleiben im Dunkeln. Nur soviel, der «Koloss von Rhodos» soll
über 30 m hoch gewesen sein, es handelte sich um eine monumentale
Bronzestatue des Sonnengottes Helios (griechisch für Sonne), die 292 v. Chr.
nach zwölfjähriger Bauzeit vollendet und in Rhodos nördlich des Palastes
aufgestellt wurde. 226 v. Chr. stürzte die Statue wegen einem Erdbeben um.
In der Antike gehörte der «Koloss von Rhodos» zu den sieben Weltwundern.
Überreste von der Statue sollen nach unserem Experten Fanis nach Syrien
transportiert worden sein. Das präzise Aussehen der Statue ist nicht
überliefert.
Karte
vom
«Koloss von Rhodos».
Das Mittagessen nehmen Besuchende
gerne im Restaurant Nireas von Theodoros Tsikis im Altstadtkern von Rhodos
ein. Sein Lokal bietet Qualität und bezaubernde Ambiance im schattigen
Garten unweit der Moschee (Sofokleous 22, Tel. 0030 22410 21703). Theodoros
Tsikis ist ein ausgezeichneter, ruhiger und höflicher Gastgeber.
Wir stellen fest, wir können nicht
alles wissen, nicht alles sehen. Weitere Reise, um Griechenland immer wieder
neu zu entdecken, drängen sich auf. TUI Suisse und Edelweiss Air/Swiss waren
uns dabei verlässliche Reise-Partner, die wir gerne weiterempfehlen.
Links
http://liamisdivecentre.com/index.htm
Nikos Kazantzakis –
der Autor von «Alexis Sorbas»
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Archiv
«Heinz Riva, ein Walliseller erobert die Modewelt»
Heinz Riva mit seinen Models in Rom. Ein Bild aus der Ausstellung im Ortsmuseum Wallisellen.
Eine eindrückliche Ausstellung im
Ortsmuseum Wallisellen würdigt bis zum 6. Februar 2011 das herausragende
Schaffen des Modedesigners Heinz Riva. In der Ausstellungsbroschüre schreibt
Albert Grimm: «Kaum zu glauben, aber Elisabeth Taylor, Carol Baker, Rose
Kennedy, Prinzessin Soraya von Persien und viele andere waren Kundinnen in
Heinz Rivas Haute-Couture-Atelier in Rom in der zweiten Hälfte des letzten
Jahr-hunderts. Inmitten von bekannten Grössen der
Haute-Couture wie Dior, Balenciaga, Coco Chanel, Givenchy, Capuzzi hatte er
sich einen Namen als führender Modedesigner der italienischen Mode gemacht.
1967 lancierte er in Italien die Mini-Mode, damals ein absoluter Schock.
Seine Mode-schauen, auch in Amerika, waren
legendär, traf sich doch dort die internationale Modewelt. Und mitten drin
ein gebürtiger Walliseller, ehe-mals Heinz Weber
von der Oberen Kirchstrasse, der sich dank seiner Be-gabung
und Kreativität über renommierte Modeschulen in Zürich und Paris, sowie
Arbeitsstellen in London und Rom bis zu dieser Position hinaufgearbeitet und
später den Künstlernahme „Riva“ angenommen hatte. Im Atelier seiner Mutter,
einer bekannten Waliseller Schneiderin, erlebte er eine Kindheit inmitten
von Stoffen und Schnitmustern, zeichnete später Kostümentwürfe für das
Stadttheater Zürich und liess sich vom Modestil Balenciagas inspirieren.»
Letzte Vorbereitungen für die perfekte Anpassung auf dem Dach von Heinz Riva's Atelier in Rom.
Links zu Leben und Schaffen von Heinz Riva:
Ausstellung bis zum 6. Februar 2011 im
Ortsmuseum Wallisellen
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Archiv
Ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft von Edelweiss Air. Karl Kistler, CEO und Captain, nach der Landung in Sharm El-Sheikh. (c) Fotos: ROPO/MuA
Edelweiss Air bietet
Sicherheit und heimatliche Gefühle
Das Fluggeschäft ist auch heute
noch aus unternehmerischer, technischer und finanzieller Sicht eine
anspruchsvolle internationale Aufgabe sowie tägliche Herausforderung für
Management und Besatzung. Seit 2008 gehört die führende und mehrfach
ausgezeichnete Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air zur
Lufthansa-Gruppe und befördert pro Jahr über 700'000 Gäste. Bei einer
Veranstaltung wurde das «schöner Fliegen» auch von einer
menschlich-sympathischen Seite gezeigt.
