-Events - Test - Varia
_______________________________________________________________
Anzeige

Mit dem Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch haben Sie die Möglich-
keit dem Geburtstagskind auf eine exklusive Art und an prominenter Stelle zu
gratulieren.
«Happy birthday!» - Gratulieren Sie dem
Geburtstags-kind mit dem Schweizer Internetmagazin
www.kulturonline.ch
Kulturonline bietet zwei Text-/Foto-Varianten an!
1. Textumfang: 300
Textzeichen inkl. Leerschläge
Preis: 10.-- für max. 2 Tage, ohne
Foto / mit 1 Foto insgesamt Fr. 20.--.
2. Textumfang: 301
bis 500 Textzeichen inkl. Leerschläge
Preis: 15.-- für max. 2 Tage / ohne Foto / mit 1 Foto insgesamt Fr. 30.--.
Bestellung über redaktion@kulturonline.ch! Danke!
Redaktionelle Bedingungen für
diese Spezialanzeige und Haftbarkeit
Die Redaktion Kulturonline
akzeptiert nur respektvolle Texte. Textanpassungen, Korrekturen, Kürzungen
werden ungefragt vorbehalten. Über Inhalt und Ablauf wird jede Haftung
abgelehnt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach dem Eingang des
entsprechenden Betrages auf dem Bankkonto. Eine Rückvergütung bzw. ein
kurzfristiger Rückzug des Textes bzw. Fotos seitens des Auftraggebers ist
nach Auftragseingang und Bezahlung nicht mehr möglich. Die Einzahlung gilt -
unter Vorbehalt bei Abwesenheiten - als Auftrag. Bei terminlichen
Veröffentlichungen ist auf die allf. Abwesenheiten der Redaktion Rücksicht
zu nehmen. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Absprache bzw. Bestellung
notwendig. In dringenden Fällen bitten wir um persönliche Kontaktaufnahme
per Mail oder Telefon 0041 (0) 71 910 08 02 (Vormittag).
Beachten Sie auch das Angebot «Bestelle dir eine Geschichte
für lediglich CHF 1.--!». Mehr unter Rubrik «Link»!
----------------------------------------------------------------------------------------------------
«Gourmet-Krimi-Event» für Firmen und Ver-
eine mit Roland P. Poschung
Roland P. Poschung macht seine Gäste mit Humor zu «Komplizen».
Der Medien- und Ausbildungsspezialist Roland P. Poschung (www.mua.ch)
präsentiert für Firmen und Vereine einen Gourmet-Krimiabend mit seinen
Geschichten mit ungeahnten Endungen und Wendungen.

Autor Roland P. Poschung (l) und Walter Roderer, der das Be-
gleitwort im Buch «Die Faszination der Gegensätze» schrieb.
«Das Leben hat zwei Seiten, eine fröhliche und eine traurige»: Walter
Roderer schrieb das Begleitwort im Buch «Faszination der Gegensätze»
von Roland P. Poschung. Liebhabende vom «Schreckmümpfeli», be-
kannt vom Radio DRS (jeweils am Montagabend nach den 23-Uhr-Nach-
richten), kommen bei Roland P. Poschung (Bild links) voll auf ihre Kosten.
Link zum Buch «Faszination der Gegensätze» zum Gourmet-Krimi-Event
von Roland P. Poschung
kulturonline/Flyer Faszination Gegensätze O.pdf
Bestellungen bei Verlag ROPO/Medien und Ausbildung (MuA), www.mua.ch
Link zu den Büchern von Roland P. Poschung
- - -
Kulturonline-Archiv
«Warum nicht nach Kreta? Schön, preiswert und gut!»

Der Schweizer Jörg A. Hauri war bis Ende September 2011 Group General Manager
Maris Hotels auf Kreta.
Ein perfekter Gastgeber: Jörg A. Hauri, Ex-Group General
Manager Maris Hotels
«Das kulturelle Badeparadies Europas»
befindet sich auf der griechischen Insel Kreta
Links
Edelweiss
Air und Swiss fliegen regelmässig nach der griechischen Insel Kreta. Hier
arbeitete der Schweizer Hotelier Jörg A. Hauri als Group General Manager in
der Maris-Hotelkette. Eines dieser Hotels ist das Candia Maris Resort & Spa,
welches sich 6 Km an der westlichen Nordküste von Heraklion und nur 11 Km
vom Flughafen entfernt befindet. Bade- und Wanderfreuden vermischen sich mit
Kultur und kulinarischen Genüssen.
