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Was sonst interessant sein könnte ...

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allg.jpg Wertvolles Nachschlagewerk!

«Allgemeine Arbeitspsychologie» (Hogrefe-Verlag)

Dieser Band trägt dazu bei, die Lücke zwischen den wachsenden grundlagenwis-senschaftlichen Erkenntnisbeständen zur psychischen Tätigkeitsregulation und ihrer Nutzung in der Praxis zu schliessen. Vollständigkeit der Aufgabe, Handlungs-spielraum, Abwechslungsreichtum der Anforderungen und andere Konzepte der psychischen Handlungsregulation sind seit 2012 Inhalte der »Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz« der Gemein-samen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Dieser Band soll zu einem Um-gang mit diesen und weiteren Konzepten befähigen. Das dargestellte Wissen ist unerlässlich für Personen, die professionell das Bewältigen psychisch regulierter Tätigkeiten analysieren, bewerten und gestalten wollen. Die 3., vollständig über-arbeitete Auflage des eingeführten Lehrbuchs und Nachschlagewerks berück-sichtigt die Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Ausbildungsstruktur und kombiniert eine Straffung im Detail mit dem Einarbeiten relevanter neuer Erge-bnisse. Sie ist gedacht für Bachelor- und Master-Studierende, Fachleute der Psy-chologie sowie der Arbeitswissenschaft, der Arbeitsmedizin, der Ingenieurwis-senschaften und der Berufs-/Arbeitspädagogik. Das Buch beschreibt die psych-ische (routine-, wissens-, denk-, gefühlsgestützte) Regulation von Tätigkeiten der Erwerbs- und Eigenarbeit als Grundlage ihrer Analyse, Bewertung und Ge-staltung.

www.hogrefe.de

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plastik.png Das ideale Handbuch für Weltverbesserer!

«Plastik kommt mir nicht in die Tüte» von Dietmar Bitt-rich erschienen beim Cadeau Verlag

 

Die Deutschen und Schweizer gelten als Weltmeister im Ökoeifer. Aber es geht noch besser! Dietmar Bittrich zeigt, wie man Batterien vor der Benutzung korrekt entsorgt oder Maden vom Rand der Biotonne sammelt, um eine klimaneutrale Mahlzeit zu bereiten. Er lobt den Verzicht auf Streugut im Winter: Der Überalterung der Bevölkerung wird so durch natürliche Auslese ein Ende gesetzt. Auch wer im Einklang mit der Natur leben will, etwa mit Zecke, Milbe oder Röhrenqualle, findet wertvollen Rat. Ein unverzichtbares Geschenk für alle Freunde des unverfälschten Lebens. «Humor nicht entsorgen», meint Kulturonline.ch. Ein nützliches Buch!

Link zum Verlag Cadeau

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fioretti.jpg   Dank Papst Franziskus bei der Leserschaft wieder gefragt.

Franz von Assisi: «Fioretti – Gebete, Ordensregeln, Testament und Briefe» (Diogenes-Verlag)

Der neue Papst Franziskus hat mit seiner Namenswahl die öffentliche Aufmerk-samkeit auf einen der bekanntesten Heiligen gelenkt – Franz von Assisi! Aber wer war dieser bescheidene Mann, der 1228 heiliggesprochen wurde? Die beste Ant-wort darauf liefern seine eigenen Texte: Zahlreiche Gebete und Gesänge, da-runter der berühmte «Sonnengesang».

www.diogenes.ch

Kulturonline.ch meint … Die Kapitel auf fast 250 Seiten sprechen für sich: Gebet und Preis, Ordensregeln, Testament, Briefe und Senschreiben sowie Fioretti (Die Blüm-lein). Ergänzt wird das neue Buch aus dem Diogenes-Verlag mit Anmerkungen zur Übersetzung und zum Verständnis der Werke, diese sind im Verstehen sehr nützlich. Manch ein Leser und Leserin dürfte deshalb das Buch zuerst hinten beginnen. Die Her-ausgeber haben mit diesem Buch ein weiteres Denkmal für diesen Heiligen geschaf-fen. Gerade in der heutigen schnell-lebigen Zeit sind solche Werke wie geistliche An-ker, Anker, die zum Nachdenken und Einfühlen einladen.

Die Bescheidenheit von Franz von Assisi …

… war selbst im Sterben beachtlich: «Als der Arzt ihn aufgab, dichtete er noch als Aus-klang des Sonnenhymnus den Preis des Todes. Dann wurde er nach der Portiuncula getragen, jener Stätte seiner Erwählung und seines ersten Aufbruchs in die Welt. Dort liess er sich das Evangelium der Passion vorlesen, legte sich nacht wie sein Herr am Kreuz, auf die nackte Erde, und nachdem er von einem Bruder wie ein Almosen einen fremden Rock angenommen, starb er. Es war der 3. Oktober 1226.» Eindrücklich sind die Gedanken und Gebete von Franz von Assisi. Dass diese Ausführungen wieder in neuer Buchform erscheinen und gelesen werden, verdient Anerkennung.

Aus dem Italienischen von Wolfram von den Steinen und Max Kirschstein. Und heraus-gegeben von Wolfram von den Steinen.

www.diogenes.ch

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Country-Pop made in Switzerland

„Enderlin Chicks“: Jung, keck und ausgesprochen erfrischend!

enderlin.JPG Swiss-Music aus Nashville!

Die „Enderlin Chicks“, sind Martina und Lucky Enderlin, zwei quirlige, lebens-lustige Schwestern, aufgewachsen auf einem abgelegenen Bauernhof im idylli-schen Appenzell. Ihre musikalischen Wurzeln sind bei der Volksmusik, denn schon als Kleinkinder standen sie mit ihrer Familie auf der Bühne. Die Ge-schwister sorgten erstmals in der Sendung „Die grössten Schweizer Hits“ für Furore. Damals präsentierten sie für‘s Schweizer Fernsehen die Lieder der „Geschwister Schmid“. Ihre ganz grosse Liebe galt aber schon immer der Country Musik, und so gehörten Songs von Johnny Cash, Dolly Parton, Keith Urban, Miranda Lambert und vielen mehr, schon sehr früh zu ihrem Repertoire. Jetzt ist das Debütalbum „All Kinds Of Beautiful“ bei Universal Music erschienen: Ein Hitalbum!

www.universalmusic.ch

http://enderlinchicks.com/

Schon bald erfüllten sie sich ihren grossen Wunsch, einer Reise in die USA. Nebst den bekannten Sehenswürdigkeiten, war natürlich das Hauptziel Nashville – Home of Country Music. Täglich streiften sie durch die Musikbars am Broadway, wo sie mit Begeisterung von Solokünstlern bis Country Swing Bands ein breite Palette an Country Music, hautnah und echt miterlebten.

Schnell Kontakte zu Sängern und Musikern geknüpft

Durch ihre natürliche, offene Art knüpften sie sehr schnell Kontakte zu Sängern und Musikern und wurden schon bald von diesen auf die Bühne geholt, um bei ihnen mitzu-singen, aber auch eigene Songs vorzutragen.

Die Gäste in den Bars hatten sie schnell für sich gewonnen, vor allem wen sie zu ihrem berührenden Harmoniegesang ansetzten. Dieses Glücksgefühl war für die beiden natürlich unbeschreiblich, sie fühlten sich wie kleine Stars und ab jetzt gab’s kein Halten mehr - das ist unsere Musik! Wieder zurück in der Schweiz, war inzwischen Universal Music auf die Schwestern aufmerksam geworden, und nahm die beiden Talente unter die Fittiche.

Englischer und moderner Country-Sound

Von Anfang an war klar, die Songs werden englisch gesungen und es soll moderner Country mit Pop-, Rock- und Folk-Elementen sein. Dank wertvoller, direkter Kontakte zu Songschreibern aus der Nashville Szene, kamen viele fantastische Songs zusammen und so wurde beschlossen, auf Covers gänzlich zu verzichten. Songs die zu den Ge-schwistern passen. Spass, Freude, Abenteuerlust, Erlebnis und Emotionen sind dabei zentral. Und Songs die sich für Auftritte bestens eignen, denn Lucky und Martina verstehen es bestens, das Publikum mit ihrem Gesang und der grossen Lebensfreude anzustecken. Für die Produktion des Albums durften die Enderlin Chicks wieder nach Nashville reisen. Das Debütalbum mit dem Titel „All Kinds Of Beautiful“ wurde in drei legendären Studios „Ocean Way“, „Omnisound“ und „Castle aufgenommen und pro-duziert. Ausgewählte Top-Musiker aus der Country-Szene begleiteten dabei das Schwestern-Duo. Kulturonline.ch meint: Das Endprodukt ist mitreissend!

http://enderlinchicks.com/

www.universalmusic.ch

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Eine junge St. Galler Panflötistin erobert die musikalische (Ost-)Schweiz

Zauberhafte Klänge von der Panflötistin Daniela Brunner

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Die talentierte St. Galler Panflötistin Daniela Brunner aus Züberwangen hat für jeden Auftritt das passende Kleid. Ihr natürlicher Charme und die einfühlsamen Klänge der Panflöte faszinieren.                                                                                   (c) Fotos: ROPO/MuA

 

 

Wenn sie auf ihrer grossen Panflöte beginnt zu spielen, wird es still im Raum, viele kriegen in diesen Momenten Hühnerhaut. Unweigerlich zieht die 23-jährige Musikerin Daniela Brunner aus Züberwangen SG die Zuhörerschaft in ihren Bann. Schon mit 8 Jahren begann sie Blockflöte zu spielen, wechselte dann im Jahr 1998 zur Panflöte und nahm mehrere Jahre Unterricht bei den versierten Musiklehrern Hamid Sahranavard und Amir Shams (Jugend-Musik-schule Wil-Land). Heute gilt die Panflötistin Daniela Brunner als grosses Talent in ihrer Musiksparte, die von Klassik bis Modern verläuft. In ihrer Frei-zeit tritt sie einfühlsam bei Hochzeiten, Geburtstagspartys, Firmen-Events, Vernissagen, Buchpräsentationen und Weihnachtsfeiern sowie Abdankungen auf. Hauptberuflich absolviert sie gegenwärtig das Masterstudium in Agrar-wissenschaft an der ETH Zürich. Ein bodenständiges, musikalisches Leben.

Für ihre Auftritte hat Daniela Brunner, die aus einer bekannten Bauernfamilie stammt und herzhaft zupacken kann, ganz unterschiedliche, für jeden Anlass passende Kleider. Ein professioneller Auftritt ist für die St. Gallerin wichtig. Auf Wunsch studiert sie auch neue – von der Kundschaft gewünschte – Lieder ein. Sie braucht einfach die passenden Noten und einige Stunden, um das Stück einzuüben. «Zum Glück lerne ich die neuen Liednoten schnell», erklärt sie im Gespräch mit Kulturonline.ch und lacht dabei.

Von der «markt-orientierten» Begeisterung zur Musik bis zur Panflöte im Speziellen

Je nach Bedarf ist die gross gewachsene Daniela Brunner mit ihren Eltern am be-kannten Wochenend-Markt in der Wiler Altstadt anzutreffen, wo sie frische Blumen, Früchte und Gemüse oder feinen Honig verkauft. Sie liebt die Arbeit, die Kontakte zu den Kunden. Zu Hause geht sie öfters auch in den Stall, um zu helfen.

