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Roland P. Poschung macht seine Gäste mit Humor zu «Komplizen».
Der Medien- und Ausbildungsspezialist Roland P. Poschung (www.mua.ch)
präsentiert für Firmen und Vereine einen Gourmet-Krimiabend mit seinen
Geschichten mit ungeahnten Endungen und Wendungen.

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Autor Roland P. Poschung (l) und Walter Roderer, der das Be-
gleitwort im Buch «Die Faszination der Gegensätze» schrieb.


«Das Leben hat zwei Seiten, eine fröhliche und eine traurige»: Walter
Roderer schrieb das Begleitwort im Buch «Faszination der Gegensätze»
von Roland P. Poschung. Liebhabende vom «Schreckmümpfeli», be-
kannt vom Radio DRS (jeweils am Montagabend nach den 23-Uhr-Nach-
richten), kommen bei Roland P. Poschung (Bild links) voll auf ihre Kosten.

Link zum Buch «Faszination der Gegensätze» zum Gourmet-Krimi-Event
von Roland P. Poschung
kulturonline/Flyer Faszination Gegensätze O.pdf

Bestellungen bei Verlag ROPO/Medien und Ausbildung (MuA), www.mua.ch
Link zu den Büchern von Roland P. Poschung

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Kulturonline-Archiv

«Warum nicht nach Kreta? Schön, preiswert und gut!»

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Der Schweizer Jörg A. Hauri war bis Ende September 2011 Group General Manager
Maris Hotels auf Kreta.
Seit Oktober ist Hauri GM im Beach Rotana in Abu Dhabi.   


Ein perfekter Gastgeber: Jörg A. Hauri, Ex-Group General Manager Maris Hotels

«Das kulturelle Badeparadies Europas» befindet sich auf der griechischen Insel Kreta

 

Links

www.maris.gr

www.edelweissair.ch

www.tui-suisse.com

Edelweiss Air und Swiss fliegen regelmässig nach der griechischen Insel Kreta. Hier arbeitete der Schweizer Hotelier Jörg A. Hauri als Group General Manager in der Maris-Hotelkette. Eines dieser Hotels ist das Candia Maris Resort & Spa, welches sich 6 Km an der westlichen Nordküste von Heraklion und nur 11 Km vom Flughafen entfernt befindet. Bade- und Wanderfreuden vermischen sich mit Kultur und kulinarischen Genüssen.

Neu wirkt Jörg A. Hauri in Abu Dhabi.

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Blick zum Hafen von Chania.

Schon nach zweieinhalb Stunden landet man auf dem Flughafen von Heraklion. Die Crew von Edelweiss Air bzw. Swiss macht die Reise ab Zürich zum Erlebnis. Herrliche Bilder gab es zu bestaunen, als wir der kroatischen Küste entlang düsten. Am Flughafengebäude angekommen, ist die Zollabfertigung unkompliziert und draussen warten bereits die Reiseveranstalter. Einen speziell positiven Service haben wir von TUI Hellas (TUI Schweiz) erlebt, die praktisch alle attraktiven Routen im Gruppenbus oder auf eigene Faust mit Mietwagen organisieren sowie wertvolle Tipps geben. Bei der Rückreise bietet TUI Hellas übrigens einen wertvollen VIP-Service beim Check-In und einen Aufenthalt in der Swissport-Lounge an. Dadurch erspart man sich viele Umtriebe und Wartezeiten in der Schlange vor den Check-In-Schaltern.

 

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Grosszügige Zimmer mit Privat-Pool und Meer-Blick.

Candia Maris Resort & Spa – ein perfekter Ferienstart

Das schön und ruhig gelegene Candia Maris Resort & Spa ist eines der fünf Hotels von Maris, welches der griechischen Hotelfamilie von Andreas Metaxas gehört. Alle 226 Zimmer, davon 59 Deluxe Rooms und Suiten, vereinzelt mit Privatpool und Sicht auf das Meer, sind modern mit TV-Flachbildschirmen eingerichtet. Eindrücklich ist die Hotelanlage, die sich über 40'000 qm erstreckt und drei grosse Poolanlage umfasst. Drei Restaurants und zwei Barbetriebe sorgen für die vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten und Getränke aus der Region.

