Momente, die bewegen und Momente zum Geniessen
................................................................................................
Archiv
In einer Vitrine ist ein kniender Bogenschütze zu sehen. (c) Fotos: ROPO/MuA
«UNESCO-Weltkulturerbe»: Das Historisches Museum in Bern zeigt erstmals Teile des achten Weltwunders – Die Ausstellung dauerte bis 17.11.2013
«Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger»
Im Frühjahr 1974 gruben zu Beginn der
Trockenzeit in Lintong, rund vierzig Kilometer nordöstlich von Xi’an in
China, Bauern einen Brunnen. Dabei sties-sen sie auf Scherben menschlicher Figuren
aus gebranntem Ton. Die Bauern hatten zufällig die Terrakottaarmee des
Ersten Kaisers von China entdeckt. Jetzt sind eindrückliche Teile dieser
Ausgrabungen im Historischen Museum in Bern zu bestaunen. Der Besuch ist
sehr empfehlenswert, auch der über 300 Seiten lange gleichnamige Begleitband
von Herausgeberin und Ausstel-lungskuratorin Dr. Maria Khayutina (Verlag Neue
Zürcher Zeitung, NZZ Libro) lohnt sich zu kaufen.
www.qin.ch/
Spektakulärster archäologischer Fund aller
Zeiten! Eine einmalige Ausstellung ist aktuell im Historischen Museum in
Bern: «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger»!
Kulturonline meint: Diese Ausstellung sollten Sie nicht ver-passen! Und wenn
man schon im Museum ist, dann sollte man unbedingt an-schliessend das
Einstein Museum «Einstein Leben und Werk» besuchen. Schon allein der
spiegelnde Aufgang ist animierend.
Terrakottakrieger zufällig bei Brunnen-Ausgrabung entdeckt
1974 wurde zufällig die
Terrakottaarmee von Qin Shi Huangdi (259 – 210 v. Chr.) entdeckt. «Diese
Armee mit rund 8’000 Kriegern ist Teil einer gigantischen, bisher nur
teilweise freigelegten Grabanlage und eine der berühmtesten archäologischen
Entdeckungen aller Zeiten. Sie ist seit 1987 auf der Liste des
UNESCO-Weltkultur-erbes und wird häufig als 8. Weltwunder bezeichnet»,
betont Ausstellungskuratorin Dr. Maria Khayutina.
Ein Reitersoldat mit seinem eleganten Pferd. Faszinierend sind die Details der Terra-kottakrieger. Im Historischen Museum Bern können auch Führungen gebucht werden.
Faszinierende Artefakten
«Die Terrakottafiguren werden mit
rund 220 weiteren, hochkarätigen und faszi-nierenden Artefakten präsentiert,
die gemeinsam Geschichten aus den Anfängen des chinesischen Reiches
erzählen. Die Ausstellung bringt Ihnen auf Deutsch,
Fran-zösisch und Englisch das „Reich der Mitte“ näher, indem sie dessen
Zivilisations-geschichte und reiches, kulturelles Erbe beleuchtet», erklärt
Dr. Maria Khayutina und fügt im Begleitband bei: «In diesen drei Sprachen
und zusätzlich auf Italienisch steht den Besucherinnen und Besuchern ein
Audioguide zur Verfügung. Eine derart aussergewöhnliche Ausstellung ist nur
dank Unterstützung eines starken Partners möglich. Wie bereits «Tutanchamun»
im Antikenmuseum Basel (2004) und «Vin-cent van Gogh» im Kunstmuseum Basel
(2009) ist auch «Qin – Der unsterbliche Kai-ser und seine Terrakottakrieger»
ein Kulturengagement von UBS.
Ein eleganter Gürtelhalter aus Gold und Silber. (c) Fotos: ROPO/MuA
Sehr
informativer Begleitband zur «Qin»-Ausstellung
Der Begleitband zur
Ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakot-takrieger»!
erschien im Verlag NZZ Libro und beinhaltet einerseits thematische Beiträge
namhafter internationaler Autoren aus unterschiedlichen Fachgebieten.
Andererseits verfügt das Werk über Katalogteile, in denen alle ausgestellten
Ob-jekte aufgeführt sind. Das reich bebilderte Werk richtet sich an eine
breite Leser-schaft und ist für CHF 58 auf Deutsch, Französisch und Englisch
in unserem Mu-seumsshop erhältlich.
Hinter den Kulissen vom Historischen Museum
in Bern
Am gleichen Ort …
Das Einstein
Museum im Historischen Museum Bern
- - -
«Iron Man 3» jetzt auf Blu-ray 3D, Blu-ray und DVD (Concorde)
Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das muss Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) erkennen, als er sich einem Gegner gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist – eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte Probe stellen wird.
Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner Mission nur noch
auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und seine Instinkte
verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten sind. Während er sich
langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet Stark die Antwort auf die
Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt: Macht der Mann den Anzug oder
macht der Anzug den Mann?
Mit Autor/Regisseur Shane Black, der mit seinen Drehbüchern zu
«Zwei stahlharte Profis» und «Tödliche Weihnachten» dem Actiongenre in den
1980er und 1990er Jahren neue Impulse gab, hat das «Iron-Man»-Franchise eine
neue Kreativkraft am Start. Von Blacks Dialogwitz und Selbstironie
profitiert diese atemlose Franchise-Fortsetzung, die mit Actionreizen und
Figurenzeichnung auf einer Linie mit den Vorgängern liegt, diese aber an
smarten Einfällen, guten Gags und überraschenden Entwicklungen noch
übertrifft.
Tierbücher und Hilfsmittel – Der
Gräfe und Unzer Verlag als wertvoller Ratgeber
Infos für Tierfreunde von GU
«Katzen – Das grosse Praxishandbuch» vom Gräfe
und Unzer Verlag
Das Praxisbuch für jeden
Katzenbesitzer – neu überarbeitet. Unberechenbar, kratzbürstig und
eigensinnig auf der einen Seite, andererseits ebenso ele-gant, anschmiegsam
und geheimnisvoll – Katzen sind faszinierende Wesen mit vielen Facetten. Sie
wissen ganz genau, was sie möchten, und bleiben trotz der Nähe zum Menschen
stets unabhängig und sich selbst treu. Daher ist es ein grosses Geschenk,
wenn eine Samtpfote einem Menschen ihre Freund-schaft anbietet. Wie man das
Herz einer Katze gewinnen und seinen Stuben-tiger ein langes Katzenleben
lang glücklich machen kann, beschreibt Dr. Gerd Ludwig in der Neuausgabe des
Erfolgstitels Das grosse Praxishandbuch Katzen ausführlich.
- - -
«Hunde – Das grosse Praxishandbuch vom Gräfe
und Unzer Verlag
Mensch und Hund sind seit
vielen Tausenden von Jahren ein unzertrennliches und unschlagbares Gespann.
Beide sind eine Beziehung eingegangen, die es in dieser engen Form kein
zweites Mal in der Geschichte von Mensch und Tier gibt. Doch damit uns ein
Hund mit seiner Treue und Zuneigung belohnt, müs-sen wir dafür sorgen, dass
er sich bei uns rundum wohlfühlt. Dies gelingt nur, wenn wir den Hund mit
seinen Wesenszügen, Wünschen und Ansprüchen genau kennen. Wie das
funktioniert, beschreibt Heike Schmidt-Röger in der Neuausgabe des
Erfolgstitels Das grosse Praxishandbuch Hunde ausführlich.
- - -
«Katzen Clicker-Box» von Birgit Rödder vom
Gräfe und Unzer Verlag
Mit einem «Klick» zum
grossen Trick Katzen sind schwer erziehbar? Mitnichten – denn mit der
GU Katzen-Clicker-Box von der Katzenexpertin Birgit Rödder lassen
sich Stubentiger sanft und ohne Zwang trainieren. Der Schlüssel liegt in der
präzisen und klaren Kommunikation, die das schlichte «Klick-klack» des
Clickers ermöglicht. Dank der praktischen Übungskarten und dem hoch-wertigen
Clicker lässt sich das Training der Tiere ganz individuell gestalten und
überall abhalten. Welcher Katzenbesitzer kennt das nicht: Einmal an die
Futterdose geklopft und schon kommt die Katze angewetzt. Mit dem gleichen
Prinzip arbeitet der Clicker als eine Art Knackfrosch. Durch die gezielte
po-sitive Verstärkung lassen sich einfach und schnell die verschiedensten
Ver-haltensweisen trainieren – von Clicker-Basics bis hin zu
Erziehungsübungen.
- - -
«Wie Columbus fliegen lernte –
Ein-blicke in eine einzigartige Weltraum-mission» (Hanser-Verlag)
Nach vielen Jahren der
Entwicklung war es im Februar 2008 endlich so weit: Dieses Buch beschreibt
als Rahmenhandlung die 14-tägige 1E-Mis-sion, in der das europäische
Columbus-Modul mit dem Space Shuttle Atlantis zur Internationalen
Raumstation ISS gebracht, dort angedockt und aktiviert wurde.
www.hanser-literaturverlage.de
Durch das unmittelbare
Mitwirken der Autoren als Flugdirektor und Flugbe-triebsingenieur wird diese
Mission sehr detailgenau und anschaulich be-schrieben. Dabei wird immer
wieder in Rück- und Ausblicken auf wesent-liche technische Aspekte der
bemannten Raumfahrt, der ISS und der Bo-denkontrolle einer solchen Mission
eingegangen. Es werden interessante Fakten erwähnt, die weitgehend unbekannt
sind. Der Leser erhält so nicht nur Einblicke in die wesentlichen Schritte
der 1E-Mission und der Arbeit an Bord der ISS, sondern auch ein gutes
Verständnis für alle Schwierigkeiten und Möglichkeiten der bemannten
Raumfahrt. In Infoboxen zu jedem Kapitel werden die ingenieurtechnischen
Hintergründe sämtlicher Phasen des Raumfluges ausführlich erläutert und
interessante Fakten über die ISS und das Leben auf der Raumstation, die Welt
der Missionsplanung und -vorbereitung sowie das europäische Weltraumlabor
vorgestellt, sodass das Buch auch als Columbus-«Fachbuch» verwendet werden
kann.
www.hanser-literaturverlage.de
- - -
Szenen von
Unfällen: Historische Polizeibilder! 
«Karambolage» von Arnold Odermatt (Steidl-Verlag)
Mit akribischer Gründlichkeit hat Arnold Odermatt Verkehrsunfälle
auf den Strassen des Schweizer Kantons Nidwalden fotografiert. Vierzig Jahre
lang hielt der Schweizer Polizist Tatorte und Sachschäden fest.
Die Verkehrsteilnehmer sind fort, die Opfer abtransportiert. Zurück
bleiben zerbeulte Autos: Sie erzählen Geschichten von überhöhter
Geschwindigkeit und Trunkenheit am Steuer, von Missachtung der
Vorfahrtsregeln und Leichtsinn. Das verformte Blech gewinnt plastische
Qualität. Die Wagen werden zu Skulpturen, die vom jähen Ende vieler Ziele
und Hoffnungen zeugen, vom Einbruch des Unvorhergesehenen in den
wohlgeordneten Alltag. Aus den Amtshandlungen des fotografierenden
Polizisten wurden melancholische, bisweilen komische, stets atmosphärische
Momentaufnahmen unserer mobilen Gesellschaft.