Blick zum Hafen von Chania.
Schon nach
zweieinhalb Stunden landet man auf dem Flughafen von Heraklion. Die Crew von
Edelweiss Air bzw. Swiss macht die Reise ab Zürich zum Erlebnis. Herrliche
Bilder gab es zu bestaunen, als wir der kroatischen Küste entlang düsten. Am
Flughafengebäude angekommen, ist die Zollabfertigung unkompliziert und
draussen warten bereits die Reiseveranstalter. Einen speziell positiven
Service haben wir von TUI Hellas (TUI Schweiz) erlebt, die praktisch alle
attraktiven Routen im Gruppenbus oder auf eigene Faust mit Mietwagen
organisieren sowie wertvolle Tipps geben. Bei der Rückreise bietet TUI
Hellas übrigens einen wertvollen VIP-Service beim Check-In und einen
Aufenthalt in der Swissport-Lounge an. Dadurch erspart man sich viele
Umtriebe und Wartezeiten in der Schlange vor den Check-In-Schaltern.
Grosszügige Zimmer mit Privat-Pool und Meer-Blick.
Candia Maris
Resort & Spa – ein perfekter Ferienstart
Das schön und
ruhig gelegene Candia Maris Resort & Spa ist eines der fünf Hotels von
Maris, welches der griechischen Hotelfamilie von Andreas Metaxas
gehört. Alle 226 Zimmer, davon 59 Deluxe Rooms und Suiten, vereinzelt mit
Privatpool und Sicht auf das Meer, sind modern mit TV-Flachbildschirmen
eingerichtet. Eindrücklich ist die Hotelanlage, die sich über 40'000 qm
erstreckt und drei grosse Poolanlage umfasst. Drei Restaurants und zwei
Barbetriebe sorgen für die vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten und
Getränke aus der Region.
Nicht nur die
Touristen geniessen diese Rahmenbedingungen, auch die Konferenzen finden
hier optimale Bedingungen. Überhaupt ist die Maris-Gruppe die Adresse für
Firmen-Events, Conventions und Meetings. Zur Erholung geht man auf kurzer
Wegstrecke ins gepflegte Thalasso- und Fitness-Center. Mit den öffentlichen
Verkehrsbetrieben ist man innert 20 Minuten bereits in Knossos oder in 10
Minuten im Zentrum von Heraklion.
Staunende Besucherinnen und Besucher. Die minoische Kultur kann man in Knos-sos nacherleben.
Auf den Spuren der Geschichte
Auffallend
positiv ist die Gastfreundschaft der Einheimischen, obwohl viele unter der
enormen Finanz- und Wirtschaftskrise leiden. Sympathisch das Engagement der
Busfahrer im öffentlichen Verkehr: Alle Chauffeure waren sehr hilfsbereit,
umsichtig und zuvorkommend. Geschickt lenkten sie ihr Fahrzeug durch die
engen Gassen und im Gegenverkehr. Zudem beobachteten wir, dass ein
Bus-Chauffeur auf einen Fahrgast wartete, der ein Bus-Ticket am Kiosk kaufte
(ist dort etwas günstiger!), obwohl man auch beim Chauffeur im Bus Tickets
(dann teurer) beziehen kann.
Knossos, die
Wiege Europas, ist wegen dem ausgegrabenen Palast faszinierend. Führungen
durch die Stätten bringen die Geschichte näher und lassen staunen. Das
Archäologische Museum ist seit Jahren in Renovation, allerdings kann man
einen kleinen Teil der minoischen Exponate in einem schlichten
provisorischen Raum bestaunen. Die grossartige Sammlung von Kult- und
Gebrauchsgegenständen, Schmuck, Fresken und Statuen lassen die minoische
Zeit aufleben.
