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Momente, die bewegen und Momente zum Geniessen

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Archiv

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In einer Vitrine ist ein kniender Bogenschütze zu sehen.                   (c) Fotos: ROPO/MuA

«UNESCO-Weltkulturerbe»: Das Historisches Museum in Bern zeigt erstmals Teile des achten Weltwunders – Die Ausstellung dauerte bis 17.11.2013

 «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger»

Im Frühjahr 1974 gruben zu Beginn der Trockenzeit in Lintong, rund vierzig Kilometer nordöstlich von Xi’an in China, Bauern einen Brunnen. Dabei sties-sen sie auf Scherben menschlicher Figuren aus gebranntem Ton. Die Bauern hatten zufällig die Terrakottaarmee des Ersten Kaisers von China entdeckt. Jetzt sind eindrückliche Teile dieser Ausgrabungen im Historischen Museum in Bern zu bestaunen. Der Besuch ist sehr empfehlenswert, auch der über 300 Seiten lange gleichnamige Begleitband von Herausgeberin und Ausstel-lungskuratorin Dr. Maria Khayutina (Verlag Neue Zürcher Zeitung, NZZ Libro) lohnt sich zu kaufen.

http://bhm.ch/

www.qin.ch/

Spektakulärster archäologischer Fund aller Zeiten! Eine einmalige Ausstellung ist aktuell im Historischen Museum in Bern: «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger»! Kulturonline meint: Diese Ausstellung sollten Sie nicht ver-passen! Und wenn man schon im Museum ist, dann sollte man unbedingt an-schliessend das Einstein Museum «Einstein Leben und Werk» besuchen. Schon allein der spiegelnde Aufgang ist animierend.

Terrakottakrieger zufällig bei Brunnen-Ausgrabung entdeckt

1974 wurde zufällig die Terrakottaarmee von Qin Shi Huangdi (259 – 210 v. Chr.) entdeckt. «Diese Armee mit rund 8’000 Kriegern ist Teil einer gigantischen, bisher nur teilweise freigelegten Grabanlage und eine der berühmtesten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten. Sie ist seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkultur-erbes und wird häufig als 8. Weltwunder bezeichnet», betont Ausstellungskuratorin Dr. Maria Khayutina.

Im Zentrum der Ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakotta-krieger» stehen die Entstehung des chinesischen Kaiserreichs, die schillernde Figur des Ersten Kaisers und seine monumentale Grabanlage mit der spektaku-lären Terrakottaarmee sowie das Vermächtnis dieser Epoche an China.

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Ein Reitersoldat mit seinem eleganten Pferd. Faszinierend sind die Details der Terra-kottakrieger. Im Historischen Museum Bern können auch Führungen gebucht werden.

Faszinierende Artefakten

«Die Terrakottafiguren werden mit rund 220 weiteren, hochkarätigen und faszi-nierenden Artefakten präsentiert, die gemeinsam Geschichten aus den Anfängen des chinesischen Reiches erzählen. Die Ausstellung bringt Ihnen auf Deutsch, Fran-zösisch und Englisch das „Reich der Mitte“ näher, indem sie dessen Zivilisations-geschichte und reiches, kulturelles Erbe beleuchtet», erklärt Dr. Maria Khayutina und fügt im Begleitband bei: «In diesen drei Sprachen und zusätzlich auf Italienisch steht den Besucherinnen und Besuchern ein Audioguide zur Verfügung. Eine derart aussergewöhnliche Ausstellung ist nur dank Unterstützung eines starken Partners möglich. Wie bereits «Tutanchamun» im Antikenmuseum Basel (2004) und «Vin-cent van Gogh» im Kunstmuseum Basel (2009) ist auch «Qin – Der unsterbliche Kai-ser und seine Terrakottakrieger» ein Kulturengagement von UBS.

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Ein eleganter Gürtelhalter aus Gold und Silber.                                      (c) Fotos: ROPO/MuA

Sehr informativer Begleitband zur «Qin»-Ausstellung

Der Begleitband zur Ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakot-takrieger»! erschien im Verlag NZZ Libro und beinhaltet einerseits thematische Beiträge namhafter internationaler Autoren aus unterschiedlichen Fachgebieten. Andererseits verfügt das Werk über Katalogteile, in denen alle ausgestellten Ob-jekte aufgeführt sind. Das reich bebilderte Werk richtet sich an eine breite Leser-schaft und ist für CHF 58 auf Deutsch, Französisch und Englisch in unserem Mu-seumsshop erhältlich.

http://bhm.ch/

www.qin.ch/

Hinter den Kulissen vom Historischen Museum in Bern

Am gleichen Ort …

Das Einstein Museum im Historischen Museum Bern

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«Iron Man 3» jetzt auf Blu-ray 3D, Blu-ray und DVD (Concorde)

iron3.jpg Unsiegbar?!

Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das muss Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) erkennen, als er sich einem Gegner gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist – eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte Probe stellen wird.

www.img.biz

www.concorde-home.de

Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner Mission nur noch auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und seine Instinkte verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten sind. Während er sich langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet Stark die Antwort auf die Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt: Macht der Mann den Anzug oder macht der Anzug den Mann?

Mit Autor/Regisseur Shane Black, der mit seinen Drehbüchern zu «Zwei stahlharte Profis» und «Tödliche Weihnachten» dem Actiongenre in den 1980er und 1990er Jahren neue Impulse gab, hat das «Iron-Man»-Franchise eine neue Kreativkraft am Start. Von Blacks Dialogwitz und Selbstironie profitiert diese atemlose Franchise-Fortsetzung, die mit Actionreizen und Figurenzeichnung auf einer Linie mit den Vorgängern liegt, diese aber an smarten Einfällen, guten Gags und überraschenden Entwicklungen noch übertrifft.

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Tierbücher und Hilfsmittel – Der Gräfe und Unzer Verlag als wertvoller Ratgeber

katzen.jpg Infos für Tierfreunde von GU

«Katzen – Das grosse Praxishandbuch» vom Gräfe und Unzer Verlag

Das Praxisbuch für jeden Katzenbesitzer – neu überarbeitet. Unberechenbar, kratzbürstig und eigensinnig auf der einen Seite, andererseits ebenso ele-gant, anschmiegsam und geheimnisvoll – Katzen sind faszinierende Wesen mit vielen Facetten. Sie wissen ganz genau, was sie möchten, und bleiben trotz der Nähe zum Menschen stets unabhängig und sich selbst treu. Daher ist es ein grosses Geschenk, wenn eine Samtpfote einem Menschen ihre Freund-schaft anbietet. Wie man das Herz einer Katze gewinnen und seinen Stuben-tiger ein langes Katzenleben lang glücklich machen kann, beschreibt Dr. Gerd Ludwig in der Neuausgabe des Erfolgstitels Das grosse Praxishandbuch Katzen ausführlich.

www.gu.de

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«Hunde – Das grosse Praxishandbuch vom Gräfe und Unzer Verlag

Mensch und Hund sind seit vielen Tausenden von Jahren ein unzertrennliches und unschlagbares Gespann. Beide sind eine Beziehung eingegangen, die es in dieser engen Form kein zweites Mal in der Geschichte von Mensch und Tier gibt. Doch damit uns ein Hund mit seiner Treue und Zuneigung belohnt, müs-sen wir dafür sorgen, dass er sich bei uns rundum wohlfühlt. Dies gelingt nur, wenn wir den Hund mit seinen Wesenszügen, Wünschen und Ansprüchen genau kennen. Wie das funktioniert, beschreibt Heike Schmidt-Röger in der Neuausgabe des Erfolgstitels Das grosse Praxishandbuch Hunde ausführlich.

www.gu.de

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«Katzen Clicker-Box» von Birgit Rödder vom Gräfe und Unzer Verlag

Mit einem «Klick» zum grossen Trick Katzen sind schwer erziehbar? Mitnichten – denn mit der GU Katzen-Clicker-Box von der Katzenexpertin Birgit Rödder lassen sich Stubentiger sanft und ohne Zwang trainieren. Der Schlüssel liegt in der präzisen und klaren Kommunikation, die das schlichte «Klick-klack» des Clickers ermöglicht. Dank der praktischen Übungskarten und dem hoch-wertigen Clicker lässt sich das Training der Tiere ganz individuell gestalten und überall abhalten. Welcher Katzenbesitzer kennt das nicht: Einmal an die Futterdose geklopft und schon kommt die Katze angewetzt. Mit dem gleichen Prinzip arbeitet der Clicker als eine Art Knackfrosch. Durch die gezielte po-sitive Verstärkung lassen sich einfach und schnell die verschiedensten Ver-haltensweisen trainieren – von Clicker-Basics bis hin zu Erziehungsübungen.

www.gu.de

 

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wie.jpg Staune. Blick auf die Erde.

«Wie Columbus fliegen lernte – Ein-blicke in eine einzigartige Weltraum-mission» (Hanser-Verlag)

Nach vielen Jahren der Entwicklung war es im Februar 2008 endlich so weit: Dieses Buch beschreibt als Rahmenhandlung die 14-tägige 1E-Mis-sion, in der das europäische Columbus-Modul mit dem Space Shuttle Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS gebracht, dort angedockt und aktiviert wurde.

www.hanser-literaturverlage.de

Durch das unmittelbare Mitwirken der Autoren als Flugdirektor und Flugbe-triebsingenieur wird diese Mission sehr detailgenau und anschaulich be-schrieben. Dabei wird immer wieder in Rück- und Ausblicken auf wesent-liche technische Aspekte der bemannten Raumfahrt, der ISS und der Bo-denkontrolle einer solchen Mission eingegangen. Es werden interessante Fakten erwähnt, die weitgehend unbekannt sind. Der Leser erhält so nicht nur Einblicke in die wesentlichen Schritte der 1E-Mission und der Arbeit an Bord der ISS, sondern auch ein gutes Verständnis für alle Schwierigkeiten und Möglichkeiten der bemannten Raumfahrt. In Infoboxen zu jedem Kapitel werden die ingenieurtechnischen Hintergründe sämtlicher Phasen des Raumfluges ausführlich erläutert und interessante Fakten über die ISS und das Leben auf der Raumstation, die Welt der Missionsplanung und -vorbereitung sowie das europäische Weltraumlabor vorgestellt, sodass das Buch auch als Columbus-«Fachbuch» verwendet werden kann.

www.hanser-literaturverlage.de

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Szenen von Unfällen: Historische Polizeibilder!      karam.jpg

«Karambolage» von Arnold Odermatt (Steidl-Verlag)

Mit akribischer Gründlichkeit hat Arnold Odermatt Verkehrsunfälle auf den Strassen des Schweizer Kantons Nidwalden fotografiert. Vierzig Jahre lang hielt der Schweizer Polizist Tatorte und Sachschäden fest.

www.steidl.de

Die Verkehrsteilnehmer sind fort, die Opfer abtransportiert. Zurück bleiben zerbeulte Autos: Sie erzählen Geschichten von überhöhter Geschwindigkeit und Trunkenheit am Steuer, von Missachtung der Vorfahrtsregeln und Leichtsinn. Das verformte Blech gewinnt plastische Qualität. Die Wagen werden zu Skulpturen, die vom jähen Ende vieler Ziele und Hoffnungen zeugen, vom Einbruch des Unvorhergesehenen in den wohlgeordneten Alltag. Aus den Amtshandlungen des fotografierenden Polizisten wurden melancholische, bisweilen komische, stets atmosphärische Momentaufnahmen unserer mobilen Gesellschaft.

Kulturonline.ch meint …

«Karambolage» vom Schweizer Polizisten und Fotografen Arnold Odermatt aus dem Steidl-Verlag ist ein historisches Werk, einmalige Bilder von aussergewöhnlichen Polizei-Einsätzen. Die Aufnahmen sprechen für sich, sie sind Momentbilder, die schockieren und doch irgendwie spannend sind.

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water.jpg Water, Wasser ist überall ...

«Water» von Burtynsky (Steidl-Verlag) - Fliessende Bilder!