Musik ist jedoch – neben ihrem Studium – ihre grosse Passion. «Ich wählte die Panflöte als Instrument, weil mich diese Klänge faszinierten. Als ich damals als Kind eine Panflöte in der Kirche hörte, da war ich hin und weg, einfach so begeistert. Die Fortschritte in der Musikschule waren zu Beginn eher harzig. Ich muss gestehen, ich war nicht fleissig und konnte dann die Lieder nicht genügend gut spielen», gibt sich die junge Musikerin selbstkritisch und fügt bei: «Trotz-dem machte ich immer weiter; und als ich das erste Mal an einem Konzert solo spielen konnte, kriegte ich die Faszination für mein Instrument zurück. Ich durfte „Panträume“ von Edward Simoni spielen.»

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«Mein bestes Instrument bereichert mein Leben. Mit der Panflöte lerne ich viele Menschen kennen, die ich sonst nicht treffen könnte», sagt Daniela Brunner.

«So begann ich meine Panflöte zu lieben …»

Ihre Einstellung zur Panflöten-Musik und ihrem Verhalten als Panflötistin änderte sich dadurch radikal: «So begann ich meine Panflöte zu lieben, sie als mein bestes Instrument von meinem Eigentum anzusehen», beschreibt Daniela Brun-ner ihre Entwicklung und Leidenschaft zur Panflöte gegenüber Kulturonline.ch.

Ihr musikalisches Können und das flexible Engagement sowie ihre charmante Art haben sich schnell herumgesprochen. Heute wird sie gerne für unterschied-liche Events gebucht. Erst vor wenigen Tagen trat sie beispielsweise bei der gelungenen Buchpräsentation «Stolperstein Frau» von Werner Alex Walser in der modernen Stadtbibliothek im Hof zu Wil SG auf.

Kontakt und Buchungen Panflötistin Daniela Brunner:

über Kulturonline, Tel. 071 910 08 00 oder E-Mail

redaktion@kulturonline.ch

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Richard Koechli – live, «still howlin'» (Nation NB 0381)

koechli.jpg  Koechli in Bestform!

Nach seinem preisgekrönten Erfolgsbuch «Masters of Blues Guitar» verblüffte der Schweizer Gitarrist & Songwriter Richard Koechli Ende 2011 mit dem fantastischen RootsBlues-Album «Howlin' with the bad boys»: 15 persönliche Songs zu Ehren der legendären Altmeister des American Folk Blues; traditionsverbunden und zugleich leidenschaftlich eigenständig, poetisch und musikalisch atemberaubend! Jetzt doppelt Koechli – inzwischen zum zweiten Mal in Folge für den «Swiss Blues Award » nominiert – kräftig nach, legt ein vor Spielfreude strotzendes neues Live-Album vor und beweist damit eindrücklich: Auf der Konzertbühne läuft der Blues zur Höchstform auf!

http://www.richardkoechli.ch/

Richard Koechli arbeitet seit 23 Jahren als professioneller Gitarrist auf der Bühne und im Studio mit unzähligen Grössen wie Blues Max, Dänu Brüggemann, Reto Burrell, Yvonne Moore, Polo Hofer, Luke Gasser, Jens Krüger, Jenny White, Nico Brina oder Doris Ackermann - und hat sich in Deutschland wie in den USA als Autor erfolgreicher Gitarren-Sachbücher einen Namen gemacht.

Ein feinfühligen und mehrsprachigen Singer/Songwriter

Spätestens seit seinem Album «laid-back» (2008) schätzt man den Luzerner auch als feinfühligen und mehrsprachigen Singer/Songwriter, doch sein grösster Joker bleibt die Slide-Gitarre. Sein geliebter «Bottleneck» ist denn auch das perfekte Bindeglied zum Blues, dem er sich jetzt so kompromisslos wie nie zuvor hingibt: Sein aktuelles Buch «Masters of Blues Guitar» (inzwischen in einer englischen Übersetzung auch weltweit veröffentlicht) heimste den Deutschen Musikeditionspreis «Best Edition 2011» ein, und mit seinen beiden neuesten CDs beweist der renommierte Roots-Musiker in respektvoller und höchst authentischer Weise seine Liebe zu den Wurzeln des Blues.

Urwüchsige Blues'n'Roots-Musik

Entweder solo, im Trio oder im intim-dynamischen Zusammenspiel mit seinem langjährigen Quintett «Blue Roots Company» präsentiert Koechli auf der Bühne urwüchsige Blues'n'Roots-Musik, singt mit unaufdringlich brüchiger Stimme und entlockt seiner Gitarre entrückt-eindringliche Töne (NZZ am Sonntag: «Er singt von der Hölle auf Erden und spielt himmlische Soli!»).

14 Stücke aus vier verschiedenen Konzerten haben's aufs neue Album «still howlin'» geschafft, mit einer Gesamtlänge von über 79 Minuten! Es sind Songs aus seiner Platte «Howlin' with the bad boys», aber auch persönliche Interpretationen zeitloser Blues-Perlen von Fred McDowell, Tampa Red, Bo Diddley oder Big Bill Broonzy – und dazu eine über acht Minuten lange, unvergleichliche Version des J.J. Cale-Klassikers «After Midnight». Die neue CD erscheint am 5. April 2013 und wird am 12. April 2013 in Luzern (La Fourmi, Anker) live getauft. Tags darauf, am 13. April, findet die «Swiss Blues Award»-Night in Basel statt. Und die gute Nachricht: Koechli ist dieses Jahr zum zweiten Mal nominiert!.

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hoffmann.jpg Ein Leben für die Musik und die emotionale Ehrlichkeit. 

«Als wenn es gar nichts wäre – Aus meinem Leben» Autobiographie von Klaus Hoffmann (Ullstein-Verlag)

Klaus Hoffmann ist einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Liedermacher und Schauspieler. In diesem Buch erzählt Klaus Hoffmann sein Leben. Seine Kindheit verbrachte Klaus Hoffmann im Nachkriegsberlin, seine Jugend war geprägt von der 68er-Zeit. Die ersten Schritte als Sänger wagte er in Berliner Szenekneipen.

www.ullsteinbuchverlage.de

www.klaus-hoffmann.com

Hoffmann stellte sich vors Publikum und begann zu singen – als wenn es gar nichts wär. Für seine Rolle als Edgar Wibeau in der Plenzdorf-Verfilmung «Die neuen Leiden des jungen W.» wurde Hoffmann gefeiert.

Und doch ist immer die Musik …

…. seine grosse Leidenschaft geblieben. Klaus Hoffmann erzählt von glücklichen und unglücklichen Lieben, von seiner engen Freundschaft zu Reinhard Mey, von seiner Begeisterung für die Lieder von Jacques Brel. Und er erzählt von der Suche nach den Spuren seines Vaters, der schon früh verstarb. Ein Buch über das Sich-Finden, übers Verlieren, Lieben, Verlieren und immer wieder von vorn.

Eindrücke von Kulturonline.ch

Offen und einfühlsam beschreibt Klaus Hoffmann Szenen seines Lebens. «Unverhofft» geht er in die Tiefe seiner Eindrücke: «Man vergisst eben nichts, gar nichts. Keine Stimme, kein Gesicht. Nicht die Kindheit, nicht die Fragen, man gewöhnt sich nur daran», schreibt er im Vorwort, welches mit dem 15. März 2012 datiert ist. In seiner Band spielt übrigens der bekannte Schweizer Bassist Peter Keiser mit, der unter anderem auch mit Gölä auftritt. Klaus Hoffmann ermöglicht mit diesem Buch, welches auch als E-Book beim Ullstein-Verlag erschien, einen Blick hinter die «menschlichen und künstlerischen Kulissen». Die tiefgründigen Aussagen in seinen Liedtexten gewinnen dadurch noch an Bedeutung und Verständnis. Prädikat: Wertvoll und lesenswert!

www.ullsteinbuchverlage.de

Mehr zu Klaus Hoffmann bei Kulturonline.ch

Zur Homepage von Klaus Hoffmann

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Neuheiten aus dem Hans Huber-Verlag: nützlich und hilfreich!

brain.jpg «Wir werden staunen, was das Gehirn so denkt!»

«Brain Bugs»: Alles über die erstaunlichen Denkfehler unseres Gehirns von Dean Buonomano

Wie uns unser Gehirn täglich austrickst – und was wir dagegen tun können. Mit seinen Billionen von neuronalen Verknüpfungen ist das menschliche Gehirn das komplexeste und faszinierendste Organ in unserem Körper. Und obwohl wir noch weit davon entfernt sind, die Schaltpläne dieses Super-computers in unserem Kopf komplett zu verstehen, lassen gerade seine Schwächen, die Bugs, interessante Einblicke in die Funktionsweise unseres Gehirns zu.

Warum trügt uns unser Gedächtnis oft? Warum haben wir Schwierigkeiten, grosse Beträge im Kopf zu addieren? Warum misstrauen wir Menschen, die uns nicht gleichen? Und warum treffen wir so oft Entscheidungen, die eigentlich komplett irrational sind?

Der Neurowissenschaftler Dean Buonomano zeigt anhand von eindrücklichen Experimenten und neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung, woher diese Bugs kommen und wie sie unser Leben immer wieder durcheinanderbringen können – vor allem in unserer modernen, informationsgesättigten Welt. Gleichzeitig macht Buonomano aber auch klar, wie erstaunlich stark unser Gehirn bei allen Schwächen trotzdem ist.

www.verlag-hanshuber.com

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who.jpg Eine eindrückliche Falldarstellung von Erwachsenen.

«WHO-Fallbuch zur ICD-10» - Psychische Verhaltens-störungen

Die vielen Gesichter psychischer Störungen – das internationale Fallbuch. Viel stärker als in der somatischen Medizin mit ihren vielen technischen Untersuchungen wird die Diagnose psychischer Störungen aus der Anamnese und der klinischen Beobachtung gestellt. Die Beschreibung der Erfahrungen, der Gefühle und des Verhaltens der erkrankten Person selbst ist entscheidend.

 
In diesem Buch werden 100 Fallgeschichten aus allen Regionen der Erde von Experten im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation nach einheitlichem Schema vorgestellt. Sie vermitteln ein farbiges kulturübergreifendes Bild der heutigen globalen Psychiatrie und illustrieren Möglichkeiten der Klassifikation psychischer Störungen anhand typischer Bilder.

www.verlag-hanshuber.com

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nur.jpg Im Gespräch bleiben, trotz schwierigen Begegnungen.

«Nur nicht den Verstand verlieren – Gute Kommunikation trotz(t) Demenz» von Bernie McCarthy (Hans Huber-Verlag)

Nicht mehr wie gewohnt kommunizieren zu können kann eine sehr frustrierende und schwer erträgliche Erfahrung für einen Menschen mit Demenz, seine Familie und Pflegende sein. Zwischen Angehörigen und Menschen mit einer Demenz droht ständig die Kluft des Nicht-Verstehens, Sich-übereinander-Ärgerns und Verstummens zu wachsen. Mit Fortschreiten der Erkrankung kann es für die betroffene Person immer schwieriger werden, sich klar und verständlich auszudrücken und zu verstehen, was andere sagen. Ausgehend von diesem person-zentrierten Ansatz beschreibt der Autor Methoden der verbalen und nonverbalen Kommunikation mit Menschen, die nicht mehr sprechen und sich nicht bewegen können. Ausserdem beschreibt er Strategien, wie in besonderen Situationen angemessen kommuniziert werden kann, z.B. beim Ankleiden, während den Mahlzeiten oder beim Ausgehen.

www.verlag-hanshuber.com

«Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen» (Hans Huber-Verlag)

taschenf.jpg Ein wertvolles Nachschlagewerk.