Kulturonline.ch meint …
«Karambolage» vom Schweizer Polizisten und
Fotografen Arnold Odermatt aus dem Steidl-Verlag ist ein historisches Werk,
einmalige Bilder von aussergewöhnlichen Polizei-Einsätzen. Die Aufnahmen
sprechen für sich, sie sind Momentbilder, die schockieren und doch irgendwie
spannend sind.
- - -
«Water» von Burtynsky (Steidl-Verlag)
Es gibt kein Leben ohne Wasser. Burtynsky hat mit diesem qualitativ
hochstehenden Bildband das Wasser in vielfältiger Art und Weise dargestellt.
Wasser in unterschiedlichen Erscheinungen und in diversen Szenen erzählt
uns, sofern man diese Herausforderung annehmen will und kann, spannende
Geschichten. Burtynsky dazu: «Often using a
bird’s-eye perspective, the photographer shows us its remote sources,
remarkable ancient step-wells and mass bathing rituals, the transformation
of desert into cities with waterfronts on each doorstep, the compromised
landscapes of the American Southwest. Furthermore, Burtynsky explores the
infrastructure of water management: the gigantic hydroelectric dams and
terraced rice fields in the heart of
- -
Attraktive historische Neuerscheinungen vom
Römerhof Verlag
Heinrich und Anna Pestalozzi sorgen weiter für
Schlagzeilen
In lobenswerter Art und Weise erinnert der
Römerhof Verlag in zwei eindrücklichen Neuerscheinungen an die legendären
Persönlich-keiten. Autorin Mary Lavater-Sloman bringt uns «Heinrich
Pestalozzi - Die Geschichte seines Lebens» näher und Dagmar Schifferli
um-schreibt das Leben seiner Ehefrau Pestalozzi-Schulthess. Mit diesen
Büchern erhalten wir einen spannenden Einblick in dieses turbu-lente Leben
rund um die Menschen und das Lernen.
Ein aussergewöhnliches Leben ...
Mary Lavater-Sloman: «Heinrich Pestalozzi -
Die Geschichte seines Lebens» (Römerhof Verlag)
Heinrich Pestalozzi (1746–1827) war ein Mann der
Tat. Sein Leben lang verfolgte der Pädagoge und Schriftsteller das Ziel,
»die Quellen des Elends zu verstopfen, in das ich das Volk um mich her
versunken sah«. Mary Lavater-Sloman schreibt über einen meist am Rand der
Armut lebenden, von vielen verspotteten Mann, der die politischen
Umwälzungen während der französischen und später der helvetischen Revolution
miterlebte. Dabei stehen weniger sein literarisches Werk und seine
pädagogischen Methoden im Vordergrund, als vielmehr der Mensch Pestalozzi,
wie er seine Ideen gegen alle Widerstände durchsetzte, unzählige Male
scheiterte, mit sich rang, aber auch immer wieder die Kraft fand,
aufzustehen und für die Sache weiterzukämpfen.
Trotz Widerständen, ja zu
Heinrich!
Dagmar Schifferli: «Anna Pestalozzi-Schulthess
- Ihr Leben mit Heinrich Pestalozzi» (Römerhof Verlag)
Anna Pestalozzi-Schulthess (1738–1815) setzte
zeitlebens ihre ganze Arbeitskraft und ihr Vermögen für die hochfliegenden
Projekte ihres berühmten Ehemannes und Schweizer Pädagogen Heinrich
Pestalozzi ein. Wie aber konnte es dazu kommen, dass sich im 18. Jahrhundert
eine Frau aus ihrer gutbürgerlichen Stadtzürcher Herkunft löste, um – selbst
gegen den elterlichen Willen – ihrem Gatten die Gründung eines
landwirtschaftlichen Betriebs zu ermöglichen? Die Autorin Dagmar Schifferli
versteht es, in dieser Roman-Biografie Anna Pestalozzis Leben und die
damaligen politischen und wirtschaftlichen Umbruchszeiten anschaulich und
spannend aufleben zu lassen.
- - -
Urchiges zum Tanzen!
«Alpeschlager 20 Volkstümlichi Hits» im Musikverleih
Grüezi Music AG
Grüezi Music lanciert aktuell die neue Ausgabe «Alpeschlager
20 Volks-tümlichi Hits»,
- - -
Bericht aus Dhaka in Bangladesch - Über das Schicksal des kleinen Raju
Slum Gandaria
entlang der Bahngeleise, auf welchen ca. halbstündlich Züge durchbrausen.
Foto von Dr. med. Christoph Niederberger
Der St. Galler Dr. med.
Christoph Niederberger, Wil SG, berichtet ganz persönlich im Schweizer
Internetmagazin www.kulturonline.ch über seinen aktuellen Einsatz in Dhaka,
Bangladesch. Seine Eindrücke sind von seiner täglichen Arbeit als Arzt
im Kreis der «Ärzte für die Dritte Welt»
geprägt und vermitteln ein trauriges Bild in den Armenvierteln von Dhaka.
Kulturonline.ch unterstützt die Hilfsorganisation «Ärzte für die Dritte
Welt» und ruft zu Spenden auf.
Diese erste Woche, die ich mit Ärzte für die Dritte Welt in Dhaka erlebte stand für die Bevölkerung hier ganz im Zeichen des überaus tragischen Einsturzes des neunstöckigen Kleider-fabrikgebäudes 30 km ausserhalb von Dhaka, mit bisher über 550 geborgenen Toten und noch sehr vielen vermissten Pers-onen. Dieser Schock war in diesen Tagen auch in der Sprech-stunde in den Armenvierteln und Slums von Dhaka, welche medizinisch von den German Doctors versorgt werden, spür-bar.
Schlechte Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie
Viele unserer Patienten und Patientinnen arbeiten selber in der Textilindustrie, der bei weitem bedeutendsten Export-branche des Landes. Die schlechten Arbeitsbedingungen, meist 12 Stunden pro Tag bei miserabler Entlohnung mit immer den-selben monotonen Tätigkeiten, führen häufig zu Schmerzen am Bewegungsapparat und stellen für etliche Patienten und Patientinnen auch eine psychische Belastung mit entsprech-enden Beschwerden dar. In diesen Situationen sinnvolle Hilfe bieten zu wollen, lässt einen rasch die Grenzen des hier medizinisch Machbaren erfahren. Empfehlung für Arbeitsplatz-wechsel, Verbesserung der Work-Life-Balance oder Weiter-weisung zu einer psychosomatischen Betreuung funktionieren hier nicht. Wir können ihnen lediglich ein paar Schmerz-tabletten, die Empfehlung für eine gelegentliche Massage durch ein Familienmitglied und den Ratschlag, sich während der Arbeit immer mal wieder nur für ein paar Sekunden von der Nähmaschine zu erheben und den Rücken durchzube-wegen, geben. Wenn dies aus unserer Sicht auch nicht viel ist und einem die eigene Hilflosigkeit immer wieder spüren lässt, so ist es dennoch erstaunlich, wie sehr es gerade diese Patientinnen und Patienten ungemein schätzen, dass sich überhaupt jemand ihre Beschwerden, Sorgen und Nöte anhört und zumindest versucht, ihre Misere etwas zu lindern. Die Dankbarkeit und Herzlichkeit unserer Patientinnen und Patienten uns gegenüber ist unbeschreiblich und lässt uns immer wieder spüren, dass man hier etwas Sinnvolles macht.
German
Doctors in Dhaka medizinisch betreuten Slum-bewohner
Die durch die German Doctors in
Dhaka medizinisch betreuten Slumbewohner, die unter unvorstellbaren
Bedingungen häufig entlang der Bahngeleise hausen, kämpfen tagtäglich darum,
einigermaßen genügend Nahrung für sich und ihre Kinder auf den Tisch zu
bringen (falsch! Einen Tisch haben alle diese Leute nicht; in ihren
Slumhütten finden sich keine Möbel-stücke). Immer wieder mangelt es ihnen an
Geld für die Nahrungsbeschaffung, so wie der 17-jährigen Rima, die mit ihrem
Mann, einem Teeverkäufer und ihren kranken Schwiegereltern in den Strassen
von Dhaka lebt. Sie gebar im November 2012 ihren ersten Sohn Raju, konnte
ihn aber aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen. Da das minimale
Einkommen des Mannes nie und nimmer dazu ausreichte, genügend Säuglingsmilch
zu kaufen, versuchte sie mit stark verdünnter normaler Milch und Reiswasser
den Jungen über die Runden zu bringen. Anfang März wurde der inzwischen fünf
Monate alte Raju krank. Er begann zu husten und hatte Fieber, weshalb sie
sich erstmals in der Slum-Ambulanz der Ärzte für die Dritte Welt meldete.
Die erhebliche Mangelernährung des 3,4 Kilogramm leichten Jungen wurde
augenblicklich erkannt und Rima wurde mit ihrem Sohn in die «Feeding-Station»
der German Doctors aufgenommen. Ganz erfreulich legte er unter adäquater
Ernährung innerhalb von 10 Tagen um ein Kilogramm auf 4,4 Kilogramm, zu. Die
Mutter wurde während dieser Zeit genau instruiert, wie sie ihren Jungen
ernähren sollte und sie war zuversichtlich, dass sie es nun schaffen sollte.
Allein, sie scheiterte rasch wieder an der Realität des Alltags: das
äus-serst spärliche Einkommen des Mannes reichte nach wie vor nicht, um die
vierköpfige Familie und das Kleinkind zu ernähren (Die Säuglingsmilch kostet
pro Woche 1100 Taka = 11 €, dies ist mehr als das wöchentliche Einkommen der
Familie!). Am 28. April 2013 meldete sich Rima wieder in unserer Ambulanz,
da es ihrem Sohn nicht gut gehe. Sie realisierte wohl selber, dass Raju
eigentlich nicht krank war, sondern sie ihn einfach nicht genügend ernähren
konnte und er deswegen wieder auf 3,7 Kilogramm abgenommen hatte.
Raju war an diesem 28. April
einer meiner ersten Patienten und liess mich mit aller Wucht erkennen, dass
es in diesem Projekt um mehr geht als nur um eine ärztliche Sprechstunde für
Benachteiligte, die sonst kaum einen Zugang zu einer basismedizinischen
Versorgung haben. Es geht vor allem auch darum, zu versuchen, diesen
Benachteiligten, um die sich sonst eigentlich gar niemand kümmert,
beizustehen und mit ihnen nach Lösungen in ihrem tagtäglichen Kampf ums
Überleben zu suchen.
Raju wurde erneut in die «Feeding-Station»
aufgenommen und er gedeiht prächtig: nach sechs Tagen adäquater Ernährung
bringt er 4,4 Kilogramm auf die Waage. Jetzt folgt aber der schwierigere
Teil: einen Weg zu finden, wie er auch zuhause eine geeignete und
ausreichende Ernährung erhalten kann.
Dr. med. Christoph Niederberger
- - -
Die ersten Bücher über Papst Franziskus in deutscher
Sprache beim Herder-Verlag faszinieren viele Gläubige
Noch nie hat ein Papst in so kurzer Zeit so viele
Herzen erobert! Beim Herder-Verlag sind soeben die ersten Bücher über Papst
Franziskus erschienen: «Papst Franziskus – Wer er ist, wie er denkt, was ihn
erwartet», eine Aufzeichnung von Buchautor Stefan von Kempis sowie «Papst
Franziskus – Mein Leben, mein Weg – El Jesuita», ein Gespräch mit Jorge
Mario Bergoglio von Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti. Eine
faszinierende Persönlichkeit zwischen Erde und Himmel, zwischen Freude,
Bescheidenheit und Elend.