Neben Knossos
und dem Archäologische Museum ist zudem die Busreise nach Fodele
(Geburtsort vom Maler El Greco),
Chania und Rethimnon empfehlenswert.
Chania und Rethimnon haben wunderschöne Altstadtkerne und Hafenanlagen mit
zahlreichen Shops. Berühmt sind Lederwaren, die preiswert gekauft werden
können. Selbst Abstecher mit Schnellbooten nach Santorini lassen sich über
TUI Hellas durchführen. Die teurere Alternative sind die Inselhüpfer, kleine
Flugzeuge, die man buchen kann.
Schweizer Hotelier Jörg A. Hauri über bezaubernde und
fesselnde Welten
Zurück zum
Maris-Hotel. Gastfreundschaft hat für Jörg A. Hauri, Group General Manager
Maris Hotels auf Kreta, eine spezielle Bedeutung. Seine Berufswege
führten ihn nach Asien, in den Nahen sowie Mittleren Osten und … in die
Geiselnahme von Sadam Hussein.
Griechenland
kämpft gegen den Staatsbankrott, davon wird auch die idyllische Insel Kreta
nicht verschont. Wegen seiner minoischen Kultur ist Kreta weltberühmt. Pro
Jahr kommen 11 Millionen Touristen nach Griechenland, um auf historischen
Spuren zu wandeln, um sich am Meer zu entspannen. Der Tourismus trägt
jährlich 18 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei und ermöglicht 700’000
Griechen einen Arbeitsplatz.
Eurozone vor Existensfrage wegen Griechenland
Die
wirtschaftlichen Herausforderungen sind überall spürbar: Stellenabbau und
somit Zunahme von Arbeitslosigkeit, Streiks, Zurückstellung von
Neubauprojekten und Renovationsarbeiten, Euro-Krise, schwankende Einnahmen
durch den verunsicherten Tourismus …
«Auf Kreta,
welches von 1,7 Mio. Touristen besucht wird, dauert die Saison lediglich
sieben Monate. Durch ein gut eingespieltes Team, ein straffes Management,
seriöse internationale Kontakte im MICE-Bereich für Meetings, Incentives,
Kongresse und Events sowie zu Reiseagenturen für individuelle Leisure-Kunden
können wir je nach Hotel eine Auslastung zwischen 70 bis 90 Prozent
erzielen», sagt Jörg A. Hauri, der in Zug geboren wurde und in Uzwil SG
aufwuchs.
Ein Vorteil der
Maris-Hotels sieht der Schweizer in der Lage am Meer und durch die moderne
Infrastruktur: «Für Business-Leute sind wir eines der wenigen Hotels auf
Kreta mit Konferenzräumen und einer technischen Infrastruktur für bis zu 5
000 Teilnehmenden. Die meisten Kunden für diese Dienstleistungen
stammen aus der Pharma-, Auto- und Schönheitsindustrie.» Im Maris-Hoteltrakt
befindet sich zudem die Hotelfachschule, die 160 Studierende aus aller Welt
ausbildet. Auch für den Umweltschutz wird viel praktiziert:
Recyclingstationen, umweltfreundliche Wäscheanlage und Nutzung der
Sonnenenergie (45 %).
Hoteliers
erleben eindrückliche Episoden
Traditionelle
Dörfer und die Insel Spinalonga sind nah. Hauptsehenswürdigkeit auf
Spinalonga ist das im 16. Jahrhundert errichtete venezianische Fort, welches
ab 1715 zu einer osmanischen Festung wurde. Im 20. Jahrhundert wurden
Leprakranke auf die Insel gebracht, erst 1957 schloss die Regierung die
letzte Lepra-Kolonie Europas.
Persönlich ist
Jörg A. Hauri von diesen Schicksalen ergriffen. Vom 1. auf den 2.
August 1990 wurde er Opfer einer Geiselnahme im Hotel Sheraton in Bagdad.
«Als ich im Hotel arbeitete, wurden wir in Gefangenschaft genommen. Bis
Dezember 1990 war ich mit weiteren Personen in Geiselhaft. Dank meinem
starken Charakter fand ich Kraft, um diese angstvollen Monate zu
überstehen». Die Politiker, Edgar Oehler, Franz Jäger und Jean Ziegler haben
sich damals auch für Hauris Freilassung eingesetzt.