Es gibt kein Leben ohne Wasser. Burtynsky hat mit diesem qualitativ hochstehenden Bildband das Wasser in vielfältiger Art und Weise dargestellt. Wasser in unterschiedlichen Erscheinungen und in diversen Szenen erzählt uns, sofern man diese Herausforderung annehmen will und kann, spannende Geschichten. Burtynsky dazu: «Often using a bird’s-eye perspective, the photographer shows us its remote sources, remarkable ancient step-wells and mass bathing rituals, the transformation of desert into cities with waterfronts on each doorstep, the compromised landscapes of the American Southwest. Furthermore, Burtynsky explores the infrastructure of water management: the gigantic hydroelectric dams and terraced rice fields in the heart of China, the vast irrigation systems of America’s bread basket and the use of aquaculture. The colour photographs in this book are poetic and at the same time highly relevant: they reveal another vital component of our life on earth that drives the bloom of civilization, and foreshadow the extent to which our future depends on our everyday behaviour in dealing with this increasingly scarce resource.»

www.steidl.de

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Attraktive historische Neuerscheinungen vom Römerhof Verlag

Heinrich und Anna Pestalozzi sorgen weiter für Schlagzeilen

In lobenswerter Art und Weise erinnert der Römerhof Verlag in zwei eindrücklichen Neuerscheinungen an die legendären Persönlich-keiten. Autorin Mary Lavater-Sloman bringt uns «Heinrich Pestalozzi - Die Geschichte seines Lebens» näher und Dagmar Schifferli um-schreibt das Leben seiner Ehefrau Pestalozzi-Schulthess. Mit diesen Büchern erhalten wir einen spannenden Einblick in dieses turbu-lente Leben rund um die Menschen und das Lernen.

heinrich.jpg Ein aussergewöhnliches Leben ...

Mary Lavater-Sloman: «Heinrich Pestalozzi - Die Geschichte seines Lebens» (Römerhof Verlag)

Heinrich Pestalozzi (1746–1827) war ein Mann der Tat. Sein Leben lang verfolgte der Pädagoge und Schriftsteller das Ziel, »die Quellen des Elends zu verstopfen, in das ich das Volk um mich her versunken sah«. Mary Lavater-Sloman schreibt über einen meist am Rand der Armut lebenden, von vielen verspotteten Mann, der die politischen Umwälzungen während der französischen und später der helvetischen Revolution miterlebte. Dabei stehen weniger sein literarisches Werk und seine pädagogischen Methoden im Vordergrund, als vielmehr der Mensch Pestalozzi, wie er seine Ideen gegen alle Widerstände durchsetzte, unzählige Male scheiterte, mit sich rang, aber auch immer wieder die Kraft fand, aufzustehen und für die Sache weiterzukämpfen.

www.roemerhof-verlag.ch

Trotz Widerständen, ja zu Heinrich!anna.jpg

Dagmar Schifferli: «Anna Pestalozzi-Schulthess - Ihr Leben mit Heinrich Pestalozzi» (Römerhof Verlag)

Anna Pestalozzi-Schulthess (1738–1815) setzte zeitlebens ihre ganze Arbeitskraft und ihr Vermögen für die hochfliegenden Projekte ihres berühmten Ehemannes und Schweizer Pädagogen Heinrich Pestalozzi ein. Wie aber konnte es dazu kommen, dass sich im 18. Jahrhundert eine Frau aus ihrer gutbürgerlichen Stadtzürcher Herkunft löste, um – selbst gegen den elterlichen Willen – ihrem Gatten die Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebs zu ermöglichen? Die Autorin Dagmar Schifferli versteht es, in dieser Roman-Biografie Anna Pestalozzis Leben und die damaligen politischen und wirtschaftlichen Umbruchszeiten anschaulich und spannend aufleben zu lassen.

www.roemerhof-verlag.ch

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alpeschlag.jpg Urchiges zum Tanzen!

 

«Alpeschlager 20 Volkstümlichi Hits» im Musikverleih Grüezi Music AG

Grüezi Music lanciert aktuell die neue Ausgabe «Alpeschlager 20 Volks-tümlichi Hits», dieses Album ist eine starke Kopplung mit vielen starken neuheiten und beliebten Interpreten. Ein «Zugpferd» ist dabei unbe-schritten Beatrice Egli, der neue Superstar am Schlagerhimmel. In dieser CD ist sie mit dem Stück «Lippenstift» vertreten. Sandra Ledermann, die Siegerin «Stadelstern» trägt das Lied «Lasst uns heute feiern» vor. Nicht fehlen dürfen die Schüpferi Meitli mit Dani am Akkordeon, sie sind die grossen Sieger in der TV-Sendung «Alpenrose 2013»; und ihr Lied «S’Härz vonrä Muetter». Weitere Interpreten sind Kapelle Oberalp, Duruf mit dem Wunschkonzert-Senkrechtstarter «Bärglerbueb» und Örgeliplausch Basadingen mit dem Wunschkonzert-Dauerbrenner «Sing doch es Lied».

www.gruezi.com

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Bericht aus Dhaka in Bangladesch - Über das Schicksal des kleinen Raju

 

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Slum Gandaria entlang der Bahngeleise, auf welchen ca. halbstündlich Züge durchbrausen.                                        Foto von Dr. med. Christoph Niederberger

Der St. Galler Dr. med. Christoph Niederberger, Wil SG, berichtet ganz persönlich im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch über seinen aktuellen Einsatz in Dhaka, Bangladesch. Seine Eindrücke sind von seiner täglichen Arbeit als Arzt im Kreis der «Ärzte für die Dritte Welt» geprägt und vermitteln ein trauriges Bild in den Armenvierteln von Dhaka. Kulturonline.ch unterstützt die Hilfsorganisation «Ärzte für die Dritte Welt» und ruft zu Spenden auf.

www.praxis-am-klosterweg.ch/

http://aerzte3weltev.wordpress.com

http://www.aerzte3welt.de/

http://www.aerzte3welt.de/spenden.html

Diese erste Woche, die ich mit Ärzte für die Dritte Welt in Dhaka erlebte stand für die Bevölkerung hier ganz im Zeichen des überaus tragischen Einsturzes des neunstöckigen Kleider-fabrikgebäudes 30 km ausserhalb von Dhaka, mit bisher über 550 geborgenen Toten und noch sehr vielen vermissten Pers-onen. Dieser Schock war in diesen Tagen auch in der Sprech-stunde in den Armenvierteln und Slums von Dhaka, welche medizinisch von den German Doctors versorgt werden, spür-bar.

Schlechte Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie

Viele unserer Patienten und Patientinnen arbeiten selber in der Textilindustrie, der bei weitem bedeutendsten Export-branche des Landes. Die schlechten Arbeitsbedingungen, meist 12 Stunden pro Tag bei miserabler Entlohnung mit immer den-selben monotonen Tätigkeiten, führen häufig zu Schmerzen am Bewegungsapparat und stellen für etliche Patienten und Patientinnen auch eine psychische Belastung mit entsprech-enden Beschwerden dar. In diesen Situationen sinnvolle Hilfe bieten zu wollen, lässt einen rasch die Grenzen des hier medizinisch Machbaren erfahren. Empfehlung für Arbeitsplatz-wechsel, Verbesserung der Work-Life-Balance oder Weiter-weisung zu einer psychosomatischen Betreuung funktionieren hier nicht. Wir können ihnen lediglich ein paar Schmerz-tabletten, die Empfehlung für eine gelegentliche Massage durch ein Familienmitglied und den Ratschlag, sich während der Arbeit immer mal wieder nur für ein paar Sekunden von der Nähmaschine zu erheben und den Rücken durchzube-wegen, geben. Wenn dies aus unserer Sicht auch nicht viel ist und einem die eigene Hilflosigkeit immer wieder spüren lässt, so ist es dennoch erstaunlich, wie sehr es gerade diese Patientinnen und Patienten ungemein schätzen, dass sich überhaupt jemand ihre Beschwerden, Sorgen und Nöte anhört und zumindest versucht, ihre Misere etwas zu lindern. Die Dankbarkeit und Herzlichkeit unserer Patientinnen und Patienten uns gegenüber ist unbeschreiblich und lässt uns immer wieder spüren, dass man hier etwas Sinnvolles macht.

German Doctors in Dhaka medizinisch betreuten Slum-bewohner

Die durch die German Doctors in Dhaka medizinisch betreuten Slumbewohner, die unter unvorstellbaren Bedingungen häufig entlang der Bahngeleise hausen, kämpfen tagtäglich darum, einigermaßen genügend Nahrung für sich und ihre Kinder auf den Tisch zu bringen (falsch! Einen Tisch haben alle diese Leute nicht; in ihren Slumhütten finden sich keine Möbel-stücke). Immer wieder mangelt es ihnen an Geld für die Nahrungsbeschaffung, so wie der 17-jährigen Rima, die mit ihrem Mann, einem Teeverkäufer und ihren kranken Schwiegereltern in den Strassen von Dhaka lebt. Sie gebar im November 2012 ihren ersten Sohn Raju, konnte ihn aber aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen. Da das minimale Einkommen des Mannes nie und nimmer dazu ausreichte, genügend Säuglingsmilch zu kaufen, versuchte sie mit stark verdünnter normaler Milch und Reiswasser den Jungen über die Runden zu bringen. Anfang März wurde der inzwischen fünf Monate alte Raju krank. Er begann zu husten und hatte Fieber, weshalb sie sich erstmals in der Slum-Ambulanz der Ärzte für die Dritte Welt meldete. Die erhebliche Mangelernährung des 3,4 Kilogramm leichten Jungen wurde augenblicklich erkannt und Rima wurde mit ihrem Sohn in die «Feeding-Station» der German Doctors aufgenommen. Ganz erfreulich legte er unter adäquater Ernährung innerhalb von 10 Tagen um ein Kilogramm auf 4,4 Kilogramm, zu. Die Mutter wurde während dieser Zeit genau instruiert, wie sie ihren Jungen ernähren sollte und sie war zuversichtlich, dass sie es nun schaffen sollte. Allein, sie scheiterte rasch wieder an der Realität des Alltags: das äus-serst spärliche Einkommen des Mannes reichte nach wie vor nicht, um die vierköpfige Familie und das Kleinkind zu ernähren (Die Säuglingsmilch kostet pro Woche 1100 Taka = 11 €, dies ist mehr als das wöchentliche Einkommen der Familie!). Am 28. April 2013 meldete sich Rima wieder in unserer Ambulanz, da es ihrem Sohn nicht gut gehe. Sie realisierte wohl selber, dass Raju eigentlich nicht krank war, sondern sie ihn einfach nicht genügend ernähren konnte und er deswegen wieder auf 3,7 Kilogramm abgenommen hatte.

Raju war an diesem 28. April einer meiner ersten Patienten und liess mich mit aller Wucht erkennen, dass es in diesem Projekt um mehr geht als nur um eine ärztliche Sprechstunde für Benachteiligte, die sonst kaum einen Zugang zu einer basismedizinischen Versorgung haben. Es geht vor allem auch darum, zu versuchen, diesen Benachteiligten, um die sich sonst eigentlich gar niemand kümmert, beizustehen und mit ihnen nach Lösungen in ihrem tagtäglichen Kampf ums Überleben zu suchen.

Raju wurde erneut in die «Feeding-Station» aufgenommen und er gedeiht prächtig: nach sechs Tagen adäquater Ernährung bringt er 4,4 Kilogramm auf die Waage. Jetzt folgt aber der schwierigere Teil: einen Weg zu finden, wie er auch zuhause eine geeignete und ausreichende Ernährung erhalten kann.