Für die sechste Auflage wurde das Buch entsprechend der German Modification (ICD-10-GM) 2012 des Deutschen Instituts für Medizinische Datenverarbeitung und Information (DIMDI) überarbeitet und ergänzt. Im Gesamtwerk der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO kommt den psychischen Störungen eine Sonderstellung zu. Der «Taschenführer» enthält die diagnostischen Kriterien für die einzelnen psychischen Störungen und Störungsgruppen in kommentierter Form. Nach einem kurzen Einführungsabschnitt zu jeder Störung werden die für die Diagnose relevanten Kriterien aufgeführt und mit Hinweisen zur Differenzial- und Ausschlussdiagnostik ergänzt. Damit umfasst dieser Ansatz sowohl die pragmatische Darstellung der Diagnosen entsprechend den ICD-10-Forschungskriterien als auch, anstelle der ausführlicheren diagnostischen Leitlinien, die kompakte Definition und Beschreibung der einzelnen Störungen.

www.verlag-hanshuber.com

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«Machen Sie doch, was Sie wollen!» (Hans Huber-Verlag)

machen.jpg Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und mehr findet.

Machen Sie eigentlich das, was Sie wollen? Wissen Sie überhaupt, was Sie wollen? Falls nicht, sind Sie damit nicht allein. Viele Menschen wissen nicht, was sie wollen. Und es ist auch gar nicht so einfach herauszufinden, was man wirklich will. Oft werden unsere Entscheidungen oder sogar ganze Lebensstile von dem bestimmt, was die Eltern, die Freunde, die Medien oder der Zeitgeist einem «zuflüstern». Überall lauern Lebensentwürfe, die wir nicht selbst erfunden haben und die auch nicht zu uns passen. Manchmal sind diese Entwürfe nicht so schlecht, einige haben sogar einen wahren Kern. Oft sind sie aber so falsch, dass sie keinesfalls für uns infrage kommen. Und Tatsache ist: Nur wenn Sie wissen, was Sie wollen und das auch tun, sind Sie zufrieden und frei! In diesem Buch zeigt ein kleiner Wurm, wie Sie Ihr Leben so leben können, dass es zu Ihnen passt.

www.verlag-hanshuber.com

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mpmakati.jpg Eindrücklich und elegangt:

Das Mövenpick Hotel Makati soll im Jahr 2016 eröffnet werden.

Mövenpick Hotels & Resorts unterzeichnet für zwei neue Hotels in Vietnam und auf den Philippinen.

Zahl der in Bau befindlichen Hotels in Asien steigt damit auf 18 und bestätigt Expansionsstrategie in den Kernmärkten.  Die internationale Hotelgruppe Mövenpick Hotels & Resorts setzt ihre ambitionierte globale Expansions-strategie mit besonderem Schwerpunkt auf Asien weiter fort: Zwei neue Hotels in Vietnam und auf den Philippinen werden künftig die Kollektion ergänzen.

Die neuen Anlagen sind das auffallend moderne neue Mövenpick Resort & Spa im vietnamesischen Quy Nhon sowie der hoch aufragende Turm des Mövenpick Hotel Makati in Makati City, Teil der Metropolregion Manila auf den Philippinen.

„Wir betreiben bereits sieben Hotels in Asien, darunter je zwei in Thailand und Vietnam, sowie je eines auf den Philippinen, in Indien und Singapur. Mit den beiden Neuzugängen steigt die Zahl der Hotels, die wir in Asien entwickeln, auf 18“, sagt Andreas Mattmüller, Chief Operating Officer Mövenpick Hotels & Resorts Middle East and Asia. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2015 in der Region 25 Hotels zu betreiben.“

Diese Erweiterung unterstreicht die Strategie des Schweizer Hotelunter-nehmens, ein ausgewogenes Portfolio von rund einem Viertel an Betrieben in den vier  Kernmärkten zu schaffen, in denen Mövenpick Hotels & Resorts präsent ist: Europa, Afrika, Naher Osten und Asien. Derzeit betreibt die Gruppe 72 Hotels und arbeitet an der Entwicklung weiterer 35 Projekte – von Paris bis Palawan auf den Philippinen.

Innovatives Design – umweltfreundlich umgesetzt am Strand von Vietnam

Das Mövenpick Resort & Spa Quy Nhon ist das dritte Hotel der Gruppe in Vietnam, neben den bereits bestehenden Standorten in Saigon und Hanoi. Beim Bau des neuen Resorts orientiert sich die Hotelgruppe an den höchsten Nachhaltigkeitsstandards mit eigener Windkraftanlage. Es liegt auf einem einsamen Felsen, von wo es einen Blick auf den Strand und die Korallenriffe des Südchinesischen Meeres bietet. Die Eröffnung ist für Ende 2015 geplant.

Den Gästen des Resorts werden 180 Zimmer zur Verfügung stehen: nicht nur im neunstöckigen Hauptgebäude, das durch sein innovatives zeitgenössisches Design auffällt, sondern auch in 52 individuellen Villen auf Felsen und Hügeln. Zum Resort gehören ausserdem ein Spa, ein 600 Quadratmeter grosser Ballsaal, Sitzungsräume, eine umfangreiche Auswahl an Restaurants, Cafés und Bars, grosszügige Pools und tropische Gärten, Bootsanleger, Fitnessraum und sogar ein Hochzeitsstudio.

Über den Dächern der Stadt in der Metropolregion Manila

Das Mövenpick Hotel Makati soll im Jahr 2016 eröffnen. Nach dem Mövenpick Resort & Spa Cebu sowie dem Huma Island in der Region Palawan mit einer verblüffenden Kombination aus Öko-Abenteuer und Lifestyle, ist Makati der dritte Standort des Unternehmens auf den Philippinen.

Das Mövenpick Hotel Makati wird im Herzen von Makati City am angesagten Picar Place mit 304 Zimmer und Suiten sowie 250 privaten Wohneinheiten entstehen. Neben dem ganztägig geöffneten Restaurant mit 300 Plätzen wird das Hotel auch über ein chinesisches und ein japanisches Restaurant, einen Bankettraum auf dem Dach des Turms mit Panoramablick sowie eine Bar mit Entertainment-Lounge verfügen. Mit einem 1.200 Quadratmeter grossen Ballsaal und einer Reihe multifunktioneller Räume wird sich das Hotel als erste Adresse für grosse Veranstaltungen präsentieren.

„Die Ankündigung dieser zwei bedeutenden Management-Verträge kommt zu einer spannenden Zeit für Mövenpick Hotels & Resorts“, betont Andreas Mattmüller.

In diesem Jahr wird das Unternehmen zwei weitere Hotels eröffnen: zum einen das in Renovierung stehende Mövenpick Suriwongse Hotel Chiang Mai mit 286 Zimmern im Zentrum des legendären nächtlichen Basars in der thailändischen Stadt sowie das Mövenpick Huma Island, eine private Insel im Palawan-Archipel auf den Philippinen.

Über Mövenpick Hotels & Resorts:
Mövenpick Hotels & Resorts ist eine internationale Hotelgruppe im ge-hobenen Segment mit über 16’000 Mitarbeitern und betreibt 72 Hotels und Resorts in 24 Ländern. Über 30 weitere Projekte befinden sich in der Planung oder Voreröffnung, darunter die diesjährigen Eröffnungen in Hurghada, Sharm El Sheikh und Soma Bay (Ägypten), Chiang Mai und Koh Samui (Thailand), Palawan (Philippinen), Dubai (VAE) und Paris (Frank-reich). Die Unternehmensstrategie sieht die Expansion in den Kernmärkten Europa, Afrika, im Nahen Osten und Asien vor. Mit Sitz in Zürich, ist Möven-pick Hotels & Resorts auf Geschäfts- und Konferenzhotels sowie auf Resorts mit individuellem Charakter spezialisiert. „Global denken - lokal handeln“ ist das Leitmotiv für jedes Haus im Rahmen seiner gesellschaft-lichen Verantwortung. Geprägt durch ihre Schweizer Wurzeln, steht die Hotelgruppe für entgegenkommenden Service, kulinarische Genüsse und Respekt für die Umwelt – verbunden mit einer persönlichen Note. Die Hotel-gruppe ist im Besitz der Mövenpick Holding (66,7%) und der Kingdom Gruppe (33,3%). Weitere Informationen finden Sie unter
www.moevenpick-hotels.com.

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Eine zauberhafte Gegend unweit der Schweiz - Touris-musregion Baden-Württemberg – oder «Wir sind Süden»

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Schloss Heidelberg aus dem Innenbereich. (c) Fotos: ROPO/MuA

Spannende und wunderschöne Einblicke in die Kultur-städte Heidelberg und Mannheim

 

Die Region Baden-Württemberg ist für einen Abstecher aus der Schweiz für Familien und Reiselustige attraktiv, besonders Heidelberg und Mannheim haben viel zu bieten. Mit dem ICE-Zug ist man aus Zürich in 3 Stunden und 15 Minuten in Mannheim, von dort in 30 bis 40 Minuten in Heidelberg. Die idyllische Umgebung am Neckar, der hier den Odenwald hinter sich lässt und in die Rheinebene fliesst, fasziniert durch das touristische, kulturelle und kulinarische Angebot.

Links

www.tourismus-bw.de

www.heidelberg-marketing.de/content/

www.tourist-mannheim.de

1heidelb194.jpg Rathaus und oben das Schloss! 

In der Universitätsstadt Heidelberg fühlt man sich schnell zu Hause. Gast-freundschaft wird gross geschrieben, dies spüren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Touristen: Rund eine Million Touristen kommen jährlich nach Heidelberg, ein Ort mit 145'000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie rund 29'000 Studierenden! Uns begrüsst und begleitet die sympathische Gerda Orlob von der Auslandmarketing Europa-Abteilung von der Tourismus Marketing GmbH, die ihren Sitz in Stuttgart hat.

Ruhm dank Kurfürst Ruprecht I. und anderen berühmten Söhnen

Die malerische Schlossruine thront über der Stadt, die über wunderschöne, enge Gassen verfügt und sich lieblich mit Bürgerhäusern präsentiert. Ruhmreich wurde die Stadt vor allem durch Kurfürst Ruprecht I., der die Universität gründete. Über 600 Jahre nach ihrer Gründung hat die Universität einen hervorragenden Ruf. Die engagierten Einheimischen, Studenten sowie Touristen sorgen für viel Leben und so gilt Heidelberg nicht als verschlafenes Städtchen deutscher Romantik, viel eher profitieren alle von einer bunten Kulturszene, die auch kulinarisch nicht zu kurz kommt.

Viele prominente Namen sind eng mit Heidelberg verbunden, so die Romantiker Ludwig Tieck, seine Freunde und Mitstreiter Clemens Brentano, Achim von Arnim, Joseph von Görres und Joseph von Eichendorf. Sogar das Geburtshaus von Reichspräsident Friedrich Eberts, er war das erste demokratische Staatsoberhaupt und einer der herausragenden Politiker in der deutschen Geschichte, befindet sich als Gedenkstätte in der Pfaffengasse.

Sehr beliebt sind die Heidelberger Schlossfestspiele, die durch ausgewählte und moderne Stücke auffallen. Wenn es das Wetter erlaubt, finden die Aufführungen im Schlosshof statt, ausgewählte Karten ermöglichen sonst das Spektakel im Königssaal. Kulturonline sah das eindrückliche Musical «Bob Dylan – The Times They Are A-Changin». Demnächst folgen zusätzliche Aufführungen in Mannheim.