Jahrzehnten touristisch-wirtschaftliche Pionierarbeit geleistet. Fünf
Maris-Hotels befinden sich auf der Insel Kreta. Das nächste Hotelprojekt ist
auf der Insel Santorini geplant. Maris beschäftigt insgesamt 840
Mitarbeitende. Die meisten Gäste stammen aus Deutschland (26 %), Belgien (22
%), Frankreich (16 %) und Schweiz (12 %). 40 % der Jahresgäste sind Repeater.
Feiner Sandstrand. Das Candia
Maris Resort & Spa hat einen direkten Anschluss zum Meer.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Nikos Kazantzakis – der Autor von «Alexis Sorbas»
Neu ist GM Jörg A. Hauri in Abu Dhabi:
...................................................................................................Im Rückblick ...

Eingang zur eindrücklichen Anker-Ausstellung. Albert Anker begrüsst ganz persönlich mit Schriftzug.
(c) Foto: ROPO/MuA
Albert Anker's «Schöne Welt»:
Kunstmuseum Bern lockte nicht nur die Anker-Liebhaber an
www.kunstmuseumbern.ch
Zum Albert Anker-Haus
Albert Anker auf Wikipedia

Albert Anker: «Mädchen, die Haare flechtend».
(c) Alle Bilder Pressedienst Kunstmuseum Bern
...................................................................................................
Chäserrugg im Toggenburg
Mehr unter www.toggenburg.org
www.toggenburgbergbahnen.ch/de/winter/home.html
www.simonammann.ch
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Nicolas Senn gab Hackbrett-Konzert auf Kilimanjaro
In einem Tagebuch berichtet der berühmte Hackbrettler Nicolas Senn aus Romanshorn über seine Er-fahrungen bei der Reise zum Kilimanjaro. (c) Foto: ROPO/MuA
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Archiv
Kulturonline.ch - Reisetipps
Schöne Ausflugsziele in Luzern und am Vierwaldstättersee
«Ein Schiff wird kommen!» Dampfschiff Gallia nimmt bei Luzern Fahrt auf ... (c) Foto: ROPO/MuA
Ausgelöst
durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bleiben immer mehr Schweizer-innen
und Schweizer für Ferien im eigenen Land. Tourismusvereinigungen, Bahn- und
Schiffsbetriebe, Hotels sowie Restaurants nehmen diesen Trend gerne auf und
offerieren spezielle Events, Angebote und Ausflüge. Kulturonline ging diesem
neuen Reise- und Ferienverhalten nach und entdeckte Luzern und Umgebung von
einer neuen Seite, dabei waren wir schnell begeistert vom vielfältigen
Angebot sowie einem vorteilhaften Preis-/Leistungsverhältnis. Wir empfehlen
einen Aufenthalt von drei bis vier Tagen. Eine Kulturonline-Bildreportage!
Diverse Links:
www.luzern.org
(Luzern Tourismus)
www.luzern.ch
www.knie.ch (Schweizer Nationalzirkus)
www.verkehrshaus.ch /
www.imax.ch
www.blueballs.ch (Musikfestival)
www.lakelucerne.ch (Luzerner
Schifffahrtsgesellschaft)
www.dampfschiff.ch (Freunde der
Dampfschifffahrt)
www.rigi.ch
www.rigi.ch/lok7(vom Verkehrshaus raus
und zurück auf die Originalschienen!)