«Papst Franziskus – Wer er ist,
wie er denkt, was ihn erwartet»
Papst Franziskus hat mit seiner Einfachheit und
Güte im Handumdrehen die Herzen vieler Menschen gewonnen - und bei
Glaubenden wie Nicht-glaubenden hohe Erwartungen geweckt.
In diesem grossformatigen, reich bebilderten Band zeichnet Stefan v. Kempis
detailliert und bunt den Weg nach, der Jorge Bergoglio, den argentinischen
„Kardinal der Armen“, aus einer Einwanderervorstadt von Buenos Aires bis auf
den römischen Bischofsstuhl geführt hat. Er zeigt ein facettenreiches Bild
der Persönlichkeit des neuen Papstes, seines neuen Stils im Vatikan und der
Aufgaben, die er lösen muss.
«Papst Franziskus – Mein Leben,
mein Weg – El Jesuita»
Der Papst, "vom anderen Ende
der Welt", der die Herzen der Menschen im Sturm eroberte, erzählt hier
erstmals von seinem Leben, und sagt was ihn im Tiefsten bewegt: Seine
Herkunft, sein ungewöhnlicher Werdegang, das Leben als Jesuit. Die düsteren
Zeiten der Militärdiktatur, sein Kampf für Armen und gegen Drogenmafia und
Korruption, die Liebe zum Tango und seine Nähe zu den einfachen Gauchos
Argentiniens. Ein Mann, der Kirche und Welt verändern wird.
www.herder.de
- - -
Swiss fliegt regelmässig nach
Dubai
In knapp 5 Stunden ab Zürich mit Swiss Airbus
A330-300 in Dubai
Bequem mit Swiss International Air Lines der arabischen Schönheit entgegen
Vom
Wüstendorf zum Duty-free-Paradies. Dubai lockt jährlich tausende von
Schweizerinnen und Schweizern an. Swiss International Air Lines ist dabei
ein zuverlässiger, komfortabler und stressfreier Zubringer der anfliegenden
Fluggesellschaften. In knapp 5 Stunden haben die Reisenden die 4'765 km
lange Flugstrecke «überwunden»: Von Müdigkeit keine Spur, dafür hat das
Swiss-Personal mit seiner umsichtigen Gastfreundschaft und einem perfekten
Service gesorgt. Abwechslungsreiche Tage im und um das Hotel Towers Ro-tana
Dubai.
Swiss fliegt Dubai ab Zürich täglich
Eingang zum zentral gelegenen Towers Rotana Hotel in Dubai.
www.dubaitourism.ae
Verwöhnprogramm schon im Airport Zürich. Bereits am Flughafen Zürich werden die Fluggäste speditiv und zuvorkommend bedient. Business Class-Passagiere geniessen weitere Privilegien. In der Swiss-Lounge kann man sich vor dem Abflug auch kulinarisch im geräumigen Bistrobereich mit zahlreichen Sitz-möglichkeiten verwöhnen lassen. Geschäftsleute finden weitere nützliche Dienstleistungen. Mehrere Internet-Stationen verbinden mit der Welt. Diskret laufen an verschiedenen Bildschirmen Fernsehberichte, meistens Nachrichten und Reportagen in Englisch.
Trotz guter Passagierbelegung hat
es viel Platz
Kurze Zeit
später heisst es im Terminal E «Boarding». Der Swiss Airbus «Bern» A330-300
ist zum Einsteigen bereit. Ursula Erb, Maître de Cabine, heisst uns im Namen
der ganzen Besatzung willkommen. Alle Plätze – First Class 8,
Business Class 48 und Economy Class 165 – sind sehr gut belegt, trotzdem
fühlt man sich nicht eingeengt.
Perfekte Teamarbeit! Maître de Cabine Ursula Erb (r) mit Kollegin beim Getränke-serivce in der Business Class der Swiss.
Flugkapitän Viktor
Sturzenegger grüsst auch im Namen von Co-Pilot Stefan Wiedemeyer aus dem
Cockpit und vermittelt erste Informationen. Der Start wird sich wegen einem
defekten Sitz in der Business Classe leicht verzögern. Um 13.26 Uhr hebt der
Swiss-Flieger ab. In einer Schleife überfliegen wir Zürich in Richtung
Osten. Geschäftsleute vertiefen sich bereits in ihren Unterlagen, bearbeiten
Mails und machen sich wichtige Notizen, während sich die Feriengäste bequem
einrichten, das aktuelle Film- und Musikprogramm studieren, lesen oder kurz
einnicken.
Das neue Konzept «Swiss Taste of Switzerland»
findet kulinarischen Anklang
Die Passagiere freuen sich
bereits auf das köstliche Menu. Das Restaurant Galerie Arté al Lago, direkt
am Ufer des Sees in Lugano gelegen, gehört zum Grand Hotel Villa Castagnola
au Lac. Mit einem Michelin Stern und 16 Gault Millau Punkten bietet es ein
grossartiges Erlebnis. Küchenchef Frank Oerthle und sein Team sind mit
Herzblut dabei und übertragen diese Passion auf die innovative Auswahl an
hervorragenden Speisen, die nach dem neuen Konzept «Swiss Taste of
Switzerland» während dem Flug genossen werden können.
Aufmerksame Flight Attendants. Auf die Wünsche der Swiss-Passagiere wird nach Mög-lichkeit umgehend eingegangen.
Die Business Class-Gäste sind begeistert: Heilbuttroulade mit Kräutern und Joghurt, geräuchertes Forellenfilet, Gemüsetartar mit Saisonsalat an einer Balsamico-Vinaigrette wird als Vorspeise serviert, gefolgt vom Hauptgang mit Rindsfilet mit Haselnusskruste, Maggia-Pfeffersauce, Kartoffel-Thymian-Gratin, Pilze und Knackerbsen, als Käse-Gang werden Stücke von Gottardo, Robiola und Gruyère mit Birnenbrot gereicht; und als Dessert, was für ein Höhepunkt, Rhabarbercreme mit Erdbeermousse, Szechuanpfeffer und Sesamstreusel.
Köstlichkeiten zum Monroe-Film.Abgerundet mit Weiss- und Rot-Weinen (u.a. aus Italien, hervorzuheben der
beliebte Rotwein «Colle Massari 2008» (!), Frankreich, Portugal und aus der
Schweiz), Wasser und einem Grappa kommt es später zum Kaffee- oder Teegenuss
… – mit auserlesenen Schweizer Pralinen. Wem dieser Menuvor-schlag nicht
gefällt, der findet weitere exquisite Alternativen. Zu den viel-seitigen
Filmen gibt es im Verlaufe des Fluges eine «süsse Zwischenver-pflegung» mit
Mövenpick Eiscreme. Grosse und kleine «Kinder» jubeln. Für Unterhaltung und
Genuss ist also bestens gesorgt.
Ruhiger
Flug, spannende Flugroute
Gute Reise-Kommunikation: Auf dem Bordbildschirm kann die Flugroute und weitere Informationen laufend betrachtet werden.
Kapitän Viktor Sturzenegger findet Zeit und erläutert kurz nach dem Start De-tails zur Flugroute. Nach Graz geht es in Richtung Bukarest, dann fliegen wir östlich von Ankara über die Türkei, Richtung Iran, in einiger Entfernung unter uns befinden sich Kuwait und Doha. Jüngere Weltgeschichte und aktuelle Po-litik kommt in den Gedanken hoch. Cockpit-Besuche sind nicht erlaubt. 9/11 hat viel verändert, Sicherheit geht überall vor. Dieser Flug dient zudem als Ausbildungsflug: Co-Pilot Stefan Wiedemeyer wird deshalb die Landung durch-führen, die dann wenig später gut gelingt.
In der Swiss Business Class ist es bequem. Wer sonst
beim Fliegen nicht schlafen kann, hier gelingt es!
Wir finden Zeit und können
uns mit den sympathischen Flight Attendants unterhalten. Das umsichtige
deutsche Kabinenpersonal macht uns dabei auf-merksam, dass die Schweizer
Fluggäste nicht zwingend Hochdeutsch sprechen müssen, sie verstehen das
Schweizer Deutsch inzwischen sehr gut. Flink geht das Kabinenpersonal ans
Aufräumen. Gegenseitig hilft man sich, kleine, fast unbemerkte
Handbewegungen signalisieren und kommunizieren nützliche Botendienste im
Kabinengang.
Fast termingerecht landen
wir in Dubai, wo es nach Ortszeit bereits 21.16 Uhr (CH-Zeit 18.16 h) ist.
Durch die Umstellung auf die Sommerzeit reduziert sich der Zeitabstand um 2
Stunden. Schon heisst es von der charmanten und hilfsbereiten Swiss-Crew und
dem Sitznachbarn Abschied zu nehmen. Die Swiss nimmt kurz weitere Gäste auf
und fliegt zum Abschluss des Tages weiter nach Muscat. Erst dann hat die
Crew ihren Feierabend und einen freien Tag, der gerne für Ausflüge mit dem
Mietauto genutzt wird.
Dubai hat mit Burj Khalifa ein neues Markenzeichen
Dubai, es ist das zweitgrösste der Emirate und befindet sich zwischen der Küste und den westlichen Ausläufern des Hajar-Gebirges, hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm entwickelt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, speziell von September 2008, hat ihre Spuren hinterlassen. Business-Leute machen sich schon bereit für ihre neuen Geschäfte. Ein hektisches Treiben wer Big-Business machen will nimmt seinen Lauf. Kein einfaches Unterfangen im globalen Wettbewerb für Schweizer Unternehmen im Wüstenstaat. Exportgeschäfte schwächeln nicht zuletzt wegen dem starken Schweizer Franken, sagt uns ein CEO.
Auf die übrigen Fluggäste wartet wohl einen vielseitiges Touristenprogramm mit mehren Besichtigungen von Einkaufszentren (Malls), Burj Khalifa (höchstes Gebäude der Welt mit 828 m!. Kulturonline-Tipp: Unbedingt für die Besichtigung frühzeitig reservieren!), Burj al Arab (auch hier gilt ohne Reservation kein Zutritt!), Luxus-Hotel Atlantis (Zutritt zur Reception für Touristen gesperrt!), Museen und Suqs. Bei der neuen, sehr sauberen und praktisch angelegten Metro von Dubai gibt es preiswerte Tageskarten (16 Dirham pro Person).

Gut feilschen will gelernt sein. Lassen Sie sich im Suq nicht über den Tisch ziehen! Manche Gewürze (wie Safran) und Gegenstände sind durch die Globalisierung bei uns auch günstiger geworden.
Tipp: Im Goldsuq befinden sich imposante Schmuck- und Stoffläden. Unweigerlich gelangen die Besuchenden in eine Welt verwirrender Düfte. Es riecht nach Muskat, Koriander, Zimt, Curry, Weihrauch und Myrrhe. Viele Händler sind gastfreundlich, sie feilschen gern, aber meistens bezahlt der Gast unerwartet mehr für das Gekaufte. Man ist sich ja so sympathisch … Das Abenteuer Dubai kann beginnen.
Gepflegte Schlafzimmer im Hotel Towers Rotana in Dubai.