Ein Prinz verliebt sich unstandesgemäss ...             2heidelb77.jpg

Aktuell wird «Der Studentenprinz» im Heidelberger Schlosshof dargeboten, der mit einer herzergreifenden «heidelbergschen Liebesgeschichte» verbunden ist.

 

Vom Deutschen Apothekenmuseum bis zum grössten Weinfass der Welt

Aus der Homepage von Heidelberg Tourismus erfahren wir mehr: «Im schönsten Bau des Schlosses, dem Ottheinrichsbau, ist das Deutsche Apothekenmuseum untergebracht. Diese europaweit umfangreichste Sammlung pharmaziehistorischer Exponate ist nur eines von über 30 Museen und Sammlungen. Das Spektrum reicht vom berühmten Riemenschneider-Altar des Kurpfälzischen Museums bis zur Prinzhorn Sammlung mit Werken von Psychiatrie-Patienten, von den Mumien des Ägyptologischen Museums bis zur Original-Zigarettenschachtel von der "Titanic" im Deutschen Verpackungsmuseum. Auf den Zellenwänden des Studentenkarzers wird die Burschenherrlichkeit des 19. Jahrhunderts lebendig. Kirchen und Klöster, Botanischer Garten, der Zoo, sowie ein wahrhaftiger Brückenaffe warten darauf entdeckt zu werden. Und niemand, der einen Spaziergang auf dem Philosophenweg gemacht hat, wird den Anblick vergessen, den Fluss, Stadt und Schloss von dort aus bieten.»

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Das grösste Weinfass der Welt, welches jemals (nämlich dreimal !) gefüllt war.

An Hotels und speziellen Restaurants mangelt es nicht. Eines der originellsten Hotels mit Restaurant ist die Scheffel’s Kulturbrauerei Heidelberg an der Leyergasse 6. Aber auch die Studentenlokale wie «Schnookeloch» und «Zum Roten Ochsen», ist unweit von der Scheffel’s Kulturbrauerei um das Eck, sind besuchenswert.

roterochs071.jpg «Zum Roten Ochsen»!

Beim «Zum Roten Ochsen» hängt sogar eine Schweizer Fahne ob dem Eingang, welche die langjährigen Verbindungen zu den Eidgenossen signalisiert. «Unser Haus ist eines der ältesten und traditionsreichsten Studentenlokale von Heidelberg. Das Lokal wurde 1703 erbaut und ist nun seit 170 Jahren im Besitz unserer Familie Spengel», erklärt uns Anne Spengel, die mit ihrem Ehemann Philipp Spengel die Tradition fortführt, und das Lokal extra für uns öffnet und uns in den Stuben herumführt.

Begegnungen mit Geschichten und Menschen

Die 1,6 km lange Hauptstrasse Heidelbergs wird als die längste Fussgänger-zone Europas beschrieben. Eindrucksvoll soll auch der Weihnachtsmarkt von Heidelberg sein. Die vielschichtige und lustige Stadtführerin Susanne Fiek macht den Besuch auf ihre Art sehr unterhaltsam, sie weiss viel und kennt unglaubliche Geschichten. Zudem ist sie sehr engagiert und gibt dem kulturellen Leben von Heidelberg immer wieder attraktive Impulse und Anregungen.

Mehrere Kirchen laden zur Stille ein. Und die zahlreichen Läden mit vielen köstlichen Angeboten (siehe auch die historische Weinstube «Schnitzelbank») werden gerne von den Touristen für Mitbringsel besucht. Nicht verpassen sollte man deshalb die Chocoladenmanufaktur & Chocolaterie Knösel an der Haspelgasse 16 bei der Heiliggeistkirche. Hier gibt es den legendären «Heidelberger Studentenkuss». Frau Knösel begrüsst uns Schweizer herzlichst im Laden und berichtet sogleich von einem Münchwiler Liebespaar, welches durch diese Süssigkeit jüngst zur Hochzeit fand und schliesslich für den Hochzeitstag für alle Gäste per Mail den «Heidelberger Studentenkuss» bestellte. Dieses Mail soll im Firmenmuseum der Knösels einen Ehrenplatz erhalten, sagt uns Frau Knösel und überreicht uns einige «Küsse».

Knösel's Ladeneingangstafel. knoesel197.jpg

Hinten am Hang ist der berühmte «Philosophenweg» zu erkennen.

Durch Zufall wird unsere Reisegruppe von Busfahrer D. (Anmerkung der Redaktion: Namen der Redaktion bekannt) in einem Kleinbus gefahren. Im persönlichen Gespräch erfahren wir von seiner Berufskarriere. Einst war er Bäcker- und Konditormeister, später ging er zur Bundespolizei und gelangte so in jungen Jahren zur GSG9. Die GSG9 wurde nach dem Geiseldrama der Olympischen Spiele 1972 in München gegründet und ist ein Spezialverband der Bundespolizei zur Bekämpfung des Terrorismus. D., der schon längst im Ruhestand ist, erinnert sich noch gut an den Einsatz auch von Mogadischu: «Wir wussten, dass wir bei diesem Einsatz sterben könnten. Aber wir wurden auf diese Aktion vorbereitet und nachträglich psychologisch betreut.»

Mannheim – elegant im Karree

Die Stadt Mannheim – an der Mündung des Neckars gelegen – wurde durch zwei Epochen geprägt: Im 17. und 18. jahrhundert erhielt die Innenstadt ihren charakteristischen schachbrettartigen Grundriss und den Beinamen «Stadt im Quadrat»; und 1907, im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums, entschieden sich die Stadtväter, eine neue Vorstadt anzulegen. Damals entstanden der Friedrichsplatz mit dem Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt, gleich gegenüber befindet sich das Maritim Park Hotel, sowie das angrenzende Viertel, welches zu den schönsten Jugendstilquartieren Deutschlands zählt.

mannhs309.jpg Barockschloss Mannheim.

Eine der grössten Residenzen Europas ist das Barockschloss Mannheim, welches gleich nach Schloss Versailles grosse architektonische Beachtung fand. Das monumentale Barockschloss gehört mit seinem weiten Ehrenhof, einer Schaufront von über 400 Metern Länge und einer umbauten Fläche von sechs Hektar zu den grössten Schlössern Europas. Damit wird die wichtige Stellung für die Gesellschaft deutlich, die die Kurfürsten von der Pfalz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen einnahmen.

Mannheim macht Kultur

Visnee Lips, die für internationales Tourismusmarketing in Mannheim zuständig ist, bringt uns Mannheim näher. Mannheims Museen, Festivals, Theater und Kunstgalerien bieten eine einzigartige Vielfalt. Bei unserem Besuch machen wir einen Abstecher ins «Museum Zeughaus» (REM/Curt-Engelhorn-Stiftung für de Reiss-Engelhorn-Museen), ins «Zephyr – Raum für Fotografie» sowie in das Landesmuseum für Technik und Arbeit, das «Technoseum».

«meisterhaftes!» im Zeughaus. 3rem231.jpg

Im «Museum Zeughaus» ist bis 8. Januar 2012 die Sonderausstellung «meister-haft – von Cranach d. Ä. bis Kobell» zu bestaunen. Zahlreiche Meisterwerke können mit aussergewöhnlichen Geschichten praktisch nebeneinander verglichen werden. «Wer sich für Details in der Malerei interessiert, der kommt voll auf seine Rechnung», bestätigt uns die Expertin Dr. Uta Coburger, die uns versiert durch die Räume führt.

Praktisch um die Ecke ist eine weitere und sehr ergreifende Sonderausstellung zu sehen: «Andrej Krementschouk – Zone. Heimat. Tschernobyl». Thomas Schirmböck bringt uns mit unglaublichen Geschichten die Erfahrungen und die Bilder des Fotografen Andrej Krementschouk näher. Die Bilder haben tatsächlich eine beklemmende Wirkung. Ein Eintrag im Gästebuch bringt es auf den Punkt: «Ich musste weinen und bin meinen Freunden in die Arme gefallen.»

4technoseum304.jpg Experimente «Technoseum»

Viel technisch-spielerischen Spass bietet das «Technoseum» an der Museums-strasse 1, welches etwas ausserhalb des Zentrums liegt. Hier kann man die Welt schwerpunktmässig aus technischer Sicht auskundschaften, Papier schöpfen, fast endlose Experimente durchführen oder ein Stück mit einer alten Eisenbahn hin- und zurückfahren. Kulinarische Leckereien gibt es im «Techno-seum» in der Arbeiterkneipe, die sich neben mehrflächigen Ausstellungs-objekten befindet. Ein Besucher bemerkte dazu: «Vergangenes wird hier wieder lebendig. Schon alleine gewisse Gerüche, familiäre Gebrauchsgegen-stände oder Bilder wecken frühere Erinnerungen.»

Uns wird bewusst, Heidelberg und Mannheim sowie das Bundesland Baden-Württemberg muss man öfters oder länger besuchen. Eine Reise sind diese Destinationen allemal wert.

Links

www.tourismus-bw.de

www.heidelberg-marketing.de/content/

www.tourist-mannheim.de

www.heidelberger-kulturbrauerei.de

www.heidelberger-schlossfestspiele.de

www.schloesser-und-gaerten.de

www.automobilsommer2011.de

www.rem-mannheim.de

www.technoseum.de

www.roterochsen.de/

www.schnookeloch.de

www.studentenkuss.com

www.schnitzelbank-heidelberg.de

maritim217.jpg

Blick zum Maritim Park Hotel in Mannheim.

www.maritim.de/de/hotels/deutschland/parkhotel-mannheim

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Student_Prince

http://de.wikipedia.org/wiki/GSG_9_der_Bundespolizei

http://www.sondereinheiten.de/einheiten/gsg-9/

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ZUR ERINNERUNG AN DIE GRAUENHAFTE NACHT VOM 1./2. JULI 2002 ...

 

Das ist keine «Kultur» ...

3gedenk3q063.jpg Liebesnest bei Gedenkstätte.

Die Gedenktafel mit Blick zum Autoparkplatz. (c) Fotos: ROPO/MuA

Flugzeug-Absturzstelle von Überlingen als perverses Liebesnest - Besuchende der Gedenkstätte sind entsetzt!

4gedenk45q045.jpg Entsetzte Besucherin bei der Gedenkstätte «Die zerrissene Perlenkette». Rechts hinten der Autoparkplatz.

Eine unglaubliche Verschandelung kurz vor dem 10-Jahr-Jubiläum der «schrecklichen Nacht von Überlingen»! Die Gedenkstätte vom Flugzeug-Absturz in Owingen bei Überlingen/Deutschland hat scheinbar auf Liebende einen speziellen, eher abartigen Kick.

Mehr zum Thema über Google 

Gleich neben dem Gedenkplatz «Die zerrissene Perlenkette», der an den Tod von 71 Menschen, darunter 49 Schulkinder, erinnert, befindet sich der Autoparkplatz für die Besuchenden. Dort treiben es Liebespaare in nächtlicher Abgeschiedenheit und hinterlassen ihre Spuren … - benutzte Kondome, verschmierte Taschentücher und süsse Zwischenverpflegung. «Ich bin entsetzt, dass diese eindrückliche und traurige Gedenkstätte so missbraucht wird», sagt die Besucherin Helena H. (Name der Redaktion bekannt).