Dr. med. Christoph Niederberger

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papstf.jpg Ein Papst  papstf2.jpg für viele!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Bücher über Papst Franziskus in deutscher Sprache beim Herder-Verlag faszinieren viele Gläubige

Noch nie hat ein Papst in so kurzer Zeit so viele Herzen erobert! Beim Herder-Verlag sind soeben die ersten Bücher über Papst Franziskus erschienen: «Papst Franziskus – Wer er ist, wie er denkt, was ihn erwartet», eine Aufzeichnung von Buchautor Stefan von Kempis sowie «Papst Franziskus – Mein Leben, mein Weg – El Jesuita», ein Gespräch mit Jorge Mario Bergoglio von Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti. Eine faszinierende Persönlichkeit zwischen Erde und Himmel, zwischen Freude, Bescheidenheit und Elend.

www.herder.de

«Papst Franziskus – Wer er ist, wie er denkt, was ihn erwartet»

Papst Franziskus hat mit seiner Einfachheit und Güte im Handumdrehen die Herzen vieler Menschen gewonnen - und bei Glaubenden wie Nicht-glaubenden hohe Erwartungen geweckt.
In diesem grossformatigen, reich bebilderten Band zeichnet Stefan v. Kempis detailliert und bunt den Weg nach, der Jorge Bergoglio, den argentinischen „Kardinal der Armen“, aus einer Einwanderervorstadt von Buenos Aires bis auf den römischen Bischofsstuhl geführt hat. Er zeigt ein facettenreiches Bild der Persönlichkeit des neuen Papstes, seines neuen Stils im Vatikan und der Aufgaben, die er lösen muss.

«Papst Franziskus – Mein Leben, mein Weg – El Jesuita»

Der Papst, "vom anderen Ende der Welt", der die Herzen der Menschen im Sturm eroberte, erzählt hier erstmals von seinem Leben, und sagt was ihn im Tiefsten bewegt: Seine Herkunft, sein ungewöhnlicher Werdegang, das Leben als Jesuit. Die düsteren Zeiten der Militärdiktatur, sein Kampf für Armen und gegen Drogenmafia und Korruption, die Liebe zum Tango und seine Nähe zu den einfachen Gauchos Argentiniens. Ein Mann, der Kirche und Welt verändern wird.
www.herder.de

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Swiss fliegt regelmässig nach Dubai - Die Hotelgruppe Rotana als Topadresse

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In knapp 5 Stunden ab Zürich mit Swiss Airbus A330-300 in Dubai. (c) Fotos: ROPO/MuA

Bequem mit Swiss International Air Lines der arabischen Schönheit entgegen

Vom Wüstendorf zum Duty-free-Paradies. Dubai lockt jährlich tausende von Schweizerinnen und Schweizern an. Swiss International Air Lines ist dabei ein zuverlässiger, komfortabler und stressfreier Zubringer der anfliegenden Fluggesellschaften. In knapp 5 Stunden haben die Reisenden die 4'765 km lange Flugstrecke «überwunden»: Von Müdigkeit keine Spur, dafür hat das Swiss-Personal mit seiner umsichtigen Gastfreundschaft und einem perfekten Service gesorgt. Abwechslungsreiche Tage im und um das Hotel Towers Ro-tana Dubai.

www.swiss.com

Flüge nach Dubai bzw. Abu Dhabi
Swiss fliegt Dubai ab Zürich täglich
 
Abu Dhabi kann man mit Lufthansa von Frankfurt aus erreichen. Oder mit Ethiad Airways aus Genf, dies dann täglich.

 

www.rotana.com

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Eingang zum zentral gelegenen Towers Rotana Hotel in Dubai.

www.dubaitourism.ae

Verwöhnprogramm schon im Airport Zürich. Bereits am Flughafen Zürich werden die Fluggäste speditiv und zuvorkommend bedient. Business Class-Passagiere geniessen weitere Privilegien. In der Swiss-Lounge kann man sich vor dem Abflug auch kulinarisch im geräumigen Bistrobereich mit zahlreichen Sitz-möglichkeiten verwöhnen lassen. Geschäftsleute finden weitere nützliche Dienstleistungen. Mehrere Internet-Stationen verbinden mit der Welt. Diskret laufen an verschiedenen Bildschirmen Fernsehberichte, meistens Nachrichten und Reportagen in Englisch.

Trotz guter Passagierbelegung hat es viel Platz

Kurze Zeit später heisst es im Terminal E «Boarding». Der Swiss Airbus «Bern» A330-300 ist zum Einsteigen bereit. Ursula Erb, Maître de Cabine, heisst uns im Namen der ganzen Besatzung willkommen. Alle Plätze – First Class 8, Business Class 48 und Economy Class 165 – sind sehr gut belegt, trotzdem fühlt man sich nicht eingeengt.

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Perfekte Teamarbeit! Maître de Cabine Ursula Erb (r) mit Kollegin beim Getränke-serivce in der Business Class der Swiss.

Flugkapitän Viktor Sturzenegger grüsst auch im Namen von Co-Pilot Stefan Wiedemeyer aus dem Cockpit und vermittelt erste Informationen. Der Start wird sich wegen einem defekten Sitz in der Business Classe leicht verzögern. Um 13.26 Uhr hebt der Swiss-Flieger ab. In einer Schleife überfliegen wir Zürich in Richtung Osten. Geschäftsleute vertiefen sich bereits in ihren Unterlagen, bearbeiten Mails und machen sich wichtige Notizen, während sich die Feriengäste bequem einrichten, das aktuelle Film- und Musikprogramm studieren, lesen oder kurz einnicken.

Das neue Konzept «Swiss Taste of Switzerland» findet kulinarischen Anklang

Die Passagiere freuen sich bereits auf das köstliche Menu. Das Restaurant Galerie Arté al Lago, direkt am Ufer des Sees in Lugano gelegen, gehört zum Grand Hotel Villa Castagnola au Lac. Mit einem Michelin Stern und 16 Gault Millau Punkten bietet es ein grossartiges Erlebnis. Küchenchef Frank Oerthle und sein Team sind mit Herzblut dabei und übertragen diese Passion auf die innovative Auswahl an hervorragenden Speisen, die nach dem neuen Konzept «Swiss Taste of Switzerland» während dem Flug genossen werden können.

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Aufmerksame Flight Attendants. Auf die Wünsche der Swiss-Passagiere wird nach Mög-lichkeit umgehend eingegangen.

 

Die Business Class-Gäste sind begeistert: Heilbuttroulade mit Kräutern und Joghurt, geräuchertes Forellenfilet, Gemüsetartar mit Saisonsalat an einer Balsamico-Vinaigrette wird als Vorspeise serviert, gefolgt vom Hauptgang mit Rindsfilet mit Haselnusskruste, Maggia-Pfeffersauce, Kartoffel-Thymian-Gratin, Pilze und Knackerbsen, als Käse-Gang werden Stücke von Gottardo, Robiola und Gruyère mit Birnenbrot gereicht; und als Dessert, was für ein Höhepunkt, Rhabarbercreme mit Erdbeermousse, Szechuanpfeffer und Sesamstreusel.

swissmenu3.jpg Köstlichkeiten zum Monroe-Film.

Abgerundet mit Weiss- und Rot-Weinen (u.a. aus Italien, hervorzuheben der beliebte Rotwein «Colle Massari 2008» (!), Frankreich, Portugal und aus der Schweiz), Wasser und einem Grappa kommt es später zum Kaffee- oder Teegenuss … – mit auserlesenen Schweizer Pralinen. Wem dieser Menuvor-schlag nicht gefällt, der findet weitere exquisite Alternativen. Zu den viel-seitigen Filmen gibt es im Verlaufe des Fluges eine «süsse Zwischenver-pflegung» mit Mövenpick Eiscreme. Grosse und kleine «Kinder» jubeln. Für Unterhaltung und Genuss ist also bestens gesorgt.

 

Ruhiger Flug, spannende Flugroute

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Gute Reise-Kommunikation: Auf dem Bordbildschirm kann die Flugroute und weitere Informationen laufend betrachtet werden.

Kapitän Viktor Sturzenegger findet Zeit und erläutert kurz nach dem Start De-tails zur Flugroute. Nach Graz geht es in Richtung Bukarest, dann fliegen wir östlich von Ankara über die Türkei, Richtung Iran, in einiger Entfernung unter uns befinden sich Kuwait und Doha. Jüngere Weltgeschichte und aktuelle Po-litik kommt in den Gedanken hoch. Cockpit-Besuche sind nicht erlaubt. 9/11 hat viel verändert, Sicherheit geht überall vor. Dieser Flug dient zudem als Ausbildungsflug: Co-Pilot Stefan Wiedemeyer wird deshalb die Landung durch-führen, die dann wenig später gut gelingt.

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In der Swiss Business Class ist es bequem. Wer sonst beim Fliegen nicht schlafen kann, hier gelingt es! 

 

Wir finden Zeit und können uns mit den sympathischen Flight Attendants unterhalten. Das umsichtige deutsche Kabinenpersonal macht uns dabei auf-merksam, dass die Schweizer Fluggäste nicht zwingend Hochdeutsch sprechen müssen, sie verstehen das Schweizer Deutsch inzwischen sehr gut. Flink geht das Kabinenpersonal ans Aufräumen. Gegenseitig hilft man sich, kleine, fast unbemerkte Handbewegungen signalisieren und kommunizieren nützliche Botendienste im Kabinengang.

Fast termingerecht landen wir in Dubai, wo es nach Ortszeit bereits 21.16 Uhr (CH-Zeit 18.16 h) ist. Durch die Umstellung auf die Sommerzeit reduziert sich der Zeitabstand um 2 Stunden. Schon heisst es von der charmanten und hilfsbereiten Swiss-Crew und dem Sitznachbarn Abschied zu nehmen. Die Swiss nimmt kurz weitere Gäste auf und fliegt zum Abschluss des Tages weiter nach Muscat. Erst dann hat die Crew ihren Feierabend und einen freien Tag, der gerne für Ausflüge mit dem Mietauto genutzt wird.

khalifa1471.jpg Burj Khalifa bei Nacht. 

Dubai hat mit Burj Khalifa ein neues Markenzeichen

 

Dubai, es ist das zweitgrösste der Emirate und befindet sich zwischen der Küste und den westlichen Ausläufern des Hajar-Gebirges, hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm entwickelt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, speziell von September 2008, hat ihre Spuren hinterlassen. Business-Leute machen sich schon bereit für ihre neuen Geschäfte. Ein hektisches Treiben wer Big-Business machen will nimmt seinen Lauf. Kein einfaches Unterfangen im globalen Wettbewerb für Schweizer Unternehmen im Wüstenstaat. Exportgeschäfte schwächeln nicht zuletzt wegen dem starken Schweizer Franken, sagt uns ein CEO.

Auf die übrigen Fluggäste wartet wohl einen vielseitiges Touristenprogramm mit mehren Besichtigungen von Einkaufszentren (Malls), Burj Khalifa (höchstes Gebäude der Welt mit 828 m!. Kulturonline-Tipp: Unbedingt für die Besichtigung frühzeitig reservieren!), Burj al Arab (auch hier gilt ohne Reservation kein Zutritt!), Luxus-Hotel Atlantis (Zutritt zur Reception für Touristen gesperrt!), Museen und Suqs. Bei der neuen, sehr sauberen und praktisch angelegten Metro von Dubai gibt es preiswerte Tageskarten (16 Dirham pro Person).

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Gut feilschen will gelernt sein. Lassen Sie sich im Suq nicht über den Tisch ziehen! Manche Gewürze (wie Safran) und Gegenstände sind durch die Globalisierung bei uns auch günstiger geworden.

Tipp: Im Goldsuq befinden sich imposante Schmuck- und Stoffläden. Unweigerlich gelangen die Besuchenden in eine Welt verwirrender Düfte. Es riecht nach Muskat, Koriander, Zimt, Curry, Weihrauch und Myrrhe. Viele Händler sind gastfreundlich, sie feilschen gern, aber meistens bezahlt der Gast unerwartet mehr für das Gekaufte. Man ist sich ja so sympathisch … Das Abenteuer Dubai kann beginnen.

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Gepflegte Schlafzimmer im Hotel Towers Rotana in Dubai. 

Towers Rotana – ein attraktives Hotel an bester Lage

Nach nur zehn Minuten Fahrzeit mit dem Hotelauto vom Airport zum Towers Rotana sind wir im Herzen von Dubai. Im Zimmer 2201 geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf Burj Khalifa und in Richtung Burj Al Arab. Die Räume sind praktisch und modern eingerichtet, alles ist frisch renoviert. Speziell: Ein Blickfang ist eine breite Bett-Ablage vor dem grossen Fenster, hier lässt es sich hoch hinaus oder tief hinter schauen. Burj Khalifa schleudert seine Blitz-lichter der Fassade entlang, wir sind bereit für einen nächtlichen Rundgang.