Towers Rotana – ein attraktives
Hotel an bester Lage
Nach nur zehn Minuten Fahrzeit mit dem Hotelauto vom Airport zum Towers Rotana sind wir im Herzen von Dubai. Im Zimmer 2201 geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf Burj Khalifa und in Richtung Burj Al Arab. Die Räume sind praktisch und modern eingerichtet, alles ist frisch renoviert. Speziell: Ein Blickfang ist eine breite Bett-Ablage vor dem grossen Fenster, hier lässt es sich hoch hinaus oder tief hinter schauen. Burj Khalifa schleudert seine Blitz-lichter der Fassade entlang, wir sind bereit für einen nächtlichen Rundgang.
«Long's Happy Hour» im Hotel Towers Rotana in Dubai ist legendär! Diese Bar ist die längste im Mittleren Osten!
Im Towers Rotana, welches 2001 gebaut wurde, geht es zuerst zum «Long’s Pub», zur längsten Bar im Mittleren Osten (!). Die Klientel am Tresen ist international, schnell kommt man mit den Gästen ins Gespräch. Für General Manager Mrad El Khoury ist das Towers Rotana eine Perle für Geschäftsleute und Feriengäste, die u. a. aus Brasilien, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz kommen: «Alle Zimmer (360 elegante Zimmer, inkl. Club Rotana Rooms, luxuriöse Zwei- oder Dreibett Suiten), sind modern eingerichtet, haben Satelliten-Fernseh- und high-speed Internetverbindung. Das reichhaltige Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen und ist in der Regel im Preis inbegriffen.»
Betty Zarzour Riachy, Direktor für Marketing und Kommunikation, ergänzt: ««Konferenzräume bieten eine angenehme Ambiance für erfolgreiche Ab-schlüsse. Die technische Ausstattung entspricht in allen Belangen den internationalen Anforderungen. Zur Entspannung kann man in den Spa-/Well-ness- oder Fitnessbereich (Bodylines /Zen the Spa at Rotana) gehen. Auf dem Dach im Nebengebäude findet sich auch der Swimmingpool mit Imbiss-Eck. Betrieben wird das Hotel Towers Rotana Dubai von 350 Mitarbeitenden aus 37 Nationen.»
Interessant ist auch die enge und langjährige Zusammenarbeit von Rotana mit den Schweizer Hotelfachschulen: «Wir pflegen einen regen Kontakt und fördern so unseren wichtigen Nachwuchs auf nationaler und internationaler Ebene», erklärt General Manager Mrad El Khoury.
Im Nebengebäude vom Hotel Towers Rotana befindet sich der Swimmingpool im 6. Stockwerk. Hier kann man u. a. feine Pizza-Varianten oder Hamburger geniessen.
Miss Cho Cho Naing, Director of Front Office, ist eine kompetente Ansprech-partnerin für alle Bedürfnisse: «Dank der zentralen Lage des Hotels sind die Gäste schnell zu Fuss, mit der Metro (Station «Financial Centre») und Bussen oder günstigen Taxis beim World Trade Center, in den Exhibition Halls, bei Burj Khalifa/Dubai Mall und nur wenige Metro-Haltestellen von Media und Internet City entfernt. In 15 Minuten sind die Besuchenden am faszinierenden Küstenstreifen von Jumeirah.»

Weiter nach
Abu Dhabi mit Hotel Beach Rotana – General Manager ist der Uzwiler Jörg A.
Hauri
Eine andere beliebte Touristendestination ist Abu Dhabi. Der Bildbericht von Kulturonline aus Abu Dhabi und die Impressionen aus dem beliebten Hotel Beach Rotana folgen auf der Seite «Tourismus».
Idyllisch. Die Beach- und Poolanlage vom Hotel Beach Rotana in Abu Dhabi. Neben dem Fitnesscenter Bodyline hat es auch Sauna, Dampfbad und Whirlpool.
Taucherinnen und Taucher finden weitere Informationen unter der Rubrik «Sport». In Abu Dhabi befindet sich auch die eindrückliche Ferrari World (www.ferrariworldabudhabi.com). Legendär ist der Ferrari World Roaster, die schnellste Achterbahn der Welt. Fahrgäste, die keine Herzprobleme oder Rückenschmerzen haben, werden beim Start von 0 auf 240 Std./km in 4,9 Sekunden beschleunigt, dann geht die Post erst richtig ab …
Links:
Blick ins Cockpit Swiss A330-300 (Google-Links)
www.dubaitourism.ae
Burj Khalifa – At the Top (Besichtigungsplattform im höchstes Gebäude der Welt mit 828 m!)
Gastronomie-Reservationen im Burj Al Arab: 971 4
3017600
Links zu
Das Diving Center in der Hotelanlage Beach Rotana in Abu Dhabi. Die Administration betreut Celine, Tauchinstruktor ist Frederic de los Reyes.
Wasser- und Windverhältnisse in Abu Dhabi
Ferrari World

Tolle Herausforderung ... von 0 km/h auf 240 km/h in weniger als 5 Sek.!
Mit Formel-1-Stars Massa und Alonso auf dem Ferrari World Roaster!
FIA Formel-1-Rennstrecke Abu Dhabi / Yas Island
Falcon Hospital (Chefärztin Dr. med. vet. Margit Gabriele Muller)
- - -
Archiv
Bündner Patrick Manthe (37) ist
einer der jüngsten Generalmanager von Mövenpick-Hotels &
Resorts und lebt in Vietnam
Jung und erfolgreich. Patrick
Manthe aus Chur, im Bild mit Ehefrau Ploy und Sohn Jonathan, ist
Generalmanager vom Mövenpick Hotel Hanoi und Chef von 188 Ange-stellten.
Der Churer GM
Patrick Manthe prägt für Mövenpick Hotels & Resorts den Tatendrang in Hanoi
Früher
schwer vom Krieg getroffen, strebt Vietnam nach wirtschaftlichen Erfolgen.
Der GM und Hotelier, Patrick Manthe aus Chur, zieht diskret die Fäden im
Boutique-Stil Stadt-Hotel von Mövenpick Hotels & Resorts
in Hanoi.
Im Herzen von
Hanoi steht d
Gastgebender Weltenbummler
Mit seinen Eltern, Jürgen und Hanni Manthe sowie mit der Schwester Gabi Fernstroehm-Manthe, lebte er in Chur, ist dort aufgewachsen und in die Schule gegangen. Er absolvierte von 1994 bis 1997 in der Bündner Hauptstadt eine Hochbauzeichner-Lehre in einem Architekturbüro, ehe er intensiv Sprachen lernte, so in Cambridge in Grossbritannien. Anschliessend ging er an die Hotel- und Touristikfachschule HTF in Passugg, die er im Mai 2000 mit der besten Diplomarbeit seines Jahrgangs erfolgreich abschloss.
Wichtige Berufserfahrungen sammelte Manthe zuerst im Wellnes & Spa Hotel Beatus in Merligen BE, dann war er Verkaufsverantwortlicher im Metropole Hotel in Interlaken. Im Anschluss ist die Hilton-Gruppe auf ihn aufmerksam geworden. Stetig ging es dann in der Karrierenleiter aufwärts: Von 2001 bis April 2003 wirkte er im Hilton Zürich Airport als Food & Beverage Service Manager, im Hilton Bonn in Deutschland zeichnete er als F&B Manager bis Mai 2005 verantwortlich und schon im Juni 2005 bis August 2006 engagierte man ihn ans andere Ende der Welt nach Australien als Catering Floor Manager ins Hilton Brisbane.
Weltoffen mit Schweizer Wurzeln
«Es war für mich schon immer ein Wunsch meine erlernten Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland zu vertiefen, wobei mir die typischen Schweizer Tugenden wie exaktes und organisiertes Arbeiten immer sehr gelegen kamen», sagt Patrick Manthe, der seine Karriere von September 2006 bis Oktober 2008 im luxuriösen Conrad Maldives Rangali auf den Malediven als F&B Manager fortsetzte. Während dieser Zeit lernte er den Karlsruher Hotelfachmann Knuth Kiefer kennen, der ihm die Türen zu Mövenpick Hotels & Resorts in Asien öffnete. Bis Juni 2010 arbeitete er im Mövenpick Hotel Hanoi als Executive Assistant Manager.
Seine Kompetenz
und sein Engagement – praktisch rund um die Uhr – blieb auch dem B
«Hotellerie als Lebenstil und
Bereicherung»
«Die Hotellerie
ist für mich nicht nur ein Beruf, vielmehr ein wertvoller Lebenstil und eine
Bereicherung im Umgang mit f
Wie sieht Manthe’s Zukunft aus? «In der Hotellerie ist es sehr schwierig den
nächsten Schritt oder die weiteren Destinationen zu planen. Flexibilität ist
eine erforderliche Voraussetzung, um in unserem Beruf erfolgreich zu sein.
Ich habe aufgehört konkrete Pläne zu schmieden, sehe meine Zukunft aber eher
im asiatischen Raum.»
GM Patrick Manthe und der Markt
in Vietnam
In Vietnam sieht die
Mövenpick Hotelgruppe einen aufstrebenden Markt für Business- und
Leisure-Kunden. Vietnam ist ein gut positioniertes Tourismusland mit
zweistelligen Wachstumsraten. Die Kombination von Geschichte und Kultur,
pulsierenden Städten (7 Mio. Motorräder in Saigon und Hanoi!),
atemberaubenden Stränden und schönen Landschaften, dies macht das Besondere
für erfahrene Reisende in diesem sozialistischen Staat aus.
Sowohl Mövenpick Hotel
Saigon wie auch Mövenpick Hotel Hanoi sind mit ihren modernen Infr
Die Gästestruktur wird von Vietnamesen, Japanern und Singapur-Touris-ten angeführt. Aus Europa stammen die meisten Gäste aus Deutschland, Italien, Skandinavien und der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Reisenden aus den USA und Australien.
- - -Lieder, die berühren – sogar über seinen
besten Freund, die Katze Ferdinand
Klaus Hoffmann vom angstvollen Schauspieler zum
feinfühligen Sänger
«Zuerst war da der
Schauspieler Klaus Hoffmann. Ort des Geschehens: Berlin, Freie Volksbühne.
Stück „Equus“ von Peter Shaffer. Ein Cafe „accu“ in der Innenstadt,
schwarzer Kaffee, belegte Brötchen. Klaus Hoffmann heisst komplett
Klaus-Dieter Hoffmann. Er ist Anfang zwanzig … - und skeptisch, neugierig,
aber offen», heisst es auf seiner Web-seite. Heute begeistert er als Sänger
mit Gitarre und mit dem Schweizer Bassisten Peter Keiser seine Fans. Zu
seinen Freunden zählt Reinhard Mey, der auch auf dem letzten Album «Berliner
Sonntag» zu hören ist.
Blick zurück,
Homepage-Aussagen: Klaus Hoffmann hatte Bammel vor der Theaterrolle, Schiss
vor den gestandenen Kollegen. Am Premierenabend war es für ihn wie im Kino
seiner frühen Jahre - es ging um Tod oder Le-ben, um Sieg oder Niederlage.
Klaus Hoffmann siegte. Vorsichtige An-näherung. Was will der Mensch mit dem
Kugelschreiber und Schreibblock? Was schreibt der auf, was schreibt er nicht
auf und schreibt es dann vielleicht doch? «Eigentlich finde ich so ein
Interview Quatsch! Abtasten. Wortfetzen. Halbe und ganze Sätze.
Halbausgesprochenes. Dann plötzlich auch Standpunkte, Ansichten, trotzig,
schüchtern, frech. Manchmal trete ich auch in Clubs auf, so mit Gitarre und
singe. Hab' gerade meine erste Platte gemacht. Das Cover-Photo ist
scheusslich. Da sehe ich aus wie so ein Teenie-Liebling. Das mache ich nie
wieder», hält Klaus Hoffmann fest.