1_gedenk15h027.jpg Wo 71 Menschen, darunter 49 Schulkinder, starben … Kondome, Abwischtaschentücher und Zwischenverpflegung liegen zerstreut am Boden.

Die Augenblicke des Schreckens

In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 2002, um 23:38 Uhr, kollidierte auf 35'000 Fuss (ca. 12 km) Höhe eine Passagiermaschine, eine russische Tupolev 154, aus Ufa, Baschkortostan, kommend, unweit von Brachenreuthe über dem Hofgut Lugenhof (Owingen), mit der aus Italien heran fliegenden Frachtmaschine, eine Boeing 757. Während das Flugzeug mit 49 Kindern an Bord hier abstürzte, zerschellte die DHL-Maschine etwa 15 km weiter entfernt bei Taisersdorf.

1'100 Einsatzkräfte von Blaulicht- und Hilforganisationen vor Ort

In den folgenden Tagen waren rund 1'100 Einsatzkräfte aus verschiedenen Blaulicht- und Hilforganisationen wie Feuerwehr, THW, DRK, ASB, JUH, DRk-SEG, DLRG, SAR-Helikopter, Kranunternehmen, Transportunternehmen, Polizei, Zoll, BGS, WaSchu-polizei, Seelsorger vor Ort. «Wie durch ein Wunder», so heisst es weiter auf der Gedenktafel, «kam am Boden niemand und nichts zu nennenswertem Schaden.»

Der Einsatz endet für die Rettungs- und Bergungskräfte am 8. Juli 2002. Auslöser der Katastrophe war ein Zusammenspiel verschiedener unglücklicher Faktoren und Fehlern bei der für den süddeutschen Luftraum zuständigen Flugsicherungsgesellschaft Sky-guide in Zürich.

Bericht der Feuerwehr Owingen vom Unglück

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Zerrissene Verbindungsseile in der «Perlenkette der Menschen».

FLUG IN DIE NACHT - DAS UNGLÜCK VON ÜBERLINGEN  (PräsensFilm):

Film-Thriller

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«Jedes neue Buch ist eine Expedition ins Niemandsland»- eine Begegnung mit Schriftsteller Martin Walser zum 85. Geburtstag am 24. März 2012

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Ein Leben lang viel geschrieben. Schriftsteller Martin Walser im Gespräch mit Kultur-online.ch in Überlingen-Nussdorf/Deutschland.                                    (c) Foto: ROPO/MuA

«Geliebt werden heisst leben»

Über Jahre galt der bekannte und kritische deutsche Schriftsteller Dr. Martin Walser als Chronist der Bedrückten und Gedemütigten. Seit dem Roman «Muttersohn» wirkt er zuversichtlicher. Am 24. März 2012 wird er 85 Jahre jung. Aufhören zu Schreiben ist für ihn kein Thema. Martin Walser über sein Leben, über das Älterwerden und über seinen verstorbenen Thurgauer-Freund Ernst Mühlemann.

Idyllisch nah am Bodensee in Überlingen-Nussdorf gelegen, steht das Haus von Martin Walser. Mehrstöckig. Walser’s Tochter Johanna, sie reiht sich selber – gemeinsam mit den anderen kulturschaffenden Geschwistern – als eine talentierte Schriftstellerin ein, begrüsst uns schüchtern. Zwei Hunde, darunter ein Appenzeller Bläss namens Bruno, heissen uns ihrerseits wedelnd und bellend willkommen. «Ich bin die Johanna» sagt sie und führt uns zum Hintereingang, dort durch den Gang in einen Raum, einer Küche ähnlich, dann die schmale Treppen hoch. Sie geht voraus und öffnet den hellen Arbeitsraum des Vaters und kündigt uns an. Freudige Begrüssung und Aufforderung bei der Sitzgarnitur Platz zu nehmen, wo Kaffee, hausgemachter Kuchen von Käthe, Walsers Ehefrau, und Mineralwasser bereits auf uns warten.

In diesen Tagen ist im Rowohlt-Verlag das neuste Buch «Über Rechtfertigung – eine Versuchung» erschienen. Rechtfertigung ist eine Gewissenserkundung und Suche, eine Annäherung an Vorbilder und Vordenker zu denen Sie auch gehören. Ist dieses neue Werk eine Rechtfertigung für Ihr Leben und für Ihr Schaffen, passend zum 85. Geburtstag?

«Natürlich nicht, hoffe ich. Es hat sich so ergeben. Man weiss ja nie Bescheid über die Gründe in sich, warum etwas entsteht. In den letzten Jahren habe ich den Roman „Muttersohn“ geschrieben, dabei ist wohl ein anderer Ton entstanden als in meinen früheren Büchern. Ich kam weg vom gesellschaftlich-politischen Thema, mehr hin zum Dasein. Ein Thema war das Wort „Glauben“, welches in mehreren Figuren vorgekommen ist. Dadurch bin ich im Bereich „Glauben“ hängengeblieben. Ich habe viel, auch schon früher, vom Schweizer Theologen Karl Barth (Römerbrief) gelesen. Immer mehr habe ich mich in der Folge mit der Rechtfertigung auseinandergesetzt, was zum neuen Buch führte.»

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Schriftsteller Martin Walser ist ein Papier-Mensch: «Seine Werke als E-Book sind Sache der Verlage».

85 Jahre jung. Hätten Sie je gedacht, dass Sie so alt werden und über die Jahre immer noch so gefragt sind – trotz ihren Sorgen, Nöten und Schlagzeilen im «Haifischbecken» der deutschen Literatur und der Gesellschaft?

«Jeder macht so seine Erfahrungen mit dem Alter … 40, 50, 60 … - positive und negative. Ich habe mich jedoch nur auf die Frage konzentriert, wie lange ich arbeiten kann. Dann machte ich die Erfahrung mit 65, 70, dass ich plötzlich Sachen schrieb, die ich vorher nie hätte schreiben können. Mit dieser Entwicklung war ich einverstanden. So lange dies so weiter geht, interessiert mich die Frage nach dem Alter und Älterwerden nicht. Als älter werdender Mensch kann man sich mit einem Haus vergleichen, manchmal ist das Gerüst wichtiger als das Haus. Auf viele Dinge muss man neu aufpassen, sich anders organisieren. Aber das Schreiben selber findet statt wie immer. Es ist genau so interessant wie vor Jahrzehnten, auch wenn jetzt was ganz anderes dabei heraus kommt als damals. Ich schreibe nicht für andere Personen, für Lesende, die ich gar nicht kenne. Da bin ich nicht alleine. Ich schreibe für mich, veröffentliche die Texte und hoffe, dass es Leute gibt, die sich für diese Themen interessieren. Ich habe keine Zielgruppe. In der Schriftstellerei ist dies – jedenfalls für mich – unvorstellbar. Ich weiss nicht, ob ich weiter schreiben könnte, wenn ich keine Leser hätte, ich hoffe ja. Sicher bin ich nicht. Natürlich ist es unglaublich wohltuend und schön, dies ist eine wichtige, lebenserhaltende Bedingung für den Autor, wenn man Briefe von den Lesenden bekommt, die ihre ganz persönlichen Eindrücke und Erfahrungen widerspiegeln.»

Martin Walser, Sie hatten auch Sorgen und Existenzängste …

«Die habe ich immer, diese Ängste laufen mit, die hören nie auf. Inzwischen habe ich natürlich darüber nachdenken müssen, warum hört die Existenzangst – ein gewaltiges Wort – nicht auf. Ich vermute, dass dies mit der Kindheit zu tun hat. Wenn man in einer Familie aufgewachsen ist, die wirtschaftlich gefährdet war, wenn man die Angst realisiert, die die Eltern vor dem Gerichtsvollzieher haben … Ich glaube, das prägt, man wird dann nie mehr ganz sicher. Rein rational oder rechnerisch müsste ich mir heute sagen, eigentlich müsste es jetzt reichen bis zum Schluss. Aber ich glaube nicht daran. Ich denke immer noch an eine bevorstehen könnende Not. Gut, es war immer eine Existenzbedingung, alle diese Umstände haben uns irgendwie am Leben erhalten. Sicherheit für einen Autor gibt es überhaupt nicht, weder wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich. Jedes neue Buch ist eine Expedition ins Niemandsland. Man erlebt Überraschungen, die man nicht für möglich gehalten hat, andererseits ist dies reizvoll. Eine solche unerwartete sympathische Reaktion gab es nach dem Erscheinen von «Muttersohn» von der Leserschaft und Kritikern. Wunderbare, herzliche Zurufe waren das.»

Woran glaubt Martin Walser?

«Man hat keine Meinung über den Glauben. Der Glauben ist nichts Positives, nichts Fixierbares, nicht einmal Abrufbares. Glauben kann man nicht tagein und tagaus ein- und ausschalten. Glauben ist eine hochkomplizierte Lebensbewegung. Lesen Sie Karl Barth zu diesem Thema. Von ihm habe ich einiges gelernt. Dies konnte ich erst, da ich schon vorher zehn Jahre lang vom dänischen Philosophen, Theologen und Schriftsteller Søren Kierkegaard, dem anderen grossen Wortmensch in Glaubensfragen, gelesen habe. Sie sehen, die Frage nach dem Glauben ist nicht einfach zu erklären.»

Sie leben in Überlingen. Dieser Ort wurde bekannt durch den Absturz zweier Flugzeuge. Diese Tragödie jährt sich im 2012 zum zehnten Mal. Haben Sie damals etwas von diesem Drama realisiert? War das nie ein Thema für einen Roman?

(Anmerkung der Redaktion: Das Flugzeugunglück von Überlingen am 1./2. Juli 2002 kostete 71 Menschen (davon 49 Schulkinder) das Leben. Über dem Nordufer des Bodensees kollidierte eine Boeing-Frachtmaschine des Paketdienstes DHL mit einem russischen Tupolew-Passagierflugzeug der Bashkirian Airlines. Auslöser der Katastrophe war ein Zusammenspiel verschiedener unglücklicher Faktoren und Fehlern bei der für den süddeutschen Luftraum zuständigen Flugsicherungsgesellschaft Skyguide in Zürich.)

«Ich weiss nicht was ich für ein Schriftsteller sein müsste, für den dieses traurige Ereignis ein Thema sein könnte. Diese Nacht war sehr laut, sehr erschreckend, sehr rätselhaft. Es mag sein, dass es Schriftsteller gibt, für die es eine Erfahrung war, welche sie zum Schreiben antreibt. Für mich ist das keine Erfahrung, es ist ein vorübergehender Zustand, der niemals bei mir einen Roman verlangt. Das ist ein anderes Metier. Für mich geht diese Frage in Richtung „Fernsehspiel“, da gehört dieses Ereignis und die Verarbeitung hin.»

Hat sich Ihre Beziehung zur eigenen Familie im Alter verändert? Wir haben von Existenzangst gesprochen, eigentlich sind Sie ein mutiger Widder..

«Um Kinder in die Welt zu setzen, dazu braucht es keinen Mut. Da geht es mir wohl wie vielen anderen Leuten. Das klingt so als ob es einen souveränen Plan … - jetzt will ich ein Kind. Kinder sind unwillkürliche Ergebnisse des Zusammenlebens, die nimmt man in Kauf, lernt sie lieben und wird mit ihnen älter und kann natürlich dann irgendwann feststellen, dass nichts Wichtigeres passiert ist als daß diese Kinder zur Welt gekommen sind. Das merkt man im Laufe des Lebens. Das Kennenlernen der Kinder ist der intensivste Kurs, den man mitmachen kann auf dem Weg zum Menschsein.»