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«Long's Happy Hour» im Hotel Towers Rotana in Dubai ist legendär! Diese Bar ist die längste im Mittleren Osten!

Im Towers Rotana, welches 2001 gebaut wurde, geht es zuerst zum «Long’s Pub», zur längsten Bar im Mittleren Osten (!). Die Klientel am Tresen ist international, schnell kommt man mit den Gästen ins Gespräch. Für General Manager Mrad El Khoury ist das Towers Rotana eine Perle für Geschäftsleute und Feriengäste, die u. a. aus Brasilien, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz kommen: «Alle Zimmer (360 elegante Zimmer, inkl. Club Rotana Rooms, luxuriöse Zwei- oder Dreibett Suiten), sind modern eingerichtet, haben Satelliten-Fernseh- und high-speed Internetverbindung. Das reichhaltige Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen und ist in der Regel im Preis inbegriffen.»

Betty Zarzour Riachy, Direktor für Marketing und Kommunikation, ergänzt: ««Konferenzräume bieten eine angenehme Ambiance für erfolgreiche Ab-schlüsse. Die technische Ausstattung entspricht in allen Belangen den internationalen Anforderungen. Zur Entspannung kann man in den Spa-/Well-ness- oder Fitnessbereich (Bodylines /Zen the Spa at Rotana) gehen. Auf dem Dach im Nebengebäude findet sich auch der Swimmingpool mit Imbiss-Eck. Betrieben wird das Hotel Towers Rotana Dubai von 350 Mitarbeitenden aus 37 Nationen.»

Interessant ist auch die enge und langjährige Zusammenarbeit von Rotana mit den Schweizer Hotelfachschulen: «Wir pflegen einen regen Kontakt und fördern so unseren wichtigen Nachwuchs auf nationaler und internationaler Ebene», erklärt General Manager Mrad El Khoury.

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Im Nebengebäude vom Hotel Towers Rotana befindet sich der Swimmingpool im 6. Stockwerk. Hier kann man u. a. feine Pizza-Varianten oder Hamburger geniessen.

Miss Cho Cho Naing, Director of Front Office, ist eine kompetente Ansprech-partnerin für alle Bedürfnisse: «Dank der zentralen Lage des Hotels sind die Gäste schnell zu Fuss, mit der Metro (Station «Financial Centre») und Bussen oder günstigen Taxis beim World Trade Center, in den Exhibition Halls, bei Burj Khalifa/Dubai Mall und nur wenige Metro-Haltestellen von Media und Internet City entfernt. In 15 Minuten sind die Besuchenden am faszinierenden Küstenstreifen von Jumeirah.»

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Der Ostschweizer Jörg A. Hauri ist General Manager vom Hotel Beach Rotana in Abu Dhabi. Seine langjährige internationale Hotellerie-Erfahrung wird sehr geschätzt.

Weiter nach Abu Dhabi mit Hotel Beach Rotana – General Manager ist der Uzwiler Jörg A. Hauri

Eine andere beliebte Touristendestination ist Abu Dhabi. Der Bildbericht von Kulturonline aus Abu Dhabi und die Impressionen aus dem beliebten Hotel Beach Rotana folgen auf der Seite «Tourismus».

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Idyllisch. Die Beach- und Poolanlage vom Hotel Beach Rotana in Abu Dhabi. Neben dem Fitnesscenter Bodyline hat es auch Sauna, Dampfbad und Whirlpool.

Taucherinnen und Taucher finden weitere Informationen unter der Rubrik «Sport». In Abu Dhabi befindet sich auch die eindrückliche Ferrari World (www.ferrariworldabudhabi.com). Legendär ist der Ferrari World Roaster, die schnellste Achterbahn der Welt. Fahrgäste, die keine Herzprobleme oder Rückenschmerzen haben, werden beim Start von 0 auf 240 Std./km in 4,9 Sekunden beschleunigt, dann geht die Post erst richtig ab …

 

Links:

www.swiss.com

www.rotana.com

Blick ins Cockpit Swiss A330-300 (Google-Links)

Distanz Zürich - Dubai

www.dubaitourism.ae

Burj Khalifa – At the Top (Besichtigungsplattform im höchstes Gebäude der Welt mit 828 m!)

Burj Al Arab

Gastronomie-Reservationen im Burj Al Arab: 971 4 3017600

Links zu Abu Dhabi

Hotel Beach Rotana Abu Dhabi

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Das Diving Center in der Hotelanlage Beach Rotana in Abu Dhabi. Die Administration betreut Celine, Tauchinstruktor ist Frederic de los Reyes.

Tauchen in Abu Dhabi mit Ocean Dive Center

Wasser- und Windverhältnisse in Abu Dhabi

www.windguru.cz (dann auf Abu Dhabi und Yas Island !)

Ferrari World Abu Dhabi
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Tolle Herausforderung ... von 0 km/h auf 240 km/h in weniger als 5 Sek.!


Mit Formel-1-Stars Massa und Alonso auf dem Ferrari World Roaster!


FIA Formel-1-Rennstrecke Abu Dhabi / Yas Island

Falcon Hospital
(Chefärztin Dr. med. vet. Margit Gabriele Muller)

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Archiv

Bündner Patrick Manthe (37) ist einer der jüngsten Generalmanager von Mövenpick-Hotels & Resorts und lebt in Vietnam

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Jung und erfolgreich. Patrick Manthe aus Chur, im Bild mit Ehefrau Ploy und Sohn Jonathan, ist Generalmanager vom Mövenpick Hotel Hanoi und Chef von 188 Ange-stellten.                                                                                                      (c) Fotos: ROPO/MuA

Der Churer GM Patrick Manthe prägt für Mövenpick Hotels & Resorts den Tatendrang in Hanoi

Früher schwer vom Krieg getroffen, strebt Vietnam nach wirtschaftlichen Erfolgen. Der GM und Hotelier, Patrick Manthe aus Chur, zieht diskret die Fäden im Boutique-Stil Stadt-Hotel von Mövenpick Hotels & Resorts in Hanoi.

www.moevenpick-hotels.com

Im Herzen von Hanoi steht das etablierte Mövenpick Hotel (154 Zimmer/Suiten, 4 Meeting- und Banketträume für 160 Personen, Restaurant, Bar und 188 Angestellte), seine Fassade wurde im französischen Kolonialstil erbaut, welches Charme und Geschichte von Hanoi widerspiegelt. Nationale und internationale Geschäftsleute sowie Spitzenpolitiker gehen hier ein und aus. Der engagierte Gastgeber Patrick Manthe ist freundlich, zuvorkommen und diskret, wenn er die Hotelbesuchenden begrüsst. Seine Art mit Menschen, seinen Gästen, umzugehen, ist charmant und liebenswürdig. Die «Swissness», die er im persönlichen Gespräch repräsentiert, ist echt und seine Vorgaben und Versprechen sind für alle verlässlich.

Gastgebender Weltenbummler

Mit seinen Eltern, Jürgen und Hanni Manthe sowie mit der Schwester Gabi Fernstroehm-Manthe, lebte er in Chur, ist dort aufgewachsen und in die Schule gegangen. Er absolvierte von 1994 bis 1997 in der Bündner Hauptstadt eine Hochbauzeichner-Lehre in einem Architekturbüro, ehe er intensiv Sprachen lernte, so in Cambridge in Grossbritannien. Anschliessend ging er an die Hotel- und Touristikfachschule HTF in Passugg, die er im Mai 2000 mit der besten Diplomarbeit seines Jahrgangs erfolgreich abschloss.

Wichtige Berufserfahrungen sammelte Manthe zuerst im Wellnes & Spa Hotel Beatus in Merligen BE, dann war er Verkaufsverantwortlicher im Metropole Hotel in Interlaken. Im Anschluss ist die Hilton-Gruppe auf ihn aufmerksam geworden. Stetig ging es dann in der Karrierenleiter aufwärts: Von 2001 bis April 2003 wirkte er im Hilton Zürich Airport als Food & Beverage Service Manager, im Hilton Bonn in Deutschland zeichnete er als F&B Manager bis Mai 2005 verantwortlich und schon im Juni 2005 bis August 2006 engagierte man ihn ans andere Ende der Welt nach Australien als Catering Floor Manager ins Hilton Brisbane.

Weltoffen mit Schweizer Wurzeln

«Es war für mich schon immer ein Wunsch meine erlernten Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland zu vertiefen, wobei mir die typischen Schweizer Tugenden wie exaktes und organisiertes Arbeiten immer sehr gelegen kamen», sagt Patrick Manthe, der seine Karriere von September 2006 bis Oktober 2008 im luxuriösen Conrad Maldives Rangali auf den Malediven als F&B Manager fortsetzte. Während dieser Zeit lernte er den Karlsruher Hotelfachmann Knuth Kiefer kennen, der ihm die Türen zu Mövenpick Hotels & Resorts in Asien öffnete. Bis Juni 2010 arbeitete er im Mövenpick Hotel Hanoi als Executive Assistant Manager.

Seine Kompetenz und sein Engagement – praktisch rund um die Uhr – blieb auch dem Baselbieter Andreas Mattmüller, Chief Operating Officer Middle East & Asia beim Mövenpick Hotels & Resorts Management in Dubai, nicht verborgen. Mattmüller fördert den Nachwuchs bewusst und gab klare Anweisungen: Knuth Kiefer, der das Mövenpick Hotel Hanoi anfänglich leitete, übergab den Führungsstab an Manthe und wurde selbst GM Vietnam in Saigon. Patrick Manthe war mit diesem Akt und seinen 36 Jahren erstmals Generalmanager eines Hotels und somit einer der jüngsten GM der Mövenpick Hotel & Resort-Gruppe.

«Hotellerie als Lebenstil und Bereicherung»

«Die Hotellerie ist für mich nicht nur ein Beruf, vielmehr ein wertvoller Lebenstil und eine Bereicherung im Umgang mit faszinierenden Kulturen, Ländern und Leuten», beschreibt der Churer Patrick Manthe seine Einstellung zum Beruf. Inzwischen hat er geheiratet. Seine thailändische Frau Ploy (33), die er im Hotelbusiness kennenlernte, schenkte ihm im Oktober 2010 einen gesunden Knaben namens Jonathan, er und Ploy haben sein Herz für immer an den herzigen Boy verschenkt.

Wie sieht Manthe’s Zukunft aus? «In der Hotellerie ist es sehr schwierig den nächsten Schritt oder die weiteren Destinationen zu planen. Flexibilität ist eine erforderliche Voraussetzung, um in unserem Beruf erfolgreich zu sein. Ich habe aufgehört konkrete Pläne zu schmieden, sehe meine Zukunft aber eher im asiatischen Raum.»

GM Patrick Manthe und der Markt in Vietnam

In Vietnam sieht die Mövenpick Hotelgruppe einen aufstrebenden Markt für Business- und Leisure-Kunden. Vietnam ist ein gut positioniertes Tourismusland mit zweistelligen Wachstumsraten. Die Kombination von Geschichte und Kultur, pulsierenden Städten (7 Mio. Motorräder in Saigon und Hanoi!), atemberaubenden Stränden und schönen Landschaften, dies macht das Besondere für erfahrene Reisende in diesem sozialistischen Staat aus.

Sowohl Mövenpick Hotel Saigon wie auch Mövenpick Hotel Hanoi sind mit ihren modernen Infrastrukturen bestens für Tagungen und Workshops von international tätigen Firmen gerüstet. Die Auslastung pro Jahr beträgt zwischen 70% in Saigon und über 75% in Hanoi. Vietnam verzeichnet gegenwärtig eine Zunahme von Touristen und Geschäftsleuten, die sonst nach Japan (eine Folge des Atomdesasters) gereist wären.

Die Gästestruktur wird von Vietnamesen, Japanern und Singapur-Touris-ten angeführt. Aus Europa stammen die meisten Gäste aus Deutschland, Italien, Skandinavien und der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Reisenden aus den USA und Australien.

Link zu Mövenpick Hotels & Resorts in Vietnam

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Lieder, die berühren – sogar über seinen besten Freund, die Katze Ferdinand

hoffm.jpg Ein Album mit Tiefgang. 