www.rigikulm.ch
www.astoria-luzern.ch
(Hotel-Design by Herzog & De Meuron)
www.kkl-luzern.ch/navigation/top_nav_items/start.htm
(MAN
TGA-Lastwagen in der neuen Strassenhalle im Verkehrshaus der Schweiz)
www.pilatus.ch (Hausberg der Luzerner)
www.buergenstock-bahn.ch
www.emimusic.ch/ (Joss Stone)
Besonders
auffallend, die erlebte herzliche und grosszügige Gastfreundschaft, Qualität
und Flexibilität. Luzern, der Vierwaldstättersee mit seiner legendären
Dampfschifffahrt-Flotte, die Geschichte mit dem Rütli und die Berge wie
Rigi-Kulm, auch hier fehlen die historischen Dampfzüge nicht, Pilatus und
Bürgenstock werden nicht umsonst von jedem fünft Touristen als beste
Destination der Schweiz gelobt. Die Wahrheit, so durften wir
es bei unserem spontanen Besuch erleben, ist noch viel attraktiver. Denn -
je nach Da-tum - können zusätzliche aussergewöhnliche Events ins
Reiseprgramm aufgenommen werden. So besuchte Kulturonline die Premiere vom
Schweizer Nationalzirkus KNIE auf der Luzerner Allmend und als weiterer
Höhepunkt hörten wir das Finale vom Blue Balls Festival mit der britischen
Soulsängerin Joss Stone, die zudem als Model und Schau-spielerin ihr Geld
verdient. In Luzern ist das Verkehrshaus, es wurde umgestaltet und enorm
erweitert, und das integrierte IMAX-Kino ebenso ein Muss!
Shoppen, lachen und KNIE-Premiere
Sehr zentral im Hotel Astoria, nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt,
einquartiert (die Abendessen im ThaiGarden und in La Cucina nicht
verpassen!), so nehmen wir uns zuerst Zeit für eine Shopping-Tour durch die
Luzerner Altstadt. Die Stimmung ist fröhlich, in den Geschäften ist das
Personal sehr aufmerksam und freundlich. Viele Touristen aus zahlreichen
Ländern begegnen wir bei den Uhrengeschäften. Cafés und Restaurant sind am
Quai entlang gut besucht, wir finden trotzdem gut Platz und geniessen die
Ferienstimmung. Auch mit den Tischnachbarn kommt man schnell ins Gespräch,
das schöne Wetter öffnet die Herzen. Beim Rathaus wird im Stundentakt
geheiratet.
Schon bald gegen
Abend machen wir uns bereit, um ins Allmend zum Zirkus KNIE zu fahren (Bus
20 bis Allmend!). Trotz Premiere sind gute Plätze an der Abendkasse zu
erhalten. Die KNIE-Tournée 2009 wird vom Pegasus-Plakat vom berühmten
Luzerner Maler Hans Erni, der gerade 100 Jahre alt wurde, werbemässig
begleitet. Drei
Generationen aus der Familie Knie bilden eindrucksvolle Schwerpunkte im
Programm «C'est magique». Auch in diesem Jahr wird die Serie der
Spezialkomiker - nach Dimitri, Emil & Co. - mit Starbugs fortgesetzt. Die
lautesten Pantomimen der Welt und die schnellsten Berner im Universum sind
genial, der stimmungsvolle Tonreigen
lässt sie zur Bestform auffahren. Les Rossyann, ein klassisches Clown-Duo
sind tölpelhaft, manchmal nostalgisch veranlagt und liebenswürdig. Kris
Kremo mit seiner Ehefrau Yelena Larkina sind mit Hüten beziehungsweise
Hula-Hoop-Ringen aussergewöhnlich und fantastisch schnell. Tiernummern mit
Pferden und Elefanten, aber auch Doppel-Tanzseil-Einlagen und die fliegenden
Schalen auf hohem Einrad von der Inner Mongolian Unicycle Troup begeistern.
Standing Ovation! «Es war in tolles Publikum, das merkten wir Artisten schon
nach wenigen Minuten», sagte Fäbu, ein Mitglied der Starbugs, dem wir auf
dem Weg zur Bushaltestelle begegnen und spontan ins Gespräch
kommen.
«Überall Verkehr ...» - Das Verkehrshaus mit der neuen Ausstellungshalle «Strassenverkehr».
50 Jahre
Verkehrshaus der Schweiz
Das Verkehrshaus der Schweiz hat einen regelrechten Kulturwandel erlebt. Vom
blossen Ausstellen hat sich das interaktive Miterleben der Besuchenden
durchgesetzt. Neue Projekte in Verkehr, Kommunikation und Vision haben sich
in diverser Art und Weise vernetzt. Kaum haben wir den Eingangsbereich
verlassen, treten wir auf einen
grossen neu gestalteten Vorplatz, wo mehrere Traktoren, hauptsächlich die
Wiler Hürlimann-Traktoren stehen. Ein herrlicher Blickfang! Dahinter
besuchen wir die neue Halle Strassenverkehr, unverkennbar mit den
Strassenschildern. Der Truck of the Year von MAN, ein wunderschöner
Lastwagen mit der Bezeichnung TGA, begrüsst uns mit der neusten Technologie
im Nutzfahrzeugbereich.