Was gaben Sie Ihren Töchtern Franziska, Alissa, Theresia und Johanna mit auf den Lebensweg?

«Es hat niemals von mir aus einen Versuch gegeben, ein Kind zum Lesen zu bringen, statt zu Schwimmen, Fussball zu spielen oder Fern zu sehen. Ich habe mich allerdings dafür interessiert, wenn ich abends zu den Kindern in ihr Zimmer gekommen bin, jedes Kind hatte ein eigenes Zimmer gehabt, und sie haben gelesen, dann habe ich mich dafür interessiert, was sie lesen. Und das war immer sehr, sehr verschieden. Die eine Tochter hat Gedichte von Erich Fried gelesen, die andere hat Hesse kreuz und quer gelesen, die dritte hat aktuell politische Literatur gelesen und so weiter. Diese Beobachtungen habe ich zur Kenntnis genommen. Einmal in einem familiären Abendgespräch hat eine Tochter so ihre Ansicht formuliert, da musste ich sagen, du schreibst, so formuliert man nicht, so sagt man es nicht, wenn man nicht schreibt. Sie hat das dann zu gegeben. Es war die Johanna. Sie hat mir anschliessend ihre Tagebücher überreicht und die waren faszinierend. Also, die hatten eine sprachliche Feinheit und eine existenzielle Intensität, da empfahl ich diese auch mit der Schreibmaschine abzuschreiben. So sind vier Bücher von ihr entstanden. Bei der Alissa war es irgendwie anders und im Grund genommen auch wieder nicht. Theresia hat zuvor alles andere ausprobiert, vor allem gesungen, vom Singen dann in die Schauspielerei (in Bern), später hatte sie ein erstes Engagement in Göttingen. Sie hat mir von dort ein Manuskript für das Programmheft von „Die Zofen“ von Jean Genet gesandt, welche sie geschrieben hat. Der Artikel war so fantastisch, ich habe nur gestaunt. Da wusste ich, die kann wirklich gut schreiben. Dann schrieb sie Theaterstücke, eines nach dem anderen. Meine Töchter haben sich so selber entwickelt und selber gefunden. Jede machte ihren passenden Weg.»

Sie und Ihre Ehefrau sind gemeinsam älter geworden. Kann man als Ehepaar in unserer Zeit zufrieden und hoffnungsvoll älter werden?

«Unser Älterwerden kann man in romanhafter Form in meinen Büchern nachlesen. Natürlich ist es ein Problem älter zu werden. Es ist eine tiefer gehende Frage, ob man mit den Schwierigkeiten des Älterwerdens nur Schwierigkeiten hat oder ob sie produktiv werden. Ich muss sagen, meine Schwierigkeiten des Älterwerdens führen dann zum Schreiben. Und wenn man schreibt führt es zu etwas Schönerem als es in Wirklichkeit ist.»

Sie sind ein Kämpfertyp, der sich gerne mit seinen Widersachern, mit heiklen Themen auseinander setzt. Hat sich mit dem Älterwerden auch mehr Gelassenheit, Geduld und Vergebung spürbar gemacht?

«Ich kann mich nicht gut selber beobachten. Es fällt mir schwer mich und mein Verhalten zu diesen Stichwörtern über die Jahrzehnte zu analysieren. Allerdings stelle ich fest, dass ich rascher nervös reagiere als vor 20 Jahren. Das kann damit zu tun haben, dass tatsächlich die Nerven empfindlicher werden. Gelassener, ruhiger, geduldiger oder friedlicher bin ich nicht geworden, das gelingt mir einfach nicht.»

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Alles von Hand geschrieben. Martin Walser schreibt fast täglich. Seine Ehefrau Käthe tippt dann das Geschriebene in den PC.                                               (c) Fotos: ROPO/MuA

Sie gelten als Chronist der Bedrückten und Gedemütigten. In «Muttersohn» (erschienen 2011) zeigen Sie sich voller Zuversicht …

«Ja, dagegen kann ich nichts sagen, es wird schon so sein. Ich war selber überrascht, dass dieses Werk und die Figur Percy so hell und unbeschwert gelangen. Es war für mich eine schöne Schreib-Erfahrung, einmal mit einer ungequälten Figur, ohne Mittelstandsprobleme und ohne Midlife Crisis einen Menschen auf dem Papier entwickeln zu dürfen.» (Pause, denkt nach …).»

Eigentlich wollen Sie ja geliebt, geschätzt und respektiert werden. Haben Sie diese Erfüllung gefunden?

«Ich hoffe doch, das wollen doch alle Leute. Ich möchte mich nur auf das Geliebt-Sein konzentrieren, das reicht, es ist unabhängig vom Alter. Das Geschätzt-Sein und das Respektiert-Sein will ich weglassen. Geliebt werden heisst leben und ohne geliebt zu werden, ich weiss nicht was das für ein Dämmerzustand sein soll.»

Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Kunst und das Kunsthandwerk sowie die Schriftstellerei künftig wohl schwierige Zeiten vor sich. Lohnt es sich in dieser Zeit Schriftsteller zu sein? Ein Beispiel, ich zitiere. Die bekannte Schweizer Schriftstellerin Milena Moser sagte: «An meinem letzten Buch habe ich 43'400 Franken verdient. Das ist aussergewöhnlich viel. Für ein Buch. Für die drei Jahre Arbeit, die dahinterstecken, eher wenig. Quelle: Tagblatt, 18.2.12»

«Ja, solche Rechnungen gibt es andauernd, das war früher nicht anders. Ich habe instinktiv und realistisch betrachtet mein Schreiben verdient durch andere Tätigkeiten. Am Anfang beim Radio, dann beim Fernsehen, denn ich wollte nie vom Schreiben – und von dem was es abwirft – abhängig sein. Davor hatte ich immer eine Art Angst. Deswegen habe ich auch nie in meinem Leben Vorschüsse von Verlagshäusern angenommen. Jahrelang habe ich gearbeitet ohne wirklich vom Schreiben leben zu können. Wenn ich es ganz hart sage, konnte ich erst von meinem 50. Lebensjahr an davon leben. Damals schrieb ich die Novelle „Ein fliehende Pferd“ (1978) und plötzlich habe viele Leute diese gelesen und ich habe Geld verdient. Gut, ich will nicht ungerecht sein. Schon in den 60er Jahren, als ich noch beim Radio und Fernsehen nebenher gearbeitet habe, schrieb ich Theaterstücke, die häufig aufgeführt wurden. Ich denke, es hat sich bis heute nicht verändert, dass man schon damals mit Theaterstücken leichter Geld verdiente als mit dem Schreiben von Romanen. Ich sage immer, dieses Haus, wo wir jetzt wohnen, sollte eigentlich Villa „Zimmerschlacht“ heissen, so hiess ein Stück von mir, welches sehr oft gespielt wurde und das Geld für die Zinsen einbrachte. Das gehört aber auch zur Unschuld des Schreibens, dass man es nicht tun kann, um Geld zu verdienen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich versucht habe etwas zu Schreiben um Geld zu verdienen, ich habe das zweimal gemacht, dann ging es immer daneben.»

Wie sehen Sie es, Martin Walser, gehört die Zukunft den E-Books?

«Keine Ahnung. Da darf ich nun sagen, dass mich das nichts mehr angeht. Ich werde selber beim Papier bleiben, selbst wenn ich bei den Verträgen der Verlage solche Abmachungen unterschreibe, praktisch interessiert es mich nicht.»

Ihnen sind Freundschaften wichtig. Wie gewinnen Sie noch heute Freunde im Alter?

«Wirklich gute Freunde im Leben zu finden war schon immer schwer, ganz unabhängig vom Alter. Das merkt man daran, man hat Freunde gehabt und hat sie dann plötzlich nicht mehr.»

Eine Freundschaft pflegten Sie zum verstorbenen Thurgauer Ex-Nationalrat Ernst Mühlemann. Wie haben Sie sich gefunden und was bedeutete Ihnen diese Beziehung?

«Ernst Mühlemann lernt ich vor vielen Jahrzehnten, wir waren beide zwischen 30 und 40 Jahre alt, kennen. Mühlemann war immer an Literatur interessiert; und er war vom regionalen Leben im Raum Bodensee begeistert. Diese beiden Aspekte mussten uns zusammenführen. Er war für mich besonders, weil er der erste Mensch in diesen regionalen Aktivitäten war, der reden konnte. Er konnte das Wort ergreifen und er hatte kein Problem mit dem nächsten und übernächsten Satz geistreich fortzufahren. Die Gedanken und Aussagen flossen ihm einfach zu, es war eine Freude ihm zuzuhören und ihn zu erleben. Das Entstehen der Sätze beim freien Reden, das waren für mich die ersten und einprägsamsten Eindrücke von ihm. Davon fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Ich hatte einzigartige Erlebnisse mit ihm, wir haben uns gegenseitig gut verstanden. Dass so jemand dann einfach stirbt ist für mich unverständlich, damit werde ich mich nie abfinden können. Er fehlt.»

Was sagen Sie zum aktuellen Weltgeschehen?

«Eigentlich finde ich die aktuelle weltpolitische Lage eher unbesorgter als zurzeit vom Kalten Krieg. USA und Sowjetunion hoch gerüstet gegeneinander, Blöcke des Misstrauens und der Feindseligkeit … - und dagegen sind wir jetzt im Frieden. Ich finde es sehr gerecht, dass durch die „Euro-Krise“ das Wirtschaftsgeschehen in unserer Nachrichtenwelt den ersten Platz einnimmt. Mich hat das Wirtschaftsgeschehen schon immer stark interessiert. Ich habe die Wirtschaftsteile in der Zeitung genau so aufmerksam gelesen wie das Feuilleton. Durch die aktuelle Entwicklung ist das zum Allgemein-Thema geworden. Darin sieht man wie leicht die Menschen durch Nachrichten leicht zu beeinflussen sind, dadurch auch panisch werden. Es gibt für mich keine Grenze der Solidarität mit einem Land wie Griechenland, welches nun zur Europäischen Gemeinschaft gehört.»

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Martin Walser und das Verhältnis zur Schweiz: «Ein solcher Staat, der mit vier Sprachen so gut existiert, ist für ein globales Zeitalter exemplarisch. Wir können so viel lernen.»

Was denken Sie über die Schweiz?

«Ich habe immer eine grosse Neugierde gegenüber dem Schweizer Politiker Christoph Blocher gehabt. Was von Blocher in den Nachrichten sogar bis nach Deutschland herüber kam, hat mir imponiert. Ich habe dann schon gemerkt, dass ich bei gewissen Freunden anecke, wenn ich Blocher so gut finde. Das tut mir leid ... (Pause). Blocher hatte schon recht als er sagte: „Eine Wirtschaftsunion ohne eine fiskalische Gleichschaltung der Politik mittels Euro kann nicht funktionieren.“ Fehler kann man nur verbessern, wenn man Fehler gehabt hat. Jetzt kann man die Fehler korrigieren, nun erfolgen fiskalische Erneuerungen, an die man vor fünf Jahren nicht gedacht hat. Und die Schweiz … - zum Glück braucht man sich um die Schweiz keine Sorgen zu machen. Ein solcher Staat, der mit vier Sprachen so gut existiert, ist für ein globales Zeitalter exemplarisch. Wir können nur etwas lernen dabei.»