Die Gründung der Edelweiss Air durch
die Kuoni Reisen AG geht auf das Jahr 1995 zurück. Hauptsächlich wurden die
Flieger für die eigenen Charterflüge eingesetzt. Heute versteht sich die
Edelweiss Air als international tätiges Flugunternehmen, das die Passagiere
(Anm. der Redaktion: Lieber spricht das Management von «Gästen») an
die populärsten Ferienziele in der ganzen Welt fliegt.
Optimale Angebote, Auslastungen
und Synergieeffekte
Unter dem Dach der Lufthansa-Gruppe
kooperiert die Edelweiss Air mit 220 Mitarbeitenden seit 2008 stark mit der
Swiss, denn dadurch entstehen optimale Angebote, Auslastungen und
Synergieeffekte. Im 2009 konnten dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit
Swiss fast ein Viertel mehr Gäste transportiert werden.
«Der Umsatz liegt heute bei 220 Mio.
Franken pro Jahr und zählt eine Auslastung von 85 bis 92 %. Die
Flugzeug-Flotte umfasst drei Airbus A320 und einen Airbus A330-200. 55
Piloten, 145 Flight Attendants und 20 Mitarbeitende im Bodenpersonal
arbeiten in unterschiedlichen Arbeitsmodellen. Zuverlässigkeit und
Pünktlichkeit, Freundlichkeit und bestes Preis-/Leistungsverhältnis sind die
wichtigsten Unternehmensziele, die von motivierten und gut ausgebildeten
Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue umgesetzt werden», sagte Karl Kistler,
CEO und Captain der Edelweiss Air AG. Karl
Kistler ist bei Edelweiss Air ein
Mann der ersten Stunden. Am 30. Januar 1996 durfte er das erste Flugzeug in
Manchester abholen. Seine langjährige und vielseitige Erfahrung im Cockpit
und als Spitzenmanager ist heute fachlich wie menschlich Gold wert. «Er
kennt die Firma, die Bedürfnisse seiner Gäste, er kennt den Markt, er kennt
das Mögliche und Unmögliche als Pilot und als Führungspersönlichkeit im
Umgang mit seinen bewährten und neuen Mitarbeitenden», heisst es aus dem
Kreis von Insidern.
«Was will der Kunde?»
CEO Karl Kistler nimmt gerne die
Kundenwünsche auf und stellte bei seinen Ausführungen zentral die Frage in
den Raum: «Was will der Kunde?». Er erinnert dabei an die Maslowsche
Pyramide. Grund- oder Existenzbedürfnisse, Sicherheit, Sozialbedürfnis,
Wertschätzung, Respekt und Selbstverwirklichung sind ihm wichtig im
unternehmerischen Fühlen, Denken, Handeln und Kommunizieren, egal ob nach
aussen oder innen. Für Karl Kistler steht die Zuverlässigkeit seiner Firma
eng in Verbindung mit dem Thema Sicherheit, mit einer ausgefeilten «Safety
Culture».
Für ihn heisst «Safety» auch «Sacurity
first»: «Alles Notwendige tun oder unterlassen». Zudem ist ein
überdurchschnittlicher Aufwand für Ausbildung und Training zu leisten, die
tägliche Aufmerksamkeit seiner Mitarbeitenden ist Bedingung und hat direkte,
umgehende und ungeschminkte Interventionen zur Folge. Bei der Fehlerkultur
gibt es kein Pardon: Alle haben eine 2. Chance aber es gibt keine 3. Chance,
wenn dem Mitarbeitenden gravierende Fehler unterlaufen!»
Bei der Personalsuche und Anstellung
werden die Mitarbeitenden genau geprüft, vor allem das «Herzblut» für Firma
und Aufgaben darf nicht fehlen. Karl Kistler: «Wir wollen nur Mitarbeitende
mit Sinn für nachhaltige Gastfreundschaft, mit Sinn für Aufmerksamkeit in
allen Formen und ein persönliches Einverständnis für eine „little
extra“-Strategie. Freundlichkeit und Pünktlichkeit sind ein Muss in unserer
Branche, dafür wird die Orientierung nach Leistung und der Umgang mit Gästen
belohnt.»
Mit Freude und «Herzblut» bei der Arbeit in der Flugzeugküche. Die Flight Attendants haben auch unter-einander ein freundschaftliches Verhältnis.
«Schöner Fliegen» hat Qualität
und einen vernünftigen Preis
Qualität wird von den Kunden
geschätzt, aber diese Qualität muss noch zahlbar sein. Das
Preis-/Leistungsverhältnis richtet sich nach der marktüblichen Realität und
Machbarkeit: Ist der Gast bereit die Zusatzleistungen auch zu bezahlen? Aus
diesen Überlegungen heraus ist es manchmal schwierig die Balance zwischen
Kundenservice und wirtschaftlichem Erfolg zu erzielen.