Und die Lieder? Was singt er?
«Lieder, die ich mag. Von Jacques Brel, aber auch
eigene. Im Go-In zum Beispiel, spätabends. Mach' ich heute auch noch. Da bin
ich ich. Neu-gierde auf die Lieder», betont Klaus Hoffmann.
Noch mehr, als er schliesslich von sich selber
spricht, als der Kugel-schreiber längst eingesteckt ist. Geschichten von
Reiserouten gen Osten. Strecken, die vertraut sind. Ausbruch aus dem Mief
der jungen Jahre, raus aus der Enge von Schulzeit und Lehre. Rein ins Leben.
Oder was man dafür hielt. Ab auf die Strasse - Griechenland, Türkei, Iran,
Afghanistan. Das Leben - eine einzige Tramptour, eine einzige Wander-ung
durch die Welt, ins Blaue. Damals begann so etwas wie ein Gefühl von Nähe.
Nicht zu dem Schauspieler, nicht zu dem Sänger, aber zu dem Menschen. Nach
einstige Aussagen von Bernd Lubowski.
Heute ist Klaus Hoffmann …
… gefestigt, besonders musikalisch. Er ist heute
aus der Musikszene in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Seine Lieder
berühren, machen nachdenklich. Zuhörende können intensiv mitfühlen,
besonders bei geschlossenen Augen, denn dann kommen die starken Worte und
die wunderbaren Klänge in Bewegung, ja wirklich – in eigendynamische
Schwingungen, sie lassen eigene Bilder zu. Tiefe Verbundenheit entsteht.
Katzenliebhabende werden besonders am Lied «Ferdinand» («mein bester, leider
verstorbener Freund!») nicht vorbei kommen: «(…) Morgen, wenn die Sterne
leuchten, erzähl ich dir vom alten Haus, vom Garten und von unserem Glück
und von deiner ersten Maus – und weit, weit, weit lieb ich dich in
Ewigkeit.»
Seine Lieder widerspiegeln sich im Alltag, in
stimmungsvollen Momen-ten. Neben tiefen Textpassagen, fehlt auch der
geschickt verpackte Humor zwischen den Liederzeilen nicht («Wenn ich’s hier
schaff, schaff ich’s überall»). Klaus Hoffmann ist ein Interpret, dem man
gerne mehr-mals zu hört. Unsere Ausgabe vom Album «Berliner Sonntag» bekam
nicht nur deshalb einen Stammplatz in der CD-Sammlung, sondern auch wegen
dem Schweizer Bassist Peter
Keiser, der mit seinem Zwillings-bruder Walter Keiser (Drums) bei der
Gölä-Band, bei der eigenen Band «The Keiser Twins» und «Misty Blue»
mitspielt. Er ist ein Urgestein in der Schweizer Musikszene mit unendlich
vielen Talenten.
Erinnerungen von Klaus Hoffmann.
Im Ullstein-Verlag ist seine Biografie «Als wenn
es gar nichts wär: Aus meinem Leben» erschienen.
- - -
Bild zVg: Aufnahme vom Fundort.
Bei archäologischen Sondierungen im Jahr 2006 in Steckborn-Obertor dokumentierte das Amt für Archäologie Thurgau frühmittelalterliche Gräber. Bei den im Gesichtsbereich eines Bestatteten geborgenen kleinen Goldblechen handelt es sich um ein Goldblattkreuz. Diese in der Schweiz sehr seltene Grabbeigabe ist im Museum für Archäologie in Frauenfeld zu bewundern.
Bereits im Frühjahr 1934 wurden bei Strassenarbeiten im Obertor, in markanter Hanglage südöstlich des Städtchens Steckborn, mehrere Gräber angeschnitten. Insgesamt wurden damals von Karl Keller-Tarnuzzer 41 Bestattungen freigelegt. Den Toten waren teilweise persönliche Gegenstände mit ins Grab gegeben worden.
Die Bautätigkeit zwang in den Jahren 1989 und 2006 zu weiteren Sondierungen, in deren Folge über 100 weitere Bestattungen freigelegt wurden. Bei der Sondierung im Jahr 2006 des Amtes für Archäologie wurden im Gesichtsbereich eines Bestatteten Reste von Goldblech geborgen. Diese filigranen Goldblättchen sind nun fachgerecht restauriert. Neben einer Waffe (Sax) und einem Gürtel erhielt der männliche Bestattete auch ein Goldblattkreuz mit ins Grab. Die ca. 3 cm langen Kreuzarme sind mit einem Tierornament verziert.
Goldblattkreuze sind eine typische, aber seltene Grabbeigabe des 6. bis frühen 8. Jahrhunderts bei den Alamannen, Bajuwaren und Langobarden. Die Kreuze messen zwischen 2 und 18 cm und wurden aus dünnem Goldblech ausgeschnitten und mit Figuren oder Mustern geprägt. Sie sind meist gleichschenklig und haben an den äusseren Rändern kleine Löchern, durch die sie auf Textilien aufgenäht wurden. Oft werden sie auf der Stirn- und Mundregion der Skelette aufgefunden. Daher wird vermutet, dass sie auf einer Art Schleier (Schweiss- oder Leichentuch) aufgenäht waren, der über das Gesicht der Toten gelegt wurde.
... von Goldblattkreuzen kam in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts zeitgleich bei den Alamannen und Langobarden auf. Nördlich der Alpen wurden bisher ca. 90 Goldblattkreuze gefunden. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert. Auf dem Gebiet der Langobarden in Raume Oberitaliens sind schon fast 260 Kreuze bekannt. Dort wird auch der Ursprung dieses Brauches gesehen. In der Schweiz sind Goldblattkreuze äusserst selten. Schriftliche Überlieferungen zum Glauben der Alamannen im Bodenseeraum gibt es so gut wie gar nicht. Umso wertvoller sind Beigaben, die über den sozialen Hintergrund oder die Glaubenswelt Auskunft geben können.
- - -
Grösste Glasvase der Welt und ein
überdimensionaler Glasbrunnen
Vielseitig, kreativ und
versiert. Die 47-jährige Kunstschaffende und Familienfrau Regi Vonrüti lebt
ihre Kreativität durch die Glaskunst und Goldschmiederei aus.
Nachhaltiger Glaszauber für Haushalt und Kunst in
Münchwilen TG
Künstlerateliers haben
immer einen besonderen Reiz, speziell jenes von Regi Vonrüti und ihrer Firma
Design RvonR im thurgauischen Münchwilen. Die gelernte Goldschmiedin und
Kunstschaffende für Glas-Kreationen ist mit 20 Jahren selbständige
Unternehmerin ge-worden. Kulturonline.ch empfiehlt: Wer immer ein neues Haus
baut oder renoviert oder eine Vorliebe für Glas-kunst hat, der sollte vorher
bei Regi Vonrüti passende Objekte aussuchen. Die bunte, glasklare und
emotionsgeladene Begeisterung ist augenblicklich, die Symbiose mit Holz,
Metall und Stein fasziniert und ist nachhaltig. Gegenwärtig arbeitet sie
auch an der grössten Glasvase der Welt (Grösse 1.10 m, Gewicht 80 kg) und an
einem überdimensionalen Glasbrunnen von 800 kg Masse, der demnächst für neun
Monate in den Brennofen geht. Im März 2011 ist Regi Vonrüti in zwei
Ausstellungen zu bestaunen. Ein lohnenswerter Tipp für kunstinteressierte
Bauherren und Architekten!
Qualität und Kunst fesselt
durch Glas. «Ich lebe für meine Familie sowie für die Glaskunst und freue
mich, wenn ich meine Kreativität ausleben kann. Nicht zwingend der Verkauf
eines Objektes begeistert, obwohl dies natürlich aus unternehmerischer und
finanzieller Sicht auch wichtig ist, aber die Freude der Kaufenden am Objekt
befriedigt noch viel mehr», sagt Regi Vonrüti. Wir staunen über die
unternehmerische Gelassenheit der zierlichen Frau, ihre Hände sind
gezeichnet von harter Arbeit. Ohne Zweifel, sie ist eine Macherin und kein
«Modepüppchen». Sie wünscht sich mehr, dass angehende Hausbauende zu ihr
kommen und ihr gemütliches Heim mit ihren praktischen Kunstobjekten
verzieren und nachhaltig verschönern.
Experimente mit exklusiven Materialien
bedeuten Risiko
Kunst kommt von Können. Das
exklusive Material, die besondere Verarbeitung, das Experimentieren beim
Brennen, das unternehmerische Risiko im Schadenfall, der durch eine falsche
Behandlung schnell entstehen kann, alle diese Aspekte machen deutlich, diese
Glaskunst ist einzigartig und hat ihren Preis und verlangt nach einem
fachspezifischen Können.
Warme und verschmelzende
Farbtöne im gläsernen Waschtisch «Massivo» verleihen dem Raum eine
ausdrucksstarke Note. Eine gradlinige Ästhetik lässt das Lavabo «Calipso» zu
einer genialen Lichtskulptur erstrahlen. Der Waschtisch bietet eine
grosszügige Ablagefläche und genügend Raum für individuelle Unterbauten.
Das Atelier von Regi
Vonrüti’s Unternehmen Design RvonR ist in zwei Bereiche ge-gliedert, gleich
links beim Eingang vom kunstvoll gebauten Hauptgebäude an der Murgtalstrasse
20 in Münchwilen TG befindet sich die umfangreiche Ausstellung; und rechts
dahinter offenbart sich die Goldschmiede-Werkstatt mit Bürotrakt. Im
hinteren Teil sind die Lagerbestände, Glasschleifplätze und Brennöfen, die
durch eine nützliche Tragvorrichtung bedient werden. Noch nie haben wir so
grosse Brenn-öfen gesehen. Wir staunen wie sie dies alles alleine «händelt».
Zur richtigen Zeit, das Richtige tun –
Management in Eigenregie
Aktuell steht bei Regi
Vonrüti die weltweit grösste Kunstglasvase. «Die Grösse der Vase
beanspruchte einen speziell grossen Brennofen. Und in der richtigen Hitze
muss das Glas genau verformt und verziert werden, dann ist höchste
Konzentration gefragt. Mittels einer Hebevorrichtung werden die schweren
Objekte transportiert und für die Weiterbearbeitung und Optimierung perfekt
positioniert.»
Das nächste Objekt ist ein
grosser Glasbrunnen. Die speziell angefertigte Keramik-form wird mit Glas
kunstvoll gefüllt und muss während neun Monaten bei genau abgestimmten
Temperaturen gebrannt werden. Solange ist Regi Vonrüti auf zu-sätzliche
kleinere Brennöfen angewiesen. Auch hier zeigt sich die Kunstschaffende von
einer neuen Seite, sie managt alles in Eigenregie. Und dies neben dem
Fami-lienleben mit den zwei Kindern, mit dem 20-jährigen Yannic und der
23-jährigen Jana, und ihrem 8-jährigen Bodyguard Grosspudel Ares.