Vielen Dank für das Gespräch!

Zur Person: Martin Walser …

… wurde am 24. März 1927 in Wasserburg geboren und lebt in Überlingen-Nussdorf am Bodensee. Er ist verheiratet, Vater von vier Töchtern und einem ausserehelichen Sohn. Er gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart und durfte zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen, so den Georg-Büchner-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Ausserdem konnte er den Orden «Pour le Mérite» entgegen nehmen und wurde zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Wegen dem Roman «Jenseits der Liebe» (1976) wurde er von Marcel Reich-Ranicki heftig kritisiert, was sich 2009 im Roman «Tod eines Kritikers» niederschlug. Ein Kontakt zwischen den beiden Autoren kam nie zustande.

Im März 2012 veröffentlicht der Corso-Verlag «Meine Lebensreisen», Auszüge von Reisen aus den bisher veröffentlichten Tagebüchern. Der Rowohlt-Verlag brachte soeben das Werk «Über Rechtfertigung, eine Versuchung» heraus und im September soll der Roman «Das 13. Kapitel» erscheinen. Im April 2012 kommt das Buch «Der organisierte Tod. Sterbehilfe und Selbstbestimmung – Pro und Contra» beim Orell Füssli Verlag auf den Markt, worin Walser einen Beitrag schrieb. Aus seiner Sicht könnte er sich den Tod mit Exit vorstellen wie er bereits 2011 im «Stern» berichtete.

Weitere Links:


www.rowohlt.de (Rowohlt hat diverse ältere und neue Romane und Tagebücher
von Martin Walser im Sortiment!)

www.corso-willkommen.de (Corso-Verlag «Meine Lebensreisen», Auszüge von
Reisen aus den bisher veröffentlichten Tagebüchern)


www.ofv.ch (Buchhinweis: «Der organisierte Tod. Sterbehilfe und Selbstbestimmung – Pro und Contra» beim Orell Füssli Verlag)

Martin Walser auf «YouTube»
 

Mehr zu Karl Barth

Mehr zu Søren Kierkegaard

 

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Kulturonline fördert «Ärzte für die Dritte Welt»:

Der Wiler Arzt Dr. Christoph Niederberger berichtet über seinen Katastropheneinsatz nach dem Taifun «Washi» in Cagayan de Oro/Philippinen

Vom humanitären Einsatz zum Katastropheneinsatz  …

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«Mitfühlen, aber nicht mitleiden». Dr. Christoph Niederberger (rechts) hörte sich ver-schiedene Erlebnisse und Krankheiten an. (c) Privatfotos: Dr. Christoph Niederberger

Eigentlich sollte es für den St. Galler Allgemeinmediziner Dr. Christoph Niederberger aus Wil ein «üblicher» humanitärer Einsatz werden, doch dann zog der fürchterliche Taifun «Washi» über die Philippinen. Der Sturm brachte Tod und Zerstörung, viele Verletzte sowie zahlreiche Obdachlose. Im plötzlichen Katastropheneinsatz erlebte Dr. Christoph Niederberger wie nah Freud und Leid sind. Kulturonline.ch bringt ein Interview mit Dr. Christoph Niederberger, er berichtet eindrücklich über sein Wirken vor Ort und erlaubt einen Blick in seine Tagebuch-Eintragungen, dabei ruft er die Schweizerinnen und Schweizer auf, dass sie «Ärzte für die Dritte Welt» finanziell und moralisch unterstützen sollen.

Link zu «Ärzte in der Dritten Welt»

Weitere Berichte zum Taifun «Washi»

Informationen über die Philippinen

Herr Dr. Niederberger wie haben Sie die letzten Monate in Ihrem Einsatz in Cagayan de Oro in den Philippinen erlebt? Konnten Sie seinerzeit eigentlich Weihnachten feiern?

Dr. Christoph Niederberger: «Aus besinnlichen Weihnachten mit der Familie wurde dieses Jahr nichts, da ich seit Mitte November 2011 im humanitären Einsatz mit "Ärzte für die Dritte Welt" in Mindanao in den Philippinen weilte. Damals, vor einer Woche wurde aus diesem Einsatz dann aber über Nacht ein Katastropheneinsatz, da ich den Taifun "Washi" hier in Cagayan de Oro hautnah miterlebte und nur 500 m vom Cagayan de Oro River entfernt logierte, in welchem über 1’000 Leute in dieser Nacht umkamen und noch über Tausend vermisst werden.

In den folgenden acht Tagen haben wir, das heisst drei Mediziner von "Aerzte für die Dritte Welt", die aktuell hier stationiert waren, Nothilfe für die Überlebenden in den Evacuation Camps geleistet. Dies war zwar eine recht anspruchsvolle und be-lastende, aber unendlich bereichernde, dankbare und mit unbeschreiblichen Ein-drücken verbundene Tätigkeit. Nachdem was ich hier erlebt habe, dürfte es mir nicht leicht fallen, mich wieder an die Tätigkeiten in der Schweiz zu gewöhnen.»

Sie haben ein Tagebuch geführt. Bitte lassen Sie uns einen Blick in diese Schilderungen werfen …

Die Nachricht stammt vom 19. Dezember 2011:

«Seit heute bin ich in einem der Lager, die für die Überlebenden nach dem Taifun eingerichtet wurden, welche ihr Hab und Gut, ihr Dach über dem Kopf und sehr häufig auch direkte Angehörige verloren haben, eingesetzt. Wir haben dazu unsere bestehenden "Rolling Clinics", eine perfekte medizinische Infrastruktur, mitge-bracht und in Betrieb genommen. So können wir überall innerhalb von 15 Minuten nach Ankunft am Einsatzort  einen gut organisierten  Praxisbetrieb aufrecht halten.

Wenn man sieht, was hier abgeht, so könnte man einfach nur weinen: Diese Leute hier konnten wirklich nur ihr nacktes Leben retten und werden hier mit dem nötigsten versorgt. Sie erhalten Kleider, täglich etwas Reis und Wasser.  Wir haben ihnen heute erstmals eine medizinische Versorgung angeboten. Da praktisch alle meine Patienten irgend einen Angehörigen, ein Kind, den Ehepartner, die Mutter... verloren haben, steht man selber diesen Leuten fast hilflos gegenüber. Aber auch hier erlebe ich, wie sie trotz der immensen Trauer und den fast un-menschlichen Bedingungen unter denen sie hier leben, keinerlei Wut oder Ver-zweiflung zeigen, sondern dies gefasst ertragen, und akzeptieren, dass das Leben weitergehen muss. Bereits befassen sie sich mit der Zukunftsplanung.»

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Zerstörte Häuser ...

 

Weiter heisst es im Tagebuch von Dr. Christoph Niederberger …

«Ich habe heute von den 98 Patienten die ich sah, nicht jemanden klagen hören! So mit Schicksalsschlägen umzugehen, diese hinzunehmen und einfach weiter eine irgendwie optimistische Lebenshaltung zu bewahren, kann man – so glaube ich – wirklich nur in asiatischen Ländern erleben. Selbst hier und heute hatte ich das Gefühl, dass die Leute nicht unzufriedener oder unglücklicher sind, als ich diese in der Regel zuhause erlebe. Das Hauptproblem wird nun zunehmend die Wasserversorgung. Ein Grossteil der Einwohner von Cagayan – immerhin 600'000 Menschen – hat noch immer kein fliessendes Wasser und man geht davon aus, dass es noch mindestens einen Monat dauern wird, bis die Wasserversorgung wieder zu funktionieren beginnen wird, da die grossen Pumpen, die zur Ver-sorgung der Stadt das Wasser hierhin pumpen, alle zerstört sind. Auch wir haben weder im Doctor's House noch im Spital Wasser. Einzig die Leute, die über eine eigene Grundwasserbohrung mit eigener Pumpe verfügen, haben noch fliessendes Wasser. Für uns ist vorteilhaft, dass ein Nachbar einige Häuser weiter eine solche Pumpe hat und allen Leuten (auch uns) unserer Strasse das Wasser gratis zur Verfügung stellt.

Das Spital erhält auf gleiche Weise das Wasser von der Xavier-Universität, wobei aber alles Wasser in Kübeln herübergetragen werden muss! Für die Einwohner muss daneben alles Wasser in Tankwagen herbei gefahren werden, wobei aber eigentlich nie jemand weiss, wann wo Wasser geliefert wird. Dies ist aber natür-lich nur "Brauchwasser" zum Waschen, also kein Trinkwasser. Dieses wird auch immer schwieriger für die Leute zu bekommen, da der Preis für Trinkwasser sich in den vergangenen drei Tagen prompt verdoppelt hat! Dies ist wirklich die grösste Katastrophe, dass bereits wieder einige Leute ein gutes Geschäft mit der Not der Flutopfer zu machen beginnen. Es war zwar streng, aber von der ersten bis zur letzten Minute interessant, eindrücklich und bedrückend zugleich.»

Der Tagebuch-Bericht vom 22. Dezember 2011. Die Fotos von Dr. Christoph Niederberger sagen mehr als tausend Worte:

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Der Taifun «Washi» wütete und machte keinen Halt, weder vor Menschen, Häusern und anderen Dingen.Ein zugeschüttetes Auto wird wieder ausgegraben.

«Das Ausmass der Katastrophe wird immer mehr ersichtlich und man kann kilo-meterweise über leergefegten Grund oder auch Trümmerberge entlang dem Cagazan de Oro-River gehen, auf welchem vor 5 Tagen noch Hütte an Huette oder Haus an Haus standen. Gottlob ist nun alles schon recht gut organisiert und man erhält vom Gesundheitsdepartement der Stadt täglich einen Einsatzplan, in welches der 14 Evacuation-Centers von Cagayan de Oro die Ärzte gehen müssen. Meist sind wir jetzt drei bis sechs Ärzte von verschiedenen Organisationen und die Zusammenarbeit klappt hervorragend, auch hilft man sich gegenseitig aus, wo man kann. Heute war ein etwas spezieller Einsatz, da wir zusammen mit dem Roten Kreuz, einem philippinischen Arzt vom Gesundheitsdepartement und einem muslimischen Arzt  eines Rescue-Teams aus Manila erstmalig in den einzigen muslimischen Stadtteil von Cagayan de Oro, nach Lower Balulang gehen mussten. Wegen diesem leider seit Jahrzehnten andauernden Konfliktes zwischen mus-limischen und christlichen Teilen von Mindanao, kommt es ja immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Situation wurde vor Ort abgeklärt; und wir fuhren dann unter Militärschutz zum Einsatzort. Bei jedem Arzt stand dauernd ein Soldat mit geladener Waffe, der nicht von unserer Seite wich. Peter, ein weiterer Arzt von „Ärzte für die Dritte Welt“ und ich wollten dann in der Mittags-pause doch etwas von diesem Ort – oder zumindest was davon noch übrig ge-blieben ist – besichtigen, doch sogleich sprangen uns wieder zwei Soldaten nach. Sie blieben immer bei uns, sorgten für unseren Schutz. So konnten wir uns dann doch ein Bild von diesem Stadtteil machen und mit vielen Leuten sprechen, die auch hier immer wieder ihre Dankbarkeit ausdrückten, dass wir hier seinen, sie medizinisch betreuten. Alle waren freundlich und offen. Es gab sogar ein interes-santes Gespräch mit einem Lehrer von einer Koranschule. Bei den Konsultationen musste man hingegen etwas vorsichtiger sein und vor allem die Frauen immer fragen, ob es in Ordnung sei, dass man zum Beispiel die Lunge abhören darf. Es kam schon auch mal vor, dass sie dies nicht erlaubten.