Nicht nur die Touristen geniessen diese Rahmenbedingungen, auch die Konferenzen finden hier optimale Bedingungen. Überhaupt ist die Maris-Gruppe die Adresse für Firmen-Events, Conventions und Meetings. Zur Erholung geht man auf kurzer Wegstrecke ins gepflegte Thalasso- und Fitness-Center. Mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben ist man innert 20 Minuten bereits in Knossos oder in 10 Minuten im Zentrum von Heraklion.

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Staunende Besucherinnen und Besucher. Die minoische Kultur kann man in Knos-sos nacherleben.

Auf den Spuren der Geschichte

Auffallend positiv ist die Gastfreundschaft der Einheimischen, obwohl viele unter der enormen Finanz- und Wirtschaftskrise leiden. Sympathisch das Engagement der Busfahrer im öffentlichen Verkehr: Alle Chauffeure waren sehr hilfsbereit, umsichtig und zuvorkommend. Geschickt lenkten sie ihr Fahrzeug durch die engen Gassen und im Gegenverkehr. Zudem beobachteten wir, dass ein Bus-Chauffeur auf einen Fahrgast wartete, der ein Bus-Ticket am Kiosk kaufte (ist dort etwas günstiger!), obwohl man auch beim Chauffeur im Bus Tickets (dann teurer) beziehen kann.

Knossos, die Wiege Europas, ist wegen dem ausgegrabenen Palast faszinierend. Führungen durch die Stätten bringen die Geschichte näher und lassen staunen. Das Archäologische Museum ist seit Jahren in Renovation, allerdings kann man einen kleinen Teil der minoischen Exponate in einem schlichten provisorischen Raum bestaunen. Die grossartige Sammlung von Kult- und Gebrauchsgegenständen, Schmuck, Fresken und Statuen lassen die minoische Zeit aufleben.

Neben Knossos und dem Archäologische Museum ist zudem die Busreise nach Fodele (Geburtsort vom Maler El Greco), Chania und Rethimnon empfehlenswert. Chania und Rethimnon haben wunderschöne Altstadtkerne und Hafenanlagen mit zahlreichen Shops. Berühmt sind Lederwaren, die preiswert gekauft werden können. Selbst Abstecher mit Schnellbooten nach Santorini lassen sich über TUI Hellas durchführen. Die teurere Alternative sind die Inselhüpfer, kleine Flugzeuge, die man buchen kann.

 

Schweizer Hotelier Jörg A. Hauri über bezaubernde und fesselnde Welten

Zurück zum Maris-Hotel. Gastfreundschaft hat für Jörg A. Hauri, Group General Manager Maris Hotels auf Kreta, eine spezielle Bedeutung. Seine Berufswege führten ihn nach Asien, in den Nahen sowie Mittleren Osten und … in die Geiselnahme von Sadam Hussein.

Griechenland kämpft gegen den Staatsbankrott, davon wird auch die idyllische Insel Kreta nicht verschont. Wegen seiner minoischen Kultur ist Kreta weltberühmt. Pro Jahr kommen 11 Millionen Touristen nach Griechenland, um auf historischen Spuren zu wandeln, um sich am Meer zu entspannen. Der Tourismus trägt jährlich 18 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei und ermöglicht 700’000 Griechen einen Arbeitsplatz.

 

Eurozone vor Existensfrage wegen Griechenland

Die wirtschaftlichen Herausforderungen sind überall spürbar: Stellenabbau und somit Zunahme von Arbeitslosigkeit, Streiks, Zurückstellung von Neubauprojekten und Renovationsarbeiten, Euro-Krise, schwankende Einnahmen durch den verunsicherten Tourismus …

«Auf Kreta, welches von 1,7 Mio. Touristen besucht wird, dauert die Saison lediglich sieben Monate. Durch ein gut eingespieltes Team, ein straffes Management, seriöse internationale Kontakte im MICE-Bereich für Meetings, Incentives, Kongresse und Events sowie zu Reiseagenturen für individuelle Leisure-Kunden können wir je nach Hotel eine Auslastung zwischen 70 bis 90 Prozent erzielen», sagt Jörg A. Hauri, der in Zug geboren wurde und in Uzwil SG aufwuchs.

Ein Vorteil der Maris-Hotels sieht der Schweizer in der Lage am Meer und durch die moderne Infrastruktur: «Für Business-Leute sind wir eines der wenigen Hotels auf Kreta mit Konferenzräumen und einer technischen Infrastruktur für bis zu 5 000 Teilnehmenden. Die meisten Kunden für diese Dienstleistungen stammen aus der Pharma-, Auto- und Schönheitsindustrie.» Im Maris-Hoteltrakt befindet sich zudem die Hotelfachschule, die 160 Studierende aus aller Welt ausbildet. Auch für den Umweltschutz wird viel praktiziert: Recyclingstationen, umweltfreundliche Wäscheanlage und Nutzung der Sonnenenergie (45 %).