Jedes Glaskunstwerk ist
ein unverwechselbares und erschwingliches Original
Regi Vonrüti hat sich das
Kunsthandwerk selber über die Jahre beigebracht: «Die Familie hat mir dazu
in liebenswürdiger Art und Weise die berufliche Freiheit er-möglicht. Als
Angestellte hätte ich mich nicht so intensiv auch um die Kinder küm-mern
können. Das Umsetzen von Ideen mit Glas ist nicht einfach, es braucht viel
Zeit. Oft muss man experi-mentieren, um sich an das beste Resultat und das
kreativste Ergebnis heranzutasten», betont sie und fügt bei: «Einmal
gebranntes Glas, welches Schäden aufweist, ist für den Abfall bestimmt und
muss zusammen geschlagen werden. Deshalb sind speziell geformte und
verzierte Glaskunstwerke etwas Einmaliges, Originale der Extraklasse.»
«Ausgefallenes gewinnt an
nützlicher Bedeutung. Am besten lebe ich von der Mund-zu-Mund-Propaganda,
denn wenn die Hausbesitzenden zufrieden sind, dann sind auch ihre
Besucherinnen und Besucher fasziniert von den Möglichkeiten, die alle trotz
der Kreativität, Farbenwelt und Form erschwinglich sind», hält Regi Vonrüti
fest.
Neben ihrer permanenten
Ausstellung im Atelier in Münchwilen ist Regi Vonrüti immer wieder bei
gepflegten Ausstellungen zu bestaunen, so beim Event «5ünfstern – 290 offene
Künstlerateliers», vom 19. bis 27. März 2011 bei Kultur im Bahnhof St.
Gallen, sowie in der Ausstellung im Schloss Biberstein vom 25. bis 27. März
2011.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Psychologische Erste Hilfe (PEH)
der Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell in steter Weiterbildung
Trauma-Experte Prof. Dr. Lars Weisæth
über Erlebnisse und Erfahrungen aus Alltags- und Grossereignissen

Prof. Dr. Lars
Weisæth,
Oslo, Experte für Erlebnisse und Erfahrungen aus Grossereignissen.
Tag für Tag und rund um die Uhr
sind Teams der Psychologischen Ersten Hilfe (PEH) für aussergewöhnliche
Ereignisse auf Pikett und über die Sanitätsnotrufzentrale 144 in der
Ostschweiz im Einsatz. In einer Fachtagung im Kantonsspital Frauenfeld
sprach Prof. Dr. Lars Weisæth aus
Oslo über traumatisierende Ereignisse und Erlebnisse bei Alltags- und
Grossereignissen und ging dabei auf die wichtige Rolle der Helfenden ein:
«Erste Hilfe muss in der Situation bedürfnisgerecht sein und in einem
beruhigenden Rahmen ablaufen. Die Verarbeitung beraucht Geduld und Zeit.»
Als Veranstalter der Fachtagung
zeichneten Dr. Max Dössegger, Thurgauer Kantonsarzt, Dagmar Vejmola,
Leiterin Care Team Thurgau und Mitglied Leitungsteam PEH St. Gallen, sowie
Dr. Thomas Meier, Chefarzt Klinik St. Pirminsberg, Pfäfers, Leiter
PEH-Einsatzgruppe Kanton St. Gallen.
Prof. Dr. Lars
Weisæth
mit dem St. Galler PEH-Führungsteam Dagmar Vejmola, Thomas Meier und
Johannes Jung (v.l.).
Angst vor Atomkriegen ermöglichte
Psychologische Erste Hilfe-Teams
Mit Prof. Dr. Lars Weisæth
konnte eine Koryphäe für nationale und internationale
Krisensituationen als Referent gewonnen werden. Er begann seine Ausführungen
mit eindrücklichen Bildern des Norwegischen Malers Eduard Munch. «Die
bekannten Gemälde wie „Der Schrei“, „Tod im Krankenzimmer“, „Die tote Mutter
und das Kind“ zeigen in eindrücklicher Art und Weise auf kunsthistorischer,
zwischenmenschlichen Ebene, welche fachlichen, psychotraumatischen und
emotionalen Vergleiche sich ableiten lassen. Die
Psychologische Erste Hilfe wurde begründet. Mit dem Bau der Atomkraftwerke
in Europa kam 1954 auch die Angst vor Atomkriegen und deren Folgen in der
Bevölkerung zur Sprache. Mehrere Regierungen haben sich dann entschlossen,
erste Care Teams aufzubauen und einzusetzen». Danach haben sich
Psychologische Erste Hilfe Teams schrittweise weiter entwickelt. Der Bezug
zur Schweiz wurde durch den Referenten schnell hergestellt. Der Zürcher
Psychiater Eduard Stierlin (1878 – 1919) gilt als Pionier – ein besonders
erwähntes Vorbild für Weisæth – in
der Forschung und Analyse von nervösen und psychischen Störungen nach
Katastrophen, unter besonderer Berücksichtigung einer Eisenbahnkatastrophe.
Dramatische Fallbeispiele und die
Hilfestellungen
Vertieft skizzierte der Referent
Ereignisse wie der Tsunami im Dezember 2004, der Untergang der Fähre Estonia
(28.9.1994), grosse Lawinenniedergänge mit militärischen Opfern, Busunfälle
mit Kindern in Schweden, Ereignisse mit einer mehrköpfigen Flüchtlingsgruppe
aus Somalia, die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 in den
USA, der Untergang einer Ölplattform und aktuell das Bergunglück mit den
Mineuren in Chile (13.10.2010) mit den entsprechenden Überlebensstrategien.
Neben dramatischen Fallbeispielen
aus Skandinavien analysierte Weisæth
speziell die helfenden Aspekte beim Tsunami vom 26. Dezember 2004, dem
bisher schlimmsten Seebeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra,
welches über 230'000 Todesopfer in acht asiatischen Ländern forderte. Er
beleuchtete die Abfolge der Ereignisse, die fachlich versierte und
nachhaltige Betreuung sowie die psychotraumatische Entwicklung von
Überlebenden und Hinterbliebenen speziell mit Bezug auf die skandinavischen
Länder Norwegen, Schweden und Finnland.
In einer amerikanischen
Konsensus-Konferenz konnten sich die Fachleute auf folgende fünf Schritte im
Krisenmanagement einigen: Sicherheit herstellen (safety
first), beruhigen, Bedürfnisse der Betroffenen erkennen und darauf eingehen,
Beziehungen herstellen (zwischen Betroffenen, innerhalb der Familien,
Arbeitskollegen usw.), Hoffnung vermitteln, dass es wieder bessere Zeiten
geben wird, dass der Mensch fähig ist selbst schlimmste Erlebnisse irgendwie
zu verarbeiten.
Stressfaktoren, die Bedrohungen
auslösen
Weisæth
nannte fünf kritische Stressfaktoren: «Lebensbedrohende Situationen, schwere
körperliche Verletzungen, Erfahrungen und Beobachtungen in der Rolle als
Zeuge eines Vorfalls, als hilfloser Zeuge in einer hilflosen Situation –
auch als doppelte Hilflosigkeit bekannt – sowie Tod. Alle diese
Stressfaktoren können unterschiedliche Bedrohungen für das Individuum
auslösen.»
Untersuchungen nach dem Tsunami
ergaben, dass in der Zeitspanne von sechs Monaten bis zwei Jahren bei den
Hinterbliebenen in Skandinavien rund 25% emotionale Probleme, 15%
posttraumatische Störungen, 5% Depressionen und 5% gesundheitliche Probleme
aufwiesen. «Enorm wichtig war, dass die Hinterbliebenen an den Ort des
Geschehens zurückkehren konnten, um das Erlebte selbst und mit den
Angehörigen psychisch zu verarbeiten. 61% der Personen sagten aus, sie
wollten verstehen, was geschah, 21% suchten vor allem ein
Gefühl der Nähe zu den Verstorbenen und 8% schätzten das
Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitbetroffenen», erklärte Weisæth.
Er verglich ein solches Durchleben
mit dem Training und der Weiterbildung von Notfallsituationen: «Nur durch
das vorherige Erleben können wir in der Krise richtig handeln. Alle Menschen
können sich auf Unfälle oder andere Ereignisse vorbereiten, Abläufe und
Lösungsmöglichkeiten durchdenken, denn im Ernstfall muss man einfach
reagieren und das Beste mit dem Vorhandenen in der Situation machen, dies
gilt besonders für die Mitglieder von Blaulichtorganisationen und
Psychologische Erste Hilfe-Teams».
Psychologische Erste Hilfe
Psychologische Erste Hilfe-Teams
gibt es in der ganzen Schweiz. Einsätze können durch Unfälle, Suizid,
plötzliche Todesfälle oder Katastrophen erfolgen.
Die Kernaufgabe der Einsatzgruppe
Psychologische Erste Hilfe (PEH) besteht darin, von potentiell
traumatisierenden Erfahrungen unmittelbar Betroffenen und deren Angehörigen
sowie den Einsatzkräften zu helfen, möglichst rasch wieder in den Alltag
zurück zu finden. Wo nötig werden für einzelne Betroffene notwendige
Langzeitbegleitungen oder –behandlungen vermittelt. Einsätze erfolgen durch
die Sanitätsnotrufzentrale 144. (ropo)
Links:
...................................................................................................
Ab in die Ferien!
Eine Checkliste mit Tipps und
Tricks
Zufriedene und glückliche Ferien, dank einer praktischen Checkliste! (c) Foto: ROPO/MuA
Eine sorgfältige Planung hilft, unliebsame
Überraschungen während der wohlverdienten Sommerferien zu vermeiden. Denner
Reisen hat deshalb für seine Kundinnen und Kunden eine nützliche Checkliste
mit Tipps und Tricks zusammengestellt, damit man die Ferien unbeschwert
geniessen kann.
Ist der Reisepass noch gültig? Sind die Nachbarn
um das Giessen der Blumen gebeten worden? Haben die Kinder genügend
Spielsachen dabei? Muss an spezielle Impfungen gedacht werden? Meistens sind
es nur Kleinigkeiten, die dazu beitragen, die lang ersehnten Sommerferien in
vollen Zügen geniessen zu können.
Reise-Vorbereitungen vereinfachen
Als spezielle Dienstleistung für seine Kundinnen
und Kunden hat Denner Reisen deshalb eine praktische Checkliste
zusammengestellt, mit der die Reise-Vorbereitungen vereinfacht werden:
- Vor den Ferien: Als nützliche Vorbereitung
hilft es, die Briefkastenleerung und die Betreuung der Haustiere zu
organisieren, fällige Rechnungen zu begleichen sowie Kreditkarten und
Ausweisen auf ihre Gültigkeit zu überprüfen.
- 1 Stunde vor Abreise: Damit auch während der
Ferien zu Hause alles in Ordnung ist, muss vorher beachtet werden, den Herd
auszuschalten, das Wasser abzudrehen, die Fenster und Türen zu sichern, die
Licht-Zeitschaltuhren zu aktivieren und die Schlüssel beim Nachbarn zu
hinterlassen.
- Reisegepäck: Im Ferien-Koffer dürfen
Reisedokumente und -führer nie fehlen. Auch an den Adapter für Steckdosen,
an ein Wörterbuch, die Ferien-Apotheke und die Strand-Lektüre sollte immer
gedacht werden.
- Ferien mit Kindern: Wenn man mit Kleinkindern
reist, sollten jeweils genügend Windeln eingepackt werden. Auch ein
Ersatz-Nuggi darf nicht fehlen. Spielsachen und Buggy sollten mitgenommen
sowie spezielle Baby-Nahrung und eventuell Medikamente auf Vorrat
organisiert werden.
- Spezielles: Bei Reisen mit dem Velo sollte man
an Flickzeug und Helm denken, bei Autoreisen Versicherungspapiere und
Reserveschlüssel nicht vergessen, bei Strandferien den Sonnenschutz und bei
langen Bahn- oder Flugreisen Schlafbrillen, Kopfhörer und kleine Kissen
einpacken.