Klaus Hoffmann vom angstvollen Schauspieler zum feinfühligen Sänger

«Zuerst war da der Schauspieler Klaus Hoffmann. Ort des Geschehens: Berlin, Freie Volksbühne. Stück „Equus“ von Peter Shaffer. Ein Cafe „accu“ in der Innenstadt, schwarzer Kaffee, belegte Brötchen. Klaus Hoffmann heisst komplett Klaus-Dieter Hoffmann. Er ist Anfang zwanzig … - und skeptisch, neugierig, aber offen», heisst es auf seiner Web-seite. Heute begeistert er als Sänger mit Gitarre und mit dem Schweizer Bassisten Peter Keiser seine Fans. Zu seinen Freunden zählt Reinhard Mey, der auch auf dem letzten Album «Berliner Sonntag» zu hören ist.

www.klaus-hoffmann.com

Link zu Peter Keiser, Bassist u. a. von Klaus Hoffmann

Blick zurück, Homepage-Aussagen: Klaus Hoffmann hatte Bammel vor der Theaterrolle, Schiss vor den gestandenen Kollegen. Am Premierenabend war es für ihn wie im Kino seiner frühen Jahre - es ging um Tod oder Le-ben, um Sieg oder Niederlage. Klaus Hoffmann siegte. Vorsichtige An-näherung. Was will der Mensch mit dem Kugelschreiber und Schreibblock? Was schreibt der auf, was schreibt er nicht auf und schreibt es dann vielleicht doch? «Eigentlich finde ich so ein Interview Quatsch! Abtasten. Wortfetzen. Halbe und ganze Sätze. Halbausgesprochenes. Dann plötzlich auch Standpunkte, Ansichten, trotzig, schüchtern, frech. Manchmal trete ich auch in Clubs auf, so mit Gitarre und singe. Hab' gerade meine erste Platte gemacht. Das Cover-Photo ist scheusslich. Da sehe ich aus wie so ein Teenie-Liebling. Das mache ich nie wieder», hält Klaus Hoffmann fest.

Und die Lieder? Was singt er?

«Lieder, die ich mag. Von Jacques Brel, aber auch eigene. Im Go-In zum Beispiel, spätabends. Mach' ich heute auch noch. Da bin ich ich. Neu-gierde auf die Lieder», betont Klaus Hoffmann.

Noch mehr, als er schliesslich von sich selber spricht, als der Kugel-schreiber längst eingesteckt ist. Geschichten von Reiserouten gen Osten. Strecken, die vertraut sind. Ausbruch aus dem Mief der jungen Jahre, raus aus der Enge von Schulzeit und Lehre. Rein ins Leben. Oder was man dafür hielt. Ab auf die Strasse - Griechenland, Türkei, Iran, Afghanistan. Das Leben - eine einzige Tramptour, eine einzige Wander-ung durch die Welt, ins Blaue. Damals begann so etwas wie ein Gefühl von Nähe. Nicht zu dem Schauspieler, nicht zu dem Sänger, aber zu dem Menschen. Nach einstige Aussagen von Bernd Lubowski.

Heute ist Klaus Hoffmann …

… gefestigt, besonders musikalisch. Er ist heute aus der Musikszene in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Seine Lieder berühren, machen nachdenklich. Zuhörende können intensiv mitfühlen, besonders bei geschlossenen Augen, denn dann kommen die starken Worte und die wunderbaren Klänge in Bewegung, ja wirklich – in eigendynamische Schwingungen, sie lassen eigene Bilder zu. Tiefe Verbundenheit entsteht. Katzenliebhabende werden besonders am Lied «Ferdinand» («mein bester, leider verstorbener Freund!») nicht vorbei kommen: «(…) Morgen, wenn die Sterne leuchten, erzähl ich dir vom alten Haus, vom Garten und von unserem Glück und von deiner ersten Maus – und weit, weit, weit lieb ich dich in Ewigkeit.»

Seine Lieder widerspiegeln sich im Alltag, in stimmungsvollen Momen-ten. Neben tiefen Textpassagen, fehlt auch der geschickt verpackte Humor zwischen den Liederzeilen nicht («Wenn ich’s hier schaff, schaff ich’s überall»). Klaus Hoffmann ist ein Interpret, dem man gerne mehr-mals zu hört. Unsere Ausgabe vom Album «Berliner Sonntag» bekam nicht nur deshalb einen Stammplatz in der CD-Sammlung, sondern auch wegen dem Schweizer Bassist Peter Keiser, der mit seinem Zwillings-bruder Walter Keiser (Drums) bei der Gölä-Band, bei der eigenen Band «The Keiser Twins» und «Misty Blue» mitspielt. Er ist ein Urgestein in der Schweizer Musikszene mit unendlich vielen Talenten.

klaush.jpg Erinnerungen von Klaus Hoffmann.

Im Ullstein-Verlag ist seine Biografie «Als wenn es gar nichts wär: Aus meinem Leben» erschienen.

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  • goldk.jpg Bild zVg: Aufnahme vom Fundort.

    Spuren der frühen Christen am Untersee

    Bei archäologischen Sondierungen im Jahr 2006 in Steckborn-Obertor dokumentierte das Amt für Archäologie Thurgau frühmittelalterliche Gräber. Bei den im Gesichtsbereich eines Bestatteten geborgenen kleinen Goldblechen handelt es sich um ein Goldblattkreuz. Diese in der Schweiz sehr seltene Grabbeigabe ist im Museum für Archäologie in Frauenfeld zu bewundern.

    Amt für Archäologie des Kantons Thurgau 

    Bereits im Frühjahr 1934 wurden bei Strassenarbeiten im Obertor, in markanter Hanglage südöstlich des Städtchens Steckborn, mehrere Gräber angeschnitten. Insgesamt wurden damals von Karl Keller-Tarnuzzer 41 Bestattungen freigelegt. Den Toten waren teilweise persönliche Gegenstände mit ins Grab gegeben worden.
     
    Weitere Sondierungen waren nötig
    Die Bautätigkeit zwang in den Jahren 1989 und 2006 zu weiteren Sondierungen, in deren Folge über 100 weitere Bestattungen freigelegt wurden. Bei der Sondierung im Jahr 2006 des Amtes für Archäologie wurden im Gesichtsbereich eines Bestatteten Reste von Goldblech geborgen. Diese filigranen Goldblättchen sind nun fachgerecht restauriert. Neben einer Waffe (Sax) und einem Gürtel erhielt der männliche Bestattete auch ein Goldblattkreuz mit ins Grab. Die ca. 3 cm langen Kreuzarme sind mit einem Tierornament verziert.
     
    Goldblattkreuze sind in der Schweiz selten
    Goldblattkreuze sind eine typische, aber seltene Grabbeigabe des 6. bis frühen 8. Jahrhunderts bei den Alamannen, Bajuwaren und Langobarden. Die Kreuze messen zwischen 2 und 18 cm und wurden aus dünnem Goldblech ausgeschnitten und mit Figuren oder Mustern geprägt. Sie sind meist gleichschenklig und haben an den äusseren Rändern kleine Löchern, durch die sie auf Textilien aufgenäht wurden. Oft werden sie auf der Stirn- und Mundregion der Skelette aufgefunden. Daher wird vermutet, dass sie auf einer Art Schleier (Schweiss- oder Leichentuch) aufgenäht waren, der über das Gesicht der Toten gelegt wurde.
     
    Die Sitte der Beigabe ...
    ... von Goldblattkreuzen kam in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts zeitgleich bei den Alamannen und Langobarden auf. Nördlich der Alpen wurden bisher ca. 90 Goldblattkreuze gefunden. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert. Auf dem Gebiet der Langobarden in Raume Oberitaliens sind schon fast 260 Kreuze bekannt. Dort wird auch der Ursprung dieses Brauches gesehen. In der Schweiz sind Goldblattkreuze äusserst selten. Schriftliche Überlieferungen zum Glauben der Alamannen im Bodenseeraum gibt es so gut wie gar nicht. Umso wertvoller sind Beigaben, die über den sozialen Hintergrund oder die Glaubenswelt Auskunft geben können.

    www.tg.ch

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    Grösste Glasvase der Welt und ein überdimensionaler Glasbrunnen

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    Vielseitig, kreativ und versiert. Die 47-jährige Kunstschaffende und Familienfrau Regi Vonrüti lebt ihre Kreativität durch die Glaskunst und Goldschmiederei aus.                                  © Fotos: ROPO/MuA

     

    Nachhaltiger Glaszauber für Haushalt und Kunst in Münchwilen TG

    Künstlerateliers haben immer einen besonderen Reiz, speziell jenes von Regi Vonrüti und ihrer Firma Design RvonR im thurgauischen Münchwilen. Die gelernte Goldschmiedin und Kunstschaffende für Glas-Kreationen ist mit 20 Jahren selbständige Unternehmerin ge-worden. Kulturonline.ch empfiehlt: Wer immer ein neues Haus baut oder renoviert oder eine Vorliebe für Glas-kunst hat, der sollte vorher bei Regi Vonrüti passende Objekte aussuchen. Die bunte, glasklare und emotionsgeladene Begeisterung ist augenblicklich, die Symbiose mit Holz, Metall und Stein fasziniert und ist nachhaltig. Gegenwärtig arbeitet sie auch an der grössten Glasvase der Welt (Grösse 1.10 m, Gewicht 80 kg) und an einem überdimensionalen Glasbrunnen von 800 kg Masse, der demnächst für neun Monate in den Brennofen geht. Im März 2011 ist Regi Vonrüti in zwei Ausstellungen zu bestaunen. Ein lohnenswerter Tipp für kunstinteressierte Bauherren und Architekten!

    www.design-rvonr.ch

    Qualität und Kunst fesselt durch Glas. «Ich lebe für meine Familie sowie für die Glaskunst und freue mich, wenn ich meine Kreativität ausleben kann. Nicht zwingend der Verkauf eines Objektes begeistert, obwohl dies natürlich aus unternehmerischer und finanzieller Sicht auch wichtig ist, aber die Freude der Kaufenden am Objekt befriedigt noch viel mehr», sagt Regi Vonrüti. Wir staunen über die unternehmerische Gelassenheit der zierlichen Frau, ihre Hände sind gezeichnet von harter Arbeit. Ohne Zweifel, sie ist eine Macherin und kein «Modepüppchen». Sie wünscht sich mehr, dass angehende Hausbauende zu ihr kommen und ihr gemütliches Heim mit ihren praktischen Kunstobjekten verzieren und nachhaltig verschönern.

    Experimente mit exklusiven Materialien bedeuten Risiko

    Kunst kommt von Können. Das exklusive Material, die besondere Verarbeitung, das Experimentieren beim Brennen, das unternehmerische Risiko im Schadenfall, der durch eine falsche Behandlung schnell entstehen kann, alle diese Aspekte machen deutlich, diese Glaskunst ist einzigartig und hat ihren Preis und verlangt nach einem fachspezifischen Können.

    Warme und verschmelzende Farbtöne im gläsernen Waschtisch «Massivo» verleihen dem Raum eine ausdrucksstarke Note. Eine gradlinige Ästhetik lässt das Lavabo «Calipso» zu einer genialen Lichtskulptur erstrahlen. Der Waschtisch bietet eine grosszügige Ablagefläche und genügend Raum für individuelle Unterbauten.

    Das Atelier von Regi Vonrüti’s Unternehmen Design RvonR ist in zwei Bereiche ge-gliedert, gleich links beim Eingang vom kunstvoll gebauten Hauptgebäude an der Murgtalstrasse 20 in Münchwilen TG befindet sich die umfangreiche Ausstellung; und rechts dahinter offenbart sich die Goldschmiede-Werkstatt mit Bürotrakt. Im hinteren Teil sind die Lagerbestände, Glasschleifplätze und Brennöfen, die durch eine nützliche Tragvorrichtung bedient werden. Noch nie haben wir so grosse Brenn-öfen gesehen. Wir staunen wie sie dies alles alleine «händelt». Der Brennofen ist der grösste der Schweiz. Eine Firma aus Tschechien stellt diese Brennöfen, mit dem Know How von Regi Vonrüti (!), exklusiv her.