Das Verkehrshaus
ist heute mit rund 900'000 Besuchenden das erfolgreichste Museum der
Schweiz. Allein im Verkehrshaus kann man mehrere Tage verbringen, es ist zu
einem Zentrum für den smarten Umgang mit der Mobilität in seiner
unterschiedlichen Form für alle Gesellschaftsschichten und Technologien
geworden. Innovativ zeigt sich zudem das IMAX-Kino mit seinen spannenden
Filmen auf Grossleinwand. Heiss begehrt sind jeweils die Aufführungen mit
3-D (z.B. Wild Ozean, Dinosaurier).
Vom «ThaiGarden» zu den «blauen Bällen» ins KKL
Hotelier Urs Karli hat mit seinem neu gestalteten und umgebauten Hotel
Astoria ein spezieller Treffpunkt geschaffen, mal fühlt man sich wie beim
Italiener («La Cucina»), dann wieder wie in Asien («ThaiGarden»). Das
Abendessen geniessen wir auf Thailändisch. Die Ambiance ist zauberhaft - wie
in einem anderen Erdteil, einfach
zehn Meter unter Luzern! Zu Fuss spazieren wir anschliessend zum KKL, gleich
neben dem Bahnhof. Schmucke Zeltaufbauten, gediegene Bar's und fröhliche
Menschen lassen Sommer-Feeling aufkommen.
Das Blue Balls Festival 2009 neigt sich bei unserem Besuch schon dem Ende entgegen: Als Highlight ist die britische Soulsängerin Joss Stone im Programm. Diese vielseitig talentierte 22-jährige Lady, sie ist nicht nur eine begnadete Soulinterpretin, sie ist auch Songschreiberin, Model und Schauspielerin (!), dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Alles begann mit dem Album «The Soul Sessions» aus dem Jahr 2003, es verkaufte sich über zwei Millionen Mal und kam in 13 Ländern in die Top Ten. Herausragend das neuste Album «Introducing... Joss Stone» (erschienen bei EMI Music!). Und tatsächlich, das Blue Balls Festival 2009 sorgt für beste Stimmung und hochkarätige Stars! Dieses Festival muss man sich schon mal in der Agenda vormerken.
Von Dampf
zu Dampf oder mit der «DS Gallia» zum Dampfzug 16 RB Rigi-Kulm
Aus allen Himmelsrichtungen der Schweiz können Anreisende gemütliche und
wunderschöne Ausflüge auf dem Vierwaldstättersee unternehmen. Die
Schifffahrt-gesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) hat eine
eindrückliche Flotte von Dampf- und Motorschiffen im Einsatz, die
zuverlässig von Ort zu Ort fahren. Zum Glück sind in den 70-er-Jahren die
Dampfschiffe erhalten geblieben. Das «DS Wilhelm Tell» ist nach einer
Renovation unweit vom Hotel National verankert und dient als beliebtes
Schiffrestaurant (feine Fischknusperli!). Eine lobenswerte und prompte
Verpflegung gibt es auf allen grösseren Schiffen der SGV. Als wir am
Sonntagmorgen um 09.40 Uhr bei der «DS Gallia» an Bord gehen wird Frühstück
serviert; und eine andere Gruppe geniesst wenig später bereits einen feinen
Apéro. Bei schönstem Sommerwetter fahren wir Richtung Bürgenstock, dann
weiter nach Weggis und Vitznau. «Eigentlich hätten wir ein anderes Schiff
nehmen sollen», sind wir uns als Kulturonline-Reporter einig, denn - mit
einem Lächeln im Knopfloch - stellen wir fest, die «DS Gallia» ist «der
schnellste Raddampfer von Europa» ... - so ist unsere angenehme Reise auf
dem 1. Class-Deck nach knapp einer
Stunde leider bereits zu Ende. Und doch nehmen wir uns Zeit und blättern in
der Schiff-fahrt-Geschichte am Vierwaldstättersee. Keltische Fischer waren
vermutlich die ersten Bewohner am Vierwaldstättersee. Die Eröffnung des
Gotthard-Passes um 1230 brachte der Schifffahrt den eigentlichen Aufschwung.