Bei Schwierigkeiten Kontakt zur lokalen
Reiseleitung
Denner Reisen rät ausserdem allen Kundinnen und
Kunden, sich bei allfälligen Schwierigkeiten während der Ferien sofort an
die lokale Reiseleitung zu wenden, damit ihnen diese gleich vor Ort helfen
kann. So kann man die Ferien in vollen Zügen geniessen.
Die vollständige, vier Seiten umfassende
Reise-Checkliste «Ferien» von Denner Reisen steht im praktischen pdf-Format
unter www.denner-reisen.ch
zum Download bereit.
..................................................................................................
Mit «Sternen-Paula» unterwegs
im Sinai – Ein Exklusiv-Interview mit Paula Müller
«Sich
Zeit nehmen zum Schauen,
Nachdenken und Staunen»
Die aus Deutschland stammende Paula Müller
kennt Ägypten und speziell den Sinai seit mehreren Jahren. Seit fünf Jahren
lebt und arbeitet sie in Sharm El-Sheikh. Als «Sternen-Paula» hat sie sich
bei den Touristen und Einheimischen schnell einen ausgezeichnet Namen
geschaffen, denn sie geht auf die Wünsche der Kunden und Geschäftspartner
mit grossem Engagement und Einfühlungs-vermögen ein. Qualität und
Zuverlässigkeit von ihr werden im Tourismus ge-schätzt. Exklusiv befuhr
Kulturonline mit ihr die Route um die Sinai-Berge, dabei kamen wir auf ihre
Aktivitäten, Erfahrungen und Dienstleistungen als Reiseführerin und
Astrologin zu sprechen.
Aktives Wüstenleben. Bevor mit Teleskopen die
Sternen betrachtet werden können, wird den Gästen in der Wüste viel
Abwechslung und ein Abendessen mit Vorträgen geboten.
Kulturonline: Seit wie viel Jahren sind Sie in Ägypten
und was dürfen die Gäste bei Ihnen erwarten?
Paula Müller: «Ich kenne
Ägypten, ganz speziell den Sinai seit zehn Jahren und lebe und arbeite hier
seit über fünf Jahren. In all den Jahren bin ich sehr viel durchs Land
gereist und durfte viele Menschen und Plätze kennenlernen. Aus dieser
umfangreichen Erfahrung entstanden meine unterschiedlichen Touren, sei es
die sehr individuellen Tagestouren an Plätze im Sinai, die noch wenig vom
Tourismus berührt sind oder auch meine grosse Wüstentour quer durch die
Oasen der Westlichen Wüste.
Bei den Tagestouren im Sinai möchte ich die
persönlichen Bedürnisse meiner Gäste in den Vordergrund stellen, ob sich
jemand für Land und Leute interessiert – dann geht es in einer der Oasen –
oder mehr die geschichtsträchtigen Plätze wie in das Kloster von St.
Katharinen mit seinen Kunstschätzen besichtigen möchte. Was für mich eine
besondere Bedeutung hat ist - Zeit – die möchte ich, soweit es der
Zeitplan zulässt, meinen Gästen lassen. Zeit um mal auf eine Sanddüne zu
sitzen, Zeit für einen Stop für ein besonderes Fotomotiv oder einfach Zeit
um für ein paar Schritte in der Wüste zu wandern.
Die Wüste hat viele Gesichter und Farben. Paula Müller kennt speziell schöne Plätze und hat ein ausgezeichnet Auge für kleine und grosse Sehenswürdigkeiten nicht nur im Sinai.
Das spritiuelle Erbe des Sinai verbinde ich mit
meinem abendlichen Sternen-Ausflug in die nahen Berge von Sharm El Sheikh.
Hier möchte ich meinen Gäste die Faszination des Universums näherbringen und
in die klassischen Sternenkunde, die Verbindung von Astronomie und
Astrologie, einführen.»
Kulturonline: Welche Aktivitäten bilden die Höhepunkte?
Paula Müller: «Das ist eine gute Frage – ich denke für jeden wird es andere Schwerpunkte geben und somit auch andere Highlights. Was die Tagestouren betrifft, ist die traumhafte Rückfahrt von den Bergen von St. Katharinen im Licht der Nachmittagssonne durch die abwechslungsreichen Landschaften von Wüste und Berge ein besonderes Erlebnis.
Das berühmte St.Katharinenkloster im Sinai dürfen die Besucherinnen und Besucher nicht verpassen. Paula Müller kennt sich hier und am Moses-Berg sehr gut aus und pflegt persönliche Kontakte zu Be-duinenfamilien.
Genauso mag ein Picknick inmitten der Wüste oder
einem Gespräch mit einem Beduinen über dessen Leben etwas Besonderes sein.
Auch ist eine einsame Wanderung entlang den Wadis und den erhabenen Bergen,
bei der man den ganzen Tag für sich alleine sein kann, sind etwas
Aussergewöhnliches.
Mit Sicherheit ist eine Fahrt mit dem Jeep im
„Sanddünenmeer“ der Oase Siwa und die Wüstendurchquerung nach Bawiti etwas
Spektakuläres. Selbstverständlich kann eine ausführliche Interpretation des
persönlichen Horoskop's ein besonderes Highlight sein, viele stehen an einem
Wendepunkt und über die Astrologie kann man excellente Richtungshinweise
bekommen.»
Im Kontakt mit den
Beduinen.
Kulturonline: Was bedeutet Astrologie für Sie?
Paula Müller: «Ich arbeite
mit der Astrologie schon seit über 13 Jahren und sie ist für mich eine
Wissenschaft, die mit Spiritualität zu verbinden ist. Sie liefert uns
greifbare, nachvollziehbare und akzeptable Aussagen. Wir können allein mit
Materie, Geld und beweisbarem Wissen nicht leben und werden angehalten das
Gefühl und den Spirit zu integrieren. Man kann versuchen die notwendige
Verbindung von Körper, Geist und Seele zu verdrängen, doch eines Tages
klopft sie an die Tür und lässt sich nicht mehr verleugnen.
Paula Müller beim Abendrot mit ihren Gästen in der Wüste. Vor dem Sternen-Gucken gibt es ein feines Abendessen, welches von den Beduinenfamilien zubereitet wurde.
Die Astrologie, sprich das persönliche Horoskop,
bietet klare, umsetzbare Lösungen, die Jedermann verstehen und anwenden
kann. Wie die aktuellen Ereignisse uns aufzeigen verlieren die Sicherheiten
immer mehr an Bedeutung, wie durch Finanz- und Wirschaftsaftskrise,
Naturkatastrophen, und das Vertrauen darin schwindet. Sicherheit und
Stabiliät muss wieder Jeder in sich finden. Für das Ausloten der Fähigkeiten
des Einzelnen bietet die Astrologie eine wunderbare Plattform.»
Kulturonline: Hatten Sie eine prägende Begegnung, die
diese Ambiance beziehungsweise diese Umstände widerspiegeln?
Paula Müller: «Ja – die
Unterhaltung eines Beduinen mit einem Fremden, der ganz stolz auf seine
schöne Uhr war - vielleicht ein schweizer Landsmann?, ich weiss es nicht.
Der Beduine erwidert ihm auf den Hinweis seiner Uhr: „Schau, Ihr habt die
Uhr – wir haben die Zeit!“.
Jüngst war auch ein Schweizer mit mir beim
Sternen-Gucken in der Wüste. Zu späterer Stunde entdeckte er durch das
Teleskop den Saturn. Es war das erste Mal, dass er diesen Planeten mit
eigenen Augen sah. Er staunte und erinnerte sich an einen Spruch: „Es gibt
Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte dafür gibt; und wenn es
sie gäbe, man würde die Bedeutung nicht verstehen.“
So betrachtet wird man selber ganz still und
klein. Die persönlichen Probleme – nicht zuletzt die Probleme des Alltages –
erhalten dadurch eine ganz andere, kleinere Bedeutung.»
Weitere Informationen unter
www.sternenpaula.de
Paula Müller hat durch ihre sympathische Ausstrahlung und ihren Tatendrang viele Gäste. Besonders gern hat sie Sinai- und Ägypteninteressierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
.................................................................................................
Superpuma mit Privatflugzeug im Schlepptau

Zwei Flugzeuge, aber nur ein Motor! Beim Daubensee ob Leukerbad ein spezieller Überflug.
Foto: ROPO/MuA
Ein Überflug der besonderen Art. Nicht schlecht gestaunt haben Wanderinnen und Wanderer beim Daubensee, unweit vom Gemmipass ob Leukerbad im Wallis, über den Transport eines Privatflugzeuges mit einem privaten Superpuma-Helikopter. «Es war sehr eigenartig. Am Anfang hörten wir nur das Geräusch des Helikopters, aber darunter flog ein weiteres Flugzeug, dessen Motor nicht lief. Erst als das aussergewöhnliche fliegende Duo näher kam, sahen wir die spezielle Abschleppaktion», berichtete ein Spaziergänger. Der Überflug erfolgte auf einer Höhe von 2'600 m ü.M. Um Gewicht zu sparen, mussten die zwei Motoren der Privatmaschine ausgebaut werden.
http://www.leukerbad.ch/de/welcome.cfm
....................................................................................................

Sämi Schmi(e)d, der «Bundesrat im Taschenformat» aus Bronschhofen SG, starb beim Zusammen-prall mit einem Auto. Er war eine der bekanntesten Katzen der Schweiz. Bild von 2005. (c) ROPO/MuA
Eine der bekanntesten Katzen der Schweiz ...
... ist nicht mehr. Sämi Schmi(e)d, einst humorvoll als «Bundes-rat im Taschenformat» bezeichnet, zog sich am späteren Mitt-wochnachmittag, 15. April 2009, zwischen Bronschhofen SG und Bettwiesen TG nach einem Autozusammenstoss tödliche Verletzungen zu. 21 Tage nach einer gut verlaufenen Tumor-operation am linken Ohr sowie 16 Tage vor seinem 8. Geburtstag ist er ge-storben. Geboren wurde er am 1. Mai 2001!, Tag der Arbeit: «Er war auch so tüchtig, bei jedem Wetter machte er sich auf den Weg ins Feld und versorgte sich und seine lieben Zwei- und Vierbeiner, speziell seine Katzendamen Shila und Nora, regelmässig mit "Geschenken", eben Mäusen», erzählten Insider. Alt Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid wurde inzwischen über den Todesfall von Kater «Sämi» informiert. Und am 24. April 2009 hat Alt Bundesrat Schmid seinen kleinen Kollegen gewürdigt. Mehr unten.

Freiheit und Abenteuer - ein kätzisches Vergnügen von Sämi Schmi(e)d. Am Schluss leider mit fatalen Folgen. (c) Foto: ROPO/MuA
Von dieser Tüchtigkeit profitierten auch viele Bauern, Land- und Hausbesitzer, die ihn wegen der enormen Geschicklichkeit schätzten und lobten, dies zeigten die Recher-chen. Sämi hat seine Freiheit geliebt, war ein ausgezeichneter Mäuse-Jäger und ist in seinem bevorzugten Mäuse-Gebiet bedauerlicherweise seinem ausgelebten Drang nach Raumeroberung zum Opfer gefallen. «Er war zur falschen Zeit, am falschen Ort...», hiess es.
Eine spezielle Katze ...