 

Hoteliers erleben eindrückliche Episoden

Traditionelle Dörfer und die Insel Spinalonga sind nah. Hauptsehenswürdigkeit auf Spinalonga ist das im 16. Jahrhundert errichtete venezianische Fort, welches ab 1715 zu einer osmanischen Festung wurde. Im 20. Jahrhundert wurden Leprakranke auf die Insel gebracht, erst 1957 schloss die Regierung die letzte Lepra-Kolonie Europas.

Persönlich ist Jörg A. Hauri von diesen Schicksalen ergriffen. Vom 1. auf den 2. August 1990 wurde er Opfer einer Geiselnahme im Hotel Sheraton in Bagdad. «Als ich im Hotel arbeitete, wurden wir in Gefangenschaft genommen. Bis Dezember 1990 war ich mit weiteren Personen in Geiselhaft. Dank meinem starken Charakter fand ich Kraft, um diese angstvollen Monate zu überstehen». Die Politiker, Edgar Oehler, Franz Jäger und Jean Ziegler haben sich damals auch für Hauris Freilassung eingesetzt.

Die Hotelierfamilie Metaxas hat mit den Maris-Hotels in den letzten vier
Jahrzehnten touristisch-wirtschaftliche Pionierarbeit geleistet. Fünf Maris-Hotels befinden sich auf der Insel Kreta. Das nächste Hotelprojekt ist auf der Insel Santorini geplant. Maris beschäftigt insgesamt 840 Mitarbeitende. Die meisten Gäste stammen aus Deutschland (26 %), Belgien (22 %), Frankreich (16 %) und Schweiz (12 %). 40 % der Jahresgäste sind Repeater.

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Feiner Sandstrand. Das Candia Maris Resort & Spa hat einen direkten Anschluss zum Meer.                                                                                                              (c) Fotos: ROPO/MuA

Tipps zu Kreta und Museen

Infos zu Knossos

Nikos Kazantzakis – der Autor von «Alexis Sorbas»

Neu ist GM Jörg A. Hauri in Abu Dhabi:

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Im Rückblick ...


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Eingang zur eindrücklichen Anker-Ausstellung. Albert Anker begrüsst ganz persönlich mit Schriftzug.
                                                                                                                                   (c) Foto: ROPO/MuA
Albert Anker's «Schöne Welt»:
Kunstmuseum Bern lockte nicht nur die Anker-Liebhaber an

www.kunstmuseumbern.ch

Zum Albert Anker-Haus

Albert Anker auf Wikipedia

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Albert Anker: «Mädchen, die Haare flechtend».
(c) Alle Bilder Pressedienst Kunstmuseum Bern

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Chäserrugg im Toggenburg

Mehr unter www.toggenburg.org

www.toggenburgbergbahnen.ch/de/winter/home.html
www.simonammann.ch



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Nicolas Senn gab Hackbrett-Konzert auf Kilimanjaro

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In einem Tagebuch berichtet der berühmte Hackbrettler Nicolas Senn aus Romanshorn über seine Er-fahrungen bei der Reise zum Kilimanjaro.                                                                 (c) Foto: ROPO/MuA

www.nicolassenn.ch/

www.hochhinaus.org/

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Archiv Kulturonline.ch - Reisetipps 

Schöne Ausflugsziele in Luzern und am Vierwaldstättersee

 

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«Ein Schiff wird kommen!» Dampfschiff Gallia nimmt bei Luzern Fahrt auf ...           (c) Foto: ROPO/MuA

Ausgelöst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bleiben immer mehr Schweizer-innen und Schweizer für Ferien im eigenen Land. Tourismusvereinigungen, Bahn- und Schiffsbetriebe, Hotels sowie Restaurants nehmen diesen Trend gerne auf und offerieren spezielle Events, Angebote und Ausflüge. Kulturonline ging diesem neuen Reise- und Ferienverhalten nach und entdeckte Luzern und Umgebung von einer neuen Seite, dabei waren wir schnell begeistert vom vielfältigen Angebot sowie einem vorteilhaften Preis-/Leistungsverhältnis. Wir empfehlen einen Aufenthalt von drei bis vier Tagen. Eine Kulturonline-Bildreportage!