    Zur richtigen Zeit, das Richtige tun – Management in Eigenregie

    Aktuell steht bei Regi Vonrüti die weltweit grösste Kunstglasvase. «Die Grösse der Vase beanspruchte einen speziell grossen Brennofen. Und in der richtigen Hitze muss das Glas genau verformt und verziert werden, dann ist höchste Konzentration gefragt. Mittels einer Hebevorrichtung werden die schweren Objekte transportiert und für die Weiterbearbeitung und Optimierung perfekt positioniert.»

    Das nächste Objekt ist ein grosser Glasbrunnen. Die speziell angefertigte Keramik-form wird mit Glas kunstvoll gefüllt und muss während neun Monaten bei genau abgestimmten Temperaturen gebrannt werden. Solange ist Regi Vonrüti auf zu-sätzliche kleinere Brennöfen angewiesen. Auch hier zeigt sich die Kunstschaffende von einer neuen Seite, sie managt alles in Eigenregie. Und dies neben dem Fami-lienleben mit den zwei Kindern, mit dem 20-jährigen Yannic und der 23-jährigen Jana, und ihrem 8-jährigen Bodyguard Grosspudel Ares.

    Jedes Glaskunstwerk ist ein unverwechselbares und erschwingliches Original

    Regi Vonrüti hat sich das Kunsthandwerk selber über die Jahre beigebracht: «Die Familie hat mir dazu in liebenswürdiger Art und Weise die berufliche Freiheit er-möglicht. Als Angestellte hätte ich mich nicht so intensiv auch um die Kinder küm-mern können. Das Umsetzen von Ideen mit Glas ist nicht einfach, es braucht viel Zeit. Oft muss man experi-mentieren, um sich an das beste Resultat und das kreativste Ergebnis heranzutasten», betont sie und fügt bei: «Einmal gebranntes Glas, welches Schäden aufweist, ist für den Abfall bestimmt und muss zusammen geschlagen werden. Deshalb sind speziell geformte und verzierte Glaskunstwerke etwas Einmaliges, Originale der Extraklasse.»

    «Ausgefallenes gewinnt an nützlicher Bedeutung. Am besten lebe ich von der Mund-zu-Mund-Propaganda, denn wenn die Hausbesitzenden zufrieden sind, dann sind auch ihre Besucherinnen und Besucher fasziniert von den Möglichkeiten, die alle trotz der Kreativität, Farbenwelt und Form erschwinglich sind», hält Regi Vonrüti fest.

    Neben ihrer permanenten Ausstellung im Atelier in Münchwilen ist Regi Vonrüti immer wieder bei gepflegten Ausstellungen zu bestaunen, so beim Event «5ünfstern – 290 offene Künstlerateliers», vom 19. bis 27. März 2011 bei Kultur im Bahnhof St. Gallen, sowie in der Ausstellung im Schloss Biberstein vom 25. bis 27. März 2011.

    www.design-rvonr.ch

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    Psychologische Erste Hilfe (PEH) der Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell in steter Weiterbildung

    Trauma-Experte Prof. Dr. Lars Weisæth über Erlebnisse und Erfahrungen aus Alltags- und Grossereignissen

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    Prof. Dr. Lars Weisæth, Oslo, Experte für Erlebnisse und Erfahrungen aus Grossereignissen.

    Tag für Tag und rund um die Uhr sind Teams der Psychologischen Ersten Hilfe (PEH) für aussergewöhnliche Ereignisse auf Pikett und über die Sanitätsnotrufzentrale 144 in der Ostschweiz im Einsatz. In einer Fachtagung im Kantonsspital Frauenfeld sprach Prof. Dr. Lars Weisæth aus Oslo über traumatisierende Ereignisse und Erlebnisse bei Alltags- und Grossereignissen und ging dabei auf die wichtige Rolle der Helfenden ein: «Erste Hilfe muss in der Situation bedürfnisgerecht sein und in einem beruhigenden Rahmen ablaufen. Die Verarbeitung beraucht Geduld und Zeit.»

    www.peh.sg.ch

    www.nnpn.ch

    Als Veranstalter der Fachtagung zeichneten Dr. Max Dössegger, Thurgauer Kantonsarzt, Dagmar Vejmola, Leiterin Care Team Thurgau und Mitglied Leitungsteam PEH St. Gallen, sowie Dr. Thomas Meier, Chefarzt Klinik St. Pirminsberg, Pfäfers, Leiter PEH-Einsatzgruppe Kanton St. Gallen.

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    Prof. Dr. Lars Weisæth mit dem St. Galler PEH-Führungsteam Dagmar Vejmola, Thomas Meier und Johannes Jung (v.l.).

    Angst vor Atomkriegen ermöglichte Psychologische Erste Hilfe-Teams

    Mit Prof. Dr. Lars Weisæth konnte eine Koryphäe für nationale und internationale Krisensituationen als Referent gewonnen werden. Er begann seine Ausführungen mit eindrücklichen Bildern des Norwegischen Malers Eduard Munch. «Die bekannten Gemälde wie „Der Schrei“, „Tod im Krankenzimmer“, „Die tote Mutter und das Kind“ zeigen in eindrücklicher Art und Weise auf kunsthistorischer, zwischenmenschlichen Ebene, welche fachlichen, psychotraumatischen und emotionalen Vergleiche sich ableiten lassen. Die  Psychologische Erste Hilfe wurde begründet. Mit dem Bau der Atomkraftwerke in Europa kam 1954 auch die Angst vor Atomkriegen und deren Folgen in der Bevölkerung zur Sprache. Mehrere Regierungen haben sich dann entschlossen, erste Care Teams aufzubauen und einzusetzen». Danach haben sich Psychologische Erste Hilfe Teams schrittweise weiter entwickelt. Der Bezug zur Schweiz wurde durch den Referenten schnell hergestellt. Der Zürcher Psychiater Eduard Stierlin (1878 – 1919) gilt als Pionier – ein besonders erwähntes Vorbild für Weisæth – in der Forschung und Analyse von nervösen und psychischen Störungen nach Katastrophen, unter besonderer Berücksichtigung einer Eisenbahnkatastrophe.

    Dramatische Fallbeispiele und die Hilfestellungen

    Vertieft skizzierte der Referent Ereignisse wie der Tsunami im Dezember 2004, der Untergang der Fähre Estonia (28.9.1994), grosse Lawinenniedergänge mit militärischen Opfern, Busunfälle mit Kindern in Schweden, Ereignisse mit einer mehrköpfigen Flüchtlingsgruppe aus Somalia, die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 in den USA, der Untergang einer Ölplattform und aktuell das Bergunglück mit den Mineuren in Chile (13.10.2010) mit den entsprechenden Überlebensstrategien.

    Neben dramatischen Fallbeispielen aus Skandinavien analysierte Weisæth speziell die helfenden Aspekte beim Tsunami vom 26. Dezember 2004, dem bisher schlimmsten Seebeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra, welches über 230'000 Todesopfer in acht asiatischen Ländern forderte. Er beleuchtete die Abfolge der Ereignisse, die fachlich versierte und nachhaltige Betreuung sowie die psychotraumatische Entwicklung von Überlebenden und Hinterbliebenen speziell mit Bezug auf die skandinavischen Länder Norwegen, Schweden und Finnland.

    In einer amerikanischen Konsensus-Konferenz konnten sich die Fachleute auf folgende fünf Schritte im Krisenmanagement einigen: Sicherheit  herstellen (safety first), beruhigen, Bedürfnisse der Betroffenen erkennen und darauf eingehen, Beziehungen herstellen (zwischen Betroffenen, innerhalb der Familien, Arbeitskollegen usw.), Hoffnung vermitteln, dass es wieder bessere Zeiten geben wird, dass der Mensch fähig ist selbst schlimmste Erlebnisse irgendwie zu verarbeiten.

     

    Stressfaktoren, die Bedrohungen auslösen

    Weisæth nannte fünf kritische Stressfaktoren: «Lebensbedrohende Situationen, schwere körperliche Verletzungen, Erfahrungen und Beobachtungen in der Rolle als Zeuge eines Vorfalls, als hilfloser Zeuge in einer hilflosen Situation – auch als doppelte Hilflosigkeit bekannt – sowie Tod. Alle diese Stressfaktoren können unterschiedliche Bedrohungen für das Individuum auslösen.»

    Untersuchungen nach dem Tsunami ergaben, dass in der Zeitspanne von sechs Monaten bis zwei Jahren bei den Hinterbliebenen in Skandinavien rund 25% emotionale Probleme, 15% posttraumatische Störungen, 5% Depressionen und 5% gesundheitliche Probleme aufwiesen. «Enorm wichtig war, dass die Hinterbliebenen an den Ort des Geschehens zurückkehren konnten, um das Erlebte selbst und mit den Angehörigen psychisch zu verarbeiten. 61% der Personen sagten aus, sie wollten verstehen, was geschah, 21% suchten vor allem  ein Gefühl der Nähe zu den Verstorbenen und 8% schätzten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitbetroffenen», erklärte Weisæth.

    Er verglich ein solches Durchleben mit dem Training und der Weiterbildung von Notfallsituationen: «Nur durch das vorherige Erleben können wir in der Krise richtig handeln. Alle Menschen können sich auf Unfälle oder andere Ereignisse vorbereiten, Abläufe und Lösungsmöglichkeiten durchdenken, denn im Ernstfall muss man einfach reagieren und das Beste mit dem Vorhandenen in der Situation machen, dies gilt besonders für die Mitglieder von Blaulichtorganisationen und Psychologische Erste Hilfe-Teams».

    Psychologische Erste Hilfe

    Psychologische Erste Hilfe-Teams gibt es in der ganzen Schweiz. Einsätze können durch Unfälle, Suizid, plötzliche Todesfälle oder Katastrophen erfolgen.

    Die Kernaufgabe der Einsatzgruppe Psychologische Erste Hilfe (PEH) besteht darin, von potentiell traumatisierenden Erfahrungen unmittelbar Betroffenen und deren Angehörigen sowie den Einsatzkräften zu helfen, möglichst rasch wieder in den Alltag zurück zu finden. Wo nötig werden für einzelne Betroffene notwendige Langzeitbegleitungen oder –behandlungen vermittelt. Einsätze erfolgen durch die Sanitätsnotrufzentrale 144. (ropo)

    Links:

    www.peh.sg.ch

    www.nnpn.ch

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    Ab in die Ferien! Eine Checkliste mit Tipps und Tricks

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    Zufriedene und glückliche Ferien, dank einer praktischen Checkliste!                  (c) Foto: ROPO/MuA

    Eine sorgfältige Planung hilft, unliebsame Überraschungen während der wohlverdienten Sommerferien zu vermeiden. Denner Reisen hat deshalb für seine Kundinnen und Kunden eine nützliche Checkliste mit Tipps und Tricks zusammengestellt, damit man die Ferien unbeschwert geniessen kann.

    www.denner-reisen.ch

    Ist der Reisepass noch gültig? Sind die Nachbarn um das Giessen der Blumen gebeten worden? Haben die Kinder genügend Spielsachen dabei? Muss an spezielle Impfungen gedacht werden? Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die dazu beitragen, die lang ersehnten Sommerferien in vollen Zügen geniessen zu können.

    Reise-Vorbereitungen vereinfachen

    Als spezielle Dienstleistung für seine Kundinnen und Kunden hat Denner Reisen deshalb eine praktische Checkliste zusammengestellt, mit der die Reise-Vorbereitungen vereinfacht werden:

    - Vor den Ferien:  Als nützliche Vorbereitung hilft es, die Briefkastenleerung und die Betreuung der Haustiere zu organisieren, fällige Rechnungen zu begleichen sowie  Kreditkarten und Ausweisen auf ihre Gültigkeit zu überprüfen.

    - 1 Stunde vor Abreise: Damit auch während der Ferien zu Hause alles in Ordnung ist, muss vorher beachtet werden, den Herd auszuschalten, das Wasser abzudrehen, die Fenster und Türen zu sichern, die Licht-Zeitschaltuhren zu aktivieren und die Schlüssel beim Nachbarn zu hinterlassen.