... mit Charisma, Zärtlichkeit und Humor sowie VIP-Status. «Wir vermissen ihn überall, er war doch erst noch da… - beim Schlafen auf dem Bett, auf dem Liegestuhl, auf dem Sofa, auf dem Tisch, im Garten und vor der Garage spielend. Er war in seinem Charak-ter, in seiner Ausstrahlung und Liebenswürdigkeit eine ganz aussergewöhnliche Katze, den sogar Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid kannte», verlautete aus dem Kreis seiner Lieben und diese fügten schmunzelnd bei: «Als BR Schmid am 12. November 2008 seinen Rücktritt bekanntgab, verzichtete Sämi prompt auf seinen "Bundesrat-Titel"».
Auch Véronique Muller, Sängerin und Liedermacherin aus Murten, die das be-rühmte Schweizer Lied über «Sämeli, Säämeli» darbot, war dieser schwarz-weisse Kater kein Unbekannter. Als sein persönlicher Leibarzt wirkte der versierte Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil. Die Katzenfreunde der Schweiz trauern: «Ciao Sämeli»!

In der Ruhe liegt die Kraft: «Sämi Schmi(e)d war eine wunderschöne Katze mit viel Charme und Selbstbewusstsein».
Anmerkung der Redaktion:
Die Bilder sind durch Clicks mit themenspezifischen Links verbunden. Auf Wunsch nimmt die Redaktion Kulturonline unter der Mailadresse redaktion@kulturonline.ch Ihre schriftliche Anteilnahme entgegen.
Link zu Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid
http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Schmid
Ein Véronique Muller-Link
http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9ronique_M%C3%BCller
http://www.ecgermany.de/archiv/1972esc.htm
Der Leibarzt von Sämeli: Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil
http://www.kleintier-arzt.ch/
-
Eine Welle von Reaktionen aus der Schweiz, Kreta, Rom und Ägypten
Der plötzliche Unfalltod von Sämeli hat eine Welle von Reaktionen ausgelöst, die bei uns aus der Schweiz, aus Kreta, Rom und sogar aus Ägypten eingegangen sind. Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus diesen Schreiben. Die Namen sind der Redaktion bekannt.
Mail von H. aus B. am 16. April 2009
«Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts
anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um jemanden trauern, freuen
sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wieder sehen»!
(...) «Auch Sämi ist nur aus unseren
Augen verschwunden, nicht aber aus unseren Herzen!
- - -
Mail von M. A., Davos, am 16.
April 2009
«Dass Ihr traurig seid über den Verlust verstehen und bedauern wir fest. Dies ist sicher eine grosse, schmerzliche Lücke im Alltag. Er war ja wirklich ein schönes, liebenswürdiges 'Kerlchen'!»
- - -
Mail von M. F.,
Rom/Italien, am 16. April 2009
Ciao
«Ja ich verstehe Euch nur allzu gut! Als mein Sohn 4 Jahre alt war wollte er
unbedingt eine Katze! Ich natürlich nicht, wie alle Mütter... (Haare,
verkratzte Möbel usw.) und deshalb haben wir hier unter auf der Strasse eine
Katze "adoptiert". Unser Sohn durft ihr jeden Abend etwas zu fressen
bringen, und bald wurde die Katze sehr anhänglich... aber sie war leider
schmutzig, voller Geziefer und ich konnte sie auch nicht zum Tierarzt
bringen, denn von mir liess sie sich nicht anfassen... Bald danach war sie
verschwunden, und der Sohn war überaus traurig und betrübt... So habe ich
mich eben mit schwerem Herzen dazu überwunden eine kleine Strassenkatze nach
Hause zu nehmen... Eine "unverantwortliche Katzenmutter" hatte 3 kleine
Kitzen auf die Strasse gestellt.
Der Sohn durfte eine aussuchen, er nahm die frechste und verspielteste...
sie wurde "Birbetta" genannt! (Heisst auf italienisch Schlaumeierchen!). Ich
brauchte ein ganzes Jahr bis ich mich an sie und ihren Charakter gewöhnt
hatte, bis ich sie verstand und sie mich, aber dann war die Liebe gross,
grösser als zu meinem Sohn, der sie nach kurzer Zeit nicht mehr wollte, und
sie manchmal wirklich rauh behandelte! Dann wurde er grösser und die Katze
gehörte einfach zur Familie! Ein liebes, anhängliches und geduldsames Tier!
Wenn wir alleine waren sprachen wir miteinander, und sie antwortete mir
immer. Sie kannte das Geräusch meines Automotors, wenn sie auf der Teerrasse
lag und kam immer zur Haustüre, um mich zu begrüssen.
Nach 17 Jahren ist sie von uns geschieden. Sie war alt und konnte sich kaum
mehr bewegen, und immer wieder dachten wir, dass es vielleicht gut wäre,
wenn wir sie einschläfern, aber ich brachte es einfach nicht übers Herz
solang sie noch frass!
Jetzt ist sie an einem ruhigen Örtchen bei unserem Haus in Umbrien begraben.
Auch heute noch fehlt sie mir sehr, und vor allem fehlt sie meinem Sohn,
denn jetzt wo er sie nicht mehr hat, liebt er alle Katzen die er sieht und
möchte alle nach Hause nehmen.
Aber nach 17 Jahren Pflege und vor allen Dingen Probleme sie unterzubringen,
wenn ich nicht da bin, brauche ich jetzt eine Weile meine Ruhe. Ich glaube
aber, dass mein Sohn sich sicher wieder eine Katze nehmen wird, sobald es
dies kann, die Liebe zu Tieren hat er über Birbetta kennengelernt!
Ich wünsche Euch baldmöglichst eine andere kleine und liebe Katze die Euch
über den Weg läuft...
Liebe Grüsse, M.F.
- - -
Mail von H. R., Zürich am 16. April 2009
«Das sind keine guten Nachrichten. Dass Katzen auch nie lernen: "Luege, lose, laufe...". Auch eine der Katzen, die wir zu Hause hatten, kam so ums Leben, vor ziemlich genau 50 Jahren – wie die Zeit vergeht.»
Viel Kraft und Gruss
- - -
Mail von C. H., Kreta/Griechenland vom 16. April
2009
«I was so very sorry to hear of the
loss of your beloved Sami, I know it must be very hard for you as loosing
such a member of the family always is. But I am sure you have very fond
memories that will comfort you. All my thoughts
are with you. Much love
- - -
Mail von A., Wil, am 16. April 2009
«Sämis Seele hat mich am ganzen Tag angenehm gestreichelt. Es ist unwahrscheinlich wie das auswirken kann. Viele Grüsse. A.
- - -
Mail von E. und A. M., Schweizer Generalkonsul a.
D., am 16. April 2009
«Auch wir sind über diese Nachricht sehr traurig und
verstehen Euren Kummer, und Ihr tut uns leid. Sämi war wirklich ein
Prachtskerl. Wir hatten ihn ebenfalls ins Herz geschlossen. Wir hoffen, dass
er im Katzenhimmel einen tollen Platz findet, vorallem mit einem grossen
Mäusegebiet, fernab von jeder Strasse!Ebenfalls mit einem stillen Gruss aus
dem Wolfgang und: Kopf hoch! E. und A. M.
- - -
Mail von C. P., Wittenbach am 16. April 2009
«Das tut mir so unendlich leid. Ich kenne euren Schmerz und weiss wie weh es tut... - der einzige Trost ist wohl, dass er wenigstens sofort tot war, so musste er hoffentlich nicht leiden. Und dass er eben seine geliebte Freiheit geniessen und leben durfte und somit auch ein katzengerechtes Leben leben durfte. Aber es ist eben viel zu früh... !!! Alles Liebe C.P.
- - -
SMS von M. I., Hurghada/Ägypten, am 17. April 2009
«Ja, das ist traurig. Macht’s gut!» M.I.
- - -
Mail von S. O. Zürich, am 17. April 2009
«Mein herzliches Beileid. Leider,
leider, und man kann nichts machen. Lieber Gruss
- - -
Mail von
«Es ist immer ein harter Schlag, ein geliebtes Tier zu verlieren. Besonders so ein origineller Kater wie Sämi. Mit der Zeit werden die Wunden kleiner und es bleiben die lustigen Erinnerungen an einen Wegbegleiter.
Wir sind im Leben immer wieder mit traurigen Ereignissen konfrontiert - die scheinbar auch zum Leben gehören, und die uns so treffen, weil sie so plötzlich und unberechenbar sind. Ich wünsche auch trotzdem eine gute Zeit und liebe Grüsse.» K.F.
- - -Mail von H. S., Emmenbrücke, am 20. April 2009
«Das mit
Sämi tut mir echt Leid für euch, als
Katzenliebhaber fühle ich mit!
Ich wünsche alles Gute»!
Mail von H. und P. S. in B., am 21. April 2009
«Die Nachricht vom Tode Sämis macht uns traurig. Sämi war wirklich eine aussergewöhnliche Katze. Schon als junges Kätzlein erforschte er öfters unseren Garten und unser Haus und beschnupperte alles ganz genau. Er hat seine neue Umgebung gründlich ausgekundschaftet und sich mit den Nachbarn schnell angefreundet. Wir merkten dann bald, wo Sämi zuhause war, aber spätestens nachdem er eines Tages mit einem Halsband erschien mit der Botschaft an die Nachbarschaft, dass er nur zuhause essen sollte.
Sehr bald begeisterte sich Sämi für Vögel, jedoch die Glöcklein am Halse hinderten ihn daran, mit den Vögeln nähere Bekanntschaft zu schliessen. Somit war es für Sämi klar, dass er sich als Ausweg für die Mauselöcher zu interessieren begann. Er weitete seine Erkundigungstouren in die Landwirtschaftszone aus und hatte bald als junger Mausejäger Jagderfolg. Damit war seine Zukunft gesichert. Jeden Tag, bei allem Wetter, zog er an unserem Haus vorbei auf die Mäusejagd. Er hatte kaum mehr Zeit für Schmeicheleien, vergass aber nie ein grüssendes "Miau". Wir staunten jedesmal, wenn Sämi mit einer Beute im Maul stolz und miauend bei uns vorbei Richtung Hause eilte.
Auch wir werden Sämi sehr vermissen. Gerne würden wir ein Foto erhalten».
Freundliche Grüsse H. und P. S.
- - -
Mail von a. Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid vom 24. April 2009
«Von
NR H. erhalte ich das Mail vom 18.4. mit der traurigen Nachricht, dass mein
kleiner Kollege verstorben ist. Ja – auch „Sämelis“ unterliegen irdischen
Gesetzmäs-sigkeiten und sind – mindestens physisch – sterblich. Aber ich
sehe und spüre vor allem, dass dieser kleine Freund weiterlebt! Ich weiss,
was es bedeutet, von so einem Tierchen Abschied zu nehmen und ich fühle
aufrichtig mit Ihnen.
Ihnen persönlich und Ihrer Familie wünsche ich
weiterhin Erfolg, Gesundheit und Wohlergehen. Vielleicht wird das Andenken
an den kleinen Kater ja bald durch einen Nachfolger/-in speziell geehrt. Mit
Stolz wird er/sie in die Stapfen des Vorgängers treten, vielleicht sogar als
„Samuel II“ !?
Mit
lieben Grüssen
a. BR Samuel Schmid
- - -
In Interlaken entdeckt ...

(c) Foto: ROPO/MuA
Ein Bild... - ohne weitere Worte!
Mehr unter...
www.interlaken.ch
O





