Diverse Links:

www.luzern.org (Luzern Tourismus)
www.luzern.ch

www.knie.ch (Schweizer Nationalzirkus)
www.verkehrshaus.ch / www.imax.ch

www.blueballs.ch (Musikfestival)
www.lakelucerne.ch (Luzerner Schifffahrtsgesellschaft)
www.dampfschiff.ch (Freunde der Dampfschifffahrt)
www.rigi.ch
www.rigi.ch/lok7(vom Verkehrshaus raus und zurück auf die Originalschienen!)
www.rigikulm.ch
www.astoria-luzern.ch (Hotel-Design by Herzog & De Meuron)

www.kkl-luzern.ch/navigation/top_nav_items/start.htm

www.kunstmuseumluzern.ch

www.luzernertheater.ch

www.gletschergarten.ch

www.sbb.ch

www.man.ch

(MAN TGA-Lastwagen in der neuen Strassenhalle im Verkehrshaus der Schweiz)

www.pilatus.ch (Hausberg der Luzerner)
www.buergenstock-bahn.ch

www.buergenstock-hotels.ch/

www.emimusic.ch/ (Joss Stone)

Besonders auffallend, die erlebte herzliche und grosszügige Gastfreundschaft, Qualität und Flexibilität. Luzern, der Vierwaldstättersee mit seiner legendären Dampfschifffahrt-Flotte, die Geschichte mit dem Rütli und die Berge wie Rigi-Kulm, auch hier fehlen die historischen Dampfzüge nicht, Pilatus und Bürgenstock werden nicht umsonst von jedem fünft Touristen als beste Destination der Schweiz gelobt. Die Wahrheit, so durften wir
es bei unserem spontanen Besuch erleben, ist noch viel attraktiver. Denn - je nach Da-tum - können zusätzliche aussergewöhnliche Events ins Reiseprgramm aufgenommen werden. So besuchte Kulturonline die Premiere vom Schweizer Nationalzirkus KNIE auf der Luzerner Allmend und als weiterer Höhepunkt hörten wir das Finale vom Blue Balls Festival mit der britischen Soulsängerin Joss Stone, die zudem als Model und Schau-spielerin ihr Geld verdient. In Luzern ist das Verkehrshaus, es wurde umgestaltet und enorm erweitert, und das integrierte IMAX-Kino ebenso ein Muss!

Shoppen, lachen und KNIE-Premiere
Sehr zentral im Hotel Astoria, nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, einquartiert (die Abendessen im ThaiGarden und in La Cucina nicht verpassen!), so nehmen wir uns zuerst Zeit für eine Shopping-Tour durch die Luzerner Altstadt. Die Stimmung ist fröhlich, in den Geschäften ist das Personal sehr aufmerksam und freundlich. Viele Touristen aus zahlreichen Ländern begegnen wir bei den Uhrengeschäften. Cafés und Restaurant sind am Quai entlang gut besucht, wir finden trotzdem gut Platz und geniessen die Ferienstimmung. Auch mit den Tischnachbarn kommt man schnell ins Gespräch, das schöne Wetter öffnet die Herzen. Beim Rathaus wird im Stundentakt geheiratet.

Schon bald gegen Abend machen wir uns bereit, um ins Allmend zum Zirkus KNIE zu fahren (Bus 20 bis Allmend!). Trotz Premiere sind gute Plätze an der Abendkasse zu erhalten. Die KNIE-Tournée 2009 wird vom Pegasus-Plakat vom berühmten Luzerner Maler Hans Erni, der gerade 100 Jahre alt wurde, werbemässig begleitet. Drei
Generationen aus der Familie Knie bilden eindrucksvolle Schwerpunkte im Programm «C'est magique». Auch in diesem Jahr wird die Serie der Spezialkomiker - nach Dimitri, Emil & Co. - mit Starbugs fortgesetzt. Die lautesten Pantomimen der Welt und die schnellsten Berner im Universum sind genial, der stimmungsvolle Tonreigen
lässt sie zur Bestform auffahren. Les Rossyann, ein klassisches Clown-Duo sind tölpelhaft, manchmal nostalgisch veranlagt und liebenswürdig. Kris Kremo mit seiner Ehefrau Yelena Larkina sind mit Hüten beziehungsweise Hula-Hoop-Ringen aussergewöhnlich und fantastisch schnell. Tiernummern mit Pferden und Elefanten, aber auch Doppel-Tanzseil-Einlagen und die fliegenden Schalen auf hohem Einrad von der Inner Mongolian Unicycle Troup begeistern. Standing Ovation! «Es war in tolles Publikum, das merkten wir Artisten schon nach wenigen Minuten», sagte Fäbu, ein Mitglied der Starbugs, dem wir auf dem Weg zur Bushaltestelle begegnen und spontan ins Gespräch
kommen.