Am frühen Nachmittag kam dann ein muslimisches Ärzteteam, welches von der autonomen muslimischen Regierung im Süden (es gibt hier auch einigermassen autonome muslimische Gebiete im Osten und Südosten von Mindanao) hierher geschickt worden war, und welches die weitere Betreuung übernehmen wollte, worauf wir umgehend auf Anraten des Arztes des Gesundheitsdepartementes "das Feld räumten" und aus diesem Stadtteil abzogen. Man spürte deutlich die Spannung die zwischen den muslimischen und christlichen Philippinos herrscht, und es ist wirklich ein Jammer, dass sie es nicht schaffen, diesen unseligen Konflikt irgendwie friedlich zu überwinden.

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Das grosse Elend von Cagayan de Oro in den Philippinen.

Medizinisch sieht man immer vor allem viele Wunden, die zunehmend infiziert sind, und nun auch zunehmend Durchfallerkrankungen, da die sanitären Anlagen weiterhin fehlen. Ich sah heute auch noch mehrere tote Schweine und Hunde im Fluss treiben und keine 50 m weiter unten am Fluss wuschen sich die Leute selber, dann das Geschirr, die Kleider...

Niemand beklagt sich, doch es fehlt noch an so vielem Dingen, die Lebensbe-dingungen sind eigentlich unmenschlich. Für sie geht das Leben einfach weiter, und sie sind unendlich dankbar, dass man sie in ihrer Katastrophe nicht allein lässt und versucht ihnen zu helfen (was ja bis vor wenigen Tagen für dieses Leute kaum jemand machte, obwohl es ihnen auch schon sehr schlecht ging vor der Überschwemmung.

So sind meine Tage mit vielen unglaublichen Eindrücken angefüllt. Ich sehe es eigentlich als riesiges Privileg und Geschenk an, jetzt hier arbeiten zu dürfen. Es ist unendlich befriedigend, hier mit den einfachen Mitteln, die uns zur Ver-fügung stehen, recht viel wirklich Sinnvolles machen zu können. Für die Spenden an "Aerzte fuer die Dritte Welt" mit dem Vermerk "Unwetter Mindanao" sind wir froh und dankbar. Sie werden am richtigen Ort und für die Direktbetroffenen eingesetzt.

Projekte von «Ärzte in der Dritten Welt»

Grüsse aus Mindanao (wo es seit heute Abend wieder heftig regnet …)

Dr. Christoph Niederberger.»
Link zum Einsatz von «Ärzte in der Dritten Welt» in Mindanao/Philippinen

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www.Kleinreport.ch berichtet ... - Links zu Auslandjournalisten

Rezepte für intelligenten freien Auslandjournalismus

Gibt es Bedarf für zusätzliche freie Auslandberichterstatter?

Müssen sich freie Journalisten im Ausland darauf einrichten,

dass sie kaum etwas verdienen? Sind sie «glücklich, aber arm»?

Unter diesem Motto berichteten vier Auslandreporter an der

Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg über ihre

Arbeit. Roger Blum hat für den Klein Report protokolliert.

Was raten freie Auslandberichterstatter jenen, die ebenfalls

in diesem Feld aktiv werden möchten? Man sollte ein Land

oder eine Region auswählen, wo sich nicht schon Dutzende von

Korrespondenten tummeln, also eher das zentrale Afrika als Kairo,

eher Kalifornien als Washington, eher Madrid als Rom. Man sollte

die dort gesprochene Sprache beherrschen. Und man sollte sich

für eine Gegend entscheiden, wo die Lebenskosten günstiger sind

als in Deutschland (oder in der Schweiz), also eher Taiwan als

Japan, eher Istanbul als London.

Die Runde in Hamburg zeigte, dass Auslandjournalisten durchaus

Abnehmer finden und ein gutes Einkommen erreichen, wenn sie gut

recherchieren und ihre Beiträge fantasievoll verwerten. Simone

Schlindwein (http://simoneschlindwein.blogspot.com) arbeitet

für die taz («Die Tageszeitung») in Berlin und berichtet über

afrikanische Länder wie Kongo, Uganda, Ruanda oder Burundi. Sie

hat dort recherchiert, dass die mit Kindersoldaten aufgefüllte

kongolesische Rebellenarmee durch einen Chef von Deutschland aus

geführt wird. Mittlerweile stehe dieser Chef in Stuttgart vor

Gericht, berichtete sie. Ihre Recherchen zu diesem Thema konnte

sie in über 100 Beiträgen unterbringen.

 

Gemeinsame Schnittstelle

Markus Böhnisch www.boehnisch.de hat als Kunden die

Fernsehsender n-tv, «Deutsche Welle» und das Schweizer

Fernsehen. Da diese Sender eine geringe gemeinsame Schnittmenge

haben, könne er seine Beiträge problemlos mehrfach verwerten,

erzählte er. Er berichte vor allem über Spanien, aber auch

über Portugal oder Chile. Gerade die Reportagen über die

Rettung der chilenischen Bergleute seien sehr begehrt gewesen.

Klaus Bardenhagen www.taiwanreport.de berichtet für Fernsehen,

Radio, Print und Online und sitzt in der taiwanischen Hauptstadt

Taipeh. Charlotte Noblet schliesslich ist eine französische

Journalistin, die aus Deutschland berichtet, aber nicht nur für

französische Medien, sondern auch für deutsche. Sie hat bei

verschiedenen Zeitungen einen Blog. Noblet machte darauf

aufmerksam, dass Medienschaffende nicht in allen Ländern so

schlecht gehalten seien wie in Deutschland: In Frankreich

gelten auch Freie als «festangestellt»: Sie erhalten einen

Mindestlohn, ein 13. Gehalt, Urlaubsgeld, Sozialbeiträge, und

sind gegen Arbeitslosigkeit versichert. Im Übrigen müsse man

die Honorare mit den Abnehmern einfach aushandeln, dies gelte

gerade auch für Blogs, empfahl sie.

Kurzum: Die Runde der Auslandjournalisten bot interessante

Einblicke - und einen gemeinsamen Widerspruch: Das Motto des

Panels «Glücklich, aber arm?» galt für sie nicht.

Quelle: www.kleinreport.ch

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Rettung der Überlebenden. Ein Personentransporter fuhr bei der Übung in einen Zug.

(c) Fotos: ROPO/MuA

Hochqualifizierte Rettungskräfte übten die Zusammen-arbeit für den Ernstfall bei Affeltrangen im Thurgau

 

Unter dem Titel «Pomona» führte der Kantonale Führungsstab am Dienstag-abend, 7. September 2010, im Raum Affeltrangen eine Grossübung durch. Die Einsatzübung hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Rettungsdiensten, Care-Team und privaten Organisationen bei einem grösseren Unfall zu trainieren.

 

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Care-Team hilft. Während der Rettung und den Aufräumarbeiten wurden bei der Übung auch die alamierten Verwandten der Opfer betreut.

Um 19.33 Uhr löst der Lokführer eines Thurbo-Zuges auf der Strecke Tobel-Affeltrangen – Weinfelden Alarm aus: Am Bahnübergang Erikon habe ein Kleinbus die Schranke durchbrochen und sei mit seinem Zug kollidiert. Er sehe im Kleinbus verletzte Personen. Auch in seinem Zug seien viele der zwanzig Passagiere verletzt. Die Ereignismeldung wird von der Betriebszentrale der SBB (DOSGA) an die Kantonale Notrufzentrale weitergemeldet, die sofort Feuerwehr, Polizei, Sanität, und Ambulanzen aufbietet.

Als erste Blaulichtorganisation ...

... trifft ein Polizeifahrzeug auf dem Schadenplatz ein. Bald darauf ist die Feuerwehr vor Ort und beginnt mit der Sicherung der Unfallstelle. Weitere Rettungskräfte treffen ein und beginnen mit der Arbeit: Feuerwehrleute bergen verletzte und eingeklemmte Personen aus dem vollständig demolierten Bus und aus dem Zug, das Care-Team kümmert sich um schockierte und verwirrte Personen auf dem Unfallgelände, Rettungssanitäter transportieren Verletzte zu den Sanitätszelten, die SBB sichert den Bahnbetrieb und organisiert Ersatzbusse, die Polizei koordiniert den Einsatz aller Rettungskräfte.

Übungsabbruch gegen 22 Uhr

Gegen 22 Uhr bricht Übungsleiter Niklaus Stähli, Stabschef des kantonalen Führungsstabes, die Übung «Pomona» ab. Sein erstes Fazit: «Der Aufwand für diese Übung hat sich gelohnt.» Kantonspolizei-Kommandant Hans Baltensperger lobt die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen: «Sie haben in den einzelnen Bereichen sofort reagiert und eine richtige Lagebeurteilung gemacht.» Bei dieser Übung habe es einige Stolpersteine gehabt, die sehr gut bewältig worden seien. «Wir werden auch den einen oder anderen Punkt finden, den wir noch verbessern können», erklärt Niklaus Stähli. Eine solche Übung sei für alle Beteiligten wertvoll, um im Ernstfall richtig zu handeln.

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Die Polizei im Dauereinsatz. Und für das beübte Grossereignis wurden auch Notfallzelte aufgestellt. Ärzte, Sanitäter und weiteres Hilfspersonal betreuten die Verletzten.

www.tg.ch

Zusatzinformationen über Care Team Thurgau

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Ein schöner Flug unweit der Schweizer Alpen - einfach mal kurz der Sonne entgegen ...

Hier geht es zur Filmsequenz: kulturonline/varia/KOMOV01463.MPG

Blick zum Alpsteingebirge (Säntis und Churfirsten).

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Hier wuchs Napoleon III. auf ... - und was viele nicht wissen, er war wichtig für die Öffnung von der Heilquelle in Lourdes/F. Das Schloss Arenenberg ist ein wertvolles Symbol für das vielseitige Kultur-schaffen im Kanton Thurgau.                                                                  (c) Foto: ROPO/MuA


Das ü
berarbeitete Kulturkonzept 2012 für den Kanton Thurgau: Qualität und Vielfalt fördern!
 
ka. Wie lässt sich die Qualität eines kulturellen Projektes beurteilen? Wie viel Geld steht der Kulturförderung zur Verfügung? Wie sollen diese Gelder verteilt werden? – Das Kulturkonzept des Kantons Thurgau für die Jahre 2010 bis 2012 gibt ausführlich Auskunft über solche Fragen. Es wurde vom Regierungsrat als verbindliche Grundlage der kantonalen Kulturförderung verabschiedet. Im Konzept wird festgehalten, nach welchen Richtlinien, Kriterien und Schwer-punkten der Kanton kulturelle Projekte und Einrichtungen unterstützt. Ein solches Konzept wurde 2004 erstmals für drei Jahre erstellt. Es wird alle drei Jahre revidiert. Nun wird die zweite revidierte Fassung für die Jahre 2010 bis 2012 publiziert.

www.kulturamt.tg.ch
www.tgkulturagenda.ch/
www.thurgau-tourismus.ch/de/navpage-CultureTG.html
de.wikipedia.org/wiki/Arenenberg
 
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht...

Lachen ist die schönste Art, die Zähne zu zeigen.

 

Links zu Witz-Plattformen

http://www.jokes4me.ch/

http://witze-ueber-witze.de/

www.humor.li/

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