    - Reisegepäck: Im Ferien-Koffer dürfen Reisedokumente und -führer nie fehlen. Auch an den Adapter für Steckdosen, an ein Wörterbuch, die Ferien-Apotheke und die Strand-Lektüre sollte immer gedacht werden.

    - Ferien mit Kindern: Wenn man mit Kleinkindern reist, sollten jeweils genügend Windeln eingepackt werden. Auch ein Ersatz-Nuggi darf nicht fehlen. Spielsachen und Buggy sollten mitgenommen sowie spezielle Baby-Nahrung und eventuell Medikamente auf Vorrat organisiert werden.

    - Spezielles: Bei Reisen mit dem Velo sollte man an Flickzeug und Helm denken, bei Autoreisen Versicherungspapiere und Reserveschlüssel nicht vergessen, bei Strandferien den Sonnenschutz und bei langen Bahn- oder Flugreisen Schlafbrillen, Kopfhörer und kleine Kissen einpacken.

    Bei Schwierigkeiten Kontakt zur lokalen Reiseleitung

    Denner Reisen rät ausserdem allen Kundinnen und Kunden, sich bei allfälligen Schwierigkeiten während der Ferien sofort an die lokale Reiseleitung zu wenden, damit ihnen diese gleich vor Ort helfen kann. So kann man die Ferien in vollen Zügen geniessen.

    Die vollständige, vier Seiten umfassende Reise-Checkliste «Ferien» von Denner Reisen steht im praktischen pdf-Format unter www.denner-reisen.ch zum Download bereit.

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    Mit «Sternen-Paula» unterwegs im Sinai – Ein Exklusiv-Interview mit Paula Müller

    «Sich Zeit nehmen zum Schauen, Nachdenken und Staunen»

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    «Sternen-Paula» - ein Leben nicht nur für die Sterne. Paula Müller ist von Deutschland ausgewandert und hat sich mit Erfolg eine neue Existenz als Reiseleiterin und Astrologin in Sharm El-Sheikh aufge-baut.                                                                                                                                    (c) ROPO/MuA

    Die aus Deutschland stammende Paula Müller kennt Ägypten und speziell den Sinai seit mehreren Jahren. Seit fünf Jahren lebt und arbeitet sie in Sharm El-Sheikh. Als «Sternen-Paula» hat sie sich bei den Touristen und Einheimischen schnell einen ausgezeichnet Namen geschaffen, denn sie geht auf die Wünsche der Kunden und Geschäftspartner mit grossem Engagement und Einfühlungs-vermögen ein. Qualität und Zuverlässigkeit von ihr werden im Tourismus ge-schätzt. Exklusiv befuhr Kulturonline mit ihr die Route um die Sinai-Berge, dabei kamen wir auf ihre Aktivitäten, Erfahrungen und Dienstleistungen als Reiseführerin und Astrologin zu sprechen.

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    Aktives Wüstenleben. Bevor mit Teleskopen die Sternen betrachtet werden können, wird den Gästen in der Wüste viel Abwechslung und ein Abendessen mit Vorträgen geboten. 

    www.sternenpaula.de

    Mehr über die Reportage am Roten Meer und Sharm El-sheikh unter

    www.kulturonline.ch/index.htm

    http://www.kulturonline.ch/tourismus/

    Tauchen bei Sharm El-Sheikh mit Subex

     

    Kulturonline: Seit wie viel Jahren sind Sie in Ägypten und was dürfen die Gäste bei Ihnen erwarten?

    Paula Müller: «Ich kenne Ägypten, ganz speziell den Sinai seit zehn Jahren und lebe und arbeite hier seit über fünf Jahren. In all den Jahren bin ich sehr viel durchs Land gereist und durfte viele Menschen und Plätze kennenlernen. Aus dieser umfangreichen Erfahrung entstanden meine unterschiedlichen Touren, sei es die sehr individuellen Tagestouren an Plätze im Sinai, die noch wenig vom Tourismus berührt sind oder auch meine grosse Wüstentour quer durch die Oasen der Westlichen Wüste.

    Bei den Tagestouren im Sinai möchte ich die persönlichen Bedürnisse meiner Gäste in den Vordergrund stellen, ob sich jemand für Land und Leute interessiert – dann geht es in einer der Oasen – oder mehr die geschichtsträchtigen Plätze wie in das Kloster von St. Katharinen mit seinen Kunstschätzen besichtigen möchte. Was für mich eine besondere Bedeutung hat ist - Zeit – die möchte ich, soweit es der Zeitplan zulässt, meinen Gästen lassen. Zeit um mal auf eine Sanddüne zu sitzen, Zeit für einen Stop für ein besonderes Fotomotiv oder einfach Zeit um für ein paar Schritte in der Wüste zu wandern.

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    Die Wüste hat viele Gesichter und Farben. Paula Müller kennt speziell schöne Plätze und hat ein ausgezeichnet Auge für kleine und grosse Sehenswürdigkeiten nicht nur im Sinai.

    Das spritiuelle Erbe des Sinai verbinde ich mit meinem abendlichen Sternen-Ausflug in die nahen Berge von Sharm El Sheikh. Hier möchte ich meinen Gäste die Faszination des Universums näherbringen und in die klassischen Sternenkunde, die Verbindung von Astronomie und Astrologie, einführen.»

     

    Kulturonline: Welche Aktivitäten bilden die Höhepunkte?

    Paula Müller: «Das ist eine gute Frage – ich denke für jeden wird es andere Schwerpunkte geben und somit auch andere Highlights. Was die Tagestouren betrifft, ist die traumhafte Rückfahrt von den Bergen von St. Katharinen im Licht der Nachmittagssonne durch die abwechslungsreichen Landschaften von Wüste und Berge ein besonderes Erlebnis.

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    Das berühmte St.Katharinenkloster im Sinai dürfen die Besucherinnen und Besucher nicht verpassen. Paula Müller kennt sich hier und am Moses-Berg sehr gut aus und pflegt persönliche Kontakte zu Be-duinenfamilien.

     

    Genauso mag ein Picknick inmitten der Wüste oder einem Gespräch mit einem Beduinen über dessen Leben etwas Besonderes sein. Auch ist eine einsame Wanderung entlang den Wadis und den erhabenen Bergen, bei der man den ganzen Tag für sich alleine sein kann, sind etwas Aussergewöhnliches.

    Mit Sicherheit ist eine Fahrt mit dem Jeep im „Sanddünenmeer“ der Oase Siwa und die Wüstendurchquerung nach Bawiti etwas Spektakuläres. Selbstverständlich kann eine ausführliche Interpretation des persönlichen Horoskop's ein besonderes Highlight sein, viele stehen an einem Wendepunkt und über die Astrologie kann man excellente Richtungshinweise bekommen.»

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    Im Kontakt mit den Beduinen. Kleine Erinnerungsstücke werden bei Kerzenlicht zum Kauf angeboten. 

    Kulturonline: Was bedeutet Astrologie für Sie?

    Paula Müller: «Ich arbeite mit der Astrologie schon seit über 13 Jahren und sie ist für mich eine Wissenschaft, die mit Spiritualität zu verbinden ist. Sie liefert uns greifbare, nachvollziehbare und akzeptable Aussagen. Wir können allein mit Materie, Geld und beweisbarem Wissen nicht leben und werden angehalten das Gefühl und den Spirit zu integrieren. Man kann versuchen die notwendige Verbindung von Körper, Geist und Seele zu verdrängen, doch eines Tages klopft sie an die Tür und lässt sich nicht mehr verleugnen.

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    Paula Müller beim Abendrot mit ihren Gästen in der Wüste. Vor dem Sternen-Gucken gibt es ein feines Abendessen, welches von den Beduinenfamilien zubereitet wurde.

    Die Astrologie, sprich das persönliche Horoskop, bietet klare, umsetzbare Lösungen, die Jedermann verstehen und anwenden kann. Wie die aktuellen Ereignisse uns aufzeigen verlieren die Sicherheiten immer mehr an Bedeutung, wie durch Finanz- und Wirschaftsaftskrise, Naturkatastrophen, und das Vertrauen darin schwindet. Sicherheit und Stabiliät muss wieder Jeder in sich finden. Für das Ausloten der Fähigkeiten des Einzelnen bietet die Astrologie eine wunderbare Plattform.»

     

    Kulturonline: Hatten Sie eine prägende Begegnung, die diese Ambiance beziehungsweise diese Umstände widerspiegeln?

    Paula Müller: «Ja – die Unterhaltung eines Beduinen mit einem Fremden, der ganz stolz auf seine schöne Uhr war - vielleicht ein schweizer Landsmann?, ich weiss es nicht. Der Beduine erwidert ihm auf den Hinweis seiner Uhr: „Schau, Ihr habt die Uhr – wir haben die Zeit!“.

    Jüngst war auch ein Schweizer mit mir beim Sternen-Gucken in der Wüste. Zu späterer Stunde entdeckte er durch das Teleskop den Saturn. Es war das erste Mal, dass er diesen Planeten mit eigenen Augen sah. Er staunte und erinnerte sich an einen Spruch: „Es gibt Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte dafür gibt; und wenn es sie gäbe, man würde die Bedeutung nicht verstehen.“

    So betrachtet wird man selber ganz still und klein. Die persönlichen Probleme – nicht zuletzt die Probleme des Alltages – erhalten dadurch eine ganz andere, kleinere Bedeutung.»

     

    Weitere Informationen unter www.sternenpaula.de

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    Paula Müller hat durch ihre sympathische Ausstrahlung und ihren Tatendrang viele Gäste. Besonders gern hat sie Sinai- und Ägypteninteressierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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    Superpuma mit Privatflugzeug im Schlepptau

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    Zwei Flugzeuge, aber nur ein Motor! Beim Daubensee ob Leukerbad ein spezieller Überflug.
    Foto: ROPO/MuA


    Ein Überflug der besonderen Art. Nicht schlecht gestaunt haben Wanderinnen und Wanderer beim Daubensee, unweit vom Gemmipass ob Leukerbad im Wallis, über den Transport eines Privatflugzeuges mit einem privaten Superpuma-Helikopter. «Es war sehr eigenartig. Am Anfang hörten wir nur das Geräusch des Helikopters, aber darunter flog ein weiteres Flugzeug, dessen Motor nicht lief. Erst als das aussergewöhnliche fliegende Duo näher kam, sahen wir die spezielle Abschleppaktion», berichtete ein Spaziergänger. Der Überflug erfolgte auf einer Höhe von 2'600 m ü.M. Um Gewicht zu sparen, mussten die zwei Motoren der Privatmaschine ausgebaut werden.

    http://www.leukerbad.ch/de/welcome.cfm
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    Sämi Schmi(e)d, der «Bundesrat im Taschenformat» aus Bronschhofen SG, starb beim Zusammen-prall mit einem Auto. Er war eine der bekanntesten Katzen der Schweiz. Bild von 2005. (c) ROPO/MuA

    Eine der bekanntesten Katzen der Schweiz ...

    ... ist nicht mehr. Sämi Schmi(e)d, einst humorvoll als «Bundes-rat im Taschenformat» bezeichnet, zog sich am späteren Mitt-wochnachmittag, 15. April 2009, zwischen Bronschhofen SG und Bettwiesen TG nach einem Autozusammenstoss tödliche Verletzungen zu. 21 Tage nach einer gut verlaufenen Tumor-operation am linken Ohr sowie 16 Tage vor seinem 8. Geburtstag ist er ge-storben. Geboren wurde er am 1. Mai 2001!, Tag der Arbeit: «Er war auch so tüchtig, bei jedem Wetter machte er sich auf den Weg ins Feld und versorgte sich und seine lieben Zwei- und Vierbeiner, speziell seine Katzendamen Shila und Nora, regelmässig mit "Geschenken", eben Mäusen», erzählten Insider. Alt Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid wurde inzwischen über den Todesfall von Kater «Sämi» informiert. Und am 24. April 2009 hat Alt Bundesrat Schmid seinen kleinen Kollegen gewürdigt. Mehr unten.