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«Überall Verkehr ...» - Das Verkehrshaus mit der neuen Ausstellungshalle «Strassenverkehr».

50 Jahre Verkehrshaus der Schweiz
Das Verkehrshaus der Schweiz hat einen regelrechten Kulturwandel erlebt. Vom blossen Ausstellen hat sich das interaktive Miterleben der Besuchenden durchgesetzt. Neue Projekte in Verkehr, Kommunikation und Vision haben sich in diverser Art und Weise vernetzt. Kaum haben wir den Eingangsbereich verlassen, treten wir auf einen
grossen neu gestalteten Vorplatz, wo mehrere Traktoren, hauptsächlich die Wiler Hürlimann-Traktoren stehen. Ein herrlicher Blickfang! Dahinter besuchen wir die neue Halle Strassenverkehr, unverkennbar mit den Strassenschildern. Der Truck of the Year von MAN, ein wunderschöner Lastwagen mit der Bezeichnung TGA, begrüsst uns mit der neusten Technologie im Nutzfahrzeugbereich.

Das Verkehrshaus ist heute mit rund 900'000 Besuchenden das erfolgreichste Museum der Schweiz. Allein im Verkehrshaus kann man mehrere Tage verbringen, es ist zu einem Zentrum für den smarten Umgang mit der Mobilität in seiner unterschiedlichen Form für alle Gesellschaftsschichten und Technologien geworden. Innovativ zeigt sich zudem das IMAX-Kino mit seinen spannenden Filmen auf Grossleinwand. Heiss begehrt sind jeweils die Aufführungen mit 3-D (z.B. Wild Ozean, Dinosaurier).

Vom «ThaiGarden» zu den «blauen Bällen» ins KKL
Hotelier Urs Karli hat mit seinem neu gestalteten und umgebauten Hotel Astoria ein spezieller Treffpunkt geschaffen, mal fühlt man sich wie beim Italiener («La Cucina»), dann wieder wie in Asien («ThaiGarden»). Das Abendessen geniessen wir auf Thailändisch. Die Ambiance ist zauberhaft - wie in einem anderen Erdteil, einfach
zehn Meter unter Luzern! Zu Fuss spazieren wir anschliessend zum KKL, gleich neben dem Bahnhof. Schmucke Zeltaufbauten, gediegene Bar's und fröhliche Menschen lassen Sommer-Feeling aufkommen.

Das Blue Balls Festival 2009 neigt sich bei unserem Besuch schon dem Ende entgegen: Als Highlight ist die britische Soulsängerin Joss Stone im Programm. Diese vielseitig talentierte 22-jährige Lady, sie ist nicht nur eine begnadete Soulinterpretin, sie ist auch Songschreiberin, Model und Schauspielerin (!), dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Alles begann mit dem Album «The Soul Sessions» aus dem Jahr 2003, es verkaufte sich über zwei Millionen Mal und kam in 13 Ländern in die Top Ten. Herausragend das neuste Album «Introducing... Joss Stone» (erschienen bei EMI Music!). Und tatsächlich, das Blue Balls Festival 2009 sorgt für beste Stimmung und hochkarätige Stars! Dieses Festival muss man sich schon mal in der Agenda vormerken.