Dieser Pass war die kürzeste Verbindung über die Alpen vom Norden in den
Süden. Als im Jahre 1830 die Gotthardstrasse gebaut wurde, erhielt der
Transitverkehr mächtigen Auftrieb. Die Reisenden konnten nun von Flüelen,
dem Endpunkt der Schiffsreise, bis an die italienische Grenze die
Postkutsche benutzen. Das Zeitalter des Tourismus hatte begonnen! Die
Entwicklung des Dampf-schiffverkehrs: Im Dezember 1835 überraschte der
Kaufmann Casimir Friedrich Knörr die Luzerner mit der Mitteilung, er
beabsichtige eine Dampfschiffgesellschaft zu gründen. Der stolze Dampfer
«Stadt Luzern» machte am 24. September 1837 seine Jungfernfahrt. Unter dem
Druck der Schiffsleute-Zünfte verbot aber die Regierung des Kantons Uri die
Landung des Dampfschiffes: Die Schiffsleute bangten um ihre Existenz. Erst
ein Jahr später konnte ein Kompromiss gefunden werden. Nachdem verschiedene
weitere Dampfschiffgesellschaften gegründet wurden, tobte ein wilder
Konkurrenzkampf mit Preisunterbietungen. Im Jahre 1870 schlossen sich die
beiden ältesten Unternehmen
zur «Vereinigten Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees» zusammen.
1885 wurde der Name in «Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees»
(DGV) abgeändert. Unterbrochen durch die beiden Weltkriege, ging es mit der
DGV ständig aufwärts. 1960 wurde das Unternehmen in «Schifffahrtsgesellschaft
des Vierwaldstättersees» (SGV) umbenannt.
In der eigenen Werft wurden seit 1931 neun Diesel-Motorschiffe gebaut und
fünf früher mit Kohle beheizte grosse Raddampfer auf Oelfeuerung umgebaut.
1972 wurde die Vereinigung «Freunde der Dampfschifffahrt» gegründet, welche
seither die SGV bei der Erneuerung der Dampfschiffe finanziell und ideell
stark unterstützt. 1997 feierten SGV und Dampferfreunde mit einer grossen
Dampferparade die beiden Jubiläen «160 Jahre
Dampfschifffahrt» und «25 Jahre Dampferfreunde». Soviel aus den
Geschichtsbüchern der SGV.
In Vitznau heisst
es mit dem Koffer aussteigen. Gleich gegenüber raucht und pfauft es ... Der
legendäre Dampfzug 16 RB wartet auf uns (unbedingt frühzeitig Plätze
reservieren!). Wir können den Koffer beim Schalter abgeben und diesen -
unter der freundlichen Aufsicht der Rigi-Kulm-Bähnler - nach Arth Goldau
transportieren
lassen.
Das Herz an die Rigi-Dampflok's verloren! Eric Gauthier (links) aus Paris arbeitet jetzt als Lokführer.
Rigi-Kulm
für Wanderer und Gourmet
«Rigi-Kulm ist dort, wo die Sonne aufgeht!», heisst es im Prospekt vom Rigi
Kulm Hotel! Also machen wir uns auf den Weg. Schaffner Urs Buchser, er sieht
aus, wie man sich einen Grossvater wünschen möchte, empfängt uns mit
einem Lächeln und flotten Sprüchen. Buchser, der bald rund 10 Jahre in
dieser Funktion wirkte, geht Ende Saison
in den wohlverdienten Ruhestand: «Jetzt sind die Jungen an der Reihe, zum
Glück haben wir ganz talentierte Burschen in den Reihen».
Dann beginnt
Buchser von Eric Gauthier aus Paris zu erzählen: «Eric war mit seinen Eltern
in den Ferien auf der Rigi-Kulm-Bahn unterwegs und verliebte sich in die
Dampf-lok's. Seine Begeisterung war so stark, dass er bei uns hängen blieb.