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    Freiheit und Abenteuer - ein kätzisches Vergnügen von Sämi Schmi(e)d. Am Schluss leider mit fatalen Folgen.                            (c) Foto: ROPO/MuA

    Von dieser Tüchtigkeit profitierten auch viele Bauern, Land- und Hausbesitzer, die ihn wegen der enormen Geschicklichkeit schätzten und lobten, dies zeigten die Recher-chen. Sämi hat seine Freiheit geliebt, war ein ausgezeichneter Mäuse-Jäger und ist in seinem bevorzugten Mäuse-Gebiet bedauerlicherweise seinem ausgelebten Drang nach Raumeroberung zum Opfer gefallen. «Er war zur falschen Zeit, am falschen Ort...», hiess es.

    Eine spezielle Katze ...
    ... mit Charisma, Zärtlichkeit und Humor sowie VIP-Status. «Wir vermissen ihn überall, er war doch erst noch da… - beim Schlafen auf dem Bett, auf dem Liegestuhl, auf dem Sofa, auf dem Tisch, im Garten und vor der Garage spielend. Er war in seinem Charak-ter, in seiner Ausstrahlung und Liebenswürdigkeit eine ganz aussergewöhnliche Katze, den sogar Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid kannte», verlautete aus dem Kreis seiner Lieben und diese fügten schmunzelnd bei: «Als BR Schmid am 12. November 2008 seinen Rücktritt bekanntgab, verzichtete Sämi prompt auf seinen "Bundesrat-Titel"».
    Auch Véronique Muller, Sängerin und Liedermacherin aus Murten, die das be-rühmte Schweizer Lied über «Sämeli, Säämeli» darbot, war dieser schwarz-weisse Kater kein Unbekannter. Als sein persönlicher Leibarzt wirkte der versierte Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil. Die Katzenfreunde der Schweiz trauern: «Ciao Sämeli»!

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    In der Ruhe liegt die Kraft: «Sämi Schmi(e)d war eine wunderschöne Katze mit viel Charme und Selbstbewusstsein».

    Anmerkung der Redaktion:
    Die Bilder sind durch Clicks mit themenspezifischen Links verbunden. Auf Wunsch nimmt die Redaktion Kulturonline unter der Mailadresse redaktion@kulturonline.ch Ihre schriftliche Anteilnahme entgegen.

    Link zu Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Schmid

    Ein Véronique Muller-Link
    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9ronique_M%C3%BCller
    http://www.ecgermany.de/archiv/1972esc.htm

    Der Leibarzt von Sämeli: Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil
    http://www.kleintier-arzt.ch/

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    Eine Welle von Reaktionen aus der Schweiz, Kreta, Rom und Ägypten
    Der plötzliche Unfalltod von Sämeli hat eine Welle von Reaktionen ausgelöst, die bei uns aus der Schweiz, aus Kreta, Rom und sogar aus Ägypten eingegangen sind. Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus diesen Schreiben. Die Namen sind der Redaktion bekannt.

    Mail von H. aus B. am 16. April 2009

    «Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um jemanden trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wieder sehen»!

    (...) «Auch Sämi ist nur aus unseren Augen verschwunden, nicht aber aus unseren Herzen!»

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    Mail von M. A., Davos, am 16. April 2009

    «Dass Ihr traurig seid über den Verlust verstehen und bedauern wir fest. Dies ist sicher eine grosse, schmerzliche Lücke im Alltag. Er war ja wirklich ein schönes, liebenswürdiges 'Kerlchen'!»

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    Mail von M. F., Rom/Italien, am 16. April 2009

    Ciao
    «Ja ich verstehe Euch nur allzu gut! Als mein Sohn 4 Jahre alt war wollte er unbedingt eine Katze! Ich natürlich nicht, wie alle Mütter... (Haare, verkratzte Möbel usw.) und deshalb haben wir hier unter auf der Strasse eine Katze "adoptiert". Unser Sohn durft ihr jeden Abend etwas zu fressen bringen, und bald wurde die Katze sehr anhänglich... aber sie war leider schmutzig, voller Geziefer und ich konnte sie auch nicht zum Tierarzt bringen, denn von mir liess sie sich nicht anfassen... Bald danach war sie verschwunden, und der Sohn war überaus traurig und betrübt... So habe ich mich eben mit schwerem Herzen dazu überwunden eine kleine Strassenkatze nach Hause zu nehmen... Eine "unverantwortliche Katzenmutter" hatte 3 kleine Kitzen auf die Strasse gestellt.

    Der Sohn durfte eine aussuchen, er nahm die frechste und verspielteste... sie wurde "Birbetta" genannt! (Heisst auf italienisch Schlaumeierchen!). Ich brauchte ein ganzes Jahr bis ich mich an sie und ihren Charakter gewöhnt hatte, bis ich sie verstand und sie mich, aber dann war die Liebe gross, grösser als zu meinem Sohn, der sie nach kurzer Zeit nicht mehr wollte, und sie manchmal wirklich rauh behandelte! Dann wurde er grösser und die Katze gehörte einfach zur Familie! Ein liebes, anhängliches und geduldsames Tier! Wenn wir alleine waren sprachen wir miteinander, und sie antwortete mir immer. Sie kannte das Geräusch meines Automotors, wenn sie auf der Teerrasse lag und kam immer zur Haustüre, um mich zu begrüssen.
    Nach 17 Jahren ist sie von uns geschieden. Sie war alt und konnte sich kaum mehr bewegen, und immer wieder dachten wir, dass es vielleicht gut wäre, wenn wir sie einschläfern, aber ich brachte es einfach nicht übers Herz solang sie noch frass!
    Jetzt ist sie an einem ruhigen Örtchen bei unserem Haus in Umbrien begraben. Auch heute noch fehlt sie mir sehr, und vor allem fehlt sie meinem Sohn, denn jetzt wo er sie nicht mehr hat, liebt er alle Katzen die er sieht und möchte alle nach Hause nehmen.
    Aber nach 17 Jahren Pflege und vor allen Dingen Probleme sie unterzubringen, wenn ich nicht da bin, brauche ich jetzt eine Weile meine Ruhe. Ich glaube aber, dass mein Sohn sich sicher wieder eine Katze nehmen wird, sobald es dies kann, die Liebe zu Tieren hat er über Birbetta kennengelernt!
    Ich wünsche Euch baldmöglichst eine andere kleine und liebe Katze die Euch über den Weg läuft...

    Liebe Grüsse, M.F.

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    Mail von H. R., Zürich am 16. April 2009

    «Das sind keine guten Nachrichten. Dass Katzen auch nie lernen: "Luege, lose, laufe...". Auch eine der Katzen, die wir zu Hause hatten, kam so ums Leben, vor ziemlich genau 50 Jahren – wie die Zeit vergeht.»

    Viel Kraft und Gruss

    H.R. 

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    Mail von C. H., Kreta/Griechenland vom 16. April 2009

    «I was so very sorry to hear of the loss of your beloved Sami, I know it must be very hard for you as loosing such a member of the family always is. But  I am sure you have very fond memories that will comfort you. All my thoughts are with you. Much love.» C.

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    Mail von A., Wil, am 16. April 2009

    «Sämis Seele hat mich am ganzen Tag angenehm gestreichelt. Es ist unwahrscheinlich wie das auswirken kann. Viele Grüsse. A.

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    Mail von E. und A. M., Schweizer Generalkonsul a. D., am 16. April 2009

    «Auch wir sind über diese Nachricht sehr traurig und verstehen Euren Kummer, und Ihr tut uns leid. Sämi war wirklich ein Prachtskerl. Wir hatten ihn ebenfalls ins Herz geschlossen. Wir hoffen, dass er im Katzenhimmel einen tollen Platz findet, vorallem mit einem grossen Mäusegebiet, fernab von jeder Strasse!Ebenfalls mit einem stillen Gruss aus dem Wolfgang und: Kopf hoch! E.  und A. M.

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    Mail von C. P., Wittenbach am 16. April 2009

    «Das tut mir so unendlich leid. Ich kenne euren Schmerz und weiss wie weh es tut... - der einzige Trost ist wohl, dass er wenigstens sofort tot war, so musste er hoffentlich nicht leiden. Und dass er eben seine geliebte Freiheit geniessen und leben durfte und somit auch ein katzengerechtes Leben leben durfte. Aber es ist eben viel zu früh... !!! Alles Liebe C.P.

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    SMS von M. I., Hurghada/Ägypten, am 17. April 2009

    «Ja, das ist traurig. Macht’s gut!» M.I.

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    Mail von S. O. Zürich, am 17. April 2009

    «Mein herzliches Beileid. Leider, leider, und man kann nichts machen. Lieber Gruss S.

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    Mail von K. F., Wittenbach, am 18. April 2009

    «Es ist immer ein harter Schlag, ein geliebtes Tier zu verlieren. Besonders so ein origineller Kater wie Sämi. Mit der Zeit werden die Wunden kleiner und es bleiben die lustigen Erinnerungen an einen Wegbegleiter.

    Wir sind im Leben immer wieder mit traurigen Ereignissen konfrontiert - die scheinbar auch zum Leben gehören, und die uns so treffen, weil sie so plötzlich und unberechenbar sind. Ich wünsche auch trotzdem eine gute Zeit und liebe Grüsse.» K.F.

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    Mail von H. S., Emmenbrücke, am 20. April 2009

    «Das mit Sämi tut mir echt Leid für euch, als Katzenliebhaber fühle ich mit! Ich wünsche alles Gute»! H.S.

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    Mail von H. und P. S. in B., am 21. April 2009

    «Die Nachricht vom Tode Sämis macht uns traurig. Sämi war wirklich eine aussergewöhnliche Katze. Schon als junges Kätzlein erforschte er öfters unseren Garten und unser Haus und beschnupperte alles ganz genau. Er hat seine neue Umgebung gründlich ausgekundschaftet und sich mit den Nachbarn schnell angefreundet. Wir merkten dann bald, wo Sämi zuhause war, aber spätestens nachdem er eines Tages mit einem Halsband erschien mit der Botschaft an die Nachbarschaft, dass er nur zuhause essen sollte.

    Sehr bald begeisterte sich Sämi für Vögel, jedoch die Glöcklein am Halse hinderten ihn daran, mit den Vögeln nähere Bekanntschaft zu schliessen. Somit war es für Sämi klar, dass er sich als Ausweg für die Mauselöcher zu interessieren begann. Er weitete seine Erkundigungstouren in die Landwirtschaftszone aus und hatte bald als junger Mausejäger Jagderfolg. Damit war seine Zukunft gesichert. Jeden Tag, bei allem Wetter, zog er an unserem Haus vorbei auf die Mäusejagd. Er hatte kaum mehr Zeit für Schmeicheleien, vergass aber nie ein grüssendes "Miau". Wir staunten jedesmal, wenn Sämi mit einer Beute im Maul stolz und miauend bei uns vorbei Richtung Hause eilte.

    Auch wir werden Sämi sehr vermissen. Gerne würden wir ein Foto erhalten».

    Freundliche Grüsse H. und P. S.

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    Mail von a. Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid vom 24. April 2009

    «Von NR H. erhalte ich das Mail vom 18.4. mit der traurigen Nachricht, dass mein kleiner Kollege verstorben ist. Ja – auch „Sämelis“ unterliegen irdischen Gesetzmäs-sigkeiten und sind – mindestens physisch – sterblich. Aber ich sehe und spüre vor allem, dass dieser kleine Freund weiterlebt! Ich weiss, was es bedeutet, von so einem Tierchen Abschied zu nehmen und ich fühle aufrichtig mit Ihnen.

    Ihnen persönlich und Ihrer Familie wünsche ich weiterhin Erfolg, Gesundheit und Wohlergehen. Vielleicht wird das Andenken an den kleinen Kater ja bald durch einen Nachfolger/-in speziell geehrt. Mit Stolz wird er/sie in die Stapfen des Vorgängers treten, vielleicht sogar als „Samuel II“ !?».

    Mit lieben Grüssen

    a. BR Samuel Schmid


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  • In Interlaken entdeckt ...

    sexsh

    (c) Foto: ROPO/MuA

    Ein Bild... - ohne weitere Worte!

    Mehr unter...
    www.interlaken.ch

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