«Walking the talk und Safety first!»
Für Karl Kistler ist es eine Frage der Kultur:
«Wir wollen auch die Mitarbeitenden wie Kunden behandeln, denn der Mensch
ist in übertragener Art und Weise eine „Kopiermaschine“. In Führungsfragen
haben die Mitarbeitenden Anrecht auf klar kommunizierte Vorgaben und
Richtlinien, die gelten. Zudem geben auch wir vom Unternehmen Wertschätzung,
eben „little extras“ weiter. So wie jüngst, als Edelweiss Air beim „Travel
Star Award 2009“ in der Kategorie „Airlines Kurz- und Mittelstrecken“ vor
Swiss und Lufthansa Platz 1 (mit max. möglichen 300 Punkten) und in der
Kategorie „Airlines Langstrecken (Nonstop)“ hinter Emirates (296 Punkte),
Singapore Airlines (285) mit Edelweiss Air (259) Platz 3 (!) belegte. Noch
am gleichen Abend - nach der Preisübergabe – sandte ich allen Mitarbeitenden
ein Gratulations-SMS und jeder bekam Fr. 300.-- Bonus.»
Gründe für die Kundenbindung von
Edelweiss Air
Nach Peter Spring, Chief Commercial
Officer, liegen die Gründe für die Kundenbindung in Qualität, Image,
Angebot, Verlässlichkeit und Preis-/Leistung, dabei will er auch die
kommerziellen Erfolgsfaktoren wie Auslastung, Produktivität und Sensitivität
nicht vernachlässigen.
Spannend ist die Belegung der Sitzplätze nach
Nationen (exkl. Schweiz): 1. Polen, 2. Deutschland, 3. Italien, 4.
Frankreich und 5. Österreich. Je nach Nation fliegen Edelweiss Air-Gäste
unterschiedliche Destinationen an. Zum Beispiel fliegen die Deutschen gerne
mit Edelweiss Air nach Marrakesch, Malediven und Cancun. Die französischen
Gäste nach Phuket, Malediven und Teneriffa, während die Italiener neben
diesen gleichen Destinationen auch Mombasa anfliegen.
In der Flugbranche kann es schnell ins Geld
gehen. Eine Auslastung plus oder minus von nur einem Prozent kann die Summe
von 2,8 Mio. Franken ausmachen. Auch die Währung muss in der Kostenrechnung
berücksichtigt werden: Schon ein Rappen kann mit dem US-Dollar plus oder
minus sofort eine Million Franken ergeben.
Nach Lorenz Thöni, Head of Engineering and
Maintenance, sind die Schlüsselfaktoren im Bereich der Sicherheit:
Auswahl der Wartungsbetriebe, klar vereinbarte Prozesse und Abläufe,
konstante Überprüfung von Prozessen und Abläufen mittels Qualitätssystem
(Inspektionen und Audits) und die Sicherheit muss jeden Tag neu erarbeitet
und gelebt werden.
Die Schlüsselfaktoren bei der Pünktlichkeit:
Zuverlässige Erfassung der Daten mittels leistungsfähigen Datenbanksystemen,
genaue und fehlerfreie Rückführung der Daten, Einsatz von hochqualifizierten
Fachkräften in allen Bereichen sowie konstante Überprüfung von Prozessen und
Abläufen mittels Qualitätssystem.
Zur «little extra»-Strategie hält Markus
Gander, Head of Inflight Services, fest: «Qualität kennt keine Grenzen».
Menschen leben mit und durch ihre Emotionen: «Ich fühle mich verantwortlich
und zuständig. Ich schenke meine volle Aufmerksamkeit. Ich freue mich, wenn
ich meinen Gast glücklich machen kann. Ich vermeide wenn immer ein Nein. Es
gibt immer eine Lösung und ich behandle die Passagiere wie meine eigenen
Gäste.»
Links
www.wer-zu-wem.de/firma/lufthansa.html
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Erfolgreiche (Welt-)Theaterpremiere «Zug um Zug» der 2. OS in Leukerbad
Wenn die Bäuerin mit dem Bauern … - oder Kuh Rosa im Gemüseparadies. Ein Szenenbild in der Episode «Kuh auf Abwegen» der 2. OS erfreute die über 300 Theaterbesuchenden. Fotos: ROPO/MuA
Die 2. Orientierungsschule von Leukerbad führte am 25. Juni 2009 unter der Regie von Lehrer André Marty das Theaterstück «Zug um Zug – Fiktive und wahre Bahnhof-Geschichten rund um die Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB)» von Roland P. Poschung zum Abschluss des Schuljahres durch. In zwei Aufführungen erhielten über 300 Mitschüler, Eltern und Feriengäste einen faszinierenden Einblick in humorvolle und besinnliche Szenen, welche die LBB wieder zum Auferstehen brachten.