http://www.jossstone.com/

Von Dampf zu Dampf oder mit der «DS Gallia» zum Dampfzug 16 RB Rigi-Kulm
Aus allen Himmelsrichtungen der Schweiz können Anreisende gemütliche und wunderschöne Ausflüge auf dem Vierwaldstättersee unternehmen. Die Schifffahrt-gesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) hat eine eindrückliche Flotte von Dampf- und Motorschiffen im Einsatz, die zuverlässig von Ort zu Ort fahren. Zum Glück sind in den 70-er-Jahren die Dampfschiffe erhalten geblieben. Das «DS Wilhelm Tell» ist nach einer Renovation unweit vom Hotel National verankert und dient als beliebtes Schiffrestaurant (feine Fischknusperli!). Eine lobenswerte und prompte Verpflegung gibt es auf allen grösseren Schiffen der SGV. Als wir am Sonntagmorgen um 09.40 Uhr bei der «DS Gallia» an Bord gehen wird Frühstück serviert; und eine andere Gruppe geniesst wenig später bereits einen feinen Apéro. Bei schönstem Sommerwetter fahren wir Richtung Bürgenstock, dann weiter nach Weggis und Vitznau. «Eigentlich hätten wir ein anderes Schiff nehmen sollen», sind wir uns als Kulturonline-Reporter einig, denn - mit einem Lächeln im Knopfloch - stellen wir fest, die «DS Gallia» ist «der schnellste Raddampfer von Europa» ... - so ist unsere angenehme Reise auf dem 1. Class-Deck nach knapp einer
Stunde leider bereits zu Ende. Und doch nehmen wir uns Zeit und blättern in der Schiff-fahrt-Geschichte am Vierwaldstättersee. Keltische Fischer waren vermutlich die ersten Bewohner am Vierwaldstättersee. Die Eröffnung des Gotthard-Passes um 1230 brachte der Schifffahrt den eigentlichen Aufschwung. Dieser Pass war die kürzeste Verbindung über die Alpen vom Norden in den Süden. Als im Jahre 1830 die Gotthardstrasse gebaut wurde, erhielt der Transitverkehr mächtigen Auftrieb. Die Reisenden konnten nun von Flüelen, dem Endpunkt der Schiffsreise, bis an die italienische Grenze die Postkutsche benutzen. Das Zeitalter des Tourismus hatte begonnen! Die Entwicklung des Dampf-schiffverkehrs: Im Dezember 1835 überraschte der Kaufmann Casimir Friedrich Knörr die Luzerner mit der Mitteilung, er beabsichtige eine Dampfschiffgesellschaft zu gründen. Der stolze Dampfer «Stadt Luzern» machte am 24. September 1837 seine Jungfernfahrt. Unter dem Druck der Schiffsleute-Zünfte verbot aber die Regierung des Kantons Uri die
Landung des Dampfschiffes: Die Schiffsleute bangten um ihre Existenz. Erst ein Jahr später konnte ein Kompromiss gefunden werden. Nachdem verschiedene weitere Dampfschiffgesellschaften gegründet wurden, tobte ein wilder Konkurrenzkampf mit Preisunterbietungen. Im Jahre 1870 schlossen sich die beiden ältesten Unternehmen
zur «Vereinigten Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees» zusammen. 1885 wurde der Name in «Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees» (DGV) abgeändert. Unterbrochen durch die beiden Weltkriege, ging es mit der DGV ständig aufwärts. 1960 wurde das Unternehmen in «Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees» (SGV) umbenannt.
In der eigenen Werft wurden seit 1931 neun Diesel-Motorschiffe gebaut und fünf früher mit Kohle beheizte grosse Raddampfer auf Oelfeuerung umgebaut. 1972 wurde die Vereinigung «Freunde der Dampfschifffahrt» gegründet, welche seither die SGV bei der Erneuerung der Dampfschiffe finanziell und ideell stark unterstützt. 1997 feierten SGV und Dampferfreunde mit einer grossen Dampferparade die beiden Jubiläen «160 Jahre
Dampfschifffahrt» und «25 Jahre Dampferfreunde». Soviel aus den Geschichtsbüchern der SGV.

In Vitznau heisst es mit dem Koffer aussteigen. Gleich gegenüber raucht und pfauft es ... Der legendäre Dampfzug 16 RB wartet auf uns (unbedingt frühzeitig Plätze reservieren!). Wir können den Koffer beim Schalter abgeben und diesen - unter der freundlichen Aufsicht der Rigi-Kulm-Bähnler - nach Arth Goldau transportieren
lassen.

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Das Herz an die Rigi-Dampflok's verloren! Eric Gauthier (links) aus Paris arbeitet jetzt als Lokführer.

Rigi-Kulm für Wanderer und Gourmet
«Rigi-Kulm ist dort, wo die Sonne aufgeht!», heisst es im Prospekt vom Rigi Kulm Hotel! Also machen wir uns auf den Weg. Schaffner Urs Buchser, er sieht aus, wie man sich einen Grossvater wünschen möchte, empfängt uns mit  einem Lächeln und flotten Sprüchen. Buchser, der bald rund 10 Jahre in dieser Funktion wirkte, geht Ende Saison
in den wohlverdienten Ruhestand: «Jetzt sind die Jungen an der Reihe, zum Glück haben wir ganz talentierte Burschen in den Reihen».