Seither gehört er - nach entsprechender Ausbildung - zu unserer Mannschaft.»
Wir nehmen an der Zugspitze Platz. Der Dampfzug 16 RB, mit Zahnradeinsatz,
wurde 1923 gebaut und erreicht mit 500 PS und einem Zugsgewicht von 44,7
Tonnen eine maximale Geschwindigkeit von 9 km in der Stunde. Der gelbe
Wagen, der von hinten von der Dampflok gestossen wird, stammt aus dem Jahr
1899, derweil der älteste Wagon 1873 gebaut wurde und immer noch in Betrieb
ist. «Alles ist schön renoviert, nur beim Kondukteur, so Urs Buchser
schelmisch, «nützt das leider nichts mehr»! Mehrere Halt sind notwendig; auf
Rigi-Kaltbad wird gegen Bezahlung ein Apéro serviert. Wir staunen über das
viele Rollmaterial der Rigi-Kulm-Bahnen, die von Vitznau oder von Arth
Goldau die Rigi hochfahren. Ein Netz von gepflegten Wanderwegen tut sich vor
unseren Augen auf; die Sicht über Berge und Seen sind atemberaubend. Überall
wird gewunken und fotografiert, die Dampflok mit den farbenfrohen Wagons ist
immer ein Schnappschuss wert. Auf Rigi-Staffel entdecken wir sogar die
berühmte Dampflok Nr. 7 (Baujahr 1873 !) auf ihrer Heimstrecke. Erst haben
wir doch die Nr. 7 im Verkehrshaus bestaunt, wundern wir uns. Zum Anlass des
50 Jahre Jubiläums des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern, hat die alte
Dame ihren angestammten Platz in der Schienenhalle verlassen und darf für
einen ganzen Sommer lang wieder auf die Rigi dampfen.
Perfekte Gastgeber mit guten Mitarbeitenden. Hotelier-Familie Renate und Beat Käppeli verwöhnen ihre Gäste mit dem flinken Team Tag für Tag!
Das Mittagessen
nehmen wir im historischen Speisesaal vom Rigi Kulm Hotel ein, sogar der
Bayernkönig Ludwig II. kehrte hier im Sommer 1881 ein und vermachte dem
damaligen Hotelier Friedrich Schreiber sein persönliches Reiseteeservice,
das heute in einer Glasvitrine im Speisesaal des Hotels Rigi-Kulm
ausgestellt ist. Die Gastgeber-familie Renate und Beat Käppeli sowie ihr
aufmerksames Service- und Küchenteam harmonieren perfekt. Kaum hat man
bestellt, schon sind die kulinarischen Köstlichkeiten auf dem Tisch, drinnen
oder draussen auf der imposanten Terrasse. Schon beim ersten Gang anerkennen
wir das exquisite Essen. Nach der selbstgemachten und leckeren Tomatensuppe
kommt ein Entrecôte (Franz. entre „zwischen“, côte „Rippe“), ein
Steak aus dem Zwischenrippenstück oder der Hochrippe des Rinds, mit breiten
Safran-Nudeln und Gemüse. Dazu geniessen wir einen Walliser-Rosé mit
Mineralwasser. Ein Coupé Melba und ein Espresso krönen das Mittagsmenu. Es
war alles ausgezeichnet! Ein Spaziergang, hoch zur Funkantenne, ist gut zur
Verdauung und ermöglicht uns einen herrlichen Rundblick. Gegen 16 Uhr finden
wir uns wieder bei der Bahnstation, derweil viele Gleitschirmflieger für
spannende Einlagen am Himmel sorgen.
Eine
elektrifizierte Rigi-Bahn bringt uns nach gut einer Stunde runter nach Arth
Goldau, wo wir den Koffer in Empfang nehmen dürfen. Noch zwei Stunden, dann
sind wir zu Hause. Müde, aber mit vielen unglaublichen Erinnerungen,
glücklichen Begegnungen und wunderschönen Erlebnissen gehen wir auf die
Heimreise.
.......................................................................................................
o