Das Stück, welches rund 70 Minuten dauerte, wurde von den kreative Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate einstudiert. Mit grossem Engagement gestalteten sie die Kulisse eines Bahnabteils; und dank der Kooperation mit dem örtlichen Theaterverein konnten sogar originelle Kostüme verwendet werden. Alle Darstellerinnen und Darsteller ernteten bei ihren Auftritten grossen Applaus; ihre Leistungen wurden von Rektor Ronald Schmid speziell gewürdigt. Autor Roland P. Poschung, der persönlich anwesend war, lobte die Theatergruppe für ihre ausgezeichnete Schauspielkunst. Danach durfte er als willkommene Zugabe eine wahre Geschichte über eine Bombenbedrohung vorlesen, die sich am 12. Juli 1999 beim Bahnhof Wil SG ereignete. Er war der Warner, dabei musste er feststellen, dass es gar nicht einfach ist die Menschen vor einem allfälligen Unglück zu warnen.
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Archiv
Urvertrauen als Erfolgsfaktor im Personalmanagement
Der 5. Ostschweizer
Personaltag vom 4. Juni in Gossau war nicht zuletzt wegen
Prof. Dr. Thierry Car- rel ein grosser Erfolg.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Die Balance zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit fordert
Personal-verantwortliche heraus. Rund 350
Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten mehr zu dieser Thematik erfahren und
haben am 5. Ostschweizer Personaltag teil-genommen. Mitarbeitende, die ein
Urvertrauen ins Unter-nehmen
ent-wickeln, seien wichtige Erfolgsfaktoren
für ein Unter-nehmen, so Antoinette Hunziker,
Gründungs-partnerin der Forma Futura Invest AG und eine der Referentinnen am
Personaltag.
„Für Personalverantwortliche gilt es, Mitarbeitenden genügend Stabilität sowie auch genügend Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Zudem müssen sie ge-genüber Entscheidungen des Managements selbstbewusst und reflektiert re-agieren. Nur dann können Mitarbeitende ein Urvertrauen in das Unternehmen entwickeln“, erklärte Antoninette Hunziker, CEO und Gründungspartnerin der Forma Futura Invest AG. Dieses Urvertrauen sei ein wichtiger Grundstein, damit ein Mitarbeitender seine volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen könne. Die Referentin wies in ihrem Referat auch darauf hin, dass die Leistungs-bewertung ein sehr wichtiges Glied in der Mitarbeiterförderung sei. Sie empfiehlt, Mitarbeitende immer nach dem zu bewerten, was sie getan und erreicht haben und nicht aufgrund persönlicher Eigenschaften, Fähigkeiten oder Ausbildung.
Fordern und fördern
Ob in der Medizin, an der Börse, in der Forschung oder bei der Rega: Fordern
und fördern müssen klar aufeinander abgestimmt sein. Die Referentinnen und
Referenten beleuchteten das Thema eindrücklich aus unterschiedlichen Per-spektiven.
So zeigte Prof. Dr. med. Thierry Carrel (Universitätsklinik Bern) einerseits
auf, zu welchen Höchstleistungen der Mensch fähig ist. Andererseits
schilderte er seine Erfahrungen aus dem Alltag eines Herzchirurgen.
Christoph Küffer (peopleWORKS) präsentierte vier Erfolgsfaktoren, die für
Veränderungs-prozesse unabdingbar sind, nämlich
die Beweggründe, das Lernen, die Führung und die Kosten. Fachkarrieren
werden im Paul Scherrer Institut systematisch geplant, wie Ursula Schmid,
Leiterin Personal des PSI, am Personaltag aus-führte.
Den Abschluss der Referate bildeten Thilla Häberli und Andrea Walser der
Rega. Sie brachten eine Brise Flugluft in den Fürstenlandsaal und be-richteten
über ihre Einsätze, bei denen jede Sekunde zählt.
Mit Humor geht es leichter
Ins Dickicht des Absurden entführten die beiden Überraschungsgäste „Stahl-bergerheuss“
die Besucherinnen und Besucher des 5. Ostschweizer Personal-tags.
Sie wateten mit ihnen kurz vor der Pause in die Untiefen des Lebens, zogen
einen Schuh voll Nonsens heraus und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Die
beiden Komiker boten damit eine willkommene Auflockerung, um gestärkt in den
zweiten Teil der Referate zu starten. Moderiert wurde der gesamte Per-sonaltag
von Mascha Santschi. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit der
Veranstaltung. Vor allem die 125 Teilnehmenden, die die Workshops am Mor-gen
besuchten, übertrafen die Erwartungen der Veranstalter.
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