Dann beginnt Buchser von Eric Gauthier aus Paris zu erzählen: «Eric war mit seinen Eltern in den Ferien auf der Rigi-Kulm-Bahn unterwegs und verliebte sich in die Dampf-lok's. Seine Begeisterung war so stark, dass er bei uns hängen blieb. Seither gehört er - nach entsprechender Ausbildung - zu unserer Mannschaft.»
Wir nehmen an der Zugspitze Platz. Der Dampfzug 16 RB, mit Zahnradeinsatz, wurde 1923 gebaut und erreicht mit 500 PS und einem Zugsgewicht von 44,7 Tonnen eine maximale Geschwindigkeit von 9 km in der Stunde. Der gelbe Wagen, der von hinten von der Dampflok gestossen wird, stammt aus dem Jahr 1899, derweil der älteste Wagon 1873 gebaut wurde und immer noch in Betrieb ist. «Alles ist schön renoviert, nur beim Kondukteur, so Urs Buchser schelmisch, «nützt das leider nichts mehr»! Mehrere Halt sind notwendig; auf Rigi-Kaltbad wird gegen Bezahlung ein Apéro serviert. Wir staunen über das viele Rollmaterial der Rigi-Kulm-Bahnen, die von Vitznau oder von Arth Goldau die Rigi hochfahren. Ein Netz von gepflegten Wanderwegen tut sich vor unseren Augen auf; die Sicht über Berge und Seen sind atemberaubend. Überall wird gewunken und fotografiert, die Dampflok mit den farbenfrohen Wagons ist immer ein Schnappschuss wert. Auf Rigi-Staffel entdecken wir sogar die berühmte Dampflok Nr. 7 (Baujahr 1873 !) auf ihrer Heimstrecke. Erst haben wir doch die Nr. 7 im Verkehrshaus bestaunt, wundern wir uns. Zum Anlass des 50 Jahre Jubiläums des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern, hat die alte Dame ihren angestammten Platz in der Schienenhalle verlassen und darf für einen ganzen Sommer lang wieder auf die Rigi dampfen.

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Perfekte Gastgeber mit guten Mitarbeitenden. Hotelier-Familie Renate und Beat Käppeli verwöhnen ihre Gäste mit dem flinken Team Tag für Tag!

Das Mittagessen nehmen wir im historischen Speisesaal vom Rigi Kulm Hotel ein, sogar der Bayernkönig Ludwig II. kehrte hier im Sommer 1881 ein und vermachte dem damaligen Hotelier Friedrich Schreiber sein persönliches Reiseteeservice, das heute in einer Glasvitrine im Speisesaal des Hotels Rigi-Kulm ausgestellt ist. Die Gastgeber-familie Renate und Beat Käppeli sowie ihr aufmerksames Service- und Küchenteam harmonieren perfekt. Kaum hat man bestellt, schon sind die kulinarischen Köstlichkeiten auf dem Tisch, drinnen oder draussen auf der imposanten Terrasse. Schon beim ersten Gang anerkennen wir das exquisite Essen. Nach der selbstgemachten und leckeren Tomatensuppe kommt ein Entrecôte (Franz. entre „zwischen“, côte „Rippe“), ein
Steak aus dem Zwischenrippenstück oder der Hochrippe des Rinds, mit breiten Safran-Nudeln und Gemüse. Dazu geniessen wir einen Walliser-Rosé mit Mineralwasser. Ein Coupé Melba und ein Espresso krönen das Mittagsmenu. Es war alles ausgezeichnet! Ein Spaziergang, hoch zur Funkantenne, ist gut zur Verdauung und ermöglicht uns einen herrlichen Rundblick. Gegen 16 Uhr finden wir uns wieder bei der Bahnstation, derweil viele Gleitschirmflieger für spannende Einlagen am Himmel sorgen.

Eine elektrifizierte Rigi-Bahn bringt uns nach gut einer Stunde runter nach Arth Goldau, wo wir den Koffer in Empfang nehmen dürfen. Noch zwei Stunden, dann sind wir zu Hause. Müde, aber mit vielen unglaublichen Erinnerungen, glücklichen Begegnungen und wunderschönen Erlebnissen gehen wir auf die Heimreise